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beppo

Bootsmann

  • »beppo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 138

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1

Freitag, 31. Januar 2020, 15:31

Fast neues Grossserienboot oder aelters Boot besserer Qualitaet?

Moin zusammen,

Also Boot kaufen ist doch schwieriger als gedacht, wohl insbesondere dann wenn es das erste Boot ist und die Erfahrung fehlt.

Nach viel hin und her, lesen, zoegern, zweifeln, anschauen, verhandeln usw. kommen wir dem Ziel jetzt naeher. Wir haben eine Boot gefunden und muessen nun ein Angebot abgeben. Allerdings kommen jetzt wieder diese Zweifel, quasi auf den letzten Metern, so viel Geld fuer ein 10 Jahre altes Boot dieser Groesse?
Wir koennen einfach nicht so gut einschaetzen ob das total uebertrieben oder einfach nur normal ist.

Also ...

Macht es Sinn ein 10 Jahre altes Boot (Southerly 38 ) zu kaufen wenn ich fuer das gleiche Geld eine fast neue (1-3 Jahre alte) Benneteau 41, Jeanneau, Bavaria, Hanse oder auch Catalina der gleichen Groesse bekomme? Ist die Southerly soviel besser, dass das am Ende der Preisunterschied wirklich gerechtfertigt ist?

Wie seht ihr das, ich bin gespannt auf die Antworten.

Gruss
Christoph

PS: die Southerly ist in gutem Zustand und hat keinen fuer uns offensichtlichen Investitionsstau, allerdings fehlt auch noch der Survey.
et es wie et es - et kütt wie et kütt un et hätt noch emmer joot jejange.

Dieselgenua

Proviantmeister

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2

Freitag, 31. Januar 2020, 15:49

Ein Bootskauf hat viel mit Emotionen zu tun. Du gehst auf ein Schiff und es muss bei Dir KLICK machen. Dann spielen andere Dinge eher eine untergeordnete Rolle. Es gibt halt Schiffe, die haben weniger Wertverlust als andere. Mal ist es die Nachfrage, mal eine geringe Stückzahl und mal ist es die Qualität eines Bootes, welches den Gebrauchtpreis bestimmt.

Insofern würde ich hier nicht so sehr zweifeln, wenn sonst die Southerly zusagt. Das perfekte Boot gibt es eh nicht.

Meine Meinung.

Gruß
Frank
Ein Vorschoter ist ein Mensch, der mit Dir segelt, obwohl er Dich kennt.

SINE CURA

Proviantmeister

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3

Freitag, 31. Januar 2020, 16:00

Ich stimme der Dieselgenua zu.

Wir hätten sicherlich auch ein anderes Boot für unser Geld bekommen, aber es hat dann halt KLICK gemacht.

Das Boot muß zu Dir/Euch passen. Es muß Euch zusagen, vielleicht sogar etwas erzählen. Und Ihr müßt Euch darauf einlassen.

Hinzu kommen vielleicht ein paar technische Fragen wie, z.B. gewünschtes Fahrtgebiet, Anfangsstabilität, Stabilitätsumfang, Kojenlänge oder auch Ausrüstung und BEsegelung. Aber ehrlich, wenn es KLICK gemacht hat, neigt man dazu, solche Sachen wohlwollender zu betrachten.

Viel Erfolg und Spaß, christian
Wir dürfen jetzt auch Funken:
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_Christian_

Salzbuckel

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4

Freitag, 31. Januar 2020, 16:26

Hallo,

2013 standen wir vor einer vergleichbaren Entscheidung. Wir haben uns «alte» Boote aus bestem Hause angeschaut (Hallberg Rassy, Najad, ...) und uns dann doch eine neue Hanse bestellt. Warum::

- wir haben gelernt, dass die alten «Klasseboote» noch teurer waren als auf dem ersten Blick gedacht. Alte Segel, alte Navigationselektronik, alte Batterien, alte Ladetechnik,... alles Punkte, die wir eingepreist haben.
- wir haben gelernt, dass die alten Boote mit alten Motor, altem Rigg und alter Elektrik ein recht hohes Potential an Folgekosten in sich bergen.
- die (wahrscheinlich) tatsächlich überlegene Qualität liegt hauptsächlich im Innanausbau und im Teakdeck. Darauf haben wir keinen Wert gelegt.
- die Yachttechnik hat sich in den letzten Jahren entwickelt. Moderne Risse laufen mehr Höhe und sind schneller. Beides bringt Lustgewinn beim Fahrtensegeln.
- moderne Risse haben mehr Platz im Cockpit und under Deck. Beides war uns als Fahrtensegler wichtig.

In Summe haben wir es nicht bereut. Auch wenn man im Hafen mit einer schönen alten Rassy eine «gute Figur» macht, es ist ein Kompromiss.

Wirklich optimal, wäre damals eine neue HR 340 gewesen. Die hätte überlegene Qualität, moderne Technik und gute Segeleigenschaften in sich vereint. Sie hätte aber auch 150.000 € mehr gekostet.

Conclusio: Ich würde - wenn ich mir keine (fast) neue Qualitätsyacht leisten kann/will - eine (fast) neue Grossserienyacht vorziehen.

Christian
Lieber Cobb als Cup :frech:

5

Freitag, 31. Januar 2020, 16:40

Macht es Sinn ein 10 Jahre altes Boot (Southerly 38 ) zu kaufen wenn ich fuer das gleiche Geld eine fast neue (1-3 Jahre alte) Benneteau 41, Jeanneau, Bavaria, Hanse oder auch Catalina der gleichen Groesse bekomme? Ist die Southerly soviel besser, dass das am Ende der Preisunterschied wirklich gerechtfertigt ist?
Christoph,

ich mache es einfach.

Das kann im Einzelfall Sinn machen, wenn das ältere Boot sich a) in einem vergleichbar guten Pflege- und Erhaltungszustand befindet, b) den eigenen Bedürfnissen eher entspricht als das verglichene Neuboot und c) das ältere Boot zu einem angemessenen Marktpreis erworben werden würde.
Jedoch muss man in der Lage sein, diese Aspekte beurteilen und gegeneinander abwägen zu können. Als Rookie ist man das meistens nicht.
Mit dem Neuboot geht man daher tendenziell das geringere Risiko ein.

Bis auf diesen Aspekt hier:
Der Wertverlust eines Neubootes ist tendenziell größer als der eines gut erhaltenen Gebrauchtbootes, wenn letzteres den Vorgaben a) und c) sowie für eine ausreichend große Kundengruppe auch b) entspricht.
Soll heißen, das Gebrauchtboot ist und bleibt (!) in einem guten Pflegezustand, wurde zu einem angemessenen Preis erworben und dieses Modell trifft weiterhin auf Nachfrage im Markt, ist also kein Exot.
In diesem Fall kann das Gebrauchtboot einen geringen Wertverlust erfahren als das Neuboot - möglicherweise.

Am Ende bleibt es eine Risikoabwägung. Und zwar - leider - Deine.
Unter dem Strich das geringste Risiko trägst Du beim Erwerb eines neuen oder fast neuen bewährten Mainstream-Bootes.
Viel Erfolg
Andreas

_Christian_

Salzbuckel

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6

Freitag, 31. Januar 2020, 16:46

Quallenschubsers Ausführung zum Wertverlust stimme ich zu. Da Christoph eine «junge» Neue ins Auge fasst, hat er diesbezüglich alles richtig gemacht. Die ersten 12 Monate sollten den grössten Werverlust mit sich bringen (eigentlich schon die ersten 12 Tage :)).

Christian
Lieber Cobb als Cup :frech:

emotion

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7

Freitag, 31. Januar 2020, 16:59

Wenn ihr wirklich überlegt statt einer Southerly eine Bavaria/Hanse/etc zu kaufen ist euch nicht mehr zu helfen.

Es sind beides Segelboote, das war es dann aber auch an Gemeinsamkeiten

Der Entscheidende Faktor an einer Southerly ist der Schwenkiel und damit die Möglichkeit flache Reviere anzulaufen und trocken zu Fallen!

Dazu meine Southerly 32 wiegt knappe 7,5to, die gleich große Hanse 3to und ich weiß wo das Gewicht her kommt und ich fühle mich damit sehr sicher ;)
Gooden Wind

Hendrik

8

Freitag, 31. Januar 2020, 17:04

Die Frage ist schon falsch: Das Gegenteil von Großserie ist Kleinserie oder Einzelbau, das Gegenteil von besserer Qualität ist schlechtere Qualität. Ausreichende Stückzahlen vorausgesetzt, kann man in der Großserie qualitativ besser fertigen als im Einzelbau (Toyota baut keine qualitativ schlechtere Autos als. Morgan...). Ob das dann gemacht wird oder auf Grund der Kostensituation nun gerade nicht, hat nur indirekt mit der Produktionsweise zu tun. (Js oder Laser gelten nicht unbedingt als qualitativ minderwertig, obwohl es schon Serienboote sind. Auch die alten Albins und Maxis gelten ja nicht gerade als Schrott).

Von daher die Antwort: Lieber ein älteres Boot höherer Qualität als ein jüngeres schlechterer Qualität.

Eine Southerly bedient ein anderes Marktsegment als eine Bav. Ob das für Euch relevant ist, könnt nur ihr entscheiden. Wenn Ihr den variablen Tiefgang der Southerly nicht braucht, dann braucht ihr auch nicht dafür zu zahlen. Sonst ist das Vergleichssegment im Markt nicht Bav oder Hanse, sondern Ovni, vielleicht RM oder ... Von daher eher die Frage: Wisst Ihr schon, was ihr wollt, oder bringt das Sparbuch einfach zu wenig Zinsen?

Ansonsten kann einen ein gutes Boot ein halbes oder auch ganzes Leben begleiten. Es muss halt immer wieder mal etwas instandgesetzt werden.

_Christian_

Salzbuckel

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9

Freitag, 31. Januar 2020, 17:10

Och - so dramatisch («nicht mehr zu helfen») sehe ich die Frage nicht.

Das Argument des Trockenfallens ist bestimmt berechtigt. Wenn der Themenstarter trocken fallen will, ist die Investition in ein Schwenkkiel bestimmt sinnstiftend.

Falls er das nicht nutzt, wäre es - meiner Einschätzung nach - herausgeworfenes Geld.

Christian

P.S. dem Gewichtsvergleich kann ich nicht ganz folgen. Schwer = Gut? Wenn es aber diskutiert wird, sollten «echte» Messwerte herangezogen werden. Unsere Hanse 325 hat bei Erstwasserung (Ohne Rigg, Ohne Austüstung, leere Tanks) 5.300 kg am Kran gezeigt.
Lieber Cobb als Cup :frech:

emotion

Proviantmeister

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10

Freitag, 31. Januar 2020, 17:20

Ja beim Klassischen Bau ist schwer = gut = massives Laminat

Und Leergewicht Southerly 32 6,7to mit Rigg

Und das ist auch so ein Faktor mein Mast ist am Top noch dicker wie der von der 310 Hanse an der dicksten Stelle - Nachteil zum tragen brauche ich sechs Mann, aber dafür ist er sehr solide.

Und so geht es im gesamten Schiff weiter, immer eine Schippe stabiler.

Und ich kann mein Schiff einfach an Land stellen ohne Bock.

Bei einer Grundberührung brauche ich keine Angst vor einem Kielschaden haben.....
Gooden Wind

Hendrik

_Christian_

Salzbuckel

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11

Freitag, 31. Januar 2020, 17:34

...hmmm, wird jetzt tendenziell eher off-topic:

- was ist eine Hanse 310? Das Boot kenne ich nicht?
- das Rigg der 325 ist von Selden - das ist absolut solider Standard. Selden rüstet auch Hallberg Rassy und die anderen «Qualitätswerften» aus. Ich würde erwarten, dass such Southerly die Masten bei Selden bezieht?

Aber: Zurück zur Frage des Starters:

Wenn er - mit einem schweren Boot - trocken fallen will, dann ist er tatsächlich mit der Sotherly gut beraten. Aber will er das denn?

Christian
Lieber Cobb als Cup :frech:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »_Christian_« (31. Januar 2020, 18:07)


Fegerlein

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12

Freitag, 31. Januar 2020, 17:58

Hallo Christoph,
Ich habe vor 2 Jahren vor der gleichen Entscheidung mit exakt dem gleichen Bootstyp gestanden. Wir waren in der Southerly Werft in En&land und haben in Chichester eine gebrauchte Southerly 38 besichtigt. Wir wollten trockenfallfähig und um die 38 Fuß. Die Southerly 38 ist mein Traumboot und wenn sie in Ordnung ist und Geld keine Rolle spielt dann Kauf sie . Ich habe mich damals dagegen entschieden und eine neue Sun Odyssey 389 gekauft mit Kielwschwert und ebenfalls trockenfallfähig. Natürlich ist die Southerly bestimmt solider, edler und sonstige. Aber sie sollte als 10 Jahre altes Boot 240.000 € kosten . Und alles daran war 10 Jahre alt einschließlich Segel Elektronik etc. Ich glaube sie ist das sogar Wert. Aber in den nächsten 5 Jahren stecke ich dann nochmal 10-15 Tsd. € rein wenn langsam alles fällig wird.Für deutlich darunter habe ich mich für das neue Boot entschieden da ist die nächsten Jahre bis auf ein paar Verschönerungen nix zu machen.
Natürlich ist die Jeanneau nicht mit der Southerly vergleichbar, aber vom Nutzwert her für mich sehr wohl. Ich habe zwar 30 cm mehr Tiefgang aber mit meinen 1,10 m Tiefgang komme ich überall hin.

Gruß
Andreas

femto

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13

Freitag, 31. Januar 2020, 18:02

Aber will er das denn?


Moin Christoph,

ein Aspekt:
Die zitierte Zeile von Christian faßt es bestens zusammen.Wir haben uns für ein 16 Jahres altes Boot entschieden, weil es mit seinen Besonderheiten dem Segeln, was wir damit vor haben, für uns den bestmöglich Kompromiß darstellte. Zum Kaufpreis inkl. der Anpassungen und Aktualisierungen hätten wir gut 10 Jahre jüngere und auch größere Schiffe kaufen können.
Was ich sagen möchte: Es war für uns leichter, solche Grundsatzentscheidungen zu treffen, da wir recht gut wußten, was wir „brauchten“.

Ein anderer Aspekt:
Hier kommen Gutachter ins Spiel, die auch uns viel Unsicherheit beim Kauf rausnehmen konnten.
Ein sehr gut erhaltenes und gepflegtes Schiff aus einem sehr hochwertig bauenden Stall (vielleicht Hallberg als Beispiel) würde ich auch 15 oder 20 Jahre alt mit gutachterlicher Kontrolle jedem „modernen“ Serienbau persönlich vorziehen. Hier werden sicherlich noch „Aktualisierungen“ fällig, die preislich dann mit zu berücksichtigen sind.

Wenn es z. B. aber um weitgehend „sorgenfreies Sommersegeln“ auf gemäßigten Revieren gehen sollte, würde ich jedem neueren Schiff den Vorzug geben, an dessen Ausrüstung ich wenig oder nichts „aktualisieren“ muß. Die heutigen strukturellen Ausführungen moderner Schiffe sind hier meiner Ansicht nach solchen Anforderungen in jedem Fall vollauf gewachsen.

Aber ob Dir das weiterhilft? :)

Andreas‘ Ausführungen zu Segeln, Elektronik (bei uns auch Schläuche und Leitungen) teile ich vollauf.
LG, STEPHAN! ;)

he lücht!

14

Freitag, 31. Januar 2020, 18:12

Der angegebene Preis für ein neues Schiff spiegelt auch nicht immer die Wahrheit wieder. Der Preis für vernünftige Segel, elktr. Navigation, UKW, Heizung, Sprayhood, Kuchenbude, Ankerwinsch etc kommen drauf.

Gruß Odysseus

_Christian_

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15

Freitag, 31. Januar 2020, 18:17

Absolut richtig... in meinem Fall waren das noch einmal gut 30% on-top auf den Listenpreis.

ABER: Der Themenstarter denkt über ein “junges Gebrauchtes” nach. Da sollte schon der Erstbesitzer diesen Aufschlag gezahlt haben:).

Christian
Lieber Cobb als Cup :frech:

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16

Freitag, 31. Januar 2020, 18:34

Eine gut ausgerüstete 38 hat vor 10 Jahren sicherlich um die 400k€ gekostet.

Von daher werden aktuell realistische 260-300k€ aufgerufen.
Gooden Wind

Hendrik

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17

Freitag, 31. Januar 2020, 18:48

Wie schon andere bemerkten, sollte man eine Southerly nicht mit Beneteau, Jeanneau, Bavaria, Hanse oder Catalina vergleichen, denn die verfolgen ein anderes Konzept. Vergleichbar wäre z.B. eine Delphia mit Schwenkkiel. Großserie, deutlich billiger, qualitativ sicher auf einem etwas niedrigeren Niveau.
a) Die erste Frage ist also die nach Kiel (und „Decksalon“), ja oder nein. Wenn die mit ja beantwortet wird, sind Beneteau, Jeanneau, Bavaria, Hanse oder Catalina sowieso raus.
Die zweite wäre b) die nach der Bauqualität (z.B. Rumpf-Deck-Verbindung, Qualität des Decks oder des Innenausbaus) und c) der Qualität der verwendeten Bauteile (z.B. Winschen, Rigg). Bei c) sind viele Serienhersteller nicht schlechter als Einzelbauten, auch wenn hier zuweilen doch auch gespart wird (z.B. Stärke der Wanten, Püttinge, Klampen, Größe der Winschen). Bei b) gibt es nach meiner Beobachtung schon sehr große Unterschiede.

Abgesehen davon: 10 Jahre sind für eine Southerly kein Alter, wirklich.

P.S.: Wir haben uns damals gegen Neukauf Großserie und für ein junges Boot einer kleinen Qualitätswerft entschieden und haben es nie bereut. Irgendwie erfreut man sich Tag für Tag an der Qualität (b). Wir waren damals kurz davor, einen Neukauf einer Hanse zu erwägen.
P.P.S.: Christians Hanse ist trotzdem auch ein sehr sehr schönes Schiff... ;-)

18

Freitag, 31. Januar 2020, 19:06

10 Jahre sind kein Alter für ein Boot sofern es nicht aus der Vercharterung kommt. Neu verbrät man Unmengen an Geld und ich meine, nur wenn Du auf eine bestimmte, nachträglich nicht machbare Ausstattung fixiert bist lohnt sich neu. Nach 10 Jahren hast Du gut 40-50% Preisreduktion musst aber u.U. in Segel, Rigg usw. investieren.

Wir suchen auch. Haben ideale Neuboote identifiziert die leider 20-30% über unserem derzeitigen Budget sind. Entweder weiter sparen und warten oder eben gebraucht. Wenn das richtige Boot über den Weg läuft ist es eh um Dich geschehen :-)

Schau bei 10 Jahre alten Booten. Das Angebot ist üppigst.

Bavaria 56 V

Labsklaus

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19

Freitag, 31. Januar 2020, 19:15

Das neue von Heute ist morgen alt.

Das 10 Jahre alte ist morgen 15 Jahre alt.

Gruß Klaus
Ab Windstärke zwölf gibt es keinen Atheisten mehr.( Helmut Gollwitzer)

20

Freitag, 31. Januar 2020, 19:16

Das neue von Heute ist morgen alt.

Das 10 Jahre alte ist morgen 15 Jahre alt.

Gruß Klaus
Wenn ich denke, dass de Dufour die wir angeschaut haben 15 Jahre überstehen sollte. Das will man dann glaub ich nicht sehen :-)

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