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norbert-walter

Salzbuckel

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1

Dienstag, 14. September 2021, 22:52

DIY Gemeinschaftsstand auf der Boot 2022

Hallo zusammen,

die nächste Boot im Frühjahr 2022 ist nicht mehr lang hin. Wir sollten überlegen, ob wir wieder einen Messestand unter Open Boat Projects auf der Boot ausrichten wollen. Corona bedingt ist die Messe ja dieses Jahr ausgefallen. Im nächsten Jahr soll sie wieder wie gewohnt vom 22.01.-31.01. in Düsseldorf stattfinden. Ich gehe davon aus, dass das möglich sein wird, da ja der Großteil der Bevölkerung geimpft ist.

Die Messeleitung hat mich angeschrieben und nachgefragt, ob wir wieder dabei sein wollen. Ich habe erstmal unverbindlich zugesagt. Als grobe Vorplanung hat die Messe uns den alten Messestand eingeplant. Grundsätzlich war aber die Überlegung, ob man nicht einen Teil des Refitstandes kostenlos benutzen kann. In unseren alten Planungen hatten wir einen Workshop für die Messe vorgesehen wo man an kleinen praktischen Projekten sich als Maker selber versuchen kann. Der Schwerpunkt soll mehr in Richtung Maker-Einstieg gelegt werden, um praktisch zu zeigen wie man mit eigenen Projekten anfangen kann. Andreas hat ja schon einen schönen Online-Workshop vorgelegt, der großes Interesse hervorgerufen hat. Neben dem Maker-Einstieg wollen wir natürlich auch unsere neuen Projekte vorstellen. Im letzten Jahr hat sich eine Menge dazu getan und es gibt viel Neues zu zeigen.

Thematisch ist das noch nicht alles in Stein gemeißelt und hängt davon ab, ob wir einen Teil des Refitstandes benutzen können. Dann hätten wir viel mehr Möglichkeiten.

An dieser Stelle möchte ich auch eine Frage an die Besucher richten welche Themen sie gerne auf einem Messestand sehen wollen?

Bei unserer letzten Spendenaktion für 2021 sind ungefähr 1200 Euro zusammen gekommen. Für einen Auftritt in 2022 benötigen wir noch ca. 1300 Euro an weiteren Spenden, wenn wir den alten Messestand wieder nutzen wollen. Für den Refitstand wird es wohl ungefähr der selbe Betrag sein, weil er größer ist, dafür aber kostenlos oder günstiger ist.

Wie sieht es bei den Leuten aus die damals als Aussteller und Standbetreuer dabei waren? Wollt ihr wieder mitmachen? Hat noch jemand weiteres Interesse mitzumachen oder Ideen die man umsetzen sollte? Neue Leute sind gerne willkommen.

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (15. September 2021, 10:01)


chrhartz

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2

Mittwoch, 15. September 2021, 00:55

@norbert-walter:

Also ich bin gerne wieder mit dabei!

Aktuell bin ich ja an dem Thema Plotter mit Standard-Gehäusen und -Bauteilen dran, das würde ich
als Basis beisteuern. Also 7" auf Basis des RPi-Display und 10" sonnenlicht-lesbar mit fertig beziehbaren
und günstigen Bauteilen.

Ob ich noch eine eigene Platine für das CM4 Modul mit Stromversorgung, Schnittstellen, SSD und
einen eigenen Display-Treiber hinbekomme, wird sich zeigen!

Viele Grüße,
Christian
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TillM

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3

Mittwoch, 15. September 2021, 06:26

@norbert-walter:
Ich wäre auch wieder mit dabei.
Ich könnte eine selbstgebaute CNC Fräse mitbringen. Ist aber kein spezielles Boot Thema.
Grüße
Till

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4

Mittwoch, 15. September 2021, 08:20

Hallo Norbert,
ich bin auch mit dabei.
Viele Grüße
Andreas
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Moeritsen

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5

Mittwoch, 15. September 2021, 09:10

Moin Norbert,

bin auch gern dabei. Und wie der Zufall es will, habe ich gestern mit der für die Abteilung „Boot for School“ zuständigen Leiterin telefoniert.
Das Interesse, Workshops für Jugendliche mit dem Themen „Boot“, „DIY“ und „Digitalität“ anzubieten, scheint groß. In den nächsten 2 Wochen werde ich der Boot zusammen mit meinem Kollegen ein Konzept speziell für solche Workshops vorlegen.
Ich könnte mir vorstellen, dass von uns weitere Leute das Konzept aufgreifen und für Erwachsene anpassen. Können wir auch zusammen machen.
Da ich für (fast) das Gleiche in Schleswig-Holstein bereits ein freundliches Budget habe, werden wir, wenn die Boot das Konzept begrüßt, mit eigenem Equipment auflaufen, also mehreren Raspberries inkl.Monitoren und Gedöns, Sensoren etc….
Insofern greift das, wenn wir einen Open-Boat-Stand machen, alles wunderbar ineinander.

Viele Grüße
Michael

norbert-walter

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6

Mittwoch, 15. September 2021, 09:59

@Moeritsen:

Hallo Michael,

wenn Du Euer Konzept mit der Boot besprichst, kannst Du uns in die Planung dann bitte mit einbeziehen und das mit der Messeleitung besprechen. Was wir als erstes klären müssen ist die zur Verfügung stehende Standfläche. Falls wir gemeinsam auf dem ehemaligen Refitstand auftreten dürfen wäre das natürlich toll. Von der Standfläche würde wir abhängig machen welche Aktivitäten wir dann starten bzw. was wir zeigen können.

Hinerk Weiler ist heute zu Trans Ocean als Redakteur für Social Media gewechselt. Es kann gut sein, dass er nicht mehr für die Messe als Moderator und Organisator des Forum-Programms zur Verfügung steht. Ich habe ihn schon kontaktiert.

Halte uns bitte auf dem Laufenden. Ich denke wir sollten noch einmal eine Skype-Runde in der 2. Oktoberwoche einberufen. Andreas @wellenvogel: übernimmt wieder die Planung. Bis dahin wisst ihr ja dann etwas mehr. Macht es vielleicht Sinn, dass wir zusammen mit Euch dort die Konzepte vorstellen?

Norbert

chrhartz

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7

Mittwoch, 15. September 2021, 10:15

Moin Norbert,

bin auch gern dabei. Und wie der Zufall es will, habe ich gestern mit der für die Abteilung „Boot for School“ zuständigen Leiterin telefoniert.
Das Interesse, Workshops für Jugendliche mit dem Themen „Boot“, „DIY“ und „Digitalität“ anzubieten, scheint groß. In den nächsten 2 Wochen werde ich der Boot zusammen mit meinem Kollegen ein Konzept speziell für solche Workshops vorlegen.
Ich könnte mir vorstellen, dass von uns weitere Leute das Konzept aufgreifen und für Erwachsene anpassen. Können wir auch zusammen machen.
Da ich für (fast) das Gleiche in Schleswig-Holstein bereits ein freundliches Budget habe, werden wir, wenn die Boot das Konzept begrüßt, mit eigenem Equipment auflaufen, also mehreren Raspberries inkl.Monitoren und Gedöns, Sensoren etc….
Insofern greift das, wenn wir einen Open-Boat-Stand machen, alles wunderbar ineinander.

Viele Grüße
Michael


Das finde ich wirklich eine super Idee!
Ich denke das Thema Open-Boat-Projects passt sehr gut zu den Interessen junger Menschen.

Wenn man das räumlich zusammenlegt, könnte man sich übergreifende Themen überlegen und
ganz gezielt Workshops anbieten, wo Sensorik beispielsweise am Ende im Bordnetz sichtbar wird.

Also beispielsweise die Windfahnen und die NMEA 2000 Sensoren über WLAN einbinden und via
Signal K visualisieren.

Viele Grüße,
Christian
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8

Mittwoch, 15. September 2021, 11:00

Das Interesse, Workshops für Jugendliche mit dem Themen „Boot“, „DIY“ und „Digitalität“ anzubieten, scheint groß.


Ich hab an der FH "damals" Kurs im bereich MINT mit begleitet, Lego Mindstorms, Asuro, Bumerangs gebaut, Isolations Experimente aber auch experimente mit Brennstoffzellen und so. Das Interesse ist oft sehr groß man braucht nur ein cooles knackiges konzept wo man was umsetzt. Ich musste die Kids manchmal aus der Werkstatt schmeißen... "nur noch einen Widerstand, nur den einen noch verlöten...". Einer hat 1h vor der FH gewartet weil die Busse in den Ferien doof fuhren, bis ich gecheckt hab das der gute sonst nur 5min später da gewesen wäre.

Alleine das man in der Robotik auf einmal die Zahl Pi sinnvoll nutzen kann, da gab es viele erhellende Momente bei den Physikalischen Grundlagen. Es hört sich aber so an als ob du im Thema konzeptentwicklung drin steckst. Was mir aufgefallen ist das reine Frauen & Mädchen Kurse eine ganz andere Dynamik und Atmosphäre hatten. Das ist bekannt, aber ich hätte nie gedacht dass man es so stark merkt.

Zeitlich werde ich es wohl nicht schaffen mehr zu unterstützen, ich hoffe auf einen Besuch. Kann aber ein Jetboil Gimbal zur verfügung stellen :D

norbert-walter

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9

Mittwoch, 15. September 2021, 15:06

Zeitlich werde ich es wohl nicht schaffen mehr zu unterstützen, ich hoffe auf einen Besuch. Kann aber ein Jetboil Gimbal zur verfügung stellen

Genau den Jetboil Gimbal brauchen wir auch. Das ist mal was nicht Elektrisches. Das gibt es ja auch.

Norbert

Moeritsen

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10

Mittwoch, 15. September 2021, 15:51

Halte uns bitte auf dem Laufenden. Ich denke wir sollten noch einmal eine Skype-Runde in der 2. Oktoberwoche einberufen


Schön, dass wir da interessemäßig auf einer „Welle schwimmen“. @nobert-walter: Ich sitze übermorgen mit meinem Kollegen zusammen und arbeite dann einen ersten Konzeptentwurf aus. Wir könnten uns bereits nächste Woche abends per ViKo zusammensetzen und schauen, inwieweit wir eine gemeinsame Basis für Stand und Workshops schaffen, was aus Sicht der Boot bestimmt noch wesentlich interessianter wäre. Und für uns auch. Ich bin während des Telefonats darauf angesprochen worden, ob wir wieder einen Stand machen wollen. Insofern wäre ein erstes zeitnahes Signal Richtung Messeleitung bestimmt ne gute Idee.
Es gibt zu dem, was mein Kollege und ich vorhaben, eine Ideenskizze, die ich euch gern zusende, aber zunächst nur per PM. Ich denke. Zu viel Öffentlichkeit in diesem Stadium ist aus meiner Sicht abträglich.
Das ändert sich, wenn die Lichter auf grün gehen. Da ist dann immer noch genügend Zeit zum Diskutieren und zum Feintuning. @the_muck: Ja, ich arbeite seit einiger Zeit viel an Digitalisierungskonzepten und als nunmehr ehemaliger Lehrer kenne ich meine Klientel ganz gut. Was wir bedienen wollen, ist das Dreieck Jugendliche - Makerszene - Maritime Themen. Also Open-Boat-Projects für Jugendliche. Und vor allem mit niederschwelligen Einstiegsangeboten, die schnell umsetzbar sind und so wenig theorielastig wie möglich. Der Appetit kommt dann mit dem Essen…so klingen ja deine Erfahrungen auch. Insofern bist du herzlich eingeladen zum Mitdenken und Diskutieren, wenn wir soweit sind.

Homberger

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Mittwoch, 15. September 2021, 16:06

Hallo zusammen,

ich finde die Zielgruppe der maritm interessierten Jugendlichen ja sehr lobenswert.

Nach meiner Erfahrung auf dem letzen Messestand war das interessierte Publikum für Open Boat Projects aber eher männlich im mitteleren/höheren Alter.

Welche Einschätzung zur Zielgruppe habt ihr denn so ?

Viele Grüße
Andreas
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norbert-walter

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Mittwoch, 15. September 2021, 16:13

Und vor allem mit niederschwelligen Einstiegsangeboten, die schnell umsetzbar sind und so wenig theorielastig wie möglich.

Gemau das selbeThema gilt bei uns für Erwachsene mit der selben Zielsetzung. Ich würde das vielleicht auch garnicht unbedingt trennen wollen. Denn Jung und Alt können sich ganz gut ergänzen bzw. gegenseitig beflügeln. Wenn wir den Workshop auch für Schulklassen anbieten wollen, dann ist das primär natürlich auf diese Altersklasse fokussiert. Das lässt sich zeitlich auch ganz gut trennen auf der Messe. Vormittags unter der Woche für Schulklassen und Nachmittags und am WE für Erwachsene oder allgemein für gemischte Altersklassen.

Zitat

Nach meiner Erfahrung auf dem letzen Messestand war das interessierte Publikum für Open Boat Projects aber eher männlich im mitteleren/höheren Alter.

Ja, das ist richtig. Das heist aber nicht, dass Jugentliche kein Interesse hätten. Wer hat schon ein Boot mit 14? Im Grunde sind die Inhalte ja ähnlich und das Maritime ist nur der grobe Rahmen. Das lässt sich natürlich auch auf andere Bereiche übertragen wie. z.B. Robotik, Umweltanalyse usw. Wichtig ist nur eine Einstiegsmöglichkeit in einem sonst unüblichen Terrain. Vielleicht kommt der eine oder andere dann auch so zum Wassersport. Ich glaube der Jugend ist es ziemlich egal wofür das alles technisch benutzt wird. Wichtig ist, dass man das Gelernte auch auf andere Bereiche übertragen kann. Genau darum geht es und nicht datum, dass ein 14 Jähriger seinen NMEA2000-Bus aufbaut.

Das Thema Arduino, ESP32 wäre der universelle Einstieg dazu. Das kann man für alles mögliche verwenden.

Norbert

Moeritsen

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Mittwoch, 15. September 2021, 16:37

Welche Einschätzung zur Zielgruppe habt ihr denn so ?


Die Boot hat eine eigene Abteilung für die von mir anvisierte Zielgruppe: Das nennt sich Boot for School. Auf der letzten Messe sind über 3000 Schülerinnen und Schüler auf der Messe gewesen, die ein spezielles, auf sie abgestimmtes Angebot bekommen haben. Bei uns waren die nicht, weil wir kein Angebot für sie hatten. Es geht eben nicht darum, dass der Mittvierziger eine Alternative für seine Instrumente sucht, sondern darum, mit unserem Ansatz Jugendliche für digitale Technologien zu begeistern und ihnen gleichzeitig Anwendungsmöglichkeiten aus dem maritimen Bereich zu zeigen.
Und niederschwellig bedeutet dann: Mit einem Raspi erstmal eine Temperatur mit dem DS18B20 zu messen und darzustellen. Das geht mit visuellen Programmiertools wie Node-Red super. Und ich muss erstmal keine Zeile programmieren. Das kann ich Kids in ner halben Stunde zeigen. Die, die weiter wollen, kriegen Einblick in einen kleinen Funktions-Node, der die Temperatur nach Kelvin umrechnet. Schon haben wir ein Physik-Thema im Hintergrund und ne erste kleine Variablen-Zuordnung mit mathematischer Umrechnung. Immer daran denken, da kommen nicht nur hochbegabte Gymnasiastende....
Nächste Stufe wäre dann ne kleine Wetterstation rund um einen BME280. Das flankieren wir dann mit nem Windsensor, hier kommt dann der 3D-Druck ins Spiel...und so weiter. Daraus kann man unterschiedliche Workshops bauen: Verschiedene Einsteiger-Workshops, die jeweils für sich besucht werden können. Oder aufeinander aufbauende Workshops über mehrere Tage, wenn es um selbst gemachten 3D-Druck und das Verkleben von Bauteilen zB für nen Sensor geht.
Und dann kommt irgendwann auch was rund um den ESP32 oder Ardiuno. Die erscfhließen sich aber für den Beginner nicht so ohne weiteres. Daher zu Beginn so niederschwellig wie möglich mit sofortigen Erfolgserlebnissen: >>Guck, mal, die Zahl geht hoch, wenn ich den Sensor anfasse...<<

Ihr seht, ich bin in meinem Element....Und mein Kollege ist ausgebildeter Technik-Lehrer an einer Art Gesamtschule, der hat das methodisch noch viel besser drauf.
Unterhalten müssen wir uns dann, wie ein Angebot für Jugendliche mit einem für Erwachsene harmoniert. Meistens geht der Lernfortschritt mit den Kids schneller.... :D

chrhartz

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14

Mittwoch, 15. September 2021, 16:39

Hallo zusammen,

ich finde die Zielgruppe der maritm interessierten Jugendlichen ja sehr lobenswert.

Nach meiner Erfahrung auf dem letzen Messestand war das interessierte Publikum für Open Boat Projects aber eher männlich im mitteleren/höheren Alter.

Welche Einschätzung zur Zielgruppe habt ihr denn so ?

Viele Grüße
Andreas



Das Laufpublikum, das uns eigentlich mehr zufällig gefunden hatte, war definitiv 50+.
Wir hatten aber auch junge Leute am Stand, die extra eine Fahrgemeinschaft gebildet haben um unseren Stand zu besuchen.
Aber das war sicher die absolute Ausnahme.

Ich denke man kann durchaus mehr junge Leute erreichen, nur muss man die Information über unseren Stand und was wir
so machen auch in die entsprechenden Foren bringen. Beispielsweise Arduino, Raspberry und Mikrocontroller-Foren.

Selbst wenn die jungen Leute auf der Boot waren um beispielsweise nach Kites, SUPs etc. zu sehen, sind die nur zufällig
im Refit-Bereich vorbeigekommen. Was hätten die dort auch sollen?

Viele Grüße,
Christian
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Homberger

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15

Mittwoch, 15. September 2021, 17:04

Auf der letzten Messe sind über 3000 Schülerinnen und Schüler auf der Messe gewesen, die ein spezielles, auf sie abgestimmtes Angebot bekommen haben.



Hallo Moeritsen,
bitte verstehe mich nicht falsch. ich finde die Idee, Schülern und Jugendlichen das Thema Technik und Programmieren näher zu bringen auch wichtig.
Und ich finde es auch gut, dass sie auf der Messe ein spezielles, auf sie abgestimmtes, Angebot bekommen. Sonst würden sie sich auch zu Tode langweilen.

Aber ich habe weiterhin Zweifel, ob es zu Open Boat Projects passt. Schau dir doch einmal die Projekte an, die in Open Boat Projects versammelt sind.
Die meisten erfordern ein eigenes Boot, um damit etwas anfangen zu können. Und das limitiert dann auch das Intresse der jugendlichen Zielgruppe.

Ist aber natürlich nur meine Meinung. Es gibt bestimmt auch andere.

Viele Grüße
Andreas
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Moeritsen

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16

Mittwoch, 15. September 2021, 17:20

Moin Andreas,

alles gut...du hast schon recht, dass ein Angebot für Jugendliche nicht deckungsgleich mit dem ist, was das Open-Boat-Project ausmacht. Gerade deshalb diskutieren wir das und schauen, welche Elemente wir zusammen bringen können und welche nicht passen.
Und da sind unterschiedliche Meinungen m.E. immer willkommen. Bringt einen doch weiter, oder?

Homberger

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17

Mittwoch, 15. September 2021, 17:50

Mal im Ernst,

wenn ihr jugendlich währt, würdet ihr dann auf die Boot kommen um programmieren zu lernen?
Doch selbst nicht niderschwellig mit NodeRed.
Aber vielleicht bin ich ja schon zu alt um die Jugend noch zu verstehen....

Viele Grüße
Andreas
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18

Mittwoch, 15. September 2021, 17:52

-- mein Sohn lernt Eklektiker - jetzt schon 1,5 Monate ich hoffe er macht mir bald alles am Boot ... ((bin ich zu optimistisch?)

19

Mittwoch, 15. September 2021, 18:43

wenn ihr jugendlich währt, würdet ihr dann auf die Boot kommen um programmieren zu lernen?


Jap, genau so läuft das! Ich kenne Kurse auf der Industriemesse da sind die Schüler nur wegen der Kurse und nicht zur eigentlichen Messe. Im Vorfeld kann es Ausschreibungen und Werbung an Schulen, Vereinen, Jugendzentren geben für die Voranmeldung. Zusätzlich gibt es noch Plätze für "spontane", gibt da verschiedene Ansätze.

Ich finde es passt gut zusammen wenn Interessenten sehen wie der Fertige Windsensor auf der einen Seite betrieben und auf der anderen gebaut wird, oder eben Node Red & das Thema LoRa Bootsmonitor... Das schafft brücken und Interesse...

Homberger

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20

Mittwoch, 15. September 2021, 18:55

Hallo zusammen,

wenn die Leute schon zum Programmierenlernen zur Boot kommen, hätte ich noch eine andere, nichttechnische maritime Idee: Ein gehäkelter Obstkorb für die Kabine/Pantry. Hat meine Frau für unser Boot gemacht.

Ist maritim, echt praktisch und gibt es so auch nicht zu kaufen. Eine echtes Maker-Projekt passend für Open Boat Projects und die Messe also. Allerding muss man zum Nachbauen häkeln können. Ist leider so, muss man lernen. Oder man geht in eine häkel-afinen Maker-Space.

Wir sollten aber auch hier zwischen älterem und jugendlichem Publikum unterscheiden. Zumal das jugendliche Publikum ja kein Boot und damit auch keine Pantry hat. Das senkt die Motivation leider ungemein.

Für die jugendliche Zielgruppe müssen wir natürlich ein niederschwelliges Angebot machen. Ohne Nähmaschine und theorielastigen Häkel-Hintergrund. Der direkte Erfolg, ohne langwieriges Üben ist daher wichtig.

Im Idealfall nimmt jeder Workshop-Teilnehmer einen angefangenen Obstkorb mit nach hause und kann da weiter zuende häkeln. Und falls man jugendlich ist und später dann irgendwann ein Boot hat, ist man perfekt vorbereitet.

Viele Grüße
Andreas
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