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_Christian_

Salzbuckel

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21

Freitag, 31. Januar 2020, 19:32

Es fällt mir schwer den Pessimismus nachzuvollziehen. Wenn ich mir 15 Jahre alte Doufors anschaue (meistens von hinten, weil die immer noch recht flux segeln), kann ich da nichts besorgniserregendes sehen.

Hier mal ein Beidpiel: KLICK

Christian
Lieber Cobb als Cup :frech:

PePeSail

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22

Freitag, 31. Januar 2020, 19:36

Es fällt mir schwer den Pessimismus nachzuvollziehen. Wenn ich mir 15 Jahre alte Doufors anschaue (meistens von hinten, weil die immer noch recht flux segeln), kann ich da nichts besorgniserregendes sehen.

Hier mal ein Beidpiel: KLICK

Christian
Mag sein. Die neuen Boote, kennst Du die? Von innen?

_Christian_

Salzbuckel

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23

Freitag, 31. Januar 2020, 19:41

Nein, die neuste Doufor auf der ich war wurde 2016 gebaut.

Ich würde mir aber auch nicht zutrauen aus dem Innenausbau auf die Lebenserwartung zu schließen.

Christian
Lieber Cobb als Cup :frech:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »_Christian_« (31. Januar 2020, 19:56)


Bavaria 56 V

Labsklaus

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24

Freitag, 31. Januar 2020, 19:51

Kauf dir das jüngste Schiff was Du für dein Geld (und bedürfnise) bekommst, alt wird es von alleine.

Gruß Klaus
Ab Windstärke zwölf gibt es keinen Atheisten mehr.( Helmut Gollwitzer)

beppo

Maat

  • »beppo« ist der Autor dieses Themas

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25

Freitag, 31. Januar 2020, 20:40

Moin alle zusammen,

Also erstmal vielen Dank fuer die wirklich guten Antworten die mir zeigen das ich mit meinen Ueberlegungen nicht so weit ab bin. Danke!

Klar muss ich mich selbst entscheiden aber es hilft schon zu hoeren, dass andere mit sehr wahrscheinlich mehr Erfahrung als ich die gleichen oder zumindest aehnliche Ueberlegungen angestellt haben.

Mein Traumboot ist immer noch irgendwas mit Alurumpf, Decksalon oder Pilothouse und variablem Tiefgang. Wir haben allerdings erkannt das wir unsere Seglertraeume nicht umsetzen koennen, wobei das warum mal kein Rolle spielt. Danach haben wir angefangen unsere Vorstellungen an das fuer die naechsten Jahre avisierte Segelrevier anzupassen. Auf dem Revier kann man eigentlich alles Segeln was irgend wie schwimmt und nicht sofort auseinander faellt.
Das einzige was wirklich Sinn macht in diesem Revier ist meiner Meinung nach variabler Tiefgang. Die Chesapeake Bay und der angrenzende ICW haben viel Gegenden wo das Wasser nicht tief ist. Wenn wir mit der Beneteau in den Sassafrass River zu einer Marina fahren muessen wir uns immer genau and das mit Tonnen markierte Fahrwasser halten. Insgesamt ist der Blick beim Segeln hier mehr auf dem Echolot als sonst wo. Viele Flusslaeufe mit schoenen Ankerplaetzen lassen sich nicht befahren wegen Tiefgang usw. Trockenfallen kann man hier zwar nicht aber variabler Tiefgang ist ein grosses Plus. Wir hoffen das in 2-3 Jahren die Bahamas unser Ziel sind und da ist variabler Tiefgang ein grosses Plus.

Vielen Dank nochmals fuer die gute Diskussion!

Christoph

P.S. Angebot abgegeben. Mal sehn was jetzt kommt.
et es wie et es - et kütt wie et kütt un et hätt noch emmer joot jejange.

26

Freitag, 31. Januar 2020, 21:14

Sage mal so, es kommt drauf an, für was du sie brauchst...
... langfahrt würde ich alleine schon wegen den Schwenkkiel die Finger von lassen.

Ansonsten kannst damit rechnen, dass bei dem Alter regelmäßig was fällig wird.

Dass es handlaminiert ist, sehe ich eher als Nachteil, da hier sicherlich nicht der heutige Qualitätsstandart angelegt wurde und die ganzen Erfahrungen noch nicht vorhanden waren.

Vom Preis, find ich das doch recht überzogen....

Handbreit
dsp

27

Freitag, 31. Januar 2020, 21:33

Die Frage in der Überschrift ist eine andere als die Frage : kaufe ich eine ältere Southerly oder eine junge Hanse usw.

Die Southerly ist zwar teuer und schwer, aber sonst entspricht sie nicht so ganz dem etablierten und als wertig betrachteten Bootsbau wie HR, Najad, Faurby, C-Yacht etc.(fehlt bestimmt was)

Die Antwort gibts eh nicht generell (im Sinne richtig/falsch),
die Frage ist immer: was willst du, was ist es dir Wert?

Egal was du kaufst, es wird altern und Kosten verursachen. Ergo, besichtige mit denen die mitfahren und lass das Gefühl und den Geldbeutel entscheiden.

Krusefix
das Buch zum Törn (von NL zur Ostsee)

PePeSail

Offizier

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28

Freitag, 31. Januar 2020, 21:40

gibt ja noch was anderes als Southerly....

emotion

Bootsmann

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29

Freitag, 31. Januar 2020, 22:03

Sage mal so, es kommt drauf an, für was du sie brauchst...
... langfahrt würde ich alleine schon wegen den Schwenkkiel die Finger von lassen.

Ansonsten kannst damit rechnen, dass bei dem Alter regelmäßig was fällig wird.

Dass es handlaminiert ist, sehe ich eher als Nachteil, da hier sicherlich nicht der heutige Qualitätsstandart angelegt wurde und die ganzen Erfahrungen noch nicht vorhanden waren.

Vom Preis, find ich das doch recht überzogen....

Handbreit
dsp



Da spricht der Fachmann :S

Der Schwenkkiel ist absolut Langfahrttauglich, die Southerlys sind auch bei eingeklappten Kiel Selbstaufrichtend.
Und auch bei 40 Jährigen Southerlys macht der Schwenkkiel absolut keine Probleme.

Und was den Qualitätsstandard angeht, wir reden über ein 10 jahre altes Schiff, das ist vom Laminat absolut beim Stand der Technik, Massiv und kein Sandwich Scheiß!

Und wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ...
Gooden Wind

Hendrik

emotion

Bootsmann

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30

Freitag, 31. Januar 2020, 22:07

gibt ja noch was anderes als Southerly....


Ja, man könnte 250k drauflegen und eine Sirius 40DS Schwenkkiel kaufen
Gooden Wind

Hendrik

la paloma

Salzbuckel

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31

Freitag, 31. Januar 2020, 22:56

Vergleiche:

Die Ausstattung
Den Zustand
Das was du mit welchem Boot machen kannst und dir wichtig ist !

Und dann lasse deinen Bauch entscheiden.
Gruß
Arne

Henning

Forums-Chevy

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32

Samstag, 1. Februar 2020, 11:12

Zitat

Sage mal so, es kommt drauf an, für was du sie brauchst...
... langfahrt würde ich alleine schon wegen den Schwenkkiel die Finger von lassen.

Ansonsten kannst damit rechnen, dass bei dem Alter regelmäßig was fällig wird.

Dass es handlaminiert ist, sehe ich eher als Nachteil, da hier sicherlich nicht der heutige Qualitätsstandart angelegt wurde und die ganzen Erfahrungen noch nicht vorhanden waren.

Vom Preis, find ich das doch recht überzogen....

Handbreit
dsp
Worauf baut deine Behauptung auf, dass Schwenkkiel und Langfahrt nicht zusammenpassen?
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

33

Samstag, 1. Februar 2020, 12:36

Wer sich für ein Southerly der neueren Typen interessiert, möchte ein Fahrtenboot der Premiumkategorie mit dem Alleinstellungsmerkmal Schwenkkiel zum Befahren flacher Gewässer und Trockenfallen. Zum Thema variabler Tiefgang gibt es verschiedene technische Optionen und man sollte sich mit den Unterschieden vertraut machen, der Southerly Schwenkkiel scheint eine sehr gute Lösung. Ich habe mir vor Jahren eine angesehen und hätte das Boot genommen.....allein "mir gefiel die Farbe nicht" :O

34

Samstag, 1. Februar 2020, 12:40

Schon wieder Großserien-Bashing? Kleinserienhersteller gut, Großserienhersteller gleich schlecht.
Technische Aspekte, wie z. B. einen Schwenkkiel für sein Lieblingsrevier sind natürlich legitim, Schränken dadurch die Auswahl ein.

Trotzdem würde ich sagen: Reißbrett ist nie besser, als Hightech-CAD und wenn die Konstruktionsvorgaben und Laminatpläne eingehalten werden, kommt auch ein langlebiges Boot heraus. Und alles, was dran oder rein geschraubt wird, wird zugekauft. Das bekommen die Großserienhersteller auch günstiger zugekauft, als Kleinserienhersteller.
Übrigens: von den Ur-Hanses aus den 90igern ist keine Yacht zerbrochen, die 291 oder 331 Segeln heute noch und zwar recht schnell.
Teuer ist da vielleicht exklusiver, aber nicht so viel besser, um den mehrfachen Preis zu rechtfertigen.

Natürlich wirkt z. B. eine HR352 mit 10 cm Spritzlaminat solider, geht aufgrund des hohen Gewichts auch gut durch Wellen, das kann jede Betonplatte auch super.
Der Innenausbau mit viel dunklem, schwerem Holz übt auch seinen Reiz aus, leider bekomme ich meine Frau nicht in dunkle Höhlen hinein.
Für gutes, schnelles Segeln sind aber andere Aspekte wichtig: leicht, Segelfläche und optimale Rümpfe!

Da wird es bei vielen Großserienhersteller oft schwierig und das Preisdiktat tut ein Übriges. Deswegen kommen für mich weder neue Großserienboote, noch alte Kleinserienboote in Frage. Ausnahme stehe oben, wenn z. B. ein Schwenkkiel wichtig ist.

Wir sind bei unserer Wahl wieder auf ein gebrauchtes Großserienboot gekommen: hell, Epoxy, gut und vollständig ausgestattet.
Weiterer Vorteil: Habe gerade 2 Boote, konnte spontan kaufen, verkaufe in Ruhe und ohne Stress das bisherige Boot. Kenne beim neuen Boot jeden Schwachpunkt und weiß, wo ich jedes Einzelteil bekomme.

35

Samstag, 1. Februar 2020, 13:06

Mein Traumboot ist immer noch irgendwas mit Alurumpf, Decksalon oder Pilothouse und variablem Tiefgang.
Mit diesen Vorgaben und im Bereich 38-40 Fuß würde ich auch nach einer etwas älteren Ovni suchen. Bis auf den DS oder das PH haben die Teile alles, dazu feste Geräteträger für Solar, Windgenerator etc.. Und langfahrtgeeignet, auch abseits der Barfußrouten, sind die auch.
"To infinity and beyond" (Buzz Lightyear)

Erlkönig9-5

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Bootstyp: Rommel Speedster Competition

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36

Samstag, 1. Februar 2020, 13:19

Ich möchte meine Erfahrungen bezüglich Schiffen mit variablen Tiefgang hier einbringen.
Generell ist variabler Tiefgang wünschenswert. Hat das anvisierte Schiff eine solide ausgeführte Konstruktion, dann spricht nichts gegen einen Schwenk- oder Hubkiel oder Integralschwerter!
Die Konstruktion, die handwerkliche Ausführung und die verbauten Materialien sind entscheidend!
Wir kommen von einem reinen Schwertboot (JK), dann ein tiefgehender Schwenkkiel mit 2,10m Tiefgang und schließlich heute einen Hubkiel ebenfalls mit 2,10m Tiefgang, damit konnte ich viel Erfahrungen mit Anwendungsmöglichkeiten, Wartungsaufwand und Haltbarkeit machen.
Der größte Nachteil ist der, dass gute Konstruktionen und bauliche Ausführungen viel Geld in der Anschaffung kosten, weil auch die Bootsstruktur entsprechend verstärkt werden muss und der Bauaufwand erheblich größer ist.
Das muss der Kunde mit erheblichen finanziellen Mehrausgaben auch bezahlen. Auch der Zweit- oder Dritteigner, auch wenn diese im Verhältnis schon deutlich weniger bezahlen.
Doch die Anzahl der Boote mit solchen soliden Konstruktionen ist sehr klein im Verhältnis zum Gesamtmarkt. Deshalb ist die Auswahl kleiner und die Preise wahrscheinlich höher.
Die Wartungskosten für solche Kielkonstruktionen bewegen sich in einem akzeptablen Bereich.
Wenn also der Liegeplatz oder das Revier einen variablen Tiefgang zwingend vorschreiben, dann kommt man nicht umhin solch ein Boot anzuschaffen.

Ein Irrglaube ist aber, dass man mit einer solchen Konstruktion nicht an Fahrwasser mehr gebunden ist und in viel flacheren Wasser ankern kann.
Das kann mal der Fall sein, wenn man sich gut auskennt und der Ankerplatz von allen Seiten gut geschützt ist.
Ansonsten ist das eher risikoreich bzw. nur der "gesuchte Grund" ein solches Boot anzuschaffen.

Entscheidend ist also eher der Einsatzzweck und der Geldbeutel!!

Handbreit, Ansgar

Erlkönig9-5

Proviantmeister

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Bootstyp: Rommel Speedster Competition

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37

Samstag, 1. Februar 2020, 13:26

Mein Traumboot ist immer noch irgendwas mit Alurumpf, Decksalon oder Pilothouse und variablem Tiefgang.
Mit diesen Vorgaben und im Bereich 38-40 Fuß würde ich auch nach einer etwas älteren Ovni suchen. Bis auf den DS oder das PH haben die Teile alles, dazu feste Geräteträger für Solar, Windgenerator etc.. Und langfahrtgeeignet, auch abseits der Barfußrouten, sind die auch.


Das ist ein sehr guter Vorschlag und auch Kompromiss was die spätere Nutzung anbelangt,
Außerdem lassen die sich auch schnell wieder verkaufen, weil beliebt.

emotion

Bootsmann

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38

Samstag, 1. Februar 2020, 13:57

Wie viele von euch habe eine neuere Southerly (Baujahr nach 2000) schon mal betreten oder gesegelt?

Das ist moderner Serienbau, aber in solider Richtung Qualität und der Schwenkkiel ist Wartungsfrei / arm bis auf alle 15 Jahre etwa ein neues Tau.

Und natürlich ist es mit einer Southerly bedeutet einfacher in flachem Wasser zu ankern, der Kiel klappt bei Grundberührung einfach ein, die Kielplatte schützt den Rumpf und der Skeg Propeller und die beiden Ruderblätter.
Gooden Wind

Hendrik

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39

Samstag, 1. Februar 2020, 14:42

Der Vergleich Großserie und kleiner Edelherrsteller ist regelmäßig Unsinn, da dies leider nichts über die Bauqalität aussagt, man kann nur ein bestimmtes Schiff mit einem anderen bestimmten Schiff vergleichen , teilweise kann man auch bestimmte Serien mit einander vergleichen aber dann ist schon Ende mit der Beurteilung der Qualität. Von Oyster hat man auch als Edelwerft gute Qualität erwartet bis sie dann finanziell den Bach runter gegangen ist weil eine recht neue Yacht ihren Kiel verloren hat.

Es gibt eine Aussage die passt am meisten in diesem Thread und die halte ich auch für wichtig, der Wertverlust ist am kleinsten bei dem älteren Boot, das stimmt Boote verlieren am meisten am Wert in den ersten Jahren, dabei spielt Werft oder Marke eine untergeordnete Rolle, einzig bestimmte Typen die gerade super gefragt sind und als Neuboot große Wartezeit haben stechen da vielleicht rauß aber im Normalfall gilt das erste.

Meine Empfehlung ist, finde rauß welches Boot dir am besten gefällt und welche Eigenschaften dir am wichtigsten sind, es gibt nie Alles , irgendwo ist immer ein Kompromiss. Dann wird die Wahl von selbst fallen, dann noch einen Gutachter durch das Boot der Begierde schicken mit desen Hilfe den Preis verhandeln und kaufen. Dann wird das auch was mit dem Segelglück, aber eins sage ich dir jetzt schon voraus, du wirst immer wieder noch ein tolleres sehen, ist wie mit der Freundin früher , in der Disco gab es immer noch eine die größere Argumente hatte :D Geheiratet hat man aber eine die ganz andere Qualitäten hat.


Somit viel Spaß bei der Bootssuche.

PePeSail

Offizier

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40

Samstag, 1. Februar 2020, 14:49

Es geht auch um die Stabilität der Beschläge, Püttinge, Dimensionen des Materials, Wasseraus/Einlässe, Elektroinstallation. Der GFk Rumpf selbst ist wahrscheinlich das wenigste. Steifigkeit der gesamten Konstruktion. Und nicht zuletzt die Qualität des Innenausbaus. Man ist auf Langfahrt durchaus oft damit konfrontiert. Die neuen Stangenboote schauen au en ersten Blick meist recht gut verarbeitet aus (ok, Dufour vergessen wir mal). Das sagt aber nichts über die Haltbarkeit. Wenn man dann auf z.B. eine Grand Soleil 42 LC geht und hinter die Kulissen schaut, dann sieht man die dramatische Unterschiede zu Hanse und Co und was es bedeutet etwas besser zu bauen.

Aber bei der Kohle. Wenn das Boot versichert wird wovon ich ausgehe, dann kannst Du es nach Deiner großen Reise wieder verkaufen. Das würde ich mit berücksichtigen. Zum Küsten hüpfen danach oder was auch immer Du danach machst, brauchts keine Langfahrtkiste.

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