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Andreas29

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301

Sonntag, 13. Juni 2021, 13:38

Hi,

verwendet man einen Arduino so wie vorgesehen mit dem Aktuator dann fliest zw. 5V oder GND und dem Mittenabgriff nur extremst wenig Strom (mit Multimeter geprüft), deutlichst weniger als maxA für Poti. Der Widerstand ist nicht zwingend nötig, jedenfalls lebt mein Aktuator noch auch ohne dem Widerstand.
Er hilft aber sicherlich die Folgen von Fehlanschlüssen zu vermeiden.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
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Andreas29

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302

Sonntag, 13. Juni 2021, 13:53

Hi,

Quelle für analoginput beim arduino:
https://www.arduino.cc/en/Tutorial/Built…les/AnalogInput

Der Analogeingang zieht keinen Strom.

Einen Kurzschluss gibt es normalerweise nicht.

Grüße

Andreas
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303

Sonntag, 13. Juni 2021, 14:17

Wie ich es verstehe, ist das Problem mit der Ruderlage und dem Poti erkannt und auch schon im Begriff sich aufzulösen. Bleibt aber noch der Umstand, dass wenn @Moeritsen in die Endlage fährt, er da nicht wieder rauskommt und nur eine neue Kalibrierung hilft. Für mich sieht dies nach falschem Zusammenspiel Endschalter/Aktorbewegungsrichtung aus. Denn da das Poti ja mangels Werte nicht mitspielt und man beim Erreichen der Endlage in die gegengesetzte Richtung wieder freifahren können sollte, lässt den Schluss zu, dass die vor Richtung das mechanische End blockiert und die zurück Richtung der Endschalter unterbindet. Würde dann auf Motoranschluss 'verdreht' schließen.

(-: Christian
[Glaub' nicht alles was du denkst]

Moeritsen

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304

Sonntag, 13. Juni 2021, 15:23

@chrischanHH:
Mit dem „rudersensorlosen“ Sketch von Andreas läuft alles wie erwähnt super. Der Aktuator fährt analog zu den Schaltern/ zum Webinterface in die richtige Richtung.
Und im Standby-Modus und Auto-Modus auch wieder heraus.
Das beschriebene Verhalten galt für den Sketch mit Rudersensor. Da ist also alles geklärt und im grünen Bereich.

Es gibt nur aktuell zwischen @Andreas29 und Onno von PCNautic eine aus meiner Sicht unterschiedliche Bewertung in der Bedeutung des Begrenzungswiderstands.
Onno schreibt: „Of course you can not put and voltage over yellow of white to red without any resistor to GND if the potentiometer is set to no resistance.Then you have a short circuit and you will burn the potentiometer.“

Ich bin da inhaltlich raus, weil ich als Nicht-Elektroniker nicht teilnehmen kann an der Bewertung der richtigen Funktionsweise der entsprechenden Schaltung.
Wäre aber cool, wenn die Elektroniker im Forum zu einer eindeutigen Bewertung kämen, die als Orientierung für die anderen dienen könnte. Andreas hat dazu ja bereits einen Aufschlag gemacht.
Ich werde abwarten, wie Onno von PCNautic das Problem lösen wird und das hier entsprechend kund tun. Ist alles bestimmt halb so wild. It could be worse....wie man, glaube ich, in Irland sagt.

norbert-walter

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305

Sonntag, 13. Juni 2021, 15:52

@Moeritsen:

Hallo Michael,

hier ist eine schöne Online-Simulation zur Potentiometerfunktion. Da siehst Du die Folgen eines Kurzschlusses, wenn der Verbraucherwiderstand sehr klein wird. Das Poti brennt dann bei 100% durch, da dort der Widerstand sehr klein wird und der Strom auf 10A hochgeht. Wenn Du den Verbraucherwiderstand auf 1000 Ohm erhöhst, dann ist die Schaltung safe. Onno meint wohl diesen Widerstand. Wenn der Schleifer am Analogeingang vom Arduino liegt, dann ist der innere Innenwiderstand des Anaogeingangs ca. 100.000 Ohm. Das entspricht dann dem Verbraucherwiderstand. Da kann definitiv nichts durchbrennen. Wenn man das Poti sichern will, dann macht man einen Widerstand in Serie zum Schleifer und verwertet dann das als Ausgangssignal.

https://www.leifiphysik.de/elektrizitaet…tung-simulation

Norbert
»norbert-walter« hat folgende Datei angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (14. Juni 2021, 21:48)


Andreas29

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306

Sonntag, 13. Juni 2021, 20:17

Hi,

@Moeritsen: Der Satz von Onno macht dann Sinn, wenn dort Strom fliessen würde. Nicht die 5V zerstören das Poti sondern der Strom.
Zwischen weiß und gelb sitzen 10kohm. Bei 5 V macht das dann 0,5 mA, das ist ungefährlich.
Zwischen den beiden Aussenkontakten und dem Schleifer (rot) kann bei falscher Schaltung natürlich mit sinkendem Widerstand (der in der Endstellung dann auch zu einem der Aussenkontakte 0ohm sein kann) ein sehr hoher Strom fliessen.
Schliesst man aus Versehen das Poti falsch an dann passiert genau dass. Es fließt dann ein hoher Strom (alles was das Schaltnetzteil kann ich meine 3A) dann raucht das Poti ab.
Tatsächlich aber fließt beim Arduino auf dem Analogeingang kein Strom. Das Poti kann bei richtigem Anschluss nicht zerstört werden (es sei denn der Arduino ist hin).

Ich habe aber bereits vor längerem die Doku angepasst und am Ende von Kapitel 6 empfohlen einen solchen Widerstand zu verwenden. Ich gebe zu, dass das untergehen kann.

Grüße

Andreas
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Moeritsen

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307

Montag, 14. Juni 2021, 10:22

Vielen Dank an @norbert-walter und @Andreas29 für die technische Klärung.
Dafür ist das Forum ja auch da, dass Fehler sich nicht wiederholen. Schuldzuweisungen in irgendeiner Art oder Richtung finde ich nicht interessant, Lösungen schon.
Ich sehe das, wie gesagt, nicht so dramatisch, sondern als Lehr- besser Lerngeld.
Mit geht es auch darum, dass DIY-Projekte nicht nur Fachleuten vorbehalten bleiben, sondern offen sind auch für ambitionierte Laien wie mich.
Das hat dass Open Boat Projekt auf der letzten Live-Messe in Düsseldorf ja eindrucksvoll gezeigt.
Und daher ist es von Bedeutung, dass DIY-Projekte eben auch für Laien machbar sind und sie auf mögliche Fehler hingewiesen werden, die sie selbst uU nicht übersehen.
Und das ist nun geschehen. Also alles gut.

Andreas29

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308

Montag, 14. Juni 2021, 10:30

Hi,

@Moeritsen: Ja, Du hast völlig Recht. Wenn es bei DIY-Projekten Fehler gibt müssen diese diskutiert und gelöst werden. Ebenso ist es wichtig evt. "Fallen" für Nachbauer zu erkennen und zu kennzeichnen.
Das sollte hiermit geschehen sein.

Rein interessehalber: Versuchst Du das Poti im Aktuator selber zu tauschen? Könntest Du davon Bilder und evt. Infos bereitstellen? Dann könnte man dann im Falle eines defekten Potis (warum auch immer) dann befreiter da ran gehen.

Grüße

Andreas
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309

Montag, 14. Juni 2021, 21:47

Könntest Du davon Bilder und evt. Infos bereitstellen? Dann könnte man dann im Falle eines defekten Potis (warum auch immer) dann befreiter da ran gehen.

Ich wäre auch dafür.

Norbert

Moeritsen

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310

Dienstag, 15. Juni 2021, 08:26

Wenn ich selber das Poti wechseln muss, werde ich das gern dokumentieren. Das kann dann ja in Andreas‘ Git und auf die OpenBoatProjercts-Webseite.
Noch aber warte ich auch eine Antwort von Onno, wie es weitergeht.
Wenn ich selbst wechseln muss, werde ich ihn fragen, wie es geht....

Moeritsen

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311

Heute, 13:29

Inzwischen hat mir Onno sowohl eine Anleitung zum Wechsel des Ruderlagengebers (Poti) gesendet, als auch das Poti selbst. Das ging blitzschnell, super Service!
Da mir Onno erlaubt hat, seine Anleitung zu nutzen, habe ich während des Wechsels des Potis fotografiert und Onnos Text editiert und an die Fotos gefügt. Bei mir läufts wieder, ist wahrlich kein Hexenwerk.
Wenn ihr noch Fehler oder Ungereimtheiten in der Anleitung findet, korrigiere ich das gern, ansonsten kann das auch auf die Open-Boat-Webseite und zu @Andreas29 ins Git, wenn er mag.
Das Poti kostet übrigens so gute 15 Euronen bei den üblichen Verdächtigen...die mechanischen Teile an der PCNautic-Konstruktion lassen sich problemlos auf ein selbst erstandenes Poti "übertragen".
»Moeritsen« hat folgende Datei angehängt:

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312

Heute, 14:07

Hi,

@Moeritsen: Vielen Dank. Die nächsten Tage packe ich das mit ins git.

Ich habe nochmal über eine Änderung der Platine nachgedacht. M.M. nach müsste man den 1kohm Widerstand am Poti selbst am besten am Schleifenabgriff anschließen. Bei Anordnung auf der Platine besteht immer noch eine gewisse Wahrscheinlichkeit des zerstörerischen Fehlanschlusses.

Grüße

Andreas
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313

Heute, 14:18

Moin @andreas29

genau das hab ich Onno auch gefragt, ob es nicht Sinn macht, den Widerstand direkt ins Aktuator-Gehäuse zu setzen. Er meinte, dass das keine gute Idee sei.
Ich habe mir deine Hauptplatine noch mal angesehen und ich glaube, mit den Seatalk-Anschlüssen, die ich nicht brauche, ließe sich ein Workaround bauen, indem man mit dem Sense-Input auf einen Seatalk-Anschluss per Buchsenleiste geht, auf der Rückseite der Platine dann den Seatalkanschluss über den 1k-Widerstand mit dem Sense-Anschluss verbindet. Nicht schön, aber machbar. Und uU besser als einen fliegenden Widerstand im Aktuatorgehäue zu haben.
Meine Platine ist zZ schon im Boot, das dauert also ein wenig, bis ich das umsetzen kann.

norbert-walter

Salzbuckel

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314

Heute, 16:01

Hallo Michael, vielen Dank für Deine ausführliche Anleitung. Damit kann man was anfangen. Genau so dachte ich mir das Innere des PiPi. So wie Andreas das vorgeschlagen hat mit dem 1K Widerstand am Mittelangriff würde ich das auch machen. So ist das am sichersten. Im Gehäuse wäre auch der Platz dafür da. Bewegung ist da auch nicht. Es sollte also nichts passieren.

Werde die Doku heute Abend einstellen.

Norbert

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