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Windstärken

Windstärkentabelle

21

Sonntag, 18. Oktober 2020, 18:25

Ich hatte eine Dehlya 25. Mit 2000kg inclusive Hänger kommt das nicht hin. Ich hatte einen 2,5t Trailer. Gewicht mit AB 2,2 t gesamt.
Man kann ja auch nicht beliebig viel in das Auto stopfen! Hatte damals einen schnuckeligen Pajero :)

Gruß Odysseus

P.S.: Hanse hatte niemals mit Dehlyas was am Hut, da wirst Du nichts erfahren.
Eher noch hier mal anrufen: https://www.marina-team.de/ersatzteile.php

Beiträge: 1 548

Bootstyp: Albin Express

Heimathafen: Kiel

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22

Sonntag, 18. Oktober 2020, 23:07

Ich würde erstmal grob festlegen, was es werden soll.
In der Vorauswahl sind normale Küstenkreuzer und ein bekannt miserabel segelndes Motorboot.

Für den angepeilten Zweck würde ich mal das reale Gewicht von der Tonic (das wird oberhalb von 1,5t liegen) mit einem Alutrailer kalkulieren. Das wird evtl. eine gute Kombi sein.

Die First 235 liegt vermutlich über Budget?

Holger

23

Montag, 19. Oktober 2020, 09:01

Man kann ja auch nicht beliebig viel in das Auto stopfen!

wahre Worte. Selbst bei einem größeren Kombi sind schwere Sachen im Kofferraum zusammen mit der Stützlast ungut.

Der Nachteil des vorgeschlagenen Alutrailers, dass viel Geld in den Trailer fließt, was dann dem Boot nicht mehr zur Verfügung steht. Unter den Vorzeichen würde ich eher über einen gleichzeitigen Fahrzeugwechsel an Land nachdenken. Zur Zeit werden Autos günstig verkauft und mit unter 20ooo für einen nicht mehr als 1 Jahr lagernden Neuwagen, der 2,5 bzw. 2,8 to ziehen darf, kommt man lässig hin.

Das mit dem "für längere Aufenthalte" auf dem Boot ist natürlich so ein Sache. Für den einen sind 3 Wochen länger, weil er meistens nur 2 fährt, für den nderen ist es ein 3/4 Jahr. Man kann auch auf der Straße in einem Karton schlafen und das erwiesenermaßen sogar für längere Aufenthalte. Die Ansprüche spielen also auch eine Rolle.
Ein anderer, viel gewichtigerer Punkt, der etlichen Heegermeer-, Förde- und Schleiseglern ein wenig durch die Lappen gegangen ist, dass gerade ein doch recht kleines Boot im westlichen, oft windigen Mittelmeer erheblich vertrauenserweckender ist, wenn es betont stäbig ist und dass die Minimalballastwunder aus den Masuren bei aufziehenden Gewitterböen dann auf verlorenem Posten stehen. Das gilt ebenfalls bei Kreuzseen, die sich auch weit vor den Kaps auftun. Mit einem zu windempfindllichen Boot wird mal letztlich dicht unter Land die Küsten entlangtingeln und sorgenvoll jede Wolke beobachten, aus der sich was entwickeln könnte. Gennaker, Leichtwindsegel, Stehhöhe im Vorpiek, Wasserballast, alles das wünschst Du zum Teufel und sehnst Dich nach einer Midget 15, wegen dem Wetter vielleicht nach einer Mascot 20 ... die das angepeilte Trailergewicht aber auch schon überschreiten dürfte.
Solche Gewitteersysteme können sehr groß sein. Im deutschen Salzwasser ist so ein Gewitter nach ner Stunde wieder abgezogen, es gibt ein paar Windstöße mit 9 und fertig. Ich erinnere mich an einen Oktobertag auf der Höhe von Rosas, da wurde das ganze Meer schwarz und der Himmel darüber auch. Man sah das Gewitter zwar lange aufziehen, aber es kam schnell, stürmte und donnerte fast die ganze Nacht durch. Steht der Wind dann in eine Hafeneinfahrt, baut sich dort in der Einfahrt eine Welle auf und drinnen ein Schwell , dass man mit einem guten Boot besser draußen bleibt, als was zu riskieren. Auch Ankerbuchten, gerade auf Mallorca, können innerhalb relativ kurzer Zeit zu einem masssiven Risiko werden. Man muss dann raus, ob man will oder nicht und mindestens einen Hafen oder eine bei dem gedrehten Wind sichere Bucht anlaufen.
Sicher kann man aufpassen und man wird es auch. Trotzdem wird man es irgendwann mal verpeilt haben oder man ist schon vorher einfach draußen.

24

Montag, 19. Oktober 2020, 09:35

das Umräumen ja auf dem Parkplatz vor dem Kranen

Je mehr Anforderungen man an den Ort mit Kran hat, umso mehr Abstriche muss man an anderem machen. Es gibt insgesamt relativ wenig Orte mit Kran, nichtmal 50% der Häfen haben einen. Oft ist "der Parkplatz" ein Randstreifen auf der Zufahrtstraße oder ein Plätzchen im eingeschränkten Halteverbot. Dann gibt es Orte, an denen kann man alles mieten, was man gerne hätte, wozu einem lange Preislisten gereicht werden. Es gibt sicherlich mehr als 5 Plätze an denen alles so ist, wie man es gerne hätte. Das beste ist: ankommen, rein, Trailer abgestellt, Auto auch, ablegen und tschüß. Schon der Transport eines AB im Kofferraum kann bei einem Kielboot eine schwierige Sache sein, weil man ihn ja irgndwann anhängen muss. An Land auf sandigem Untergrund eine wackliche Stehleiter hoch mit 30 Kilo unterm Ast und die dann dezent auf den Spiegel geschwungen? Die andere Variante, über schwankende Schwimmstege, eine hohe Kade hinab oder über eine lange Diele zu einem Platz am Flussrand, wieder mit 30 Kilo unterm Ast aufs Boot, auf dem noch kein Mast steht ...
Ich habe mir schon vieles zuhause sehr rosig vorgestellt und habe dann übel improvisieren müssen. Je kompakter das Ganze, umso geschmeidiger die Abläufe, umso weniger muss man anderen die Schuld geben, weil sie es versäumt haben, einem selbst bessere Umstände zu verschaffen.

fotograf4t

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25

Dienstag, 20. Oktober 2020, 03:08

Puhhh - wer viel schreibt, der hilft nicht zwangsläufig viel!
Ich werde aus den letzten beiden Antworten nicht schlauer?!?
Trailerbar, bedeutet nicht zwangsläufig, dass man das Boot jedes Wochenende irgendwo anders hinfährt und den logistischen Aufwand der dahinter steckt vernachlässigt.
Schaut Euch mal die Wohnwagen an, die zum Teil eine Zuladung von Max. 200 kg haben...

Lg der Klaus

Mamphis

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26

Dienstag, 20. Oktober 2020, 07:57

Ich stand vor dem gleichen Kauf. 25 Fuß und 2 Tonnen wird knapp und eigentlich nur mit einem Wasserbelastsystem zu realisieren.

In meiner engeren Auswahl standen damals Hai 750/760 und Rethana 25. Beide wiegen tatsächlich eher so 2-2,5 Tonnen Ohne Trailer. Bei mir ist es die rethana 25 geworden.

Also wirst du wohl eher auf 7m Länge runter müssen. Das Ding soll ja auch gut segeln.

88markus88

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27

Dienstag, 20. Oktober 2020, 08:25

Hallo VG
sailart 24; LüA 7,40 m, Breite 2,5 m, Kategorie C, Gewicht 1420 kg.
Passt alles - nur für deine Preisvorstellung wirst du sie kaum bekommen oder du musst lange suchen.
Bernd

Real am Kran gemessen: 1790 kg. Du kannst 2,2 Tonnen Gespanngewicht rechnen, wenn du sie leer räumst. Und 15000 Euro - niemals. Für was Ordentliches musst du das Doppelte aufwenden. Ist aber jeden Cent wert. Wir hatten eine für 10 Jahre, und hätten sie heute noch, wenn wir nicht das Revier gewechselt hätten.

Und lass die Finger von der McGregor, die segelt wie ein Backstein. Sinn macht die nur mit grossem Aussenborder für ihren eigentlichen Daseinszweck: schnell in ein nettes Revier, da unter Segeln etwas rumtreiben und schnell unter Motor wieder zurück.

Eine Hai 760 segelt ein wenig besser, ist aber auch eher eine Fewo auf dem Wasser.

Also: nicht nur auf das Gewicht achten, sondern auf den vorgesehenen Einsatzzweck. Soll das Segeln Spass machen? In welchem Revier willst du segeln, und welche Anforderungen stellt das?
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Autokorrektur ist grässlich!
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »88markus88« (20. Oktober 2020, 08:37)


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28

Dienstag, 20. Oktober 2020, 09:42

Ich werf mal noch die Hunter 23,5 in den Raum. Das Boot wiegt ca. 1t, da geht dann auch noch ein 1-Achstrailer.
Gruß, Jörg!

29

Dienstag, 20. Oktober 2020, 10:20

ich fahre eine MacGregor26M seit 2011 auf Strassen, Seen und Meeren durch die Gegend. Zu Beginn gezogen mit einem 30jährigen Mercedes 300TD, ging alles... auch gut zum Slippen

Wenn du Genaueres über sie wissen willst, kannst gerne nachfragen.

30

Dienstag, 20. Oktober 2020, 10:24

Puhhh - wer viel schreibt, der hilft nicht zwangsläufig viel!

Ein prinzipbedingter Nachteil von Foren, denn es man kennt sich ja nicht und es setzt voraus, dass der andere das Geschriebene nachvollziehen kann. Kann man es nicht, dann ist der Tipp halt nicht nützlich. Hilft mir ein dickes Buch mehr als ein dünnes? Wenn ich ohnehin nach Seite 10 aufhöre, ist das dünne besser. Es hängt also davon ab. Zwangsläufig helfen kann nicht mal eine Schwimmweste. Deswegen fahre ich meistens ohne.

Man kann losfahren, fast nichts dabei haben, Vorkehrungen den anderen überlassen und alles richtet sich wie von selbst. Wenn Du aussiehst wie meine Schwester, kein Problem. Wenn Du aussiehst wie ich, dann gute Nacht.

31

Dienstag, 20. Oktober 2020, 10:55

Hallo VG,

zu den zahlreichen Vorschlägen noch einer: Ein Vereinskamerad von mir hat kürzlich eine gut erhaltene Jantar 23 mit Trailer für 10.000.- Euro gekauft. Hubkiel 400Kg (kein Schwert!), viel Platz, ordentliche Segeleigenschaften. Realistisches Gesamtgewicht mit Ausrüstung und Trailer allerdings 2500 Kg. Siehe https://jantar23.de/diejantar23/
Hast du dich schon bei den verschiedenen Delantas umgeschaut?Viel Erfolg bei der Suche!
G.

Beiträge: 1 548

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Heimathafen: Kiel

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32

Dienstag, 20. Oktober 2020, 18:13

Ich werf mal noch die Hunter 23,5 in den Raum. Das Boot wiegt ca. 1t, da geht dann auch noch ein 1-Achstrailer.


Auf Sailboatdata wiegt das Ding schon fast 1,4t und ich befürchte,
das ist nicht nur realistisch, sondern da ist evtl. noch Luft nach oben.

Ob man mit dem Boot mit nicht mal 500kg Wasserballast und Winzigschwert in einem windigen und welligen Revier segeln will?

Da sieht es z.B. mit so einem kleinen Backdecker wie einer Scanper 22 noch besser aus.
Ist ähnlich schwer, hat ein bisschen mehr Ballast, aber tiefer.
Sieht gut aus, hat ein gutes Rigg und segelt ordentlich, ist von Norlin und Fabola.

Ich bin da eher bei Moderboot: ein eher konservativeres Boot, das vermutlich dann eben kleiner sein muss.
Kann ja sein, dass das mit dem Wechsel des Zugfahrzeugs nicht so einfach ist?!

Wir haben auch mal einen Russen auf Utklippan getroffen, der mit einer Marieholm ms20 unterwegs war.
Und zwar Richtung Mittelmeer.
Was für ein süßes Boot.

Holger

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