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grauwal

Salzbuckel

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121

Freitag, 9. April 2021, 19:38


................
Wir sind von einer Jolle auf ein 32 Fuß Boot gegangen .............


Das ist ein entscheidender Unterschied.

Obendrein ist der Anspruch an ein Boot sehr individuell. Der eine ist glücklich wenn die Polster zu den Gardinen passen, der andere hat sehr präzise Vorstellungen. Woraus soll ein Novice diese Ansprüche formen?

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

122

Freitag, 9. April 2021, 20:57

Woraus soll ein Novice diese Ansprüche formen?

Deswegen fragt der Peter doch hier. Hattet ihr nicht den Eindruck, dass der einfach unsere Erfahrungen anzapfen will? Darf er doch, soll er doch. Was ist das denn anderes als die Dutzenden von Stegschnacks? Wer von uns hat denn all sein Wissen über Boote und Segeln und die See und das Wetter und die Häfen und die Reviere ....... äh, ja, 100 % autodidaktisch erworben?

Meeresfee

Salzbuckel

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123

Freitag, 9. April 2021, 21:31

Nur zu einem Schnack gehörte eigentlich mal ne Rückfrage oder sonst ein Statement.

CDR

Offizier

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124

Freitag, 9. April 2021, 22:50

Nur zu einem Schnack gehörte eigentlich mal ne Rückfrage oder sonst ein Statement.

Post 63?
Better Skipper of the boat than watchcaptain on a ship!

grauwal

Salzbuckel

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125

Samstag, 10. April 2021, 08:36

Woraus soll ein Novice diese Ansprüche formen?

Deswegen fragt der Peter doch hier. Hattet ihr nicht den Eindruck, dass der einfach unsere Erfahrungen anzapfen will?.........


Eben, darum antworten wir hier ganz geduldig. Siehe #8, #47, #65, #99, #102, #113 und hundert andere.
Erfahrungen andere auf einer Pogo oder Colin Archer nützen ihm wenig.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

Meeresfee

Salzbuckel

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Schiffsname: Gute Fee

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126

Samstag, 10. April 2021, 09:53

Nur zu einem Schnack gehörte eigentlich mal ne Rückfrage oder sonst ein Statement.

Post 63?

Ok. Alles klar. Wird ne Hanse 320. Nicht verkehrt, mit Einschränkungen, aber doch fahrbar für Newbies.

127

Samstag, 10. April 2021, 11:39

Nur zu einem Schnack gehörte eigentlich mal ne Rückfrage oder sonst ein Statement.

Post 63?

Ok. Alles klar. Wird ne Hanse 320. Nicht verkehrt, mit Einschränkungen, aber doch fahrbar für Newbies.
Wir sind den Weg mit der Hanse 320 vor 10 Jahren gegangen. @sailwö: kann mich gerne auch direkt anmailen und wir können auch telefonisch mal über das Boot im Detail reden. Wahrscheinlich sind auch die anderen Hanse 320 / 325 Segler (@suseLippesee: @_Christian_:) hier im Forum zum Austausch bereit. Laut Mitgliederliste haben immerhin 15 Foristen einmal eine Hanse 320 / 325 als ihr Boot angegeben.

Wenn es ein anderes Boot werden soll - auch fein. Viele Mütter haben heiratsfähige Töchter ;-)

Viel Erfolg bei der weiteren Suche
Jan

_Christian_

Salzbuckel

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128

Samstag, 10. April 2021, 12:14

Hallo @sailwö:
Wie @janni: richtig schreibt, haben wir seit 2013 eine (damals werftneue) Hanse 325. Vor diesem Hintergrund sind meine Ausführungen zwar keineswegs neutral – aber zumindest auf einige Jahre Segeln auf Ost- und Nordsee fundiert.

Die Hanse 320/325 kann ich empfehlen. Sie bietet guten Platz/Komfort für zwei und kann im Notfall auch mal zu viert, für ein Wochenende, gesegelt werden. Durch die Selbstwendefock ist sie gut einhandtaulich (und macht an der Kreuz Spaß ohne Stress)

Die Ausrüstung ist (zumindest bei den späteren Modellen) feiner Standard:
- Selden Rigg (2-Salinge, 7/8-Rigg)
- Furlex Fockroller
- Harken Winschen
- Jefa Ruderanlage
- Spinlock Stopper
- Volvo Penta Motor
- B&G Navigation

In den relevanten technischen Bereichen also die gleichen „Zutaten“ wie bei hochpreisigen Alternativen (wie z.B. HR) und teilweise besser als einige Kleinserien.

Gespart wird unter Deck. Hier funktioniert alles – aber es ist halt überall eher schnörkellos zusammengezimmertes Sperrholz und Furnier verbaut. Wer Massivholz (und „schiffige Eiche Rustikal“) unter Deck sucht, wird hier nicht glücklich.

Für schnelles, sicheres und unkompliziertes Tourensegeln ist das Boot zu empfehlen.

Das Boot segelt flux und schafft die YS100 – ohne allzuviel Zauberei. Für echte Regattaambitionen ist das Boot aber zu schwer (im Rumpf wird recht massiv Laminat verbaut). Unsere lag bei Auslieferung deutlich über Prospektgewicht. Auch die Trimmmöglichkeiten des Riggs und die serienmäßige Selbstwendefock sind nicht gerade regattafreundlich.

Folgende Ausrüstungsmerkmale sind nur schwer nachzurüsten und würde ich bei der Auswahl des Bootes priorisieren:
- Gennakerwinschen
- Autopilot (Jefa)
Der Autopilot ist für die Einhandtauglichkeit wichtig und bietet (insb. in der Jefa Direktantrieb Variante) zuverlässige Unterstützung in den meisten Situationen.

Bei Fragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Christian

P.S. wir sind mit dem Boot kreuz-und-quer auf der Ostsee gesegelt (zumindest bis zu den Ålands) und segeln es nun in der 3ten Saison auf dem Nordatlantik – Mittelnorwegen (immer schön unter der Küste). In beiden Revieren hatten wir viel Spaß mit dem Bötchen. Mittlerweile bewegen wir dieses „Einsteigerboot“ (was nicht unser Einsteigerboot war – wir hatten vorher schon eine Hanse) seit einigen Jahren und haben es nicht bereut.
Lieber Cobb als Cup :frech:

Paulest

Admiral

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Heimathafen: Kiel

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129

Samstag, 10. April 2021, 19:37

und schafft die YS100


Wer so Boote einschätzt weiss nicht wie der Yardstick funktioniert.

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130

Samstag, 10. April 2021, 22:17

Wieso?

Holger

jade

Lotse

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Bootstyp: Maxus 22

Heimathafen: Großenbrode

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131

Samstag, 10. April 2021, 22:53

und jetzt bitte hier keine YS Diskussion X(
wenn nicht jetzt ... wann dann?? :segeln:

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Heimathafen: Oldersum

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132

Sonntag, 11. April 2021, 01:20

...'und jetzt hier keine Yardstick Diskussion
wenn nicht jetzt ... wann dann??

Besser hätte ich das gar nicht ausdrückken können! :rolleyes:

:lol:

la paloma

Salzbuckel

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133

Sonntag, 11. April 2021, 01:36

Auf der Suche nach dem einzig wahren Weg zum ersten eigenen Boot zu kommen, kann man sich doch nicht streiten.
Bei dem einen war es so und bei dem anderen halt anders. Es gibt nicht den einen Weg !
Gruß
Arne

Der Beitrag von »Selkie« (Sonntag, 11. April 2021, 09:09) wurde vom Autor selbst gelöscht (Sonntag, 11. April 2021, 09:10).

Selkie

Leichtmatrose

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Heimathafen: Amsterdam

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135

Sonntag, 11. April 2021, 09:28

Anfrage über Segelboote...

Über die Bootstypen, welche Du anfragst, kann ich dir nicht
sehr viel sagen, denn ich kenne sie nicht. Vom Hören/Sagen, ja. Bavaria ist in Cruiser
Kreisen bekannt als ein Saison-Cruiser. Ein Liveaboard Cruiser würde keine
Bavaria kaufen. Hanse sind bekannt als solide Boote und sehr Gutes habe ich
gehört von Dehler. Jeanneau und Beneteau sind Boot, welche mir nicht liegen.
Die Franzosen haben einen Ruf für Osmose, ganz speziell Beneteau.


Mir persönlich liegen die Skandinavien, aber auch Engländer.


Du frägst nach Segeleigenschaften und Comfort. Natürlich
sind Segeleigenschaften sehr unterschiedlich. Die Rumpfform, die Kiel Form, das
stehende Gut, alles hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Boot. Meine Albin
z.B. ist ausgezeichnet für härtere See, während die Ericson sehr gut für den
ruhigeren Pazifik. Die Eine ist wie ein Pflug im Wasser, Down Wind sehr stabil,
während die Andere eher nervös, dafür aber sehr schnell. Vom Comfort her, sind z.b.
eine Bavaria und Hanse eher mentikulös mit Gadgets ausgerüstet, während eine
Skandinavische eher rustikal, dafür aber Fahrtengerecht für lange Reisen. Planst
du lange Reisen, willst du unbedingt gutes und solides Material, anspruchsvolle
Fockroller, evtl. Mainroller, Kommunikation etc. vollwertiges Material, nicht
Billigeinbau.


Kleiner Typ! Schnäppchen im Bootsgeschäft gibt es nicht.
Ganz speziell in D aufgepasst. Die Yachten werden zurechtgeputzt und
verkleistert. Wenn stehendes Gut mit irgendwelchen "Kleistern"
"geschützt" werden, entfernen und alles Genaueste überprüfen. Auch
wenn du weißt, wie man eine "chainplate" aus dem Fiber Glass
herausholt, ein Leichtes ist es nicht. Lese dich ein in Bootsbautechnik.


Charterboote, Finger weg. Ich repariere und unterhalte meine
Boote selbst und habe die Zeit. Du willst kein "vermurkstes" Ding.


Hast du die Zeit, ein Boot zu kaufen und zu transportieren?
Wenn ja, kann es sich lohnen. Aber zum einen, Vorsicht Spezialmasse und zum
anderen musst du mindestens einen Mercedes Truck mieten und einen zulässigen
Hänger mieten können. Ich kenne einen in Berlin bis 3,6 Tonnen. Ansonsten,
Spezialtransport, bezahlst du Omas Grab.





Übrigens, es hat noch nie "SINN" gemacht, ein Segelboot
zu kaufen. Das ist wie die Ehe, einen Luxus dessen Sinn du nie begreifen wirst,
aber es macht Spaß.

136

Sonntag, 11. April 2021, 10:27

und schafft die YS100
Wer so Boote einschätzt weiss nicht wie der Yardstick funktioniert.

Oder weiß es und möchte Silber einfahren...(Nimm Dir ein Boot, das typischerweise mit schlechten Segeln von untrainierten Crews gefahren wird, einen entsprechend hohen YS hat, packe ordentliche Tücher drauf, nutze die Trimmeinrichtungen oder improvisiere noch ein paar für wenig Geld, Barber, Strecker, ...,, nimmt eine trainierte Crew und dann geht's los.)

Paulest

Admiral

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Bootstyp: Jeanneau Attalia 32

Heimathafen: Kiel

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137

Sonntag, 11. April 2021, 11:02

Genau, so hat das jahrelang auf der Förde funktioniert. Der Yardstick sagt nur bei Booten etwas aus die auch wirklich in Regatten gefahren werden. Bei meinem Boot, bei 32 Fuss Yardstick 107, ist es so das niemals großartig damit Regatten gefahren wurden. D.h. wenn ich jetzt alles Regattatauglich ausrüsten würde, würde ich in Regatten vermutlich gut abschneiden. Der Yardstick ist KEIN guter Beurteilungswert für die Schnelligkeit von Booten. Holger fährt Kreise um die vereinseigene Dehler 32, weil er eine Regattacrew hat und weil die Crew auf dem Vereinsboot nicht eingespielt ist. Das ist nunmal so. Deswegen kann ein Boot auch nicht nach Yardstick beurteilt werden.

138

Sonntag, 11. April 2021, 11:33

Der Yardstick ist schon ein guter Hinweis auf die Fähigkeiten eines Bootes.
Wenn es genauer sein soll, würde ich mir die ORC Club Vermessungswerte ansehen.
Was dort auch schnell sichtbar wird, ist die Bandbreite der GPH Werte.
Die Hanse 320 findet sich dort zwischen einem GPH von 643 und 733.
Die Bavaria 32 liegt hier zwischen 670 und 750.
Die Dehler 29 hat zwischen 687 und 726.

Es kommt schon sehr auf die Segelgarderobe und die Ausgestaltung des Bootes an.
Jan

Paulest

Admiral

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139

Sonntag, 11. April 2021, 11:58

Und auf die Crew!

140

Sonntag, 11. April 2021, 12:08

Und auf die Crew!
Beim GPH nach ORC Club kommt es nicht auf die Fähigkeiten der Crew an; es ist eben nicht ein empirischer bestimmter Wert - sondern ein deterministisch errechneter Wert.

Jan

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