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Henning

Forums-Chevy

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1

Montag, 12. Dezember 2016, 22:06

Bootsbau an Schulen / mit Jugendgruppen / mit Kindern und Jugendlichen

Aus purem Eigeninteresse eröffne ich mal dieses Thema zum Erfahrungsaustausch im Bereich Bootsbau mit Kindern und Jugendlichen.

Neben Bauplanempfehlungen und Materialempfehlungen soll es natürlich auch um die Themen Sicherheit und Gesundheitsschutz gehen.

Meine aktuellen Erfahrungen beruhen auf dem Bau von Kanus mit Realschülern der Klassenstufen 9 und 10 im Rahmen eines Wahlpflichtkurses Kanu und dem Bau eines 12 Fuß langen Ruder- und Segelbootes mit Hauptschülern der Klassenstufe 8 im Rahmen eines Wahlpflichtkurses Technik.

Was erhoffe ich mir von diesem Thema?
  • Austausch von Erfahrungen aus erster Hand
  • Schaffung eines Netzwerkes im (nord-)deutschen Raum


    Vieleicht hat ja schon jemand den idealen Bauplan für diesen Einsatzzweck gefunden?
    Mein Hauptanliegen ist die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen an möglichst allen Bauschritten.
    Epoxidharze sollten somit möglichst sparsam verwendet werden, da diese Schritte aus gesundheitlichen Gründen nur von Lehrkräften ausgeführt werden dürfen.

    Ich freue mich auf einen regen Gedankenaustausch!

    Gruß,

    Henning
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"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Henning« (13. Dezember 2016, 18:57)


Henning

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2

Montag, 12. Dezember 2016, 22:24

Cruising Mouse - ein 12 Fuß langes Kanu in Stitch and Glue - Bauweise

Erste Erfahrungen habe ich mit dem Bau von Cruising-Mouse Kanus gemacht:
index.php?page=Attachment&attachmentID=207712
Gavin Atkins Buch Ultrasimple Boatbuiling bietet neben dem Bauplan und einer ausführlichen Bauanleitung 16 weitere Baupläne und stellt eine gute "Einstiegsdroge" für das Thema Bootsbau dar.

Hier hatte ich schon einmal ein paar Bilder vom Bau gepostet. Aktuell fehlt nur noch die Lackierung.
index.php?page=Attachment&attachmentID=207713
Vorteile:
Die Schüler übertragen mit Hilfe eines Koordinatensystems die Bauteile auf Sperrholzplatten.
Die einzelnen Teile können von ihnen mit einer Stichsäge ausgesägt werden. Ungenauigkeiten können mit Epoxidharz ausgebessert werden.
Da der Rumpf zunächst mit Kabelbindern zusammengesetzt wird, kann auch dieser Schritt von den Schülern ausgeführt werden.

Nachteile:
Sehr viele Arbeitsschritte mit Epoxidharz, die von den Lehrkräften ausgeführt werden müssen.
Schleifarbeiten sind dann erst nach mindestens einer Woche und mit Atemschutz möglich.
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3

Montag, 12. Dezember 2016, 22:45

Eventuell ist dieses Projekt interessant für dich

-Sailkids-

Henning

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4

Montag, 12. Dezember 2016, 22:58

Vielen Dank für den Link!
Kinder mit Epoxidharzen arbeiten zu lassen, finde ich aber fragwürdig und ich würde die Verantwortung dafür nicht übernehmen wollen. In der Schule ist es zumindest verboten.
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F28

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5

Dienstag, 13. Dezember 2016, 07:54

Bauprojekte mit Kindern find ich klasse - habe das vor Jahren selbst mal in der Schule gemacht, allerdings mit Dampfmaschinen, nicht mit Booten. Aber egal.
Ich verstehe allerdings hier nicht so ganz, wo Dein Problem ist. Du hast schon reichlich praktische Erfahrungen, bist mit den bisherigen Modellen aber nicht zufrieden?
Weil?
Willst Du völlig vom Epoxiharz wegkommen?
Wenn dem so ist, bleiben ja einige reizvolle Materialien übrig:
Vollholzbau nach ganz alter Schule
Alu (schweißen / nieten)
Stahl (schweißen / nieten)
und natürlich der vergessene Beton-Bootsbau.....
hängt natürlich davon ab, wie Eure Werkstatt ausgerüstet ist und wie fähig Eure kleinen Baumeister sind (vermutlich extrem unterschiedlich....)
Gruß
F28

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6

Dienstag, 13. Dezember 2016, 08:12

Vielen Dank für den Link!
Kinder mit Epoxidharzen arbeiten zu lassen, finde ich aber fragwürdig und ich würde die Verantwortung dafür nicht übernehmen wollen. In der Schule ist es zumindest verboten.
Es wird sehr schwierig geeignete Boote (Pläne dafür) zu finden, wo nicht doch Kunstharze zum Einsatz kommen. Die Problematik, Kinder mit solchen Materialien arbeiten zu lassen, verstehe ich recht gut.
Schade eigentlich, wo doch Segger-Boote recht viel geeignete Pläne für Kleinboote im Angebot hat.
Boote in traditioneller Bauweise sind recht aufwändig herzustellen; ob dies für Kinder - auch bei guter Anleitung - das Richtige ist?

columbus488

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7

Dienstag, 13. Dezember 2016, 08:21

es gibt hier im Netz irgendwo eine Bauanleitung für ein Boot mit zwei Opti-Segeln welches auch die Form von zwei aneinandergesetzten Optis hat und dadurch sehr einfach zu bauen ist. Irgendwo in Hamburg wurden die mal gebaut (glaube ich)

Wenn ich sie gefunden habe, melde ich mich nochmal. Ich fand das Projekt sehr gut

8

Dienstag, 13. Dezember 2016, 09:49

Eine Flachboden-Pirogue aus Sperrholz kann man ohne S&G bauen. Man kann Sperrholz auf Stoß verbinden und den Boden mit den Seitenwänden verbinden, indem man Holzleisten auf dem Boden passend hobelt. Den Boden kann man auch gleich aus miteinander verleimten Leisten herstellen. Ist kein Renner, aber gebrauchstüchtig und kann gepaddelt, gerudert und, wie letztlich alles, auch gesegelt werden. Man kann ihr zwar auch einen V-Boden verpasen, mit dem sie richtig sportlich wird, aber das könnte Dein Projekt sprengen. Deswegen "keep it simple".

gurgel: pirogue, louisiana

Ähnlich von der Form, aber viel aufwändiger zu bauen, der Punter oder eine offene friesische Schouw, die man, wie man sich von der Form fast denken kann, aus Brettern zusammennageln kann. Ein Opti für Erwachene zum Wasserwandern.

VG

Henning

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9

Dienstag, 13. Dezember 2016, 16:57

Jetzt kommt Leben in die Bude!
Vielen Dank schon einmal euch allen für eure Gedanken und Anregungen.
:)
Ich verstehe allerdings hier nicht so ganz, wo Dein Problem ist. Du hast schon reichlich praktische Erfahrungen, bist mit den bisherigen Modellen aber nicht zufrieden?
Weil?
Willst Du völlig vom Epoxiharz wegkommen?

Du hast mein Problem richtig erkannt! Epoxy sollte so gut wie nicht verwendet werden müssen.
Meinen Ansatz dazu werde ich in einem Beitrag zu dem Ruder- und Segelboot darstellen.
Es wird sehr schwierig geeignete Boote (Pläne dafür) zu finden, wo nicht doch Kunstharze zum Einsatz kommen. Die Problematik, Kinder mit solchen Materialien arbeiten zu lassen, verstehe ich recht gut.

Einige Quellen habe ich bereits gefunden und werde sie mit euch teilen. Der amerikanische Selbstbaubereich bietet da einige gute Ansätze!
Eine Flachboden-Pirogue aus Sperrholz kann man ohne S&G bauen. Man kann Sperrholz auf Stoß verbinden und den Boden mit den Seitenwänden verbinden, indem man Holzleisten auf dem Boden passend hobelt. Den Boden kann man auch gleich aus miteinander verleimten Leisten herstellen. Ist kein Renner, aber gebrauchstüchtig und kann gepaddelt, gerudert und, wie letztlich alles, auch gesegelt werden. Man kann ihr zwar auch einen V-Boden verpasen, mit dem sie richtig sportlich wird, aber das könnte Dein Projekt sprengen. Deswegen "keep it simple".

Das ist die richtige Spur!

Ein weiterer Punkt, der bisher nich erwähnt wurde, ist die Tatsache, das Bootsbau reine Mathematik ist und man so Schülern auf eine praktische Art und Weise mathematische Grundkenntnisse vermitteln kann. Genau diesen Ansatz verfolgt die amerikanische "Building To Teach"-Methode. Deren Begründer, Joe Youcha, hat mich durch einen Artikel in der Wooden Boat darauf aufmerksam gemacht. Für die Weihnachtsferien habe ich mir vorgenommen, ihn einmal zu kontaktieren. Vieleicht lässt sich die in Amerika recht erfolgreiche Methode auch in Deutschland umsetzen.

Noch einmal zurück zu dem Einsatz "Weg vom Epoxy" und einige Argumente, die mich davon abhalten, damit in der Schule zu arbeiten.

1. Die Gesundheitskasse untersagt die Verwendung. Wenn ich vorsätzlich eine Gesundheitsschädigung herbeiführe, hafte ich mit meinem eigenen Vermögen.
2. Bei unachtsamen Umgang (gerade jüngere Kinder sind sich solchen Gefahren nicht bewusst) ist der Kontakt mit der Haut vorprogrammiert. Bei empfindlichen Personen kann es mit etwas Pech schon beim ersten Kontakt zu einer Unverträglichkeit kommen. Da mittlerweile in vielen Berufen mit solchen Harzen gearbeitet wird, währen so geschädigte Schüler nicht mehr in der Lage, diesen Beruf uneingeschränkt ausüben zu können.
3. Meistens wird gleichzeitig mit Glasfasern gearbeitet. Diese durchdringen leicht die Haut (schon sehr unangenehm) und verstärken durch die Kapillarwirkung den Kontakt mit dem Harz.
Wenn das Harz noch nicht vollständig reagiert hat und geschliffen wird, können durch den Staub die Atemorgane besonders stark geschädigt werden.

Soviel von mir zum Thema Epoxy, der nächste Beitrag stellt dann einen möglichen Arbeitsansatz vor.

Gruß,

Henning
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Mac

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Dienstag, 13. Dezember 2016, 17:14

Vom Verlag 'THE RUDDER PUBLISHING CO.' gibt es aus 1902 einige Bücher zum Selbstbau von Holzbooten

Verfügbar als PDF in der National Library of Congress, zb hier:
http://lcweb2.loc.gov/service/gdc/scd000…130916001ho.pdf.

Im Anhang im PDF werden noch ne Reihe andere Publikationen von denen erwähnt.
Ich weiß nicht, ob du sowas suchst.
Nachtrag:
http://www.simplicityboats.com/
Moin aus Köln

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Henning

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Dienstag, 13. Dezember 2016, 17:20

Danke für den interessanten Link!
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Dienstag, 13. Dezember 2016, 18:17

Ein weiterer Punkt, der bisher nich erwähnt wurde, ist die Tatsache, das Bootsbau reine Mathematik ist und man so Schülern auf eine praktische Art und Weise mathematische Grundkenntnisse vermitteln kann.

feine Sache, am liebsten würde ich mitmachen ;)
Erzähl doch mal ein bisschen zum Hintergrund - Alter der Schüler, wieviel Zeit steht zur Verfügung (inklusive theoretische Vorarbeit), was können die mit Kopf/ Händen anfangen, was steht an Werkzeugen zur Verfügung?
Gruß
F28

Henning

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Dienstag, 13. Dezember 2016, 18:30

Ein weiterer Punkt, der bisher nich erwähnt wurde, ist die Tatsache, das Bootsbau reine Mathematik ist und man so Schülern auf eine praktische Art und Weise mathematische Grundkenntnisse vermitteln kann.

feine Sache, am liebsten würde ich mitmachen ;)
Erzähl doch mal ein bisschen zum Hintergrund - Alter der Schüler, wieviel Zeit steht zur Verfügung (inklusive theoretische Vorarbeit), was können die mit Kopf/ Händen anfangen, was steht an Werkzeugen zur Verfügung?

Nachdem ich eigentlich schon einen längeren Beitrag mit Bildern geschrieben hatte, der allerdings beim Senden in den unendlichen Weiten des Netzes verschwunden ist, hier erst einmal ein paar Infos zur Gruppe:

4 Haupt- und 3 Förderschüler aus meiner 8. Hauptschulklasse, 2 Schulstunden pro Woche, ein paar sind handwerklich recht begabt, Mathe ist bei allen ein Problem. Sie haben aber von mir eine Tabelle an die Hand bekommen, um die amerikanischen Maße in Millimeter umrechnen zu können.
Der Technikraum ist gut ausgestattet. Elektrische Geräte von Makita und eine große Kreissäge und Dickenhobel für das Zuschneiden von Materialien.

Grundlage ist das Buch Instant Boats von Harold H. "Dynamite" Payson:

Wir bauen den 12 Fuß Punt Teal.
Schäftungen und die Verklebung des Hauptspants habe ich mit Epoxy gemacht. genauso wird der Rumpf von mir innen noch mit Hohlkehlen aus Epoxy verstärkt.
Sonst wird nur mit Silikonbronzenägeln und Leim gearbeitet.
Unsere Materialien:
wasserfest verleimtes Okoume-Sperrholz,
100X19 Schalbretter Fichte/Tanne
60X40 Profilhölzer Fichte Tanne
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14

Dienstag, 13. Dezember 2016, 18:50

12´Punt Teal Seitenteile Hauptspant Vor-/Achtersteven

Die Seitenteile werden von den Schülern mit der Stichsäge zugesägt und von mir geschäftet.
Auf einer Schablone fertigen die Schüler den Hauptspant, Verklebung durhc mich mit Epoxy.
Das Profil für den Vor- und Achtersteven wird von mir an der Kreissäge zugesägt und von den Schülern abgelängt.
Die Montage erfolgt durch die Schüler mit Bootsbaunägeln und wasserfestem Leim
Hilfsspanten halten das Boot in Form.
index.php?page=Attachment&attachmentID=207728index.php?page=Attachment&attachmentID=207729
index.php?page=Attachment&attachmentID=207730index.php?page=Attachment&attachmentID=207731
index.php?page=Attachment&attachmentID=207732
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Dienstag, 13. Dezember 2016, 18:55

Hier lässt sich die Form schon erahnen:
index.php?page=Attachment&attachmentID=207733
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Dienstag, 13. Dezember 2016, 19:31

habs gefunden....


nähere Infos hab ich leider nicht (mehr) aber es ist einfach zu bauen und bringt dan Kiddies gemeinschaftlich Spaß

schwattwitt

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17

Dienstag, 13. Dezember 2016, 21:27

Moin Henning,
wenn Du ganz ohne Epoxi oder PU-Leim arbeiten möchtest, empfehle ich "Skin on Frame" Kajaks oder Kanus.
Womöglich kommt die Mathematik etwas weniger zum Zug als bei Sperrholz.
Aber dafür sind die Kosten günstiger und man braucht keine Elektrowerkzeuge... Dafür ist auch etwas "textiles Werken" dabei. Es wird viel gelascht und genäht statt geklebt und geschraubt...
Ein paar Wahllose Links:

http://www.kudzucraft.com/web/
http://www.paddlinglight.com/articles/sk…laska-baidarka/
http://wolfgangbrinck.com/boats/classes/buildcanoe.html

Edit:
Auch Pläne für Ruderboote, Segeljollen und Dinghies in dieser Bauweise gibt es:
Ein 15Kg leichtes Dinghi dürfte vieleicht auch für manchen Segler interessant sein:
http://gaboats.com/boats/

http://gaboats.com/boats/westportdinghy8.html


eine Schulklasse ganz Stolz:
http://gaboats.com/edu/

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »schwattwitt« (13. Dezember 2016, 22:07)


18

Dienstag, 13. Dezember 2016, 23:12

nähere Infos hab ich leider nicht (mehr)


Robinson-Jolle, macht in HH das Haus Warwisch.

Henning

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Mittwoch, 14. Dezember 2016, 06:41

Skin on Frame klingt spannend, man müsste mal ein Boot nach der Methode bauen und ausprobieren, wie stabil so ein Rumpf ist. Da wir die Boote auch für die Segelausbildung an der Schule einsetzen wollen, müssen die schon eine Menge aushalten.

Nach der Robinson-Jolle habe ich schon gegoogelt. Wer hat die eigentlich konstruiert? Hat jemand noch die Seglerbravo 02/2007? Dort scheint es einen Bericht über das Boot zu geben.
Ist aufgrund der Stitch and Glue- Bauweise nicht unbedingt für die Schule geeignet, aber wir sind gerade dabei, eine Jugendabteilung in unserem Verein aufzubauen.

Jetzt geht es erst einmal in die Schule. Schuh und Skeg sollen heute montiert werden.

Gruß,

Henning
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20

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 08:22

Ich als Schüler würde da definitiv mitmachen, aber leider ist die Segel Gemeinde in unserem Kreis zu klein und beschränkt sich auf so ca 100-200 aktive Segler :c
Ich glaube das Projekt würde in den Stufen 8-12 (zumindest an unserer Schule) am meisten Zustimmung finden. Die Idee ist auf jeden Fall toll!

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