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1 761

Donnerstag, 9. April 2020, 15:56

In der Preislage wäre diese hier recht weit oben auf meiner Liste. Und vermutlich geht die auch noch für deutlich darunter weg ...

Bei der SF 3300 scheinen ja auch nur Groß, Genua und ein Genni dabei zu sein. Und man weiß noch nicht mal, was für Tücher genau. Klingt für mich nach mindestend noch einmal 20k oben drauf. Und der Raymarine-Pilot wäre auch nicht meine erste Wahl.

150k sind irgendwie eine undankbares Budget für diese Art von Booten. Für neu reicht es nur mit etlichen Kompromissen, wenn überhaupt, und gebraucht bekäme man wohl was, aber gefühlt recht teuer bezahlt, weil die gebraucht noch so hoch gehandelt werden.

frank_x

Salzbuckel

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1 762

Donnerstag, 9. April 2020, 16:21

Ist aber in der Konfiguration eher die IRC-Up&Down-Maschine als der DH-Offshore-Racer und damit nicht unbedingt vergleichbar). Schön ist sie trotzdem.

In der Preislage wäre diese hier recht weit oben auf meiner Liste. Und vermutlich geht die auch noch für deutlich darunter weg ...

spliss

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1 763

Freitag, 31. Juli 2020, 19:13

Ich fall gerade vom Glauben ab:
https://www.hansgenthe.de/post/the-reali…-offshore-racer
Gerade noch vor ca. 3 Wo die D30od zumindest besichtigt.
Null Kommentar, da fehlt mir die Expertise.
bG! spliss
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1 764

Freitag, 31. Juli 2020, 20:48

Das sieht wirklich wie ein Frontalangriff auf die D30od aus.
Aber sehr viel heisser.
Und eben zum selbst optimieren statt od.

Ist nur die Frage, wie viele Leute so ein Boot qualifiziert segeln können.
Und Geld haben.
Ist ja nicht jeder so besessen wie Hans.

Diese Theorie mit der Krängung hat er ja von der F280 mitgenommen.
Fand ich auch durchaus einleuchtend.
Muss man sich nur dran gewöhnen, öfters mal mit 30° Krängung herum zu fahren.

Ich wünsche ihm Glück!

Holger

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1 765

Freitag, 31. Juli 2020, 22:14

Habe gerade eine Frost 38 besichtigt. Auch sehr nice!

1 766

Freitag, 31. Juli 2020, 22:55

Das sieht wirklich wie ein Frontalangriff auf die D30od aus.
Aber sehr viel heisser.
Bis auf den Fakt, das man die D30od noch als Performance Cruiser bezeichnen kann. Bei dem Carbonkahn ist von Cruiser nix mehr zu erkennen. Als reines Rennvehikel im Bereich 10m ... kämpft man da nicht eher gegen die Figaro 3?

Katty262

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1 767

Freitag, 31. Juli 2020, 23:56

Schon faszinierend was im Yachtbereich so an Performance geboten wird. Vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheiten als „Stift“ in New Zeeland die Rennziege vom damaligem Team New Zeeland mit zu Segeln (und zu putzen) Das hat mich fasziniert, auch wenn ich zu unchristlichen Zeiten das Unterwasserschiff polieren durfte.

Besonders Lehrreich war die Erkenntnis das die Kunst der Performance im weglassen besteht. So ziemlich jede tourenyacht hat mehr Trimmmöglichkeiten als so ein Raceboot. Wenn für den Vorherrschenden Wind ein anderer Trimm benötigt wird, dann wird das Segel getauscht, denn Trimm Möglichkeiten an den Segeln gibt es überhaupt nicht.

Ich bin auch noch nie ein so einfach zu segelndes boot wie diesen open 60 gefahren. Fährt wie ne Jolle nur sauschnell.
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

JürgenG

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1 768

Samstag, 1. August 2020, 09:01

So ziemlich jede tourenyacht hat mehr Trimmmöglichkeiten als so ein Raceboot.

Ich weiß nicht, was Du so an Trimmmöglichleiten auf Deiner Hurley hast. Wir zumindest haben deutlich weniger als die Hugo Boss ...

Grüße Jürgen
»JürgenG« hat folgende Dateien angehängt:
  • hb01a.jpg (269,16 kB - 22 mal heruntergeladen - zuletzt: 3. August 2020, 20:21)
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Pogolino

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1 769

Samstag, 1. August 2020, 13:52

Schon faszinierend was im Yachtbereich so an Performance geboten wird. Vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheiten als „Stift“ in New Zeeland die Rennziege vom damaligem Team New Zeeland mit zu Segeln (und zu putzen) Das hat mich fasziniert, auch wenn ich zu unchristlichen Zeiten das Unterwasserschiff polieren durfte.

Besonders Lehrreich war die Erkenntnis das die Kunst der Performance im weglassen besteht. So ziemlich jede tourenyacht hat mehr Trimmmöglichkeiten als so ein Raceboot. Wenn für den Vorherrschenden Wind ein anderer Trimm benötigt wird, dann wird das Segel getauscht, denn Trimm Möglichkeiten an den Segeln gibt es überhaupt nicht.

Ich bin auch noch nie ein so einfach zu segelndes boot wie diesen open 60 gefahren. Fährt wie ne Jolle nur sauschnell.


Team New Zaeland und open 60? Also IMOCA? Kenn ich nicht. Welches Boot ist das? Und dann einfach zu segln? Wer hat das Groß gesetzt? Ich brauche dafür einhand ungefähr 30-40 Minuten. Auf Jollen gelint mir das meist schneller und einfacher. Segel wechseln weil der Wind anders weht ist schon klar. Aber weniger Trimmöglichkeiten als auf einem Tourenboot? Vielleicht weil die Mastbiegung fehlt?
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Karl Lagerfeld

Pogolino

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1 770

Samstag, 1. August 2020, 14:09

Das sieht wirklich wie ein Frontalangriff auf die D30od aus.
Aber sehr viel heisser.


Das ist kein Frontalangrif auf die Dehler. Das ist ein völlig anderes Konzept. Ein Inshore Racer zum up and down fahren. Da kann noch so laut Offshore dran stehen. Offshore Boote sehen anders aus. Und wenn 80K€ als Basispreis reichen, dann muß die Fage lauten, wer den Rest dazu tut. Kostendeckend ist jedenfalls anders.
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Karl Lagerfeld

spliss

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1 771

Samstag, 1. August 2020, 16:56

Das sieht wirklich wie ein Frontalangriff auf die D30od aus.
Aber sehr viel heisser.


Das ist kein Frontalangrif auf die Dehler. Das ist ein völlig anderes Konzept. Ein Inshore Racer zum up and down fahren. Da kann noch so laut Offshore dran stehen. Offshore Boote sehen anders aus. Und wenn 80K€ als Basispreis reichen, dann muß die Fage lauten, wer den Rest dazu tut. Kostendeckend ist jedenfalls anders.

Dank Dir sehr für die Einschätzung!
Kat. B.
Ein Preis war bei allen ähnlichen Produkten Schall und Rauch, wenns letztendlich an die Kasse ging. Der Preis ist auch nicht Primärthema, wir lideln ja hier nicht...

Hubkiel, Klappnase und verschlossener Antriebsschacht sind schon was...
Monorudder eher nicht.
HG takelt nur geringfügig höher.
Eine Tonne weniger ist ein Wort.

Mein Interesse an der D30 ist ungebrochen.
bG! spliss
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Katty262

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1 772

Samstag, 1. August 2020, 17:12

Pogolino, fast 20 Jahre her, nzl60, americas cup, black magig 4. 6 grinder, 2 central winches unter deck. Nicht mal ne fock schiene gibts oder traveler. Da sind einfach laschings an bestimmten punkten passen zum Segel in denen Leitösen stecken. Fährt sich wirklich sehr einfach, da du immer sofort ein Feedback bekommst (wie auf ner Jolle). Als ich den ersten Anleger damit fahren musste hatte ich dir Hose mega voll. Ist aber sehr simpel. War ne klasse zeit down under, denke ich gerne dran zurück.
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

Katty262

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1 773

Samstag, 1. August 2020, 17:41

Die mini transat reichen eigentlich völlig wenn man mal einen richtigen racer segeln will. Machen mords Spass die Dinger ☺️
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1 774

Samstag, 1. August 2020, 23:05

Das sieht wirklich wie ein Frontalangriff auf die D30od aus.
Aber sehr viel heisser.


Das ist kein Frontalangrif auf die Dehler. Das ist ein völlig anderes Konzept. Ein Inshore Racer zum up and down fahren. Da kann noch so laut Offshore dran stehen. Offshore Boote sehen anders aus. Und wenn 80K€ als Basispreis reichen, dann muß die Fage lauten, wer den Rest dazu tut. Kostendeckend ist jedenfalls anders.


Beim Preis denke ich genauso.
Bis das Ding fertig ausgerüstet an der Pier liegt, wird da sicher eine ganz andere Zahl dranstehen.

Up-and-down: weiss ich nicht.
Sieht für mich so aus, als wenn Hans seinen Traumdampfer, quasi als Nachfolger der F280, gezeichnet hat.
Und das würde ja heissen, etwas für Mittelstrecken. Denke ich.

Ich würde mit dem leichten Möbel auch nicht weit raus fahren wollen, aber andere haben da andere Ideen.
Vielleicht wird das so etwas wie Cone of Silence 2? :D

Ich sehe da aber ehrlich gesagt noch ein anderes Problem:
Es wird ja vermutlich keine Klasse, keinen grösseren Support in der Gruppe oder so geben.
Das finde ich ja bei Seascape so schlau - Die coachen ihre Leute, verbreiten Know-How und machen Wir-Gefühl.
Ihr macht das ja bei den D30 glaube ich auch.

Aber dieses Boot? Von den UAE aus?
Wie gesagt: wie viele Leute werden das kaufen und damit klarkommen?
Ich bin nicht sicher, ob Hans das richtig einschätzt.

Ich denke auch, es muss ja noch vieles erledigt werden, bis das Boot schwimmt und segelt und verkauft werden kann.
Wer weiss, ob das wirklich etwas wird?

Holger

Pogolino

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1 775

Sonntag, 2. August 2020, 15:45

Pogolino, fast 20 Jahre her, nzl60, americas cup, black magig 4. 6 grinder, 2 central winches unter deck. Nicht mal ne fock schiene gibts oder traveler. Da sind einfach laschings an bestimmten punkten passen zum Segel in denen Leitösen stecken. Fährt sich wirklich sehr einfach, da du immer sofort ein Feedback bekommst (wie auf ner Jolle). Als ich den ersten Anleger damit fahren musste hatte ich dir Hose mega voll. Ist aber sehr simpel. War ne klasse zeit down under, denke ich gerne dran zurück.


Du verwechselst allerhand Boote. Der IACC Cupper NZL 60 war ein Wunderboot, mit dem das beste Segelteam der Welt höchst bravourös den AC verteidigt hat. Das hat mit einem Open 60 (nennt sich seit langer Zeit Imoca) einfach mal nichts zu tun. Im Gegenteil. NZL 60 hatte wie alle IACC Boote eine höchst komplexe Hydraulikanlage, mit der die Holepunkte für die Genuas verstellt wurde. Oder der Cunningham oder die doppelten Checkstays. Nebst anderen vielen Trimmmöglichkeitwn, die ein IACC Boot so bot. Außer einem Großfall hatten die Dinger ungefähr alles.
Ein Open 60, also Imoca würde eher auf die Beschreibung des trimmresistenten Bootes passen, auf dem eher Segel gewechselt werden. Das täuscht aber leicht darüber hinweg, wieviel auf diesen Booten mit Twistcontrol gemacht wird. Gerade Squarehead Großsegel können damit gut der Power entledigt werden wenn böiger Wind es erfordert. Ein Imoca mit stehenden Padeyes für die Vorsegelschoten kenn ich nur für Sturmfock Schoten.
"Wer Rollreffsegel trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren"
Karl Lagerfeld

1 776

Montag, 3. August 2020, 09:49

Ich finde es ja auch immer gut, wenn ein neues, spannendes Boot den Markt für Liebhaber des sportlicheren Segelns bereichert. Besonders, wenn für shorthanded optimiert. Im konkreten Fall der Genthe 30 würde es mich aber schon sehr überraschen, wenn so ein Ding mir jemals über den Weg schwimmen sollte. So eine Art D30, die auch nach ORC oder IRC funktioniert und zumindest OSR3 erfüllt wäre schon nett. Kann mir aber nicht vorstellen, dass das in der angegebenen Größen- und Gewichtsklasse mit rudimentärer Fahrtentauglichkeit wirklich gut funktioniert. Zumindest nicht, wenn das Ding auch seglerisch Spaß machen soll und sich nicht bei etwas mehr Ostseewelle auflöst wie die seinerszeit von Hans Genthe vertriebene L30. Und wer bereits die D30 von innen spartanisch findet, wird bei der Genthe 30 vermutlich aus der Zielgruppe raus sein.

Und dann wäre da noch die Frage nach dem Vertrauen in Zuverlässigkeit, Qualität und Service des Herstellers. Wird sich Hans erstmal einen Prototypen bauen, sich ein halbes Jahr Urlaub nehmen und das Ding ordentlich testen und optimieren? Kann man sich so ein Boot vor dem Kauf ansehen und testen? An wen wendest du dich bei kleineren Servicethemen, was ist, wenn die Kiste gar strukturell schwächeln sollte? Wenn ich 170 bis 200 TEUR ausgebe (was das Boot am Ende mit guten Segeln und Elektronik sicher auch kosten wird), finde ich es schon ganz beruhigend, eine Werft und eine Händlerstruktur mit ein wenig Kapitaldecke vor Ort zu haben, die den Laden nicht nicht eben mal dicht macht, wenn die ersten Gewährleistungsfälle um die Ecke kommen oder der Künstler seine Liebe für`s Akkordeonspielen entdeckt.

Sollte es Hans gelingen, allein mit seinem Enthusiasmus, flachen Vertriebsstrukturen, Effizienz (bei der Größe bestimmt sehr anspruchsvoll) und etwas Glück so ein günstiges Boot anbieten zu können, das auch hält, was er verspricht, wünsche ich ihm sehr, dass der Markt ihn dafür belohnt. Und am Ende wird jeder neue Hersteller auf einen Vertrauensvorschuss seiner Kunden angewiesen sein. Keine Ahnung, wie das bei den Anfängen von Seascape ausgesehen hat. Bente wäre wohl kein so gutes Beispiel. Aber hier soll es ja primär auch um das Boot und nicht um den Hersteller gehen. Und spannend ist das Konzept allemal ...

1 777

Montag, 3. August 2020, 10:26

Gerade Squarehead Großsegel können damit gut der Power entledigt werden wenn böiger Wind es erfordert.

Haben sie alle von unseren Surfbrettern gelernt...

1 778

Montag, 3. August 2020, 10:31

Das sieht wirklich wie ein Frontalangriff auf die D30od aus.
Aber sehr viel heisser.


Das ist kein Frontalangrif auf die Dehler. Das ist ein völlig anderes Konzept. Ein Inshore Racer zum up and down fahren. Da kann noch so laut Offshore dran stehen. Offshore Boote sehen anders aus. Und wenn 80K€ als Basispreis reichen, dann muß die Fage lauten, wer den Rest dazu tut. Kostendeckend ist jedenfalls anders.

Das ist kein Frontalangrif auf die Dehler. Das ist ein völlig anderes Konzept. Ein Inshore Racer zum up and down fahren. Da kann noch so laut Offshore dran stehen. Offshore Boote sehen anders aus. Und wenn 80K€ als Basispreis reichen, dann muß die Fage lauten, wer den Rest dazu tut. Kostendeckend ist jedenfalls anders.

Nicht zu vergessen: Der WAF (woman acceptance factor). Gegen den Karbon-Hobel dürfte man sich auf der Dehler 30 wie in einem kuscheligen Kaminzimmer fühlen. Da ist dann nix mehr mit cruising.

frank_x

Salzbuckel

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1 779

Montag, 3. August 2020, 10:37

Also PCT ist eine ganz andere Hausnummer als Bente & Co. und das Boot richtet sich auch nicht an die deutsche Kundschaft allein. Allerdings - was ich bei der Werbung als problematisch finde ist die scheinbare orientierung auf SH/DH offshore - DAS ist das Schiff sicher nicht, sondern eher eine Fortsetzung der Farr280 in moderner und besser. Und da wird er sich dann gegen Melges&Co durchsetzen müssen. Das kann klappen aber ... ist nicht sicher.

Und dann wäre da noch die Frage nach dem Vertrauen in Zuverlässigkeit, Qualität und Service des Herstellers. Wird sich Hans erstmal einen Prototypen bauen, sich ein halbes Jahr Urlaub nehmen und das Ding ordentlich testen und optimieren? Kann man sich so ein Boot vor dem Kauf ansehen und testen? An wen wendest du dich bei kleineren Servicethemen, was ist, wenn die Kiste gar strukturell schwächeln sollte? Wenn ich 170 bis 200 TEUR ausgebe (was das Boot am Ende mit guten Segeln und Elektronik sicher auch kosten wird), finde ich es schon ganz beruhigend, eine Werft und eine Händlerstruktur mit ein wenig Kapitaldecke vor Ort zu haben, die den Laden nicht nicht eben mal dicht macht, wenn die ersten Gewährleistungsfälle um die Ecke kommen oder der Künstler seine Liebe für`s Akkordeonspielen entdeckt.

1 780

Montag, 3. August 2020, 10:56

Ich sehe nicht, warum die Kiste nicht für shorthanded geeignet sein sollte, entsprechende Beschlagsanordnung usw. mal unterstellt. Mit dem tief sitzenden Ballast von 53% sollte doch eine gewisse Stabilität gewährleistet sein. Selbst, wenn sich der Quotient durch ein tatsächlich höheres Gesamtgewicht noch verschlechtern sollte. Man kann ja entsprechend reffen. Und muss ja nicht gleich ein Oceanracer sein. Die einigermaßen schlanke Wasserlinie mit nur einem Ruder finde ich konzeptionell eigentlich recht attraktiv. Wird eben mit etwas Lage segeln. Die strukturelle Stabilität bei dem Gewicht lässt mich da schon eher skeptisch werden.

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