Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen [x]

Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

starkiter

Proviantmeister

Beiträge: 438

Wohnort: HH

Schiffsname: Kiwi

Bootstyp: Rj 85 Comfortina 38

Heimathafen: Wedel

  • Nachricht senden

21

Montag, 15. Oktober 2018, 13:03

@Marino
Mein Gedanke war das er eine wasserdichte Versiegelung wünscht, wenn nicht mach es keinen Sinn.

Marinero

Salzbuckel

Beiträge: 4 108

Schiffsname: Lilla My

Bootstyp: Omega 42

Heimathafen: Aabenraa Sejl Club

Rufzeichen: DF5010

MMSI: 211391180

  • Nachricht senden

22

Montag, 15. Oktober 2018, 15:34

Im Vorschiff unter der Decke? :D Spuckt er so beim Schnarchen? Oder geht's um was schweinisches..... ?






PS: Übrigens, ich hab div. Jollen mit 1K gepinselt, die Farbe war auch wasserdicht.

Hoffi91

Smutje

  • »Hoffi91« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21

Schiffsname: Haihappen

Bootstyp: Leisure 22

  • Nachricht senden

23

Montag, 15. Oktober 2018, 19:04

Zitat

Im Vorschiff unter der Decke? :D Spuckt er so beim Schnarchen? Oder geht's um was schweinisches..... ?


Manchmal atme ich schwer, aber das liegt meistens am letzten Bier :D

Spass beiseite, ich hatte tatsächlich auch den Feuchtigkeitsgedanken, aber wenn ich da nochmal drüber nachdenke ergibt es wenig Sinn... Was für eine Farbe empfehlt ihr?


Anbei findet ihr ein paar Fotos, wobei der Fortschritt darauf nur mäßig zu erkennen ist. Keine Angst die Spanten die auf den Bildern zu erkennen sind dienen nur als Schablone :D, ich denke OSB ist nicht das richtige Material.
»Hoffi91« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_3852.jpg (944,77 kB - 62 mal heruntergeladen - zuletzt: 9. März 2020, 20:45)
  • IMG_3856.jpg (1,29 MB - 59 mal heruntergeladen - zuletzt: 2. April 2020, 20:20)
  • IMG_3860.jpg (1,16 MB - 46 mal heruntergeladen - zuletzt: 9. März 2020, 20:45)
...Welcher Seemann Liegt Bei Nelly Im Bett...

horstj

Lotse

Beiträge: 1 973

Wohnort: D - Meer - Berge = Münster

Bootstyp: Jeanneau Microsail

  • Nachricht senden

24

Montag, 15. Oktober 2018, 20:44

"Flüssigkunststoff" ist eine mögliche Wahl. Die Farbe wirkt leicht "feuchtigkeitsausgleichend", d.h. das letzte Bier tropft nicht gleich von der Wand beim ausatmen.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

StefanL

Kapitän

Beiträge: 717

Wohnort: Wuppertal

Schiffsname: Marlies

Bootstyp: Horizon (24' v.d. Stadt)

Heimathafen: Fahrensodde, Flensburg

  • Nachricht senden

25

Montag, 15. Oktober 2018, 22:08

Meine Erfahrungen mit Kondenswasser: Das Deck ist "immer" nass, die Bordwände "nie", unter den Polstern wirds nach nur einer Herbstnacht schon deutlich feucht. Obwohl ich manchmal lüfte :D
Alles Voll-Laminat, von innen lackiert, Liegefläche Sperrholz, Liegeplatz Flensburg.
Klar, so eine Wegerung sieht gut aus, ist aber zu sonst nix Nutze und ein Haufen Arbeit. Dagegen ist Decke isolieren und ein Lüftungskonzept unterm Bett bauphysikalisch sinnvoller.
--
Stefan

Beiträge: 1 665

Wohnort: Nähe Frankfurt

Bootstyp: klassische 34´- SY

Heimathafen: Kieler Förde

  • Nachricht senden

26

Dienstag, 16. Oktober 2018, 03:14

Moin @StefanL:,
wenn Du bislang kein Kondenswasser an den Bordwänden innen beobachten konntest, warst Du noch nicht wirklich in wechselnden Revieren (Tropen nach Nordatlantik etc., oder im Frühjahr/Spätherbst) unterwegs und scheinst auch nicht an Bord zu kochen ?( ... . Spätestens dann wirsd Du den Zweck einer funktionierenden Wegerung zu schätzen wissen. Und wenn es unter den Matrazen feucht wird, obwohl Du "manchmal" lüftest, fehlt es spätestens hier an einer Wegerung mit Hinterlüftungsfunktion. Jedenfalls hilft auf Dauer nur regelmäßiges Hochkantstellen aller Polster für einige Stunden oder während Deiner Abwesenheit, um deren Durchfeuchtung sowie Spark zu vermeiden...
Handbreit...! F.

StefanL

Kapitän

Beiträge: 717

Wohnort: Wuppertal

Schiffsname: Marlies

Bootstyp: Horizon (24' v.d. Stadt)

Heimathafen: Fahrensodde, Flensburg

  • Nachricht senden

27

Mittwoch, 17. Oktober 2018, 00:14

... Tropen nach Nordatlantik etc...
Auf 24 Füßen fehlt mir da die Motivation. Vielleicht ja Hoffi mit seinen 22?
Klar koche ich, der Kocher hängt aber knapp neben dem Niedergang. Die Nudeln gieße ich aus naheliegenden Gründen draußen ab. Trotzdem, die meiste Suppe kommt bei uns vom Schlafen, und richtig nass wird nur die Unterseite Vordeck. Und die Bolzen der Klampe spielen Stalagtiten. Diese offensichtlich kälteste Fläche mindert damit natürlich die Feuchtelast anderswo. Darum werde ich eine Wegerung auf Marlies wohl nie vermissen.

Das mit dem Polster hochstellen werd' ich mal probieren... :tongue:
--
Stefan

Hoffi91

Smutje

  • »Hoffi91« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21

Schiffsname: Haihappen

Bootstyp: Leisure 22

  • Nachricht senden

28

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 21:56

Next Step: spachteln spachteln spachteln

Zitat

Vielleicht ja Hoffi mit seinen 22?


Ich denke ich werde mich weiterhin lieber im Nordseeraum aufhalten, abgesehen davon, dass ich die Zeit für solche großen Segeltörns leider nicht habe.


Ich habe nun Epoxidspachtel der Firma Nautica bestellt und hoffe, dass ich damit am Wochenende das richtige Ergebnis erreichen werde. Ich bin tatsächlich neugierig wie sich der Spachtel verarbeiten lässt, vor allem weil ich vorher noch nichts in diesem Bereich gemacht habe. Wird schon schiefgehen, abschleifen geht immer :-D

https://www.amazon.de/gp/product/B00BIZHVU8

Für die Vorbereitungen habe ich ein paar Fragen:
1.) Es ist bestimmt sinnvoller die Flächen vorher mit einem Silikonentferner zu reinigen um Fette, Staub o.Ä. zu entfernen oder ist dies für die Spachtelmasse nicht wirklich relevant?
2.) Mische ich die Spachtelmasse mit dem Härter direkt auf dem Spachtel oder was empfehlt ihr da? Verarbeitungszeit wird mit ca. 20minuten angegeben.
...Welcher Seemann Liegt Bei Nelly Im Bett...

29

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 22:39

Äh. Du willst die komplette Decke mit 20min Epoxyspachtel spachteln? Und dann schleifen?
Das ist sportlich und teuer und hoffentlich hast Du zum schleifen eine Exzenter mit gutem Sauger und zusätzlich einen guten Augen und Atemschutz.....

Sowas hab ich noch nie gemacht. Und ob es üblich ist bezweifel ich.
Zu den Fragen fällt mir nur ein:
1. Würd ich die Decke erstmal mit bürstenaufsatz absaugen und dann mit Spüli schrubben. (Kein rückfettendes handpflegendes). Ggf mit Spiritus dabei. Spüli gut wegspülen. Länger (!!!) trocknen lassen. Ggf Heizlüfter rein.
Wir hatten kleberreste mit einer akkuboma mit drahtbürstenaufsatz und einer sprühflasche mit spüli/spiritus-mix entfernt. Danach noch mal abgewaschen und entfettet mit spiritus und beko all clean.
2. Silikon vermute ich dort nicht. Aber Staub und kleberreste sind ein no go.. Es gibt auch entfetter zum shamponieren aus dem bootshandel. Ggf besser als spüli! Zb International super clean oder so ähnlich.
Glaub das hab ich zum 2. Abwaschen genommen.

3. Ich befürchte die nummer kann schief gehen.
Beim 20min spachtel kannst ja immer nur eine kleine menge verarbeiten. Sowas zieht dann rasch an, wird immer grausiger von der oberfläche falls man noch mal versucht es zu glätten. Dann ists eine riefige unebene oberfläche.
Wir mixen spachtel auf dem spachtel mit genauer detailgrammwage. Gründlich vermengen mit einem 2. Spachtel. Aber so grossflächig hab ich noch nie gespachtelt. Maximum war ca 15x150cm im cockpit vorm traveller. Das ging ganz ok. Hatte aber auch einen mirka deros excenter mit abranet papier und festool sauger zum glätten... und es war im aussenbereich. Ob ich lust gehabt hätte mein ganzes boot innen mit epoxystaub einzustauben. (Selbst mit sauger staubt es....). Glaube kaum. Aber das ist wohl eine individuelle frage.
4. Achtung Spachtelabschnitte die zu dünn aufgetragen werden werden bröselig und blättern.
5. Warum nicht flüssiges epoxy an die decke (als feuchteschutz und jungfräuliche klebefläche) was auch manche hier schon als unnütz sehen werden. Und dann ein dachhimmel aus bootsverkleidung. Gisatex, kunstleder, armaflex isolierung etc?

Ich bin auch kein vollprofi. Erkundige dich ggf mal bei behnke oder von der linden bevor du loslegst.
Achte bloss auf arbeitsschutz. Vor allem auch hautschutz. Handschuhe aus nitril!!!!! Epoxy ist kein gipsspachtel ;-).
Pass auf mit kälte und feuchte (kondens) beim verarbeiten. Findet sich alles im web. Ein infrarot thermometer ist praktisch um vorher die bedingungen zu unterschiedlichen tageszeiten und bedingungen zu checken.

Gutes Gelingen.

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »Riggse« (18. Oktober 2018, 23:27)


starkiter

Proviantmeister

Beiträge: 438

Wohnort: HH

Schiffsname: Kiwi

Bootstyp: Rj 85 Comfortina 38

Heimathafen: Wedel

  • Nachricht senden

30

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 22:41

Auch wenn du nicht WS benutzt lies dir mal die Fibel von denen durch. Dort steht alles wichtige zum Theme Verarbeitung von Epoxy.

https://www.vonderlinden.de/pic/upload/G…een-version.pdf

Und zu deinen Fragen ja der Untergrund muss vorbereitet sein. Es reicht aber auch Aceton. Du stellst dir immer die Menge an Spachtelmasse her die du in der Verarbeitunszeit verarbeiten kannst. Eventuell macht es bei größeren Flächen Sinn eine Person als Mischer zu haben. Je wärmer es ist umso schneller musst du arbeiten oder einen Härter für höhere Temperaturen benutzen.

31

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 23:00

@Hoffi91:
Zu dem Nautica Spachtel kann ich Dir nur den Rat geben:
1) Bewahre ihn vor der Verarbeitung 1 Tag im beheizten Bereich auf, damit er möglichst um die 20 Grad hat.
2) Es sieht ja so aus, dass die Leisure nicht in der Halle steht, sie kann also jetzt nachts ganz schön kalt werden, also solltest Du auch das Boot auf Temperatur bringen.

Zum einen wird für die Aushärtung eine Temp. von 20 Grad angegeben, zum Anderen ist der Spachtel zu zäh für die Verarbeitung, wenn er zu kalt ist. Gerade für die Arbeiten im Innenbereich, wo Du den Formen und besonders den Kehlen möglichst folgen solltest, um nachher wenig wegschleifen zu müssen, muss der Spachtel geschmeidig sein. Und das ist dieser Spachtel unter 15 Grad nicht mehr, dafür ist er so günstig.
Solltest Du nicht heizen können oder lokal noch einen besonders geschmeidigen Spachtel brauchen, dann setze z.B. YachtCare epoxy base filler ein, gibts im BH und sonstwo. Der ist zwar deutlich teurer, ist bei gleicher Temperatur aber viel leichter zu ziehen als der Nautica und verarbeitbar bis 10 Grad laut Herstellerangabe. Du benötigst weniger Material und das Ergebnis direkt mit dem Spachtel wird besser, das kann dann trotzdem preiswerter und vor Allem weniger arbeitsintensiv sein.

Diese Erfahrungen habe ich mit beiden Produkten im Frühjahr vor knapp 4 Jahren gemacht, also alle Angaben ohne Gewähr. :D
Seitdem habe ich den Yachtcare als Base Filler oder als Fiber Filler immer wieder eingesetzt, den Nautica nie wieder. Was hab´ich danach schleifen müssen......... :motzen: :wand:

Hoffi91

Smutje

  • »Hoffi91« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21

Schiffsname: Haihappen

Bootstyp: Leisure 22

  • Nachricht senden

32

Montag, 22. Oktober 2018, 10:21

Spachteln die Erste!

Zitat

Äh. Du willst die komplette Decke mit 20min Epoxyspachtel spachteln? Und dann schleifen?

genau das ist der Plan gewesen.

Zitat

Beim 20min spachtel kannst ja immer nur eine kleine menge verarbeiten. Sowas zieht dann rasch an, wird immer grausiger von der oberfläche falls man noch mal versucht es zu glätten. Dann ists eine riefige unebene oberfläche.

Genau das war auch mein Gedanke, ist aber gar nicht so schlimm gewesen wie erwartet.

Zitat

Und zu deinen Fragen ja der Untergrund muss vorbereitet sein. Es reicht aber auch Aceton.

Sehr guter Tipp! Habe ich gemacht und hat wunderbar funktioniert.

Nun zu den Details: Letztes Wochenende hatte ich wieder Zeit um an meinem Haihappen zu arbeiten und war mehr oder weniger erfolgreich.
Wir hatten 15°c Außentemperatur, also etwas kälter als die angegebene Verarbeitungstemperatur, nichts destotrotz war die Verarbeitung meines Erachtens nach nicht eingeschränkt.
Ich habe die Oberflächen wie von @Starkiter empfohlen mit Aceton gereinigt um Fette und Staubreste zu entfernen. Danach habe ich angefangen den 2K Spachtel zu vermengen und an einer Stelle die Adhäsion geprüft. Nachdem ich diese für ausreichend empfunden habe, habe ich mich von einer Seite (Steuerbord) bis zur anderen Seite durchgearbeitet.

Während meiner Arbeit musste ich aber feststellen, dass die Verarbeitung doch nicht so leicht war wie erwartet. Ich habe erwartet, dass ich die Oberfläche ebener gespachtelt bekomme um mir das ewige Schleifen zu ersparen. An dieser Stelle kam dann aber schnell die Erkenntnis, dass ich erneut eine Menge Zeit ins schleifen stecken werde, da die Oberfläche zwar komplett verspachtelt ist aber sehr viele Unebenheiten entstanden sind durch die Kanten des Spachtels.

nächsten Schritte: Am Ende meines Spachtelmarathons musste ich feststellen, dass ich noch eine Menge Zeit investieren muss. Der nächste Schritt wird erneut aus Schleifen bestehen um die Unebenheiten zu entfernen. Danach werde ich erneut Spachteln müssen um die letzten Ecken und Fehlstellen zu beseitigen. Hoffentlich muss ich dann das letzte mal nachschleifen, sodass ich dann lackieren kann!

Ihr seht es wird noch ein sehr langer Weg, ich halte euch aufm Laufenden!

PS: Bilder folgen heute Abend!
...Welcher Seemann Liegt Bei Nelly Im Bett...

starkiter

Proviantmeister

Beiträge: 438

Wohnort: HH

Schiffsname: Kiwi

Bootstyp: Rj 85 Comfortina 38

Heimathafen: Wedel

  • Nachricht senden

33

Montag, 22. Oktober 2018, 11:15

Benutzt du einen Filler. Je nachdem welchen du benutzt ist das Spachteln bzw. das Schleifen sehr unterschiedlich von mühsam bis sehr einfach.
Ich benutze für nicht belastete Oberflächen den Filler 410 von WS. Der lässt sich super schleifen und spachteln.
Benutze beim Spachteln einen Spachtel mit mindestens 10cm Breite für die großen Flächen.

34

Montag, 22. Oktober 2018, 12:06

Ich würde zumindest die komplette Decke mit ganz hellem Teppichboden aus Schafschurwolle bekleben.
Schafschurwolle kann besonders viel Luftfeuchtigkeit aufnehmen und diese gleichmäßig wieder an den Raum abgeben

Außerdem ist die Wärmeisolation enorm!

https://www.baumarkt.de/ratgeber/a/teppi…he-klimaanlage/

tritonator

Proviantmeister

Beiträge: 449

Schiffsname: Heleni

Bootstyp: Raptor26/Twister800

Heimathafen: Ueckermuende

  • Nachricht senden

35

Montag, 22. Oktober 2018, 12:09

Tolle Sache und schon sehr schöne erste Ergebnisse!
Jaja, die Angst vor dem Arbeitsaufwand hatte ich anfangs auch.
Habe meinen Teppich während der Saison stückchenweise entfernt und mit leichterem

strapazierfähigem Fließ ersetzt. Der Gewichtsunterschied ist tatsächlich spürbar! An die

Kajütdecke habe ich mich jedoch noch nicht rangetraut. Große zusammenhängende Fläche

mit vielen Rundungen!

Weiter so, die Freude an das geschaffte kann Dir anschließend keiner nehmen!

Mutti freut sich anschließend über das frische Ambiente unter Deck und kommt wieder öfter
mit auf Törn! :good2:

Hoffi91

Smutje

  • »Hoffi91« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21

Schiffsname: Haihappen

Bootstyp: Leisure 22

  • Nachricht senden

36

Montag, 22. Oktober 2018, 21:24

Zitat

Benutzt du einen Filler. Je nachdem welchen du benutzt ist das Spachteln bzw. das Schleifen sehr unterschiedlich von mühsam bis sehr einfach.
Ich benutze für nicht belastete Oberflächen den Filler 410 von WS. Der lässt sich super schleifen und spachteln.
Benutze beim Spachteln einen Spachtel mit mindestens 10cm Breite für die großen Flächen.

Ich werde erstmal das Ergebnis mit dem Nauticspachtel abwarten, eventuell langt dieses ja bereits. Das Problem bei der Verarbeitung ist, dass der Himmel des Vorschiffs sehr geschwungen und verwinkelt ist und es deswegen nicht unbedingt möglich ist einen großen Spachtel zu nutzen

Zitat

Ich würde zumindest die komplette Decke mit ganz hellem Teppichboden aus Schafschurwolle bekleben.

Genau das möchte ich eigentlich vermeiden, weil ich persönlich die Optik nicht mag. Ich finde es wirkt ein bisschen unhygienisch, ich finde eine glatte Oberfläche einfach ansprechender.

Zitat

Tolle Sache und schon sehr schöne erste Ergebnisse!

Vielen Dank, solche Kommentare motivieren einen aufjedenfall!

So wie versprochen findet ihr anbei die Fotos von meiner Spachtelaktion. Wie bereits erwähnt habe ich mir selber eine ebenere Oberfläche erhofft, habe ich aber leider nicht hinbekommen, sodass ich die Unebenheiten schleifen muss.
»Hoffi91« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_3873.jpg (988,54 kB - 42 mal heruntergeladen - zuletzt: 11. März 2020, 08:21)
  • IMG_3872.jpg (1,01 MB - 40 mal heruntergeladen - zuletzt: 9. März 2020, 21:25)
...Welcher Seemann Liegt Bei Nelly Im Bett...

37

Montag, 22. Oktober 2018, 21:46

Zitat


Zitat

Ich würde zumindest die komplette Decke mit ganz hellem Teppichboden aus Schafschurwolle bekleben.
Genau das möchte ich eigentlich vermeiden, weil ich persönlich die Optik nicht mag. Ich finde es wirkt ein bisschen unhygienisch, ich finde eine glatte Oberfläche einfach ansprechender.



Ich meine ein hellbeigefarbener Kurzflorteppichboden von hoher Güte, kein Flokati!! sieht doch gut aus.- OK Geschmacksache!
Bei meiner Hirondelle sind die Seiten mit mittelblauem Teppichboden minderer Qualität beklebt, sieht trotzdem nicht unhygienisch aus.
Aber mir ging es auch nur darum das Tropfsteinhöhlen - Gefühl zu beseitigen und ein 'gesundes Raumklima' zu schaffen.
Ich weiß ja nicht, was allerlei 'Spachtelzeugs' Wohltuendes im Bootsinneren über die Jahre emittiert!!

StefanL

Kapitän

Beiträge: 717

Wohnort: Wuppertal

Schiffsname: Marlies

Bootstyp: Horizon (24' v.d. Stadt)

Heimathafen: Fahrensodde, Flensburg

  • Nachricht senden

38

Montag, 22. Oktober 2018, 22:56

Ich würde zumindest die komplette Decke mit ganz hellem Teppichboden aus Schafschurwolle bekleben.
Damit liegt der Taupunkt in der Wärmedämmung. Großer Fehler.
--
Stefan

horstj

Lotse

Beiträge: 1 973

Wohnort: D - Meer - Berge = Münster

Bootstyp: Jeanneau Microsail

  • Nachricht senden

39

Montag, 22. Oktober 2018, 23:30

Hallole,
kenne die anscheinend bekannte Firma Nautica leider nicht, hoffe aber, dass der Spachel eher ein Leichtspachtel/Filler ist und kein "harter" Reparaturspachtel. Sonst wird das Schleifen solcher Flächen und Formen mühsam und eine gute Absaugung ist zu empfehlen. Der Sinn der Aktion erschließt sich mir noch nicht, aber hoffe auf ein gutes Ergebnis. Das Trägermaterial schien mir den Fotos nach doch einwandfrei und wäre nach einem Grundschliff doch direkt mit Primer usw. streichbar gewesen.
Von der Auskleidung mit Schafschurwolle würde mich ein Foto interessieren.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

40

Dienstag, 23. Oktober 2018, 00:02

Ich würde zumindest die komplette Decke mit ganz hellem Teppichboden aus Schafschurwolle bekleben.
Damit liegt der Taupunkt in der Wärmedämmung. Großer Fehler.
warum?
Die Wärmedämmung ist an der einen Seite völlig offen. Somit kann die Feuchtigkeit über den Tag durch mehrmaliges Lüften wieder entweichen.
Meine holländische Stegnachbarin , die 8 Jahre in ihrer kleinen Stahl-Wibo wohnte, bei Wintertemperaturen von - 15° war mit dieser Lösung sehr zufrieden.
DerTeppichboden muß nur ordentlich verklebt sein!

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Ähnliche Themen

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 42   Hits gestern: 3 395   Hits Tagesrekord: 12 076   Hits gesamt: 5 358 932   Hits pro Tag: 2 381,09 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 379   Klicks gestern: 25 190   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 41 580 322   Klicks pro Tag: 18 475,05 

Kontrollzentrum