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Bavaria 56 V

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61

Dienstag, 4. Mai 2021, 22:06

Ein Problem beim Wechseln im Wasser besteht darin, fass man beim Abdrehen des Ventils eigentlich unweigerlich den Borddurchlass etwas mitabschraubt. Liegt das Boot im Wasser, besteht die Gefahr, dass dadurch Wasser irgendwohin läuft, wo man es gar nicht haben möchte. Wäre mir die gesparte Krangebühr nicht wert.

Das geht nicht.
bzw. dass jemand von außen mit einem Eisen im Borddurchlass sicherheitshalber etwas gegenhalten sollte, um ein Mitdrehen zu verhindern.

und etwas Nachdenken wer dreht ein Ventil ca. 1,5 Zoll drinnen eine vernünftige Rohrpumpenzange ist mindestens 40 cm lang!

Bild zum Thread


Da ist ja auch eine Menge Platz.

Selten in einen Trööt so viel Unsinn gelesen.

Gruß Klaus
Ab Windstärke zwölf gibt es keinen Atheisten mehr.( Helmut Gollwitzer)

cr838

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62

Mittwoch, 5. Mai 2021, 10:17

...

Selten in einen Trööt so viel Unsinn gelesen.

...
Moin Klaus,

bei allem Respekt: ich empfinde Deine Äußerung als unangemessen.

Ob die genannten Ratschläge der Situation dienlich sind, kann ich selbst mangels eigener Erfahrung nicht beurteilen. Wenn Du diese Reparatur bereits einmal gemacht hast wäre es gut, hier von Deiner Vorgehensweise sowie dabei evtl zusätzlich gewonnenen Erkenntnissen zu berichten. Die Beiträge pauschal als "Unsinn" abzuqualifizieren hilft niemandem. Im Gegenteil: sie sind geeignet gutwillige und vielleicht weniger erfahrene Forumsteilnehmer abzuschrecken.

In diesem Sinne,
Mast- und Schotbruch,

Jürgen

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63

Mittwoch, 5. Mai 2021, 10:27

Nur zu meinem oben als „Unsinn“ bezeichneten Ratschlag: Doch, das ist ein Problem, hatte ich jedenfalls schon. Bitte einfach mal ausprobieren.

Pütting

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64

Mittwoch, 5. Mai 2021, 11:35

Nur zu meinem oben als „Unsinn“ bezeichneten Ratschlag: Doch, das ist ein Problem, hatte ich jedenfalls schon. Bitte einfach mal ausprobieren.

Völlig richtig, auch uns ist das passiert. Das geschieht offenbar manchmal dann, wenn der Kugelhahn einst mit flüssiger (falscher?) Dichtung eingebaut wurde. Dann ist ein erheblich höheres Losbrechmoment erforderlich als z.B. bei mit Teflonband oder Hanf gedichteten Verbindungen. Man kann deshalb sicherheitshalber von außen gegenhalten; die meisten Borddurchlässe haben zu diesem Zweck innen zwei Nocken.

Allerdings: Wenn der TO statt der Baumarktventile höherwertige Qualität aus Bronze bzw. Rotguss einbauen will, empfiehlt sich ohnehin ein Wechsel der Durchlässe, die ja vermutlich auch aus Messing sind, gegen solche aus demselben Material wie die neuen Ventile, um elektrolytische Probleme zu vermeiden (Ausnahme: Kunststoffventile). Der Wechsel geht auch schnell: einfach außen abflexen und den Schrott nach innen durchklopfen.

Was gewisse bornierte Kommentare angeht: Dieter Nuhr hat da einmal eine goldene Regel aufgestellt ...

65

Mittwoch, 5. Mai 2021, 13:40

nehmt statt der Flex einen Stufenbohrer, macht nicht so einen rumfliegenden Dreck :D

Gruß Odysseus

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66

Mittwoch, 5. Mai 2021, 14:00

stimmt gerade gemacht. Mit dem Stufenbohrer geht es prima. Vorsicht vor spänen die in den Ärmel fallen...autsch.... bei 1,5Zoll mär der 45 mm Bohrer gerade so ausreichend. blieb ein winziger Rand stehen den man weg Hebeln konnte. Die 60mm Version des Bohrers hätte mir Reserve gegeben.

Hab auf Trudesign gewechselt, mit Sina 291i (Erlaubt vom Hersteller) sowohl zur Bordwand als auch die Gewinde eingedichtet. super leichtgängig, ein Unterschied wie Tag und nacht. Bis jetzt dicht und alles gut. 6 Wochen im Wasser.....
Handbreit
paulemeier1

Bavaria 56 V

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67

Mittwoch, 5. Mai 2021, 14:09

...

Selten in einen Trööt so viel Unsinn gelesen.

...
Moin Klaus,

bei allem Respekt: ich empfinde Deine Äußerung als unangemessen.

Ob die genannten Ratschläge der Situation dienlich sind, kann ich selbst mangels eigener Erfahrung nicht beurteilen. Wenn Du diese Reparatur bereits einmal gemacht hast wäre es gut, hier von Deiner Vorgehensweise sowie dabei evtl zusätzlich gewonnenen Erkenntnissen zu berichten. Die Beiträge pauschal als "Unsinn" abzuqualifizieren hilft niemandem. Im Gegenteil: sie sind geeignet gutwillige und vielleicht weniger erfahrene Forumsteilnehmer abzuschrecken.

In diesem Sinne,


Zu aller erst ich habe ihr nicht alle Beiträge pauschal als Unsinn bezeichnet.

Ja ich habe die Reparatur in diesem Winter gemacht aber nicht weil das Abspielen Ventil geleckt hat sondern nach draußen undicht war also nicht mehr richtig geschlossen hat.

Selbstverständlich hatte ich den selben Gedanken gehabt das Ventil ab zu schrauben, dieses ist aber nur theoretisch möglich denn bei 1,5 Zoll Durchmesser. Man schon eine anständige Rohrzange meine es locker 40 cm lang da ist es fast unmöglich irgendeine Bewegung ins Ventil zu bekommen.

Da das Ventil mit Hanf an den Borddurchlass abgedichtet ist kann man sich vorstellen was für eine Kraft man aufwenden muss und dass in der Enge einer Backskiste oder Ähnliches.
Aber irgendwie muss das Ventil und der Anschluss an den Fäkalientank ja gemacht worden sein. Ich hänge noch mal ein Bild an damit man eine Vorstellung hat wie das verbaut war.

Zuerst beschreibe ich den Ausbau:

In den Borddurchlass wurde ein Stück Holz eingeschlagen, sehr verständlich von außen, das Holz dient dazu dass man mit einem Lochbohrer den Bohrer in der Mitte ansetzen kann den Lochbohrer genauso groß wie wie der Bohrdurchlass in meinen Fall 45 mm so kann man den Kranz sauber ausbohren .

Der Rest ist ein Kinderspiel von Schlauch lösen Borddurchlass und Ventil aus nehmen.

Kommen wir zum Einbau:
Borddurchlass, Ventil, und 90° Winkel wurde provisorisch zusammengeschraubt damit man die Länge des Fäkalienschlauch ermitteln kann, die Reihenfolge des Einbaus zu erst das Stück Fäkalienschlauch an den Tank festschrauben
das andere Ende über den 90° Winkel aber nicht fest ziehen.
Nun kann man von außen den Borddurchlass an das Absperrventil Schrauben zieht man den Borddurchlass und Ventil ein Stück wieder raus, geht ja weil Schlauch noch nicht fest verbunden, bringt die Dichtmasse an (Sika) und schiebt ihn wieder zurück
von brinnen sichern und Schlauch befestigen.

Gruß Klaus
»Bavaria 56 V« hat folgende Dateien angehängt:
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cr838

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68

Mittwoch, 5. Mai 2021, 15:16

nehmt statt der Flex einen Stufenbohrer, macht nicht so einen rumfliegenden Dreck :D

Gruß Odysseus

Moin,

wie bereits gesagt - ich hab' so etwas noch nie erledigen müssen.

Daher ne' Frage: besteht bei Benutzung eines Trennschleifers hier nicht eher die Gefahr, dabei den Rumpf zu beschädigen? Ein Stufenbohrer - kannte ich noch nicht und hab's geade im Netz gefunden - erscheint mir da wesentlich sicherer zu handhaben sein. Allerdings wohl zeitaufwendiger.
Mast- und Schotbruch,

Jürgen

Squirrel

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69

Mittwoch, 5. Mai 2021, 15:21

Daher ne' Frage: besteht bei Benutzung eines Trennschleifers hier nicht eher die Gefahr, dabei den Rumpf zu beschädigen?


Wenn Du etwas Feingefühl anwendest, nicht. Das Loch im Durchbruch führt die Scheibe der Flex, ein üblicher Freistich auf der Rückseite des Flansches des Borddurchbruches gibt den äußeren Ring frei, bevor die Flexscheibe den Rumpf berührt. Ich hab das neulich erst gepostet, hier nämlich.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

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70

Mittwoch, 5. Mai 2021, 15:43

nehmt statt der Flex einen Stufenbohrer, macht nicht so einen rumfliegenden Dreck :D

Gruß Odysseus

Moin,

wie bereits gesagt - ich hab' so etwas noch nie erledigen müssen.

Daher ne' Frage: besteht bei Benutzung eines Trennschleifers hier nicht eher die Gefahr, dabei den Rumpf zu beschädigen? Ein Stufenbohrer - kannte ich noch nicht und hab's geade im Netz gefunden - erscheint mir da wesentlich sicherer zu handhaben sein. Allerdings wohl zeitaufwendiger.

nehmt statt der Flex einen Stufenbohrer, macht nicht so einen rumfliegenden Dreck :D

Gruß Odysseus



nö nicht wirklich lange, ich habe für beide Durchbrüche ca 20 min gebraucht
Handbreit
paulemeier1

cr838

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71

Mittwoch, 5. Mai 2021, 15:58

Daher ne' Frage: besteht bei Benutzung eines Trennschleifers hier nicht eher die Gefahr, dabei den Rumpf zu beschädigen?


Wenn Du etwas Feingefühl anwendest, nicht. Das Loch im Durchbruch führt die Scheibe der Flex, ein üblicher Freistich auf der Rückseite des Flansches des Borddurchbruches gibt den äußeren Ring frei, bevor die Flexscheibe den Rumpf berührt. Ich hab das neulich erst gepostet, hier nämlich.


Moin,

wow - da spricht wirklich jemand aus Erfahrung und der nötigen Umsicht!

Wenn ich es richtig verstanden habe, flext man da eine "Nut" - mir fällt kein besserer Ausdruck dafür ein - nach der anderen nebeneinander, bis der äußere Ring vom eigentlichen Rohr getrennt ist. Bei der ersten "Nut" müßte man sich vorsichtig durch öfteres Absetzen des Trennschleifers an den Freistich - vermutlich mit Dichtungsmasse gefüllt - 'ranarbeiten. Danach weiß man, wie tief man gehen muß/darf. Für den Beitrag dem Eichhörnchen ein großes :danke:
Aber gut das @schleipaule jetzt zwei Methoden kennt, die Duchbrüche - falls notwendig - 'raus zu bekommen.
Mast- und Schotbruch,

Jürgen

Squirrel

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72

Mittwoch, 5. Mai 2021, 17:10

Naja, nimm eine Schruppscheibe und halte die Flex ruhig in einem flacheren Winkel als den skizzierten 90 Grad, vielleicht so 45 Grad. Dann flext Du da eher eine Mulde als lauter Nuten. Jedenfalls trennst Du den Ring vom Rohr, das ist richtig, und wenn Du nicht draufhältst wie ein Berserker, dann berührst Du den Rumpf nicht. Und wenn Du wirklich versehentlich doch in den Rumpf schleifen solltest, dann liegt die Stelle unter dem Kragen des neuen Durchbruchs verborgen. Etwas Epoxi zur Versiegelung genügt dann, den Rest macht Sika.

Messing gibt auch keine so gemeinen Flexspäne, weil es recht weich ist. Nachbarboote würde ich trotzdem abhängen ;).
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73

Mittwoch, 5. Mai 2021, 17:13

Nachbarboote würde ich trotzdem abhängen


das entfällt eben mit dem Stufenbohrer. Naja, jeder wie er will oder kann

Gruß Odysseus

P.S.: der Abrieb der Schrubbscheibe ist auch nicht ohne

Squirrel

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74

Mittwoch, 5. Mai 2021, 17:24

Ich hab ja auch nichts gegen den Stufenbohrer. Du musst den Vorschlag einer Alternative nicht als Ablehnung verstehen. Mehr Möglichkeiten zu kennen ist immer ein Gewinn. Irgendwann hast Du das eine oder andere Werkzeug mal gerade nicht zur Hand, oder es ist stumpf geworden, dann ist es immer gut, noch einen Plan b zu haben.
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75

Mittwoch, 5. Mai 2021, 17:31

Hast ja recht, aber flexen ist für viele das ein und alles :flag_of_truce:

Gruß Odysseus

cr838

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76

Donnerstag, 6. Mai 2021, 14:23

Materialforschung

Moin,


ok, das wäre geklärt :) - aber wie findet man jetzt 'raus, aus welchem Material die Borddurchlässe sind?

Wenn die vor 6 Jahren von der "Werft XY "ebenfalls gewechselt wurden, erübrigt sich wohl die Frage :D. Auf dem Foto sieht's so aus, als ob der Borddurchlass im Gegensatz zum Kugelventil nicht vernickelt ist. Aber das ist ja leider kein Anzeichen für "Nicht-Messing".
Mast- und Schotbruch,

Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cr838« (6. Mai 2021, 18:54)


Pütting

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77

Donnerstag, 6. Mai 2021, 14:57

Wenn es, wie zu vermuten, keine Kennzeichnung gibt: Blankes Messing ist im Normalzustand hellgelb bis goldgelb, Bronze bzw. Rotguss hingegen ist deutlich dunkler, nahezu braun oder rotbraun. Cave: Wenn Messing an Schnittflächen einzelne rötliche Schichten oder Flecken aufweist, so ist das nur noch ein Hinweis auf bereits fortgeschrittene Entzinkung - man sieht dann das übrig gebliebene Kupfer. Derartiges Material ist geschwächt und vergleichsweise bruchempfindlich, also Schrott.

cr838

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78

Donnerstag, 6. Mai 2021, 15:47

Moin,

vielen Dank - würde die Entzinkung auch unter Farbe erfolgen?

Meist wird der äußere Ring der Borddurchlässe - welchen man ja dafür mal vorsichtig anschleifen kann - Jahr für Jahr mit Antifouling mit Antifouling überstrichen. Und da dies bei der Opferanode tunlichst zu vermeiden ist, vermute ich mal, daß man im Inneren des Rohres nachforschen müßte. Richtig?
Mast- und Schotbruch,

Jürgen

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79

Donnerstag, 6. Mai 2021, 17:35

Moin,

vielen Dank - würde die Entzinkung auch unter Farbe erfolgen?

Meist wird der äußere Ring der Borddurchlässe - welchen man ja dafür mal vorsichtig anschleifen kann - Jahr für Jahr mit Antifouling mit Antifouling überstrichen. Und da dies bei der Opferanode tunlichst zu vermeiden ist, vermute ich mal, daß man im Inneren des Rohres nachforschen müßte. Richtig?

Die Entzinkung erfolgt zwar von der blanken Seite, also vom Rohrinneren her. Sie erfasst aber von dort aus nach und nach das gesamte Material, es handelt sich ja um einen Elektronenfluss. Die Entzinkung kann insofern auch unter der Farbe sichtbar werden. Es können also durchaus, wenn man die Farbe wegschleift, darunter rötlich-pinke Flecken zu sehen sein. Da der Zinkanteil fehlt, steht dort nur noch eine poröse, brüchige Struktur aus Kupfer. Die rötlichen Flecken sind deshalb ein Alarmzeichen.

Wer etwas tiefer in die Materie einsteigen möchte: Hier ein Link zu einem englischen PDF (mit Beispielbild zur obigen Frage) sowie noch ein Link zu einem deutschen PDF.

cr838

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Donnerstag, 6. Mai 2021, 18:52

Moin,

vielen Dank für die Erläuterung - die Entzinkung ist dann leider nicht lokal begrenzt - obwohl auch das vermutlich fatal wäre - sondern breitet sich aus.

@Schleipaule: jetzt weißt Du, wonach Du suchen solltest und wie das Ganze zu beheben ist. Könnte mir vorstellen, daß hier viele an der weiteren Vorgehensweise sowie an den Ergebnissen (Stichwort: Entzinkung) interessiert sind.

Den YM-Artikel kannte ich bereits; zeigt m.E. sehr viel krasser als der Yacht-Artikel, wie ungeeignetes Messing geschädigt wird.
Mast- und Schotbruch,

Jürgen

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