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Salzbuckel

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41

Donnerstag, 12. März 2020, 15:11

Seit mehr als 10 Jahren werfe ich jährlich eine SIM-Karte weg
und besorge mir eine neue Lidl, Aldi whatever -Karte nur für die Standheizung. Das muss ich fürs Boot nicht auch noch haben.


@chrhartz:

https://1nce.com/preise/
Hier gibt es 500Mb im Telekom-Netz für 10 Jahre für 10€. Für die Standheizung sicher eine gute Idee, für das Projekt hier ist das natürlich von der Datenmenge abhängig.

norbert-walter

Salzbuckel

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42

Freitag, 13. März 2020, 14:49

Ok, ich verstehe schon das 3G/4G für viele recht interessant ist. Wer möchte, der kann ja ein 3G/4G-WLAN-Router oder ein altes Handy benutzen. Dem steht ja nichts entgegen.

Was mich persönlich an LoRa interessiert ist der Ansatz mit simpler Technik eine Long Range Funkübertragung hinzubekommen, die am Ende noch lizenzfrei und kostenlos ist. Da kann die Handytechnik nicht mithalten. Die öffentlichen Gateways die von vielen Ehrenamtlichen betrieben werden bilden schon ein recht großes Netzwerk, das für unsere Aufgabenstellung gut nutzbar wäre. Warum soll man nicht solche Technik nutzen und die Verfügbarkeit des LoRaWan mit eigenen Gateways verbessern. Das ist so ähnlich wie mit dem Wiki-Media. Die Community kann Dinge erschaffen, die selbst große Unternehmen nie umsetzen könnten oder wollen.

Norbert

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43

Freitag, 13. März 2020, 20:28

Ok, ich verstehe schon das 3G/4G für viele recht interessant ist.

Mein Boot liegt in Kroatien und ich werde über Italien oder Albanien nach Griechenland fahren. Da sehe ich noch keine LoRa-Gateways. Deswegen interessiert mich 3G/4G.

Ich frage mich, ob man die Sensoren beim Fahren immer mit den neuen LoRa-Gateways an Land verbinden muss, oder ob die das selbstständig machen werden.

norbert-walter

Salzbuckel

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44

Freitag, 13. März 2020, 23:53

Ich frage mich, ob man die Sensoren beim Fahren immer mit den neuen LoRa-Gateways an Land verbinden muss, oder ob die das selbstständig machen werden.

Die Sensor-Devices machen das alles automatisch wie bei den Handynetzen. Das Funkprotokoll ist so ausgelegt, dass jedes Device eine ID hat und das Gateway weiß wohin es die Daten senden soll. Es gibt z.B. LoRa-GPS-Tracker die Du ins Auto legen kannst. Damit fahren viele Leute rum, um eine Karte mit Funkreichweiten erstellen zu können. Die Tracker senden alle 10s die GPS-Position an die Gateways. Und die Gateways messen die Signal-Empfangsstärke und die Entfernung zum Device. Damit entsteht z.B. https://ttnmapper.org/.

Hier der Link zum GPS-Tracker: https://www.antratek.de/lorawan-gps-trac…battery-version

Versuch doch Deinen Hafenbetreiber in Kroatien zu überzeugen ein LoRa-Gateway zu installieren. Ich würde Dich auch dabei unterstützen. Dort lohnt sich das alle mal bei den vielen Booten in den Häfen.

Das Bild unten zeigt das öffentliche Gateway das ich derzeit verwende und die erzielbaren Sende-Empfangs-Reichweiten.

Norbert
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (14. März 2020, 15:17)


norbert-walter

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45

Samstag, 14. März 2020, 19:25

Hallo zusammen,

hier mal ein 24h-Test zur LoRa-Verbindungsqualität mit Spreadingfaktor (SF) 7. Bei dem Test wird jede Minute ein Telegramm versendet. Im Diagramm sind zusammengefasste Werte für 5 min zu sehen. Bei idealer Verbindung müsste also 5 raus kommen. Mehr als 5 Telegramme je 5 min geht nicht. Wie zu sehen ist, ist die Verbindungsqualität eigentlich ganz gut. Es gibt Ausfälle von max 4 min. Im Mittel werden 3 Telegramme je 5 min empfangen. In einer Stunde müssten 60 Telegramme empfangen werden. In Mittel sind es nur 43. Das entspricht einem Verlust von ca. 33% der Telegramme.

Als Feuermelder wird man wohl LoRa nicht benutzen können. Für alle anderen zeitunkritischen Informationen ist das Übertragungsmedium sehr interessant, da garantiert in 5 Minuten auf jeden Fall ein Telegramm übermittelt werden kann. Das sollte eigentlich ausreichen. Die nächsten Tests würde ich mal mit SF12 fahren. Dann müssten die Verbindungsqualität besser werden.

Norbert
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norbert-walter

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46

Samstag, 14. März 2020, 23:18

Hier mal ein Beispiel wie das am Ende aussehen könnte. Aktuell sendet mein LoRa-Device über das öffentliche LoRa-Gateway die Livedaten in das TTN-Netzwerk im Internet. Von dort werden die Daten an Ubidots weitergereicht wo das Backend gehostet wird. Das coole an der Sache ist, dass das LoRa-Device wie ein Handy funktioniert und immer die Daten los wird, sofern es ein öffentliches Gateway finden kann. Das heißt, dass wenn ich die Position des Bootes verändere, die Daten dann trotzdem übertragen werden.

Hier könnt ihr das selber mal live begutachten: https://industrial.ubidots.com/app/dashb…S9NaGjNicpRSegg

Ungefähr jede Minute müssten die Daten aktualisiert werden. Das Telegramm besteht in diesem Beispiel aus 6 Bytes (Payload), um die ganzen Werte anzeigen zu können, wie man der TTN-Console entnehmen kann.

Norbert
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (15. März 2020, 09:26)


ArAl

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47

Sonntag, 15. März 2020, 06:09


Hier könnt ihr das selber mal live begutachten: https://industrial.ubidots.com/app/dashb…S9NaGjNicpRSegg

Macht Spaß, Deine Arbeit zu verfolgen. Danke!

Pollt der Dialog, oder pusht da was, dass sich das ca. 40 Sekunden nach Datenaktualisierung auch im Dialog aktualisiert?

... und manchmal fehlen ein paar Minuten die Daten:
15.03.2020 06:08
15.03.2020 06:14

norbert-walter

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48

Sonntag, 15. März 2020, 09:30

Pollt der Dialog, oder pusht da was, dass sich das ca. 40 Sekunden nach Datenaktualisierung auch im Dialog aktualisiert?

Das ist kein Polling. Es wird gepusht. Ab und zu gehen halt mal Daten verloren. Hab gerade gesehen, das die Lücken schon mal mehr als 5 min sein können. Aktuell gehen ca. 50% der Telegramme verloren. Ich werde heute mal den Speedingfaktor 12 ausprobieren. Das sollte was bringen.

Norbert

norbert-walter

Salzbuckel

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49

Sonntag, 15. März 2020, 16:26

@oliverb68:

Hallo Oliver,

hier noch einmal die Quellen die ich benutze:

LMIC-Bibliothek für Arduino: https://github.com/matthijskooijman/arduino-lmic

Einfach das Ganze als Zip-Datei runterladen und dann als Zip-Bibliothek in die Arduino-IDE einladen. Wenn Du das gemacht hast, findest Du unter Beispiele->LMIC-Arduino den Sketch "ttn-abp". Hier mal der Link direkt zu dem Beispiel: https://github.com/matthijskooijman/ardu…abp/ttn-abp.ino

Du musst dann aber die ID und die Keys an Deine Situation anpassen, ebenso das Pinmapping für den SX1276. Der Sketch sollte aber fehlerfrei laufen. Leider wird das OLED-Display im Beispiel nicht unterstützt.

Quellcode

1
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4
5
6
7
// Pin mapping for lmic
const lmic_pinmap lmic_pins = {
    .nss = 18,
    .rxtx = LMIC_UNUSED_PIN,
    .rst = 14,
    .dio = {26, 34, 35},
};


Norbert

oliverb68

Salzbuckel

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50

Sonntag, 15. März 2020, 23:18

Vielen Dank, ich probier das in den nächsten Tagen mal aus.
Mal schauen, mit welchem Stromverbrauch sich eine vernünftige Übertragung realisieren lässt.
Viele Grüße,
Oliver

norbert-walter

Salzbuckel

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51

Donnerstag, 19. März 2020, 12:16

Ich bin jetzt wieder ein Stück weiter gekommen. Am LoRa-Heltec-Modul ist jetzt auch ein BME280 dran und misst die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und den Luftdruck. Zusätzlich wird der Taupunkt aus der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit berechnet. Geo-Location wird jetzt auch übertragen. Momentan aber nur statisch. Ich muss noch einmal einen GPS-Empfänger dranbauen. Da habe ich schon einen.

Jetzt werden im Monitoring reale Lifedaten aus meinem Wohnzimmer via LoRaWAN übertragen und angezeigt. Die Batteriespannung ist vorerst noch fake.

https://industrial.ubidots.com/app/dashb…S9NaGjNicpRSegg

Im Grunde genommen könnte am Ende ein Boots-Monitoring genau so aussehen. Die Tage werde ich noch einmal eine Schaltung zu dem Ganzen erstellen. Vom Hardwareaufwand sollte sich das in Grenzen halten. Zeit werde ich demnächst genug dafür haben, Dank Corona. ;)

Norbert
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52

Donnerstag, 19. März 2020, 16:37

Moinsen,
spannend, was ihr hier diskutiert, damit habe ich gar nicht gerechnet.

Ich betreibe in Kiel eine LoRa-Antenne mit Gateway (LorixOne, ca. 400€). Die Antenne betreibe ich öffentlich. Alle eingesammelten Datenpakete schicke ich ins TTN und verarbeite sie dann bei Tagi.io.
Schaut ihr hier: http://admin.tago.io/public/dashboard/5c…eb-563d19db08b8

In Kiel betreibe ich 2 Sensoren. Sensor 1 ist ein Pax-Counter, der (indirekt) Personen zählt und in meinem Büro am Fenster liegt. Sensor 2 ist ein Umweltsensor (Bosch BME-irgendwas) mit Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchte und Gas.

Grundsätzlich kann jeder meine Infrastruktur nutzen und seinen Daten im TTN zur Weiterverarbeitung nutzen. Parallel haben die Stadtwerke Kiel auch ihr LoRaWAN für die Öffentlichkeit geöffnet, siehe auch TTNMapper.org. Hamburg, Kiel, Eckernförde und Schleswig sind quasi vollversorgt.

Mein Plan für dieses Jahr war der Aufbau weiterer Sensoren im Yachthafen Kiel-Stickenhörn (da liegt auch mein Boot, wenn die Häfen wieder offen sind und f*cking Corona weg ist):
a) Wasserstandsmessung (selbstgebaute Steigrohr) am Steg
b) Wetter/Windmessung auf dem Boot
c) Innensensoren im Boot: Batterie, Luftfeuchtigkeit zur Schimmelvermeidung, Bilgenalarm, Lage

Warum will ich das machen? Weil ich kann :-). Das ist nicht alles sinnvoll aber macht Spaß.

Der Lagesensor ist die größte Herausforderung, weil ich hier etwas Spezielles ausprobieren will. Ich möchte Stöße ermittelt. D.h. der Lagesensor in einem Boot soll nicht das Schaukeln registrieren, sondern die Anhäufung von plötzlichen Stößen und Verzögerungen feststellen. Wenn als das Boot z.B. in seinen Festmachern ruckt (weil z.B. der Wasserstand deutlich gefallen oder gestiegen ist und die Festmacher zu kurz/lang werden), dann will ich das auswerten. Keine Ahnung ob das möglich oder sinnvoll ist.

Grundsätzlich ist LoRaWAN das perfekte Transportnetz für kleine Datenpakete, die nicht gleich gestreamt werden müssen. Die Antenne sind billig, die Reichweite super und alles ist frei verfügbar. Es braucht keine Sim-Karten, Lizenzen, Gebühren nur Strom. Gefühlt alle Stadtwerke denken derzeit über den Einsatz von LoRaWAN nach, das vergleichbare Netze wie SigFox und Narrowband IOT (Telekom, Vodafone) immer gebührenbehaftet sind.

norbert-walter

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53

Donnerstag, 19. März 2020, 18:52

@Chrissbee:
Der Lagesensor ist die größte Herausforderung, weil ich hier etwas Spezielles ausprobieren will. Ich möchte Stöße ermittelt. D.h. der Lagesensor in einem Boot soll nicht das Schaukeln registrieren, sondern die Anhäufung von plötzlichen Stößen und Verzögerungen feststellen. Wenn als das Boot z.B. in seinen Festmachern ruckt (weil z.B. der Wasserstand deutlich gefallen oder gestiegen ist und die Festmacher zu kurz/lang werden), dann will ich das auswerten. Keine Ahnung ob das möglich oder sinnvoll ist.

So etwas lässt sich elegant mit einem Beschleunigungssensor MPU9250 messen. Der wird per I2C oder SPI angeschlossen und liefert die Daten.

Kann Dein LorixOne auch mit Spreedingfaktoren größer SF7 umgehen? Hab es mal mit SF12 an meinem öffentlichen Gateway versucht. Hat leider nicht geklappt. Das ist auch ein LorixOne. Dafür habe ich jetzt rausgefunden wie ich nur auf Kanal 0 senden kann. Das klappt ganz gut. Vielleicht kann ich damit dann noch mein eigenes Dragino-Gateway mit einem Kanal zum Laufen bewegen.

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (20. März 2020, 13:53)


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Sonntag, 22. März 2020, 13:01

Kleine Rückmeldung vom LoRaWAN-Dauertest mit TTN und Ubidots. So wie es aussieht läuft das Ganze nicht sehr stabil mit Ubidots. Die Daten werden immer sauber ins TTN-Netz übertragen, jedoch oft nicht richtig von TTN nach Ubidots übertragen. Wo genau das Problem ist weiss ich noch nicht. Vermutlich werden die Daten von TTN nicht korrekt nach Ubidots weitergeleitet. Als Problemlösung wird empfohlen die Ubidot Functions zu benutzen. Dann muss man sich selber darum kümmern wie die Daten von TTN nach Ubidots kommen. Das Ubidots-Plugin bei TTN scheint nicht richtig zu funktionieren. Letzten Endes benutzt das Plugin auch die Ubidots Functions. Das blöde ist nur, dass man die Schnittstelle von TTN aus nicht debuggen kann.

Ich werde mal was eigenes schreiben und schauen ob es besser läuft. Ist eigentlich schade, dass das nicht fehlerfrei läuft. Es wäre so schön einfach gewesen.

Bis jetzt kann ich jedoch sagen, dass LoRaWAN sehr zuverlässig funktionirert.

Mein Gateway habe ich auch noch etwas unter die Lupe genommen. Ich habe jetzt rausgefunden warum ich keine LoRa Telegramme empfangen kann. Scheinbar ist mein LoRa-Empfänger SX1276 defekt. Muss mir mal einen neuen besorgen.

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (22. März 2020, 18:06)


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Montag, 23. März 2020, 16:26

Kann Dein LorixOne auch mit Spreedingfaktoren größer SF7 umgehen? Hab es mal mit SF12 an meinem öffentlichen Gateway versucht. Hat leider nicht geklappt. Das ist auch ein LorixOne. Dafür habe ich jetzt rausgefunden wie ich nur auf Kanal 0 senden kann. Das klappt ganz gut. Vielleicht kann ich damit dann noch mein eigenes Dragino-Gateway mit einem Kanal zum Laufen bewegen.
Ich weiß es nicht, da muss ich mal nachlesen. Nach meinem Verständnis würde ich damit ja die Reichweite vergrößern (was ich nicht brauche) und dabei die Air-Time stark reduzieren. Ich möchte aber Telegramme alle 15 Minuten verschicken ohne das Fair-Use zu überschreiten.
Hast du mal Tago.io oder ThingsSpeak als Auswertung ausprobiert. Ich bin mit beiden Diensten super zufrieden. Es läuft alles stabil und zuverlässig.

Ahoi
Christoph

norbert-walter

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Montag, 23. März 2020, 21:32

Nach meinem Verständnis würde ich damit ja die Reichweite vergrößern

Genau darum geht es mir mit SF12. Durch den größeren Spreedingfaktor soll die Reichweite größer werden bzw. die Verbindungen stabiler. Bei mir verliere ich ca. 50% der Telegramme. SF12 könnte da helfen. In meinen Dragino-Gateway kann ich die Sreedingfaktoren nur fix einstellen. Variabel oder automatisch erkennend geht da nichts. LorixOne scheint das auch nicht zu können und ist nur fix eingestellt. Schade eigentlich, obwohl die Gateways das können sollten.

Hintergrund ist der, dass nicht überall LoRa-Gateways verfügbar sind und u.U. sehr weit weg sind. Im Boot werde ich den LoRa-Sensor nicht oben am Mast installieren können. Er wird wohl eher unter Deck installiert sein und nicht so gute Funkverbindungen hinbekommen. Daher brauche ich maximale Reichweite. Bei 11 Bytes und 1 min Zykluszeit ist die Air-Time eher gering und liegt mit SF7 bei 43 ms (0,07%). Bin momentan noch am Experimentieren was geht und was nicht geht.

Tago.io und ThingSpeak werde ich mal ausprobieren. Sie können ungefähr das gleiche wie Ubidots, soweit ich das gesehen habe.

Norbert

norbert-walter

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Mittwoch, 25. März 2020, 11:33

Die Probleme mit Ubidots liegen wahrscheinlich daran, dass ich zu viele Daten sende. Es dürfen vermutlich in der freien Ubidots-Version nur 4500 Dots pro Tag übertragen werden. Danach wird dann einfach die Verbindung gekappt. Ist nur blöd, dass Ubidots zu den Beschränkungen der freien Version nichts genaues angibt. Ein Dot ist ein Datenpunkt. Da ich jede Minute 6 Datenpunkte sende, kommen da je Tag schnell mal 8640 Dots zusammen. Ich werde mal die Senderate auf 5 min setzen. Dann müssten die Daten über den ganzen Tag ohne Aussetzer angezeigt werden.

Norbert

norbert-walter

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58

Mittwoch, 25. März 2020, 20:49

An heute geht auch das OLED und zeigt die Messdaten an.

Jetzt fehlen nur noch:
* GPS
* Analogwert einlesen
* 1Wire-Temperatursensoren einlesen

Hab auch mal die Wiederholrate etwas langsamer auf 5 min eingestellt. Mal sehen, ob das jetzt besser läuft.

Norbert
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norbert-walter

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59

Dienstag, 31. März 2020, 23:52

So, GPS ist jetzt auch angedockt, obwohl die Implementierung schwierig war. Durch den LoRa-Code ist das Timing im Mikrocontroller sehr empfindlich, wenn man gleichzeitig mehrere serielle Schnittstellen benutzen möchte (eine für Debugging und eine für GPS). In der Loop dürfen keine zeitintensiven Dinge liegen, da sonst die LoRa-Telegramme nicht mehr richtig gesendet und empfangen werden können. Ein Webinterface wird wohl nicht ohne weiteres möglich sein. Ich musste schon mit Timer-Interrupts arbeiten, damit die serielle Schnittstelle des GPS noch gleichzeitig neben LoRa laufen kann.

Fehlen nur noch Analog und 1Wire. Das kommt auch noch.

Das Problem mit fehlenden Daten bei Ubidots hat sich auch aufgeklärt. Es lag wirklich daran, dass ich zu viele Daten gesendet habe. Mehr als 4500 Dots pro Tag dürfen in der freien Version von Ubidots nicht versendet werden. Mit einem Telegramm je 5 min klappt es jetzt durchgängig.

Norbert

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Donnerstag, 2. April 2020, 09:40

Kurze Frage in welchen Frequenzbereich Arbeitet Ihr soweit ich das in Erfahrung gebracht habe sind 2 in Verwendung.

In Europa Frequenzen 433 MHz (ISM-Band Region 1) und 868 MHz (SRD-Band Europa)

LG
Alfred
Wer erst Segelt wenn alle Gefahren vorüber sind, wird niemals in See stechen.
(Thomas Fuller)

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