Sie sind nicht angemeldet.

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

ex-express

Salzbuckel

Beiträge: 2 656

Schiffsname: Lulou

Bootstyp: Dehler

Heimathafen: Flensburg

  • Nachricht senden

161

Dienstag, 13. April 2021, 12:38

Ist ja auch egal, nur brauche ich auf einer YS-Regatta gar nicht anzutreten, weil ich das nicht raussegeln kann. Da nehme ich dann eine Express. Die sind bei unseren Mittwochabendregatten (fast) unschlagbar.
Nach ORC passt es mit meinem Dampfer schon besser.

frank_x

Salzbuckel

Beiträge: 3 040

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Rostock

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

162

Dienstag, 13. April 2021, 12:45

Ganz einfach : DSV-YS ist Werftstandard und das ist bei der Dehler35 die G1 / Der GPH von 629 ist dagegen sicher nur mit einer nichtüberlappenden Genua ( G2 ) gerechnet sowie möglicherweise einem kleineren Spi. Machen wir auch für die R33, dass wir die G1 weg lassen. Die hätte sonst ein GPH um die 610 / YS=91 und mit der G2 - schauen wir mal ...

Edit - wenn man sich die ORC-Ratings so ansieht, dann gibt es D35 mit 617 wie auch mit 637 wobei der Hauptunterschied die Spiausrüstung bildet ... Das kann und will YS so gar nicht abbilden.

Meine D35 hat einen GPH von 629 und einen YS von 88. Da passt was nicht.

163

Dienstag, 13. April 2021, 13:04

Sie hat nichts mehr mit einer Serienmäßigen HR 352 zu tun. Sie segelt bei YS-Regatten alles nieder.


Was nichts anderes als (sportlicher) Betrug wäre - sofern nicht ein angemessener Abschlag am Standard-YS vorgenommen worden wäre.
In jedem Revier gibt es Yardstick-Kommissionen. Die sollten eigentlich darauf achten, dass solche optimierten Kisten nicht foul spielen und notfalls selbst korrigieren.

Ist dieser Aspekt für den TO eigentlich von Interesse?

Gruß
Andreas

jade

Lotse

Beiträge: 1 434

Wohnort: OH-Küste

Schiffsname: Chill`y

Bootstyp: Maxus 22

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

164

Dienstag, 13. April 2021, 13:15

Na gut, dann ich auch nochmal (obwohl es den TE vermutlich nicht wirklich interessiert)

YS ist selbstverständlich eine berechnete Zahl anhand der konstruktiven Eckdaten des jeweiligen Bootes und zwar festgelegt vom DSV und nicht, wie hier zu lesen war, entsprechender Werft.
Mit diesem „provisorischen“ Wert, wird erstmal gestartet. Sollte sich herausstellen, dass das Boot auf Grund überproportional vieler Erfolge/Misserfolge absehbar von der berechneten Zahl abweicht, kann eine Korrektur nach oben/unten vorgenommen werden. Das bedarf aber möglichst vieler Ergebnismeldungen an den DSV. Letztendlich erhält ein Boot dann, einen festen Wert ( A). Meine D34 (99) war z.B. so ein Boot.
Während meine jetzige Maxus22 natürlich nicht in der YS auftaucht. Hier haben wir uns an den DSV gewandt und auch wenig später einen Wert (116) erhalten. Berechnet aus den konstruktiven Eckdaten unter Zuhilfenahme von Vergleichsbooten. Für mich passt die Zahl ziemlich gut, da je nach Windbedingungen (und Motivation ;) ) Wobei Sieg und Niederlage sich die Waage halten. Komischer Weise komme ich mit dem Böötchen bei 3 bis 5 Bf besser klar, als bei weniger Wind, da werde ich zum Schluss fast immer kassiert (Kängurustart).

Werte in Revierlisten (OSC, Bodensee, etc) weichen ggF ab.

Gruß Axel
wenn nicht jetzt ... wann dann?? :segeln:

Beiträge: 1 850

Bootstyp: Albin Express

Heimathafen: Kiel

  • Nachricht senden

165

Dienstag, 13. April 2021, 14:09

Ich vermute, der TE verschwindet gerade mit dem Womo am Horizont, oder? :D

Carsten, der Paulest ist im gleichen Verein wie wir und wir kennen uns gut.
Der ist in natura ganz anders als hier... :D
Und der weiss auch, wie eine Express fährt.
Deshalb fand ich ja die Bemerkung über den Yardstick von der Hanse so komisch.

Es gibt ja viele Missverständnisse über Yardstick.
Die Idee, dass man den ORC- Wert einfach in Yardstick umrechnen kann,
hat mir schon der damalige Chef der Kommission (Ich glaube Boris Hepp) ausgeredet.

Das geht eben nur begrenzt.
Bei ORC geht man eben auch von einem anderen Ausrüstungsstand aus als bei Yardstick.

Und auch ORC hat natürlich in manchen Bereichen Schwächen.
Bei der Omega vom Marinero werden wahrscheinlich schon die langen Überhänge lustige Effekte in der Berechnung auslösen.
Das Programm wird vermutlich am besten funktionieren bei üblichen CRs und Regattabooten.
Weil es dafür gemacht ist.

Dann sind Handicaps/Rennwerte u.ä. natürlich tendenziell für Grenzkurse.
Weil man Regatten eben gerne mit Kreuz und tiefen Vorwindkursen segelt.
Auf Halbwindkursen gleichen sich die Segelleistungen abhängig von Segelfläche und Wasserlinienlänge an.

Deshalb gewinnt man auf so Halbwindregatten wie Aerö-Rund auch kaum mit einer Express.
Weil man da zum Teil mit dem gleichen Wert gegen Schiffe antritt mit zwei Metern mehr Wasserlinienlänge.
Und wo die Genua grösser ist als unsere Gesamtsegelfläche. :D

Und manche glauben ja auch, der Yardstick eines Bootes stimmt nur wenn man damit gewinnt.
Aber wenn ein mittelprächtig präpariertes Boot mit halbwegs ambitionierter Familiencrew im Mittelfeld landet,
dann ist das eigentlich ein Zeichen für einen richtigen Wert.
Jedenfalls wenn andere mehr Aufwand treiben und smarter segeln.

Die Maxus hat 116?
Was für ein Yardstickkiller! :D

Holger

166

Dienstag, 13. April 2021, 15:41

Deshalb gewinnt man auf so Halbwindregatten wie Aerö-Rund auch kaum mit einer Express.
Ok, wenn wir den Trööt im ursprünglichen Sinne des TO beenden, äh demolieren können und weil weiter oben schon ex-express berichtete, dass er Mittwochsregatten am liebsten mit der Express segelt, weil er mit dem aktuellen Kahn keinen Stich sieht, auch meine 10ct dazu:

Die Express sprintet sehr gut. In einer gut gesegelten Wende verliert sie wenig an Fahrt und ist danach sehr schnell wieder auf Sollgeschwindigkeit bzw. kann es sein, wenn die Crew es drauf hat.
Deshalb mag sie die kleinräumigen Reviere und auch durchaus mal Binnenreviere mit etwas löchrigem Wind. Jedenfalls im Vergleich größeren, grundsätzlich schnelleren, aber auch schweren Schiffen.
Auf langen Seeschlägen relativiert sich das etwas. Da ist sie bergauf auch noch sehr gut, aber nicht mehr herausragend.

Ihr könntet also durchaus auch Hoch am Wind nach Aerø rüber, hätte einen ähnlichen Effekt wie ein Halbwinder.

Bei uns auf der Elbe kreuzen wir gegen die Tide zuweilen in 120sek-Schlägen. Die Expressen sind ganz vorn dabei. In der Zeit kriegen wir unseren Kahn gerade mal eine halbe Minute auf Soll-Speed. Er ist etwa 5 % schneller als eine Express und auf der langen Distanz kommt das auch raus.
Aber nicht auf solchen Mikroschlägen. Jetzt nehmt mal 30 Schläge, in denen das schnellere Boot 25 % der gesamten Zeit auf Soll-Speed fahren kann und das eigentlich etwas langsamere 50 % oder mehr.
Aus die Maus für das eigentlich schnellere Boot.
Natürlich ein extremes, wenngleich reales Beispiel. Aber stimmt im Trend.

Die Express ist schon ein verdammt guter Wurf - auch heute noch.
Das sind Details, die beim segeln richtig Spaß machen können. Die hat man aber erst beim 2. oder 3. Boot oder überhaupt nie auf der Uhr. Bis dahin zählen Stehhöhe und ob das Klo ausreichend eingehaust ist.

Gruß
Andreas

jade

Lotse

Beiträge: 1 434

Wohnort: OH-Küste

Schiffsname: Chill`y

Bootstyp: Maxus 22

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

167

Dienstag, 13. April 2021, 19:35

Zitat


Die Maxus hat 116?
Was für ein Yardstickkiller! :D

Holger


Na ja .. passt schon für'n "schwimmenden 22 ft Wohnwagen mit KS ;)
wenn nicht jetzt ... wann dann?? :segeln:

Ähnliche Themen

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 849   Hits gestern: 2 861   Hits Tagesrekord: 12 076   Hits gesamt: 6 563 717   Hits pro Tag: 2 469,36 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 4 554   Klicks gestern: 15 044   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 49 621 267   Klicks pro Tag: 18 668,2 

Kontrollzentrum