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ville

Leichtmatrose

Beiträge: 47

Schiffsname: Joice

Bootstyp: Ohlson 8:8

Heimathafen: Turku

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61

Dienstag, 24. März 2020, 15:23

Unkaputtbar ist alles solange, bis es kaputt ist! :-)

Hier ging der GfK-Formkiel kaputt:
Reparatur GfK-Kiel

Und hier der untergebolzte Bleikiel:
Reparatur Bleikiel

Seid also vorsichtig in den Schären und vertäut gut bei Sturm! :-)

Aber hier geht es ja vor allem um Kielbolzenkorrosion und deren Erkennung/Ausmaße/Behebung, nicht um Kollisionsschäden.

ville

Leichtmatrose

Beiträge: 47

Schiffsname: Joice

Bootstyp: Ohlson 8:8

Heimathafen: Turku

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62

Dienstag, 24. März 2020, 16:18

Zitat

We had our rear plates replaced on a M35 in 2016. When Yard removed the bolts they were perfect except for the surface rust on the nuts. This is what they had forecast so just replaced the plates and those bolts. The plates were in a bad way but the bolts were absolutely fine. I would suggest doing the plates and checking those bolts before undertaking wholesale replacement


Ja, dazu gibt's dort ja noch viele ähnliche Berichte. Wie gesagt, (pre-Hanse) Moodys haben nicht-Niro-Bolzen/Muttern und Gusseisenkiel. Dort sind die Gewindestangen ("Bolzen") gefettet eingeschraubt und lassen sich meist relativ leicht ausschrauben, oft leichter als die angerostete Mutter von der jeweiligen Gewindestange.

Inwieweit die Konstruktion auf die C 777 übertragbar ist, ist aber offen.
Die Broschüre (https://www.c-yacht.com/wp-content/uploa…-777-German.pdf) spricht übrigens von Gusseisenkiel und Nirobolzen, dies scheint aber auf den Fotos des Threaderöffners nicht der Fall zu sein.
Hier in dieser Beschreibung der C 777 auf dem Foto aber auch nicht https://www.c-yacht.com/wp-content/uploa…mpioen-2004.pdf. Dort sind sie auch nicht überlaminiert/versiegelt.

Gruss
Ville

grauwal

Seebär

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Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

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63

Dienstag, 24. März 2020, 16:25

Weder die Platten noch sonst was würde ich tauschen.
Sorgfältig entrosten und zwei mal mit Zinkepoxy drüber. In 30 Jahren wiederholen.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

Bruk

Seebär

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Bootstyp: Marieholm 32E

Heimathafen: Augustenborg

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64

Dienstag, 24. März 2020, 17:19

Die nachhaltigste Prävention ist Phosphorsäure auf den Rost. Sieht zwar dann immer noch rostig aus, mehr aber auch nicht.

Den Tipp habe ich vor Jahren von einem väterlichen Freund bekommen, der sein Leben als Schiffbau - Ingenieur in Kiel (U-Boot-Bau) verbracht hatte. Er hatte damals alle rostigen Teile unseres VP MD 11 C mit der Säure behandelt. Danach hatte ich Ruhe!

Gruß
Klaus

grauwal

Seebär

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Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

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65

Dienstag, 24. März 2020, 18:27

Die nachhaltigste Prävention ist Phosphorsäure auf den Rost. Sieht zwar dann immer noch rostig aus, mehr aber auch nicht.

Den Tipp habe ich vor Jahren von einem väterlichen Freund bekommen, der sein Leben als Schiffbau - Ingenieur in Kiel (U-Boot-Bau) verbracht hatte. Er hatte damals alle rostigen Teile unseres VP MD 11 C mit der Säure behandelt. Danach hatte ich Ruhe!

Gruß
Klaus


Passivierung, der Klassiker. Der U-Bootbauer wird die aber auch gesagt haben, dass die Passivierung nur die oberste Molekülschicht schützt. Fällt eine Mütze darauf ist sie zerstört.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

Bruk

Seebär

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Bootstyp: Marieholm 32E

Heimathafen: Augustenborg

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66

Dienstag, 24. März 2020, 19:03

Die nachhaltigste Prävention ist Phosphorsäure auf den Rost. Sieht zwar dann immer noch rostig aus, mehr aber auch nicht.

Den Tipp habe ich vor Jahren von einem väterlichen Freund bekommen, der sein Leben als Schiffbau - Ingenieur in Kiel (U-Boot-Bau) verbracht hatte. Er hatte damals alle rostigen Teile unseres VP MD 11 C mit der Säure behandelt. Danach hatte ich Ruhe!

Gruß
Klaus


Passivierung, der Klassiker. Der U-Bootbauer wird die aber auch gesagt haben, dass die Passivierung nur die oberste Molekülschicht schützt. Fällt eine Mütze darauf ist sie zerstört.

Gruß Franz


Nein Franz, das hat er nicht getan! Habe ihn allerdings auch nicht danach gefragt, weil ich ihn für sehr kompetent hielt und auch selbst keine Ahnung von der Metall-Branche habe.

Gruß
Klaus

67

Mittwoch, 25. März 2020, 18:39

Ein zerstörungsweises Verfahren zur Kontrolle der Bolzen wäre sie zu röntgen. Auf dem Wintertreffen des Freundeskreises Klassische Yachten im Januar wurde eine Folkeboot Sanierung in Essen vorgestellt, bei dem Boot hat man geröntgt. Kosten etc. k.A. Vielleicht bekommst du über den FKY den Kontakt zu der Eignerin. Bei Nord. Folkebooten sind die üblicherweise verzinkten Kielbolzen im Gusseisenkiel durch die Eiche es Totholzes über die Dekaden besonders gefordert. Ihr Zustand ist von oben nicht ersichtlich. Wenn die Kielnaht nass ist möchte ich mit dem Boot dann eher nicht mehr unterwegs sein.....

Ein Problem bei dem Verfahren sind die Arbeitsschutzauflagen, denn man mann nicht mal so eben zB in einer Halle "rumröntgen". Für eine Werft lohnt sich so eine Maschine nicht, sie ist einfach zu teuer. Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis einer der industriellen Anbieter ein solches Angebot entwickelt.
Gruß

Kokopelli

Kap Hornier

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68

Mittwoch, 25. März 2020, 19:01

Ein zerstörungsweises Verfahren

Ohne besserwisserisch sein zu wollen möchte ich das in zerstörungsfreies Verfahren ändern. ;)
Gruß, Klaus (seit 18. März in häuslicher Isolation ;( )

Beiträge: 1 132

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69

Donnerstag, 26. März 2020, 13:58

Die nachhaltigste Prävention ist Phosphorsäure auf den Rost. Sieht zwar dann immer noch rostig aus, mehr aber auch nicht.

Den Tipp habe ich vor Jahren von einem väterlichen Freund bekommen, der sein Leben als Schiffbau - Ingenieur in Kiel (U-Boot-Bau) verbracht hatte. Er hatte damals alle rostigen Teile unseres VP MD 11 C mit der Säure behandelt. Danach hatte ich Ruhe!

Gruß
Klaus


Passivierung, der Klassiker. Der U-Bootbauer wird die aber auch gesagt haben, dass die Passivierung nur die oberste Molekülschicht schützt. Fällt eine Mütze darauf ist sie zerstört.

Gruß Franz

Passivierung? Ich kenne dieses Verfahren als Phosphatierung. Dabei bildet sich eine relativ stabile graue matte Schicht aus Eisenphoshat an der Oberfläche, die vor weiterem Rost (etwas) schützt. Um die zu zerstören muss schon erheblich mehr passieren, als der Absturz einer Mütze.
Im vorliegenden Fall befindet sich allerdings zuviel Rost an den Bolzen. Ich geh jetzt mal davon aus, daß die Bilge nicht mit Phosphorsäure geflutet werden soll, nur aufpinseln reicht hier nicht mehr.
Deswegen würde ich die Bolzen satt mit Ovatrol einpinseln und das so lange wöchentlich wiederholen, bis sich eine glänzende dichte Schicht gebildet hat. Einige Rostplacken werden sich bis dahin noch lösen.
Gruß, Jörg!

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