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Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Beiträge: 9

Wohnort: Sauerland

Schiffsname: Flip

Bootstyp: Minicat 420

Heimathafen: Sorpesee

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3 781

Dienstag, 19. August 2014, 23:35

....mir fehlen die Worte... (| ...super Video..., genauso hab ich´s mir vorgestellt :D

unregistriert

3 782

Dienstag, 19. August 2014, 23:42

:zus(12): Voorsischd Aalder!
Nextmaal isch mach disch Trapez, Du Vorschot!

KlabauterR

Kapitän

Beiträge: 724

Wohnort: Steinfurt

Schiffsname: Drake

Bootstyp: Ducky 17

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3 783

Mittwoch, 20. August 2014, 10:00

Letztes Jahr auf dem Nordtreffen am "alten" Plauer See lag unsere Einsatzstelle auf einer Landzunge. Dahinter blieb das Wasser im großen Kreis rundum seicht. Man mußte im rechten Winkel weit herausfahren, bis das Schwert ganz ausgefahren werden konnte. Selbst wenn die Senkschwertanlage perfekt funktioniert, bereitet die ständige Fummelei an den Holerschoten wenig Spaß. An das Befahren mit nicht automatisch hochklappenden Steckschwertern in dem Uferbereich mag ich gar nicht denken. Bei solchen Verhältnissen konnte Rolf mit seinem MC 310 die Vorteile des Strandkatamarankonzepts ausspielen. -

Treffen bieten sich an, andere Boote mal unverbindlich in aller Ruhe kennen zu lernen und zu vergleichen. Vor Ort, live und beim Probesegeln sieht doch vieles ganz anders aus als die Eindrücke, die man im Internet bekommt. Ich sage das aus eigener Erfahrung!

Hier gibt es einen, zur Abwechselung mal relativ jungen und guten, Feldkamp K100s, der auch seine eigenen speziellen Vorteile hat:

http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-…7919?ref=search

Offenbar identisch mit: http://www.ebay.de/itm/Katamaran-Schlauc…=item1e90844928

Oder erschwinglich und solide ein DSB Zephyr Cat 400 :

http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-…2903?ref=search

Oder originell, billig und zum Tüfteln und basteln:

http://www.ebay.de/itm/Segelkatamaran-au…=item2ed575878e

Beachtliche Alternativen zu den bekannten Riesenenten aus der Ukraine fand ich hier:

http://alpiro.ru/index.html

Ralph

15.9. - 22.9.2014 "Plauer Segelwoche" für zerlegbare Segelboote
Plauer Segelwoche, Treff für zerlegbare Segelboote, Campingplatz ZWEI SEEN, Waldchaussee 2, 17209 Zislow, jedes Jahr in der 38. KW

Heavy

Matrose

Beiträge: 74

Wohnort: Litzendorf bei Bamberg

Bootstyp: TopCat F2; Klepper Aerius2; Mini-Cat 420

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3 784

Mittwoch, 20. August 2014, 20:32

Vielen Dank für die schnellen Antworten (Super Forum :) )

Ja, ich vermute auch mal, die Unterschiede werden nicht sooo gravierend sein. Es kommt bestimmt auch zum großen Teil am eigenen Können, wie man die Schlauchkat´s bewegt um vielleicht auch mal auf einer Kufe zu segeln.

Ich werde wohl einfach mal schauen, was der Gebrauchtmarkt so hergibt... ( ca. 4500€ für nen neuen Minicat ist bei mir zur Zeit nicht drin) Ich denke spätestens Ende des Sommers wird mir ein gebrauchter Smartkat oder lieber noch ein MC 420 über den Weg laufen... :rolleyes:

Grüße

Hoersi
Hallo Hoersi,

Ich fahre auch - mit großer Begeisterung - einen MC 420, ich muss zugeben, dass die Optik für mich ein wesentliches Kriterium war. Ich habe und fahre auch noch TopKat F2. Letzterer ist zum MC420 vergleichsweise leicht auf eine Kufe zu bekommen, dafür schlechter zu wenden. Ich bin, ich will ja nicht prahlen :D, beide schon auf einer Kufe gefahren, aber tatsächlich mit dem MC nur jeweils wenige Meter bei viel Wind (5bf) und wenig Welle.


Die Videos von den SM auf einer Kufe sind vor allem deswegen beeindruckend, weil da z.T. recht lange auf einer Kufe gefahren wird, nichtsdestotrotz ist für das einkufige Fahren ein Festrumpfkat viel besser geeignet, mein F2 steigt schon bei deutlich weniger Wind als mein MC. Ein Schlauchkat ist, bei aller Sportlichkeit, doch sehr krängungsarm (was das Segeln auch bei viel Wind (aber leider nicht bei viel Welle) sehr bequem macht).


Die Fahreigenschaften der Schlauchkats in der MC420 Klasse sind letztlich untereinander viel ähnlicher, als ihr Unterschied zu Festrumpfkats.
Hoffentlich findet sich bald ein Boot für Dich, sei es ein MC oder ein anderes der vielen prima Boote, über die hier im Forum berichtet wird.

Viele Grüße Harald

3 785

Donnerstag, 21. August 2014, 12:30

smartkat evtuell abzugeben

Hallo sorpesee (hoersi),

ich überlege gerade meinen smartkat, Modell 2009, erworben 2010 zu verkaufen, weil ich aus Zeit und gesundheitlichen Gründen kaum zum Segeln komme.
Das Boot hat wenig Gebrauchsspuren, da nur ca. 10 mal im Urlaub aufgebaut und gesegelt.
Als Zubehör sind eine elektrische Pumpe, ein mobiler Akku, eine Handpumpe, Manometer, die orginalen Slipräder von smartkat, orginale Motorhalterung und alle serienmäßßige dabei.

Einen uralten 4 PS Außenborder (laüft aber gut) könnte ich auch noch dazugeben.

Meine Preisvorstellung für alles liegt bei 3.700€. Ich wohne im Sauerland, erreichen kannst Du mich über E-mail: holgerbusch@gmx.net

Gruß
holbusch
immer 'ne Handbreit Wasser unterm Schwert
Holbusch

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3 786

Donnerstag, 21. August 2014, 15:09

Surfspot

Gute Einlasstellen finden wir ja ueber so genannte "Surfspots".

Neu war mir folgender Link:

http://locations.splocs.com/windsurf/country/Germany.html

Dieser scheint recht nuetzlich zu sein.

Im Vergleich zu surfspot.de und spotnetz.de scheinen es einige mehr Spots zu geben.
Allerdings ist die Beschreibung nicht so ausfuehrlich.

Gruss
/Andreas
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Beiträge: 9

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3 787

Donnerstag, 21. August 2014, 15:24

Hallo Holbusch (und alle anderen),

ich glaub, gestern ist´s schon passiert!!! Hab mich schon für einen ... entschieden. Am Wochenende hole ich mir mein neues(gebrauchtes) Bötchen ab 8o

(hätte nicht gedacht, das ich so schnell eins finde)

Werde es am WE aufbauen und natürlich ein Foto hier einstellen. Und Ihr dürft raten, was es für eins ist... ;)

Eine Frage hab ich gerad noch: Eine elektrische Luftpumpe ist doch ein muss, oder? Ich habe schon viel im Netz gesucht, ich denke eine Bravo12 BST (mit Akku) währe ganz brauchbar. Oder habt Ihr noch andere (vielleicht etwas günstigere Modelle) gefunden?

(Freu mich schon auf´s Wochenende)

Grüße

Hoersi

Gummibär

Bootsmann

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3 788

Donnerstag, 21. August 2014, 15:47

Hallo Hoersi
Ich hab selber die Bravo 12 Digital. Ich glaub das es eine der verbreitesten Pumpen ist weil sie wirklich gut ist

Beim Akku kannst du eventuel sparen.
Ich verwende eine 12V 7,2 AH BleiGel Batterie. Diese reicht beim Minicat für mindestens 3X aufpumpen. Und diese Batterien gibt es bei Ebay für 15 -20 € das Stück. Laden läst sie sich mit einem günstigen Lader für Motorradbaterien oder Steckernetzteil ( Ca. 15-20 €) inerhalb von 4-5 Stunden. Ladezeit spielt aber keine Rolle da ich ja nur ein Boot aufblasen muß. Von den Abmessungen past der Akku in die Transporttasche von der BRAVO 12. Der einzige Nqachteil ist das Gewicht von ca 2,5 Kg.

Gruß

Horst

3 789

Donnerstag, 21. August 2014, 15:50

Pumpe

Halle Hoersi!

Zu den Scoprega Pumpen gibt es leider, leider keine Alternativen, sofern man Druck von >0,25 bar braucht (also wenn "...." ein Ducky ist, dann brauchst Du nicht weiterlesen)

Es gibt schlicht keinen anderen Hersteller von solchen Pumpen. Und leider muss ich sagen, dass die Pumpen qualitativ noch - ähhmm - Entwicklungspotential hätten...

Meine erste (eine Bravo BST 12 HP) ist irgendwann laut und quietschig geworden (SEHR merkwürdige Geräusche) und ist danach verreckt, die aktuelle (eine Bravo BTP 12 Digital) hat seit zwei Wochen hin und wieder das Problem, dass sie nicht in den Kolbenmodus umschaltet. Dafür regelt sie den Druck sehr genau.

Ich habe mittlerweile auf Anraten von Gummibär einen externen 12V Gel-Akku besorgt, der lagerungsfähig ist und der auch mal etwas tiefer entladen werden darf. Funktioniert super!
Meinem Kumpel ist der eingebaute Scoprega Akku in der Bravo BST 12 HP im ersten Winter verreckt...noch so ein Detail. Ich würde also Pumpe und Akku lieber getrennt kaufen...

Kurz:
Ja, elektrische Pumpe von Scoprega ist Pflicht (das andere macht einfach keinen Spass).

Nimm aber entweder eine BST 12 HP (bis 0,8 bar) oder eine BTP 12 (bis 0,9 bar).
Die "normale" BST 12 (bis 0,3 bar) hat zu wenig Druck, auch für Schwimmer mit max. 0,3 bar. Wenn es kalt ist, musst Du die Schwimmer nämlich etwas über Spezifikation "betanken" (z.B. 0,35-0,37 bar), weil die Luft im kalten Wasser abkühlt und Du dann Druck verlierst.

CU
die Rakete

dreas

Bootsmann

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3 790

Samstag, 23. August 2014, 11:35

Erfahrungen italienische Adria

grüsst euch,

ich bin nun zurück aus der italienischen adria und möchte im folgenden meine eindrücke wiedergeben.
nach dem ersten auf und abbau konnte ich glücklicherweise den hcl am strand im abgregrenzten bereich der örtlichen fischer parken.
das hatte mir ein fischer nach einem kurzen gespräch kostenfrei gestattet (grazie mille!)
dort hab ich den aufgebauten rumpf, ohne mast und segel, unter einer kfz-faltgarage kostenfrei parken können.

das ist ca. hier:
http://binged.it/YM9Uc9

und schaute so aus:


bei dem ersten stärkeren wind war leider die welle derart stark, dass ich mit meinem elekromotor nicht gegen an kam.
ich habs versucht, bin aber nicht bis zu den vor dem strand aufgeschütteten wellenbrechern gekommen.

eine kontrollierte ausfahrt war leider nicht möglich. wellenhöhe betrug ca. einen meter. wären die wellenbrecher nicht gewesen hätte ich es versucht.

tage später war die welle bei gutem wind deutlich geringer und ich konnte mit meinem e-motor rausfahren. wellenhöhe betrug ca. 0,8 meter.
wind war gute 4 und ich konnte erst gerefft und später mit vollen segeln super segeln.

ich hätte es nicht geglaubt, aber es ist das volle segelfeeling ähnlich dem dickschiff spürbar. wenn man einen wellenberg überfährt und schräg hinunter ins wellental surft.
mit dem ruder gegen die welle hällt und kurz nach dem wellental der wind wieder voll greift, wie der hcl da beschleunigt. das ist richtig, richtig geil!!!

leider ist das material dafür noch optimierbar. ich habe bei diesem schlag die mutter des schwertes verloren. die schraube war zum glück noch da. die querkräfte sind sicher enorm.
da hat der smartkat eventuell durch die abspannung vorteile.

weiterhin ist der rahmen nach dem törn doch etwas in mitleidenschaft gezogen. bei höheren wellen rutschen die profile immer ein stück auseinander:



vermutlich ist die fehlende verspannung von ganz hinten zum bug die ursache. beim hcv geht ja der spanndraht bis ganz nach hinten. da muss ich mir noch was einfallen lassen.
beim hcl reicht offenbar die spannung des trampolins allein nicht aus.

auch ist mir aufgefallen:
- das schwert "singt" bei machen kursen bei höheren geschwindigkeiten
- sandstrand ist mist für den auf und abbau. der feine sand kommt überall hin und stört gerade dort, wo man eben erst mit silicon für gleitfähigkeit gesorgt hat.
- die slipräder haben sich bewährt und sind auch auf weichem sand nutzbar
- bei starkem wind ist durch die fehlende vorstag der mast nicht allein stellbar. das flatternde vorsegel erzeugt als vorstag eine einfach zu große last.

bilder:






vg dreas

dreas

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3 791

Samstag, 23. August 2014, 13:05

Fragen von GB per PN, hier aus eventuellem allgemeinen Interesse beantwortet.

Hallo,

sehr geiler Bericht, habe auf die Schnelle ein paar Fragen (muss weg:-)

Hast Du das Boot am Strand gegen wegfliegen befestigt? War dazu war da oder wie hast Du das gemacht?
Du hast das Boot zumindest beschwert, wie ich sehe. Hast Du Dir vor Ort das Material dazu aufgesucht, nehme ich an ...

Welche Slipräder hast Du (noch mal, bitte:-)?

Wie hast Du die Mutter verloren???? War sie losgeschraubt, abgebrochen .... ?

Ich bekomme beim Benutzen der Badeleiter immer Abdrücke, die durch die Milch wieder weggehen.
Was sind Deine Erfahrungen?

Hast Du den Namen draufgeklebt?
Was sind Deine Erfahrungen?
Wo hast Du sie her?
Meinst Du sie gehen rückstandsfrei wieder ab?

Schon mal vielen Dank
/Andreas

hi,

ich hatte das boot per stahlschleifenkabel an der vorhandenen stange, der gebietsabgrenzung für fischer, befestigt. die kfz-plane war einfach mit verschiedenen, am ort vorhandenen, steinen beschwert.
meine slipräder sind hier: Schlauchbootkatamarane
beschieben.

die mutter des schwertes ist ja so eine plasteflügelmutter. die hatte sich gelöst und war einfach abgefallen. das schwert machte danach geräusche. dadurch ist es mir aufgefallen.

meine badeleiter machte bisher keine erkennbaren abdrücke.sie hängt immer mittig am backbordschwimmer. geht problemlos. mindestens 3 stufen sollte die aber haben.

die buchstaben hab ich vor dem ersten salzwassereinsatz aufgeklebt. gekauft hab ich sie hier: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View…#ht_1838wt_1006
ich denke schon das die problemlos wieder abgehen. versucht hab ich es aber noch nicht.

vg
dreas

BC74

Leichtmatrose

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3 792

Samstag, 23. August 2014, 13:15

Adriaerfahrungen

leider ist das material dafür noch optimierbar. ich habe bei diesem schlag die mutter des schwertes verloren. die schraube war zum glück noch da. die querkräfte sind sicher enorm.
da hat der smartkat eventuell durch die abspannung vorteile.

weiterhin ist der rahmen nach dem törn doch etwas in mitleidenschaft gezogen. bei höheren wellen rutschen die profile immer ein stück auseinander:

vermutlich ist die fehlende verspannung von ganz hinten zum bug die ursache. beim hcv geht ja der spanndraht bis ganz nach hinten. da muss ich mir noch was einfallen lassen.
beim hcl reicht offenbar die spannung des trampolins allein nicht aus.


Hi dreas,

schöner Bericht!
Ich denke, dass die Hersteller schon wissen, warum sie die Grenzen angeben welche sie angeben :-)
Beim Smartie knarrt es schon auch mächtigst im Rahmen, wenn tatsächlich die Wellenhöhe von einem Meter erreicht wird, aber das scheint eher die Reibung zwischen den Rahmenteilen, sowie die Reibung zwischen Trampolin und Rahmen zu sein. Das hört sich auch erst mal nicht besonders vertrauenerweckend an. Daher hab ich angefangen, bei stärkerem Wind den Bändsel, welcher unsere Verspannung auf dem Smartie macht, nochmal mit einem halben Schlag zu sichern, dann gehts mir besser :-)
Hast Du denn das Gefühl, dass sich das Material der Verspannung dehnt, oder die Klemmung rutscht?

Frage zum Transport des Kat auf Sand:

Welche Radgröße (Durchmesser, Breite) hast Du verwendet, und sind das dann Ballonreifen?
Weil das was ich mir gebaut hab, funktioniert auf der Wiese ok, im Schotter gerade noch so, und im Sand würde ich glaube "absaufen".
Und da ich evt. im Oktober noch Sardinien plane, wäre das hilfreich zu wissen welche Abmessungen ausreichen. Weil so wie ich mich kenn, wird das sonst wieder überdimensioniert... :rolleyes:

Grüße
BC
Ok, es ist das Ruder, aber Singendes Schwert hört sich besser an - und besser als flatternde Fock eh...

dreas

Bootsmann

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3 793

Samstag, 23. August 2014, 13:42

hi,

Zitat

Hast Du denn das Gefühl, dass sich das Material der Verspannung dehnt, oder die Klemmung rutscht?


vom gefühl her würde ich denken die wanten sind etwas gelängt. der rahmen und die steckteile haben zwar optische spuren von reibung. fühlbar ist aber nichts und es wackelt auch nichts.
im wasser knarzt es je nach welle dann aber teils schon.

generell aber alles noch vertrauenserweckend und nichts was einem angst macht.

Zitat

Frage zum Transport des Kat auf Sand:

Welche Radgröße (Durchmesser, Breite) hast Du verwendet, und sind das dann Ballonreifen?


zitat aus dem ebayangebot des herstellers der halterungen:

Zitat

Die Luftäder sind mit Rollenlager und haben die größe 3.00-4 ( 260x85 ) .


vg dreas

BC74

Leichtmatrose

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3 794

Samstag, 23. August 2014, 14:07

Adria

Hi dreas,

danke für die Reifengröße. Das ist doch schon mal ein Anhaltspunkt. "Rollenlager" könnte dann das Zauberwort sein. Muss ich wohl mal im Baumarkt vorbei...

Ja, an das Knarzen gewöhnt man sich schnell, und Angst ist ja bekanntlich relativ :-)

Bei Deinem Rahmen, würde ich aber was machen, zumindest bei den geschilderten Bedingungen - sonst kann IMHO der Rahmen die Kräfte ja nicht mehr da aufnehmen, wo ursprünglich mal gedacht...
Spanngurt von vorne nach hinten, unter dem Trampolin durch?

VG
BC
Ok, es ist das Ruder, aber Singendes Schwert hört sich besser an - und besser als flatternde Fock eh...

John Doe

Admiral

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3 795

Samstag, 23. August 2014, 20:23

Hallo dreas,

schöner Bericht. Das von Dir geschilderte Problem mit dem Aufbau ohne Vorstag wird wohl auch der Smartcat haben, vielleicht hat Gummirakete oder Jemand anderes einen Tip. Grabner hat ab HCV ja einen Vorstag, deshalb kann ich Dir da keinen Rat geben.

Ich war mit meinem HCU in diesem Frühjahr ja mal auf der Ostsee bei 0,8-1m Welle ist schon ne andere Sache als aufm Baggersee ;)

Freut mich, dass Dir Dein Boot so viel Spass macht.

LG
Der Pessimist klagt über den Wind, der Optimist hofft, daß er dreht,
der Realist richtet das Segel aus.Sir William Ward (1837 - 1924)

Ausritt Happy Cat Evolution
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3 796

Samstag, 23. August 2014, 21:28

Schwertschraube beim HCL

die mutter des schwertes ist ja so eine plasteflügelmutter. die hatte sich gelöst und war einfach abgefallen. das schwert machte danach geräusche. dadurch ist es mir aufgefallen.
Beim HCV wird die Mutter durch einen Splint vom Verlorengehen gesichert. Siehe Seite 7 .
Hatte eigentlich gedacht, dass dies beim HCL auch der Fall ist.
Hat Deine Schraube am Ende kein Loch? Vielleicht fehlt bei Dir nur der Splint.
Ansonsten kannst Du Dir überlegen Grabner zu kontaktieren, ob die HCV Schwertschraube bei Dir passt und Dir eine mit Splint kaufen.

Gruss
/Andreas
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woeffu

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Bootstyp: smartkat racing

Heimathafen: Peugeot Expert

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3 797

Samstag, 23. August 2014, 23:56

Wenn man sein Boot nicht mehr wegen der Windstärke aufbauen kann sollte man den Wind auch nicht mehrsegeln (Regelkreislauf).
Ich habe aber noch keinen Wind erlebt wo ich (zur Not hinter einem Baum versteckt) mein Boot habe nicht mehr aufbauen können. Natürlich exakt gegen den Wind Segelhandschuhe um einen festen Griff zu haben sind natürlich ebenfalls Voraussetzung.
Zur Not könntest du die Fock aber auch vorher einrollen und zubändseln dann hat der Wind keine Angriffsfläche mehr.

Was das Einrumpf segeln angeht (weil es gerade mal wieder thematisiert worden ist ) möchte ich jetzt doch mal etwas zur Segeltheorie sagen.
Segeln ist im Prinzip (sportlicher Ansatz) das beständige Verhindern einer Kenterung durch entsprechende Gewichtsverlagerung zum Wind.
Der Wind würde ein Boot ohne Ruder und Schwert einfach nur quer über das Wasser schieben.Ruder und Schwert verhindern das (wirken also der sogenannten Abdrift entgegen). Im Gegenzug "stolpert" das Boot quasi über diese, es entsteht eine krängende Querkraft.
Zusammen mit dem Winddruck der Segel führt das zum Steigen eines Schwimmers, schlimmstenfalls bis zur Kenterung. Dem kann man durch entsprechend Gewichtverlagerung (im Extremfall im Trapez) entgegenwirken, um diese Krägungskraft in Vortrieb umsetzen.
Es ist aber absolut nicht das Ziel extrem hoch auf einem Schwimmer zu segeln sondern diese nur ganz leicht an zu lupfen und in diesem "gerade Schwebezustand "zu halten. Denn dann wird die Segelfläche nicht durch das Trampolin verdeckt, der Luv Rumpf aber soweit entlastet,
dass als wirksamer Widerstand im Wasser eigentlich nur der Lee Rumpf bleibt (bei wenig Wind kann man sich durchaus auch auf die "falsche "Seite setzen um diesen Effekt zu erzielen.

Die Fähigkeit eines Katamarans auf einen Rumpf zu gehen, ist weniger das Ziel, als vielmehr Ausdruck zu was diese Boote bezüglich ihrer Höchstgeschwindigkeit fähig sind Bei höherer Geschwindigkeit erhöht sich der Fahrtwindanteil (von vorne),
weswegen Katamarane sich weiter vom wahren Wind entfernen (also weniger Höhe laufen), im Endeffekt aber jedes langsamere Boot stehen lassen. Das obwohl sie wesentlich mehr Strecke fahren müssen, um gegen den Wind aufzukreuzen.
Gut zu erkennen ist das auch an den Yardstickzahlen, bei denen Katamarane gegenüber Jollen (obwohl diese wie gesagt mehr Höhe laufen können) immer sehr weit voraus sind.
Bootsspezifisch kann man die Geschwindigkeiten bei verschiendenen Kursen an sogenannten Polardiagrammen erkennen. Aus diesen kann man unter anderem auch das beim Kreuzen alles entscheidende VMG (velocity made good) erkennen,
die zum Wind gutgemachte Geschwindigkeit. Diese erreicht man bei allen Booten nicht beim "Kneifen", sondern bei einem "nicht ganz so hohen" Am-Wind-Kurs

BC74

Leichtmatrose

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Bootstyp: Smartie

Heimathafen: Im Cali

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3 798

Sonntag, 24. August 2014, 00:39

Ü30 Speedcup

Na das ist doch endlich die Herausforderung, nach welcher wir gesucht haben für unsere knallbunten Gummibötchen:

https://www.facebook.com/media/set/?set=…64150921&type=3
Ok, es ist das Ruder, aber Singendes Schwert hört sich besser an - und besser als flatternde Fock eh...

dreas

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Heimathafen: Keller

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3 799

Sonntag, 24. August 2014, 12:42

die mutter des schwertes ist ja so eine plasteflügelmutter. die hatte sich gelöst und war einfach abgefallen. das schwert machte danach geräusche. dadurch ist es mir aufgefallen.
Beim HCV wird die Mutter durch einen Splint vom Verlorengehen gesichert. Siehe Seite 7 .
Hatte eigentlich gedacht, dass dies beim HCL auch der Fall ist.
Hat Deine Schraube am Ende kein Loch? Vielleicht fehlt bei Dir nur der Splint.
Ansonsten kannst Du Dir überlegen Grabner zu kontaktieren, ob die HCV Schwertschraube bei Dir passt und Dir eine mit Splint kaufen.

Gruss
/Andreas


hi,

beim hcl sind die bolzen des schwertes und des ruders noch ohne loch.
daher ist auch der sicerungsring noch nicht vorhanden.

ich habe auch vor die beiden bolzen durch de hcv version zu ersetzen.
weiterhoin möchte ich für bessere rahgmenstabilität die beiden spanndrähte von dem bugspriet bis ganz nach hinten fürhen. am besten über kreuz.
da der bugspriet des hcv sowieso länger ist, passen die drahtseile beim hcl auch nicht.

wo kann ich eventuell entsprechende drahtseile anfertigen lassen?

Zitat

Wenn man sein Boot nicht mehr wegen der Windstärke aufbauen kann sollte man den Wind auch nicht mehrsegeln (Regelkreislauf).
Ich habe aber noch keinen Wind erlebt wo ich (zur Not hinter einem Baum versteckt) mein Boot habe nicht mehr aufbauen können. Natürlich exakt gegen den Wind Segelhandschuhe um einen festen Griff zu haben sind natürlich ebenfalls Voraussetzung.
Zur Not könntest du die Fock aber auch vorher einrollen und zubändseln dann hat der Wind keine Angriffsfläche mehr.


generell ja, zu viel wind war es aber bei weitem nicht.
leider wird beim zusammenrollen der fock das integrierte vorstag kürzer und ich kann nicht mehr in die spannvorrichtung einklinken. ein zusammenbändseln würde vermutlich nicht reichen.
ich hab mir beholfen und den hcl auf die seite gekippt und im liegen den mast eingesteckt und mit bereits angebauten wanten das vorsegel eingeklinkt.

diese methode hilft auch beim abbau.

noch zu italien:

im schnitt wurde ich bei jedem törn ein mal nach preis, luftdruck etc. zum boot gefragt. das interesse war sehr sehr gross.
mir wurde ab und an auch beim auf und abbau geholfen. ich war sehr überrascht von freundlichkeit und interesse der italiener.

im vergleich zu den örtlichen jollenseglern war der hcl auch insgesamt schneller aufgebaut als die jollen aufgetakelt.

der elektromotor hat mich im nachhinein auch überzeugt. ich war ja skeptisch ob die leistung gegen wind und welle reichen würde.
nach den tests kann man sagen er reicht aus.

auf stufe 5 ist der vortrieb ausreichend und gibt für flaute und brenzlige situationen die nötige manövrierfähigkeit.
das geschleppe der batterie ist zwar nervig, aber die laufruhe und die kosten sind unterm strich mehr wert.

bi welle hatte ich immer mal probleme eine wende zu fahren. da reicht die doch recht geringe massenträgheit des hcl wohl nicht aus.
egal ob ich die wende seicht oder hart angehe gewinnt die welle häufig doch.
halsen ist natürlich eine option, bessere technik eventuell auch. da bin ich noch am probieren.

im vergleich zu festrumpfkats ist die höhere variabilität bei der zuladung (personen) auch ein grosser pluspunkt.
wenn der festrumpfkat für eine person ausgelegt ist, kann man eben nicht mal schnell zwei weitere personen mitnehmen.

der festrumpkat geht da unter oder produziert stecker. da kann ich nur müde lächeln.

noch zum thema drehbarer mast. der mast meines hcl dreht sehr wohl.
unter windlast dreht er sich auch sehr leicht. die leewant ist sowieso locker und die luvwant hat kaum kräfte, um ein drehen bei dem spitzen winkel zu verhindern.
selbst per hand lässt sich der mast ohne windlast drehen.

vg
dreas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dreas« (24. August 2014, 12:54)


3 800

Sonntag, 24. August 2014, 15:03

Hallo zusammen,

nachdem mich nun vollkommen das Schlauchkatfieber gepackt hat, möchte ich mich hier noch mal kurz vorstellen. Mein Name ist Stefan (35) und ich habe mir im Frühjahr 2014 einen Minicat 310 zugelegt. Segelerfahrung hatte ich bis dahin nicht. Ich habe auf der Ausschau nach einem neuen Sommerhobby letztes Jahr im Herbst mal einen Segelschnupperkurs besucht :-) ... dann war es so weit.

Nun ja, der minicat 310 war erst mal eine Entscheidung mit einem kleinen Böötchen etwas Erfahrung zu sammeln. Der hat mich diesen Sommer euch gut begleitet und ich war bis dato ca. 15 mal unterwegs. Inzwischen hatte ich ihn auch schon an der angegebenen Höchstgeschwindigkeit. Mit langsamen Start bei Schwachwind bin ich letztlich sogar auf der Adria in Küstennähe unterwegs gewesen. Ich muss sagen, es ist einfacher als gedacht, wenn auch ich vor spontanen Böen und stärkerem Wind noch echt Respekt habe.

Hier nun mal noch eine Frage an die Runde. Wie sind denn eure Meinungen zu Finne vs. Schwert? Ich finde die Minicat Lösung sehr brauchbar, hab aber einen Kat mit Schwert leider noch nicht ausprobiert. Nächstes Frühjahr möchte ich mich gern vergrößern und bin aktuell noch sehr unentschlossen.

Anbei mal ein paar Bilder, wo min Kat schon überall mit mir war.

Viele Grüße

Stefan

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