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Bruk

Lotse

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81

Dienstag, 5. Januar 2021, 13:05

Haikutter? Wendewinkel bei glatter See 160 Grad. Selbst erlebt. Macht auch nur mit größerer Mannschaft Freude, da enormer Kraftaufwand bei Segelmanövern. Response beim Ruderlegen ca. 5 Sekunden.


Unser Flensburger Jung, Arved Fuchs, gibt darüber gerne Auskunft!

Henning

Forums-Chevy

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82

Dienstag, 5. Januar 2021, 18:57

Zitat

Ich würde mir die ganze Holz-Folter nicht antun und diese (o. ä.) Swan 55 kaufen (auch günstiger als Dein oberes Budget):

https://www.yachtvillage.net/en/detail/7…f5-2257d568d7f9

Insgesamt gut renoviert, keine Arbeitsgaleere, absoluter Klassiker in bester Qualität, soll superb segeln, von S&S, uvm...
Die Swan ist verdammt hübsch!
Sollte ja besser als neu sein.
Dazu noch nen kleiner Schärenkreuzer aus Holz und gut ist.
Suche Silva 70 UN oder Plastimo IRIS100 Handpeilkompass, Plattenanker mit um und bei 5kg, diverse Tufnolblöcke für 10mm-Tauwerk und einen guterhaltenen Jollentrailer mit ungefähr 300kg Zuladung.

Kokopelli

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83

Dienstag, 5. Januar 2021, 19:28

Die ist wirklich traumhaft schön! @Olsalt: sofort kaufen, sonst schnapp ich sie dir vor der Nase weg!
Gruß, Klaus

84

Dienstag, 5. Januar 2021, 20:27

Morgen geht es erst mal ab nach Palma. Ich lasse mich da einfach mal überraschen und gehe da nüchtern und pragmatisch an die Sache ran. Fotos von 2018 die ich mittlerweile erhalten habe schauen wirklich toll aus. Einerseits toll andererseits erschreckend wie schnell es bergab gehen kann mit einem Holzschiff. Mir ist ein gewisser haben wollen Effekt auch wichtig bei einem Boot, das hatte ich davor bei der Samsara, davor bei der 65er Mannerberg und jetzt eben bei der Folia. Kann sich dann alles noch ändern wenn ich das Boot live sehe.

85

Dienstag, 5. Januar 2021, 21:23

Die Swan ist verdammt hübsch!
Sollte ja besser als neu sein.

Sie ist wunderschön. Aber mich würde interessieren, warum um alles in der Welt der Eigner über Wasser das gesamte Gelcoat entfernt hat. Lackieren - ok, wenn es nötig ist.
Aber das Gelcoat vollständig entfernen? Kann jemand das erklären? Oder hat er es vermasselt?
Gruß
Andreas

Orage

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86

Dienstag, 5. Januar 2021, 22:23

Frage ich mich auch, insbesondere bei Nautor, wo Gelcoat immer für die Ewigkeit ist...
Am besten, den Eigner direkt fragen:
Erik Jensen
+45 50577860
sailorjensen@hotmail.com
(Der Makler wird irgendeine halbseidene Story erzählen...)

ex-express

Salzbuckel

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87

Mittwoch, 6. Januar 2021, 09:56

Ich finde die Swan toll. Sieht aus wie die anderen Holzboote, aber mit den Vorteilen des GFKs. Und dann auch noch der Zustand. Wahnsinn! Bevor ich mir so eine alte Holzkommode kaufe, bei der sich eine Baustelle nach der anderen auftut (viele Baustellen findet man erst, wenn Einbauten oder andere Hölzer entfernt sind), wäre die immer mein Favorit. Aber vielleicht braucht der TE eine Baustelle. Wäre ja auch zu einfach ein fertiges Boot (das auch noch dicke im Budget liegt) zu kaufen, mit dem dem man nur segeln muss ;-)

Orage

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88

Mittwoch, 6. Januar 2021, 16:33

Noch schöner ist sie in blau (privates Foto, Port Grimaud 2014):
»Orage« hat folgende Datei angehängt:
  • IMG_1435.JPG (759,52 kB - 29 mal heruntergeladen - zuletzt: 1. Februar 2021, 12:51)

89

Mittwoch, 6. Januar 2021, 17:04

Aber vielleicht braucht der TE eine Baustelle. Wäre ja auch zu einfach ein fertiges Boot (das auch noch dicke im Budget liegt) zu kaufen, mit dem dem man nur segeln muss ;-)
Ach, da passt noch ein Holzdinghi auf's Deck und in der Vorpiek ist bestimmt noch Platz für eine Werkstatt. Die "Senta" hat ja auch ihr Küken...

Orage

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90

Mittwoch, 6. Januar 2021, 17:33

Wenn der TE wirklich etwas "schrubben" will, gibt´s auf dem Markt noch ne Swan 55 Sloop, mit etwas kosmetischem Stau, für schlappe 60 kE (VHB) !!!, deutscher Eigner, allerdings Liegeplatz derzeit in Thailand...

91

Mittwoch, 6. Januar 2021, 20:42

Morgen ist die Besichtigung und ich werde berichten. Eigentlich habe ich einen guten Riecher welche Boote bald "Sale Pending" sind. Die 11-KR ist so ein Fall, aber natürlich auch die Swan 55.

Die Folia mit der Historie gibt es halt nur einmal, deswegen besichtige ich sie auch jetzt. Angebote wie die Swan kommen wieder. Wer sich die Arbeit machen möchte kann ja gerne mal die Mannerberg 65 Classic ansehen. Die hätte ich gerne gehabt und ging dann um 150k weg, stand auch so bei Yachtworld drinnen.


Aber, es muss nicht jetzt so fort ein Boot sein. Mir wäre in 3-4 Monaten eh lieber. Wenn der ganze Coronamist endlich vorbei ist (hoffen darf man ja). Ich hatte heute durchgehend 10 Stunden eine FFP 3 auf. Macht keinen Spaß. Wenn in der Zeit das Traumboot vorbeishippert gut, wenn nicht suche ich danach aktiv.

Orage

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92

Mittwoch, 6. Januar 2021, 20:56

Zitat

Angebote wie die Swan kommen wieder.

Cave! Da sind "nur" 16 gebaut worden. Gefühlt alle 8-10 Jahre wird ein gutes Exemplar angeboten. Aber ich verstehe Deine Leidenschaft für einen legendären Holz-Einzelbau nur zu gut... :) .
Zuschlagen, wenn der Bauch rotiert ! Man lebt nur einmal ?!

93

Mittwoch, 6. Januar 2021, 21:04

Ich hatte heute durchgehend 10 Stunden eine FFP 3 auf. Macht keinen Spaß.
Hmm, ist aber beim Schleifen mancher Hölzer auch sinnvoll. Kannst schonmal üben...

Orage

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94

Mittwoch, 6. Januar 2021, 21:26

Eines sollte der TE als ehem. ambitionierter Regatta-/Nacra-Olympia-Segler (wie oben angegeben) noch wissen:
Jeder moderne +35 ft. Performance-Cruiser wird ihn auf allen Kursen mit seiner 1960/1970er Holzschönheit eiskalt stehen lassen und deutlich eher im Hafen sein.
Beim 3. Bier oder 2. grünen Tee... :D. Damit muss man dann leben... :(
(Jetzt Klugscheißer-Modus aus !)

95

Mittwoch, 6. Januar 2021, 22:31

ambitionierter Regatta-/Nacra-Olympia-Segler (wie oben angegeben) noch wissen
Der Nacra macht im Vergleich zu einem F18 oder Tornado unglaublich anstrengend zu segeln und wirklich schwer schnell zu segeln. Gerade beim fliegen hat jeder kleinste Fehler starke Auswirkungen. Sprich, du holst dir 200m Vorsprung, dann schätzt du eine einzige Welle falsch ein, bekommst ventialtation bei den Foils und da ist der F18 schon wieder an dir dran.

Ernst gemeint: 54 Fuß sind doch nicht klein. Gerade bei etwas mehr Wind müsste die doch über die Wasserlininenlänge bei Krängung gut laufen.

Nochmal ernst gemeint: Immer nur Leistung funktioniert nicht, das ist so viel Stress, dass ich mittlerweile Gesundheitliche Probleme deswegen habe. Ein Freund von mir hat sich gerade eine neue Pogo 12.50 gekauft und er hat wirklich nachvollziehbare Gründe. Er hat nur eine begrenzte Zeit im Jahr um Segeln zu gehen, da braucht er ein Boot, dass auch bei 8 Knoten schon anspringt und Spaß macht. Da ich diesen Druck gar nicht haben möchte, bleibe ich an solchen Tagen lieber im Hafen oder vor Anker und bringe eine neue Schicht Varnish auf.

Regatta ist Regatta und Cruisen etwas anders. Tatsächlich bin ich nicht so der Fan von all zu großen Kompromissen. Sportlich fände ich übrigens die Figaro 3 spannend und da ich ja bereits Mixed unterwegs bin, wer weiß? (Wie groß muss die Yacht sein damit die als Tender durchgeht?)

96

Donnerstag, 7. Januar 2021, 18:49

Also...

Erst und noch einmal möchte ich mich bei allen bedanken die mir hier bei der Entscheidung weitergeholfen haben! Das Boot ist jetzt mal besichtigt.

(Disclaimer: Ich bin kein Sachverständiger oder Bootsbauer oder oder oder und sämtliche Schilderungen und Eindrücke sind völlig subjektiv, entbehren jeder Objektivität und sind überhaupt die Worte eines Holzbootinteressenten, also eines Verrückten!)

Das positive vorne weg:
Die Maklerin arbeitet professionell, war freundlich und wusste viel. Die Problemstellen die sie wusste hat sie mir am Telefon bereits gesagt und an neu gefundenen Stellen war sie interessiert. (Das habe ich auch schon anders erlebt.)
Das Boot ist deutlich schöner als auf den Bildern ersichtlich sowohl innen als auch außen. Wirklich Atemberaubend schön!
Es handelt sich um ein echtes Stück Yachtgeschichte und steht meiner Meinung nach einer S&S oder einer x beliebigen A&R in nichts nach. Ein echtes Unikat und toll Konstruiert und gebaut. Benannt nach der Frau des Erbauers, seines Zeichens Werftchef. Da wurde sicherlich nicht gespart.

Die im Tread bereits angesprochenen Stellen, wie Doghouse und Plicht sind weniger Schlimm als gedacht. Die Stelle am Aufbau ist tatsächlich nur die Stelle am Aufbau. Darunter schaut es trocken aus und auch die verrottete Stelle ist nicht sonderlich groß.

Dadurch, dass fast alle Luken abdeckt waren ist auch kaum Wasser über die Luken eingedrungen. D

Das Boot riecht gut und wurde anscheinend gepflegt auch in letzter Zeit. Gepflegt heißt jetzt nicht, dass Geld hineingesteckt wurde aber es war jemand da der ab und an nach dem Boot gesehen hat.

Kein oder besser, kaum Schimmel.

Tolle Detaillösungen, beispielsweise vier Schlafplätze im Salon weil die Bänke zu Stockbetten umgebaut werden können.
Unglaublich viel Stauraum.

Das Teakdeck scheint in Ordnung zu sein. Die Fugen sind weich und lösen sich nicht ab. Auch die Verbindungen zu den Luken und zum Süll sind gut.

Kommen wir zu den Sachen wo ich mir nicht sicher bin:

Die Masten sind nicht durchgesteckt. Unter Deck ist eine Matalstange um den Mast abzustützen. Warum steckt man nicht gleich durch? Wirkt für mich so, als ob man die Nachteile eines an Deck gestellten Masts mit den Nachteilen eines Durchgesteckten Mastes verbindet.

Der Rumpf wurde von außen mit Epoxy, nicht aber mit Glasfaser beschichtet. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass dieses Epoxy bis in den Innenraum gedrungen ist. Jedenfalls waren an der inneren Rumpfseite harte gelbliche Spuren zu sehen. Schwer zu beschreiben, aber ein wenig so wie Sikaflex nur eben im typischen Epoxy gelb.
Ich vermute, dass das Boot damit dichter werden sollte. Kann man das bei doppelt geplankten Yachten so machen oder müssen auch da die Planken arbeiten können? Könnte das eventuell bereits beim Bau stammen? Nachträglich von innen abgedichtet kann ich fast ausschließen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Olsalt« (7. Januar 2021, 19:12)


97

Donnerstag, 7. Januar 2021, 18:58

Kommen wir zu den Dingen die nicht so schön sind:

Nicht alle Stellen sind gut zugänglich auch die Bilge konnte ich nur an einigen wenigen Stellen einsehen. (Mir fällt gerade auf, dass ich die Kielbolzen gar nicht gesehen habe)

An einigen Stellen waren aber die Frames an der äußeren, den Planken zugewandten Seite bereits weich. Also die Kante Frame zu Plank. Die Frames sind laminiert, das dürfte original sein. Ich hätte keine Reperaturen gesehen. Die Stellen von denen ich verteilt ca. 5 fand waren allesamt ca. 10-20cm lang und leicht sahen auch weißlich aus.

Auch fiel mir bei einem weniger gut zugänglichen Stauraum deutschsprachiges Kartenmaterial entgegen. Muss jetzt nichts heißen. Könnte aber auch bedeuten, dass der Besitzer diese eher selten geöffnet hat.

Teile aus Metal sehen korrodiert aus. Sichtbar waren Schrauben in den Planken bei denen der Kopf soweit angegriffen war, dass diese nicht mehr hinausgeschraubt werden könnte. Rost war das nicht, also tippe ich entweder darauf, dass sich im laufe der Jahre das Zink rausgelöst hat oder aber Strom? Es waren definitiv Schrauben und keine Nieten. Die Schrauben waren in zwei Reihen zwischen den Frames. angebracht, wahrscheinlich um die inneren mit den äußeren Planken zu verbinden?

Auch andere Metallteile wie die Stringers sind weiß pulvrig angelaufen.

Wieder andere Metallteile waren grün pulvrig angelaufen.

Es stand ca. eine Handbreit Wasser in der Bilge. Ob salzig kann ich nicht sagen.

Bevor ich mein Fazit schreibe würde mich interessieren wie ihr die Lage einschätzt.

Henning

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98

Donnerstag, 7. Januar 2021, 19:14

Hast du dir die Bauzeichnungen angesehenen? Wasser fließt nicht immer den direkten Weg nach unten. Wenn z.B. das Teakdeck nicht massiv ist und auf einem Sperrholzdeck verlegt ist, könnte bei entsprechender Konstruktion Das Wasser durch den Aufbauschaden zwischen beide Schichten gelangen. Dann sieht das Deck von unten neben dem Aufbau noch für längere Zeit gut aus und es rottet im verborgenen weg. Wenn Spanten an den Planken weich sind, müssen die wohl über kurz oder lang erneuert werden. Da sie laminiert sind, ist das mit einer Schablone kein Hexenwerk. Interessanter ist dann der Zustand der Planke unter dem Spant.
Wenn das Boot in die engere Wahl kommt, würde ich mit dem FKY in Kontakt treten, die können dir eventuell ja einen Sachverständigen auf den Balearen empfehlen.
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Salzbuckel

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99

Donnerstag, 7. Januar 2021, 19:14

Das ist unheimlich viel Glaskugellserei. Du hättest glaube ich wirklich einen Fachmann (Gutachter) mitnehmen sollen. Grünlich angelaufene Schrauben müssen nicht schlimm sein, rottes Holz hier und da schon. Da kann aus einer kleinen eine Monsterbaustelle werden. Ein an Deck stehender Mast mit Maststütze ist doch völlig in Ordnung. Da wird der Druck des Riggs gut auf den Kiel weitergeleitet und der Aufbau bleibt heil.
Ich wünsche dir eine glückliche Hand und nimm die rosarote Brille ab ;-)

100

Donnerstag, 7. Januar 2021, 19:24

Benannt nach der Frau des Erbauers, seines Zeichens Werftchef. Da wurde sicherlich nicht gespart.
Gutes Zeichen!
Tolle Detaillösungen, beispielsweise vier Schlafplätze im Salon weil die Bänke zu Stockbetten umgebaut werden können.
Das ist bei den Klassikern oft so gewesen, macht das aber nicht schlechter.
Die Masten sind nicht durchgesteckt. Unter Deck ist eine Matalstange um den Mast abzustützen. Warum steckt man nicht gleich durch? Wirkt für mich so, als ob man die Nachteile eines an Deck gestellten Masts mit den Nachteilen eines Durchgesteckten Mastes verbindet.
Eine Maststütze ist bei größeren Booten üblich, wenn der Mast auf Deck steht, Rahmenspanten kenne ich eigentlich nur von kleinen. Mast an Deck lässt sich leichter legen, bei der Bootsgröße auch noch (Kanalfahrten, ggf. lange Schlepps, ...). Die Braune Flotte macht es vor.
Der Rumpf wurde von außen mit Epoxy, nicht aber mit Glasfaser beschichtet. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass dieses Epoxy bis in den Innenraum gedrungen ist. Jedenfalls waren im Innenraum harte gelbliche Spuren zu sehen. Ich vermute, dass das Boot damit dichter werden sollte. Kann man das bei doppelt geplankten Yachten so machen oder müssen auch da die Planken arbeiten können?
Ist der Rumpf denn schon verleimt? Dann könnte das Epoxy aber auch nicht nach innen dringen. Nur mit Epoxy ohne Faser kann man machen, ist aber nicht wirklich erste Wahl. (Habe ich auch mal bei Ply gemacht, würde ich so nicht wieder tun.)
Nicht alle Stellen sind gut zugänglich auch die Bilge konnte ich nur an einigen wenigen Stellen einsehen. (Mir fällt gerade auf, dass ich die Kielbolzen gar nicht gesehen habe)
Würde ich nachholen.
An einigen Stellen waren aber die Frames an der äußeren, den Planken zugewandten Seite bereits weich. Also die Kante Frame zu Plank. Die Frames sind laminiert, das dürfte original sein.
Und die Planken selbst? Sind die da auch rott?
Teile aus Metal sehen korrodiert aus. Sichtbar waren Schrauben in den Planken bei denen der Kopf soweit angegriffen war, dass diese nicht mehr hinausgeschraubt werden könnte. Rost war das nicht, also tippe ich entweder darauf, dass sich im laufe der Jahre das Zink rausgelöst hat oder aber Strom?
Verzinktes Eisen?
Bevor ich mein Fazit schreibe würde mich interessieren wie ihr die Lage einschätzt.
Gammelstellen (wie sieht das am Bug / Heck / Kiel aus? UW gesehen? Nee, oder?) prüfen, Wasser in der Bilge prüfen. Viel, aber wenn kein echter Gammel da ist, leistbar. Ich würde dann aber eher das Boot am Fahren halten und keine Komplettrestauration draus machen, die nie fertig wird.

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