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121

Sonntag, 11. Juli 2021, 13:07

Wirklich? Auch eine schlechtgepflegte Dehler 34 findet doch immer noch einen dankbaren Abnehmer, würde ich denken. Dasselbe trifft m.E. für,die o.g. Contest, Bavaria, Jeanneau zu. Hab noch nie gehört, dass solche Schiffe verschrottet worden wären, ohne dass eine heftige Kollision o.ä. passiert ist.

122

Sonntag, 11. Juli 2021, 15:41

Nur um Klarheit über den Aufbau von Betonbooten zu geben. In Ferrocementbooten wird Federstahl verarbeitet, das heißt, nachdem die Energie aufgezehrt ist nimmt der Rumpf seine ursprüngliche Form wieder ein. Wird der Rumpf gerissen sein, lässt er sich relativ schnell wieder abdichten. Zwischen den Stringern und Spanten ist ein kleinmaschiges Drahtgeflecht verarbeitet.
Bei viel Wind segelt auch ein Bund Stroh :D

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123

Sonntag, 11. Juli 2021, 15:50

Wirklich? Auch eine schlechtgepflegte Dehler 34 findet doch immer noch einen dankbaren Abnehmer, würde ich denken. Dasselbe trifft m.E. für,die o.g. Contest, Bavaria, Jeanneau zu. Hab noch nie gehört, dass solche Schiffe verschrottet worden wären, ohne dass eine heftige Kollision o.ä. passiert ist.


Auch bei GFK gibt es bei allen Werften eine Grenze wann das ganze sich nicht lohnt, da reicht ein großer Osmose Befall und ein feuchter Sandwichkern durch ein schlecht gewartetes Teakdeck.

Was ich damit sagen will egal ob Stahl , Alu oder GFK alles kann Probleme machen oder nach Jahren auch Problemlos sein, das hängt immer von der Pflege ab. Ich habe in all diesen Materialien schon Boote gesehen die Grotten wahren und welche die selbst nach 40 Jahren noch Schmuckstücke waren.

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124

Sonntag, 11. Juli 2021, 23:35

OK, das kann ich nachvollziehen.

TomFrd

Leichtmatrose

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125

Mittwoch, 21. Juli 2021, 15:22

Hey ihr lieben fleißigen Schreiber und Tippgeber vom Forum - bin wieder zurück :-)
Wir hatten eine sehr schöne Segelwoche mit kräftig Wind und wieder mal viel Lernerfolg.

Wer es wissen möchte: Die neue Bavaria Serie - in unserem Fall C 42 - ist alles in allem ganz großer Käse.

Positiv:
Sie segelt wohl prächtig, so mit 6-8 kn Fahrt bei wenig und bei viel Wind
Negativ:
Im Hafen und bei Manöver steuert sich vermutlich ein schwimmender Container besser - absolut unterirdisch bei Rückwärtsfahrt
Außerdem sind denen zig Optimierungen in die Hose gegangen: z.B. anstelle von Haken zum Aufstellen der Kabinentüren sind jetzt Magnete am Fußboden befestigt - sehr nachteilig: 1. Stolperfalle und 2. Halten sie die Türen nicht bei kräftigem Seegang.
usw.
----
Ich berichte mal von den Booten:
1. die SUN MAGIC ist bereits verkauft (so gut wie) da durfte ich gar nicht mehr besichtigen
2. die BAV 47 ist sehr gut und sehr solide aber m.E. doch erheblich zu teuer mit 120K - außerdem waren für uns folgende negativ Punkte:
- obwohl 47 Fuß waren die Betten sehr kurz - meine Füße hängen über wenn ich nicht mit dem Kopf an der Wand schlafen will
- Stehhöhe im Salon nur 190
- sehr kurzer steiler Niedergang
- wenig Bagskistenplatz
- insgesamt wenig Stauraum
zu einem günstigeren Preis, wäre die Yacht vermutlich ein gutes Startpaket und man könnte eine Reihe von Dingen umbauen - so aber zu teuer im Start
3. das Stahl Schiff in Hindeloopen - hat mir gar nicht gefallen vom Riss etc. - nicht mein Typ
ich habe bei den Maklern mal weitere Schiffe angeguckt - einfach des Anguckens auch:
a. MALÖ haben gut gefallen
b. COMFORTINA (Mittelcockpit) haben gut gefallen
c. CONTEST waren sehr schön dort vor Ort
Leider waren diese Bötchen in der Größe auch immer eine Preisstufe höher / drüber ( uns fehlt dann leider auch das unendliche Budget :-( )

----
Anpassung der Anforderungen:
Wir können uns mittlerweile doch auch ganz gut mit einem Standard-Latten-groß mit LazyBag anfreunden.
Das war jetzt auch auf der C 42 drauf und lief wirklich super - von daher:
ROLLSEGEL ist KEIN MUSS Kriterium mehr
----
Rückmeldung zu den Posts:
Also, zuerst einmal: ich MÖCHTE an den schönsten Plätzen der Welt an unserem Boot bauen und hantieren - darauf freue ich mich schon.
Es geht mir aber vor allem darum, dass die Substanz grundsätzlich funktioniert und in Ordnung ist.
Ich fände es nicht schön, wenn:
- es ständig wo reinregnet weil der Rumpf oder das Deck Löcher hat
- wir das Vertrauen ins Boot wegen ständiger Mängel verlieren
Und daher nochmal zum Plan:
Wir wollen im kommenden Jahr ausführlich das Schiff kennen- und bedienen lernen.
Wir wollen sämtliche bekannten Verursacher vorbeugend soweit möglich tauschen und erneuen: Stopfbuchse, Dichtungen, stehendes Gut, Motorwartung etc.
Ich habe mich u.a. für ein 2 wöchiges Praktikum bei einem Bootsbauer beworben und werden bei einem Freund (Kfz-Mechaniker) 1 Woche Wartung an der Feuerwehrwache (Fahrzeuge) mitmachen.
Also, ich habe keine Angst vor Arbeiten - nur vor mir unbekannten und daher versteckten Mängeln.

Zitat


Und ja - wir wollen "Life aboard" - 365 Tage für längere Zeit - von daher muss es in erster Line unserem Bedarf von Lebensraum entsprechen

Insofern vielen Dank für weitere Hilfe, hilfreiche und interessante Links und Tipps.
Es grüßt euch alle
Tom

TomFrd

Leichtmatrose

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126

Mittwoch, 21. Juli 2021, 15:35

Das freut mich für Euch natürlich.
Hier noch ein schönes Beispiel für ein Ferroboot
https://www.boatsandoutboards.co.uk/blue…0-60-100/302600

Danke an @band-gass
Das Boot sieht auch vom Lebensraum ganz interessant und geräumig aus.
Könnt ihr mir die Haken an dem Inserat nennen?

Kokopelli

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127

Mittwoch, 21. Juli 2021, 19:32

Um die Haken zu finden musst du

a) das Boot besichtigen, und wenn es dir gefällt,

b) einen Gutachter hinzuziehen.
Ferrozementboote sind immer Selbstbauboote. Wir können von hier aus nicht die Qualifikation des Erbauers beurteilen. Bei solchen Booten stecken die Tücken im Detail. Da gibt's grausame Lösungen, die der Erbauer ganz toll fand - meist als Einziger.
Gruß, Klaus

TomFrd

Leichtmatrose

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128

Mittwoch, 21. Juli 2021, 21:32

Bitte noch eine Frage :-)
Was gibt es zu "Holzkern epoxy" als Rumpf zu sagen?

Es gibt hier einen Rumpf unter:

https://www.yachtfocus.com/de/gebrauchtboote-zum-verkauf/particulier/168751/van-de-stadt-tasman-48.html

der mir von Größe etc. zusagt.

Ich würde den Innen- und Riggausbau in Auftrag geben, wenn das bezahlbar bleibt.

Insgesamt hätte es den Voreil, dass wir unseren Wohnraum planen könnten.

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129

Mittwoch, 21. Juli 2021, 23:25

Wenn das gut gemacht ist sind Holzkern Epoxid Boote eine gute Alternative. Schlecht ist nur Holzrumpf mit Polyester beglast, dann spricht der Volksmund gerne von Leichenhemd.

Auf Epoxid belegte Holzrümpfe trifft das jedoch nicht zu , diese sind aber recht selten da die Herstellung aufwendiger als ein GFK Rumpf ist .

skegjay

Lotse

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130

Donnerstag, 22. Juli 2021, 09:53

Das bleibt nicht bezahlbar, never…

131

Donnerstag, 22. Juli 2021, 11:21

Holz-Epoxy gibt's auch in kleiner und günstiger. Zum Glück

TomFrd

Leichtmatrose

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132

Donnerstag, 22. Juli 2021, 11:36

Wenn das gut gemacht ist sind Holzkern Epoxid Boote eine gute Alternative. Schlecht ist nur Holzrumpf mit Polyester beglast, dann spricht der Volksmund gerne von Leichenhemd.

Auf Epoxid belegte Holzrümpfe trifft das jedoch nicht zu , diese sind aber recht selten da die Herstellung aufwendiger als ein GFK Rumpf ist .
Kann man das einfach erkennen oder sollte auch dafür ein Gutachter mitgenommen werden um "diesen" Rumpf zu sichten?

Das bleibt nicht bezahlbar, never…


Woran machst Du das fest?

Holz-Epoxy gibt's auch in kleiner und günstiger. Zum Glück

Soll das bedeuten, dass "dieser" Rumpf bereits zu teuer ist?
"Kleiner" würde ich gar nicht wollen?

133

Donnerstag, 22. Juli 2021, 13:13

Zitat von »foxausrhens«
Wenn das gut gemacht ist sind Holzkern Epoxid Boote eine gute Alternative. Schlecht ist nur Holzrumpf mit Polyester beglast, dann spricht der Volksmund gerne von Leichenhemd.

Auf Epoxid belegte Holzrümpfe trifft das jedoch nicht zu , diese sind aber recht selten da die Herstellung aufwendiger als ein GFK Rumpf ist .
Kann man das einfach erkennen oder sollte auch dafür ein Gutachter mitgenommen werden um "diesen" Rumpf zu sichten?

Ich denke, der Entwurf ist ein Rumpf in Sandwich-Bauweise und kein Holzrumpf, der mit Epoxy als Wetterschutz belegt ist. Die Tasman ist ein Entwurf von Anfang der neunziger Jahre und wurde auch mit Aluminumrumpf konstruiert.
Holz ist/war gängiges Material bei einer Sandwich-Konstruktion. Gerne wird dafür Balsaholz verwendet. An besonders belasteten Stellen kann auch Sperrholz aus anderen Holzarten zum Einsatz kommen. Unter Wasser sind das oft Voll-Laminate. Das wäre vor Ort zu klären.
Balsa hat neben etlichen guten Eigenschaften den Nachteil, dass es schnell gammelt. Man sollte also Bohrlöcher ordentlich versiegeln und Undichtigkeiten schnell beheben. Wenn im Vakuuminfusionsverfahren laminiert wurde, ist das Holz weniger anfällig für Wasseraufnahmen.
Prinzipiell spricht nichts dagegen, dass man lange Freude an dem Boot haben kann. Etliche Großserienyachten wurden so gebaut und schwimmen heute noch. Und der Rumpf in der Anzeige ist scheinbar von einer Werft gebaut.


Kann man das einfach erkennen oder sollte auch dafür ein Gutachter mitgenommen werden um "diesen" Rumpf zu sichten?

Zitat von »skegjay«


Das bleibt nicht bezahlbar, never…

Woran machst Du das fest?

Na ja, beim dem Kasko fehlt der Kiel, Ruderanlage, der größte Teil der Inneneinrichtung, Elektrik, Sanitärinstallation, komplette Segelausrüstung, Decksausstattung ... Da wird schon ein ordentlicher Betrag zusammenkommen, bis das Boot schwimmt. und segelfertig ist.
Vielleicht hat der Verkäufer dafür eine Kostenkalkulation, lass Dir die mal zeigen. Ob das bezahlbar ist, wird dein Budget entscheiden. Ob das Projekt sinnvoll ist, wird dein Zeitbudget entscheiden.

Gruß

134

Donnerstag, 22. Juli 2021, 17:11

,Soll das bedeuten, dass "dieser" Rumpf bereits zu teuer ist?
"Kleiner" würde ich gar nicht wollen?
Nein, das ist keinesfalls zu teuer, wenn das gut gemacht ist. (Ich bezog mich auf Skegjay und hatte dessen Beitrag auf die Bauweise, nicht auf das ganze Schiff bezogen.) Aber die Bilder sehen recht gut aus, einfach (im positiven Sinn) gemacht, no bullshit.
Allerdings: Wie @Planke schon schrieb, ist der Rumpfpreis nur der Einstieg, viel mehr Geld ausgeben zu müssen... Allein die Maschinenanlage wird noch mal dasselbe kosten. Andererseits kann man in dieser Bootsgröße zwischen verschiedenen Ausstattungsstufen sehr viel Geld sparen oder ausgeben (Rollsegel oder klassisch, vielleicht sogar mit Stagreiterfock), Inneneinrichtung à la "Schiff" (Resopal, ...) oder "Yacht" (Mahagoni mit Esche-Intarsien, ...), Elektrik à la "Smart Home" oder minimalistisch...
Sonst ist es ein typischer vdStadt-Riss, die funktionieren.

skegjay

Lotse

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135

Donnerstag, 22. Juli 2021, 19:43

Ich bezog mich auf das ganze Projekt mit sämtlichen Einbauten, Motor, Rigg, Segel, Arbeitsstunden. Es gibt bei YouTube einige Videos , die das ganz nüchtern belegen. I

136

Donnerstag, 22. Juli 2021, 22:04

... ah, ok, da sind wir uns sehr einig... :-)

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Bootstyp: Kurz vorm Ziel…

Heimathafen: Es wird Warns…

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137

Freitag, 23. Juli 2021, 11:05

––––––––––––––––––––––––––––––––––
Vorstellung folgt…

TomFrd

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138

Freitag, 23. Juli 2021, 14:28



Das ist mal ein schönes Boot - sieht super aus !!!
Danke für den Hinweis

TomFrd

Leichtmatrose

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139

Freitag, 23. Juli 2021, 14:53

Das sieht auch sehr solide aus ...
https://www.finn.no/boat/forsale/ad.html?finnkode=222560188
---
IUnfassbar wo überall Schiffe angeboten werden

TomFrd

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140

Samstag, 24. Juli 2021, 19:48

Guten Tag an die liebe Gemeinde.
Wir haben jetzt nochmal etwas kleiner gesucht und eine interessante Nautikat gefunden.
Nun meine Frage nochmal an die, die das ganze vielleicht auch schon länger betreiben:
Lieber etwas kleiner mit "besserer" Qualität

oder ist auf der Langfahrt am Ende
doch die Größe ( = Platz an Bord )
entscheidend?

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