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81

Samstag, 29. Februar 2020, 11:15

Das Boot ist nun komplett gesandstrahlt und muss nun im nächsten Arbeitsschritt angeschliffen, Löcher verspachtelt und wieder verschliffen werden. Auch gibt es eine Heckverlängerung, die im März angebaut wird.
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82

Samstag, 29. Februar 2020, 20:28

Respekt und Hochachtung, du gibst ganz schön Gas, es ist sehr spannend hier mit zu lesen.

Gibt es evtl Bilder von der Heckverlängerung ?


Gruß Rico

83

Samstag, 29. Februar 2020, 20:32

Moin Rico ... Ab dem 9.3. fange ich mit der Heckverlängerung an, dann kannst Du in meinem Blog: www.leisure22.de schauen, wie es voran geht.
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Hoffi91

Smutje

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84

Sonntag, 8. März 2020, 19:24

Moin Zusammen,
ich habe auch endlich mal wieder Zeit gefunden um am Boot was zu machen .

Großprojekt Deckssanierung 2020 liegt an!

Angefangen habe ich erstmal wie bereits beschrieben mit der Verstärkung und Abdichtung der Decke. Ich habe dieses Wochenende die überstehenden scharfen Kanten geschliffen und die Decke soweit vorbereitet, dass die Verkleidung wieder befestigt werden kann. Es hat sich definitiv gelohnt, da die Stabilität des Decks sich massiv verbessert hat, dies merkt man vor allem, wenn man übers Deck läuft!

Im Innenbereich habe ich ein paar Leisten gebastelt und andere Kleinigkeiten geschafft.

Jetzt beginnt das Großprojekt, anvisiert sind ca 1-1,5 Monate. Begonnen habe ich mir dem Entfernen der Einstiegsluke und der hinteren Backskiste. Ebenfalls entfernt habe ich alle alten Öffnungen wie Wasser/Sprit/Lüftungsöffnungen etc.. Das Boot sieht nun aus wie ein Schweizer Käse, aber geplant ist alle Löcher mit einem Rovinggewebe+Harz/Härter zu schließen. Hierzu schäfte ich die Öffnungen so runter, dass die Stabilität später gegeben sein sollte.
Die abgebauten Luken habe ich bereits bis auf Gelcoat geschliffen.

Anbei habe ich euch ein Paar Bilder angehängt.

Ich sag euch eins, Sikaflex ist Fluch und Segen zugleich. Bei der Montage Segen und bei der Demontage der Fluch!!! Aufgrund von Undichtigkeit habe ich letztes Wochenende ein Fenster ausgebaut. Diese war so mit Sikaflex verklebt, dass ich fast eine Stunde benötigt habe für dieses eine Fenster. Anschließend habe ich das Fenster aus dem Aluminiumrahmen gelöst und alles gereinigt. Die Undichtigkeit war wahrscheinlich nicht die Rahmen-Boot Verbindung sondern die Rahmen-Fenster Verbindung. Die Dichtungen sind total porös.
Plan hierfür ist mit einer Butyldichtung zu arbeiten.
Habe euch ebenfalls ein Paar Bilder angehängt


Nun kommen wir aber zu der Großen Frage... Ich beschäftige mich nun schon ein bisschen mit der Frage was für Lack ich denn nutzen soll für die Deckslackierung. 1K, 2K? Ich bin auf die Seite bootsservice-behnke gestoßen die ganz gut aussieht und gute Rezensionen hat. Ebenfalls bin ich auf die Marke Wilckens gestoßen.
Hab ihr irgendwelche Erfahrung mit Lacken? Passt die Angabe der Flächen für einen Liter ungefähr? Bringt der 2K Lack tatsächlich so viele Vorteile wie Robustheit, UV Beständigkeit etc. oder lohnt sich die Mehrinvestition und Mehraufwand nicht? Eure Meinung würde mich sehr interessieren!
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...Welcher Seemann Liegt Bei Nelly Im Bett...

85

Sonntag, 8. März 2020, 19:58

Moin Hoffi ... Toll, dass Du wieder an Dein Boot weiter arbeitest.

Alle Decksteile einmal stramm mit Silikonreiniger reinigen und dann das Deck wirklich gut und sauber bis auf das Gelcoat schleifen. Dann nochmal mit Silikonreiniger reinigen und so staubfrei wie möglich machen.
Mit WILKENS Light Primer (2K Lack) das Deck und die Teile die neu Lackiert werden sollen damit lackieren. Dafür brauchst Du aber eine Halle die mindestens 15 Grad C. haben sollte. Anschließend würde ich mit 2K Lack, z.B. International Perfection weiter arbeiten, da der richtig schön hart wird. So weit es geht arbeitest Du mit Rolle, an kritischen. Ecken mit Pinsel, wenn Du keinen hast der es dir spritzlackiert.

Du solltest, wenn Du unsicher bist was Du da tust, es mit jemand zusammen machen, jemand der das schon mal gemacht hat. ;-)

Ich selbst werde nur im Innenbereich 1K Lacke für die GFK Teile verwenden. Auf meinem Schiff kommen aussen nur 2K Lacke!
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86

Sonntag, 8. März 2020, 21:33

Nun kommen wir aber zu der Großen Frage... Ich beschäftige mich nun schon ein bisschen mit der Frage was für Lack ich denn nutzen soll für die Deckslackierung. 1K, 2K? Ich bin auf die Seite bootsservice-behnke gestoßen die ganz gut aussieht und gute Rezensionen hat. Ebenfalls bin ich auf die Marke Wilckens gestoßen.
Hab ihr irgendwelche Erfahrung mit Lacken? Passt die Angabe der Flächen für einen Liter ungefähr? Bringt der 2K Lack tatsächlich so viele Vorteile wie Robustheit, UV Beständigkeit etc. oder lohnt sich die Mehrinvestition und Mehraufwand nicht? Eure Meinung würde mich sehr interessieren![/quote]


Ich kann dir 2K Lack absolut empfehlen, siehe : Deck Neuaufbau auf Bestandsgelcoat

Ich hab Sigmadur genommen welches ich zu nem sehr guten Kurs in den Niederlanden beim Großhandel gekauft habe.
Behnke ist auch absolut zu empfehlen ich habe dort alles für unsere Unterwasserschifsanierung gekauft.

Mengenangaben hauen meistes nicht hin, sind nur unter optimal Bedingungen auf perfekt vorbereitetem Untergrund und von nem Profi zu erreichen.
Ich habe mir angewöhnt ca 30% mehr zu nehmen, damit bin ich gut gefahren.

Gruß Rico

Hoffi91

Smutje

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87

Montag, 9. März 2020, 19:46

@Mallard Start7
Ich habe deinen Beitrag bereits neugierig verfolgt, ein sehr schönes Ergebnis hast du da hinbekommen! Ich hoffe, dass meins ähnlich verläuft!

@nordstyle
Okay vielen Dank, dein Projekt verfolge ich auch mit Neugierde! Ich finde deinen Boden sehr gelungen mit der Kompassrose!! Bin gespannt wie es bei dir weitergeht. Aufjedenfall eine vernünftige Sache ohne Kompromisse :-D, gefällt mir!

Heute konnte ich wieder ein kleines bisschen schaffen, ich habe nun alle 4 Fenster ausgebaut und zerlegt. Das Reinigen habe ich auf später verschoben! Anbei ein Foto von den zerlegten Bildern. Ich hoffe dass ich die wieder zusammen bekommen und vor allem, dass es mit der Butyldichtung funktioniert!
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...Welcher Seemann Liegt Bei Nelly Im Bett...

88

Montag, 9. März 2020, 21:00

Mensch Hoffi, verschlingen diese vielen kleinen ToDo`s bei Dir auch so enorm viel Zeit? Diese Woche habe ich mein Sohn zu besuch, der mich sehr bei den Arbeiten unterstützt.
Hätte ich doch bloß meine Fenster auch ausgebaut. Es ist viel mehr Arbeit ein Refit mit eingebauten Fenstern durchzuführen.
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89

Sonntag, 22. März 2020, 10:22

So, nachdem sich die Heckverlängerung verzögert, da ich in der warmen Werft derzeit kein Platz finde, bastel ich anderswo am Schiff weiter.
Die Einstiegsluke ist aus Teak und sah nach dem Schleifen quasi wie neu aus. Nach dem Sandstrahlen der Kiele haben diese sofort Rost angesetzt, den ich nun mit speziellen Schleifscheiben und dem Epoxy-Primer VC TAR2 entgegengewirkt habe.

Ausführlicheres wie immer in meinem Blog, unter: www.leisure22.de
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90

Sonntag, 22. März 2020, 15:23

Sieht gut aus, weiter so :goodjob:

Hoffi91

Smutje

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91

Sonntag, 22. März 2020, 20:47

Moin zusammen,
@nordstyle: Ja gebe ich dir vollkommen recht, die Dinge benötigen alles sehr viel Zeit und meistens mehr als eingeplant!

Ich war diese ganze Woche mit dem schleifen meines Decks beschäftigt, dies bedeutet 5 Tage von Mittags mit Abends nur schleifen, Excenter, Band, Elektrofeileund ganz viel Handarbeit. Ich sage euch eins, ich habe vom Schleifen nun erstmal die Nase gestrichen voll! Glorious sanding.. just saying.. Aber ich denke ich habe nun ein Ergebnis, auf dem ich aufbauen kann. Ich werde nun viele Stellen mit Epoxidspachtel ausbessern müssen, aber vorher mit einem Glasgewebe verstärken müssen. Die Leisure hat viele ausgebesserte Stellen, die jedoch zu Haarrissen geführt haben. Um die Spannung auszugleichen werde ich hierzu ein leichtes Gewebe nehmen um diese zu verteilen. Der Vorbesitzer hat die Bohrlöcher in der Struktur nur gefüllt, jedoch nicht geschäftet oder Ähnliches.

Zudem ist auf der Steuerbordseite ein Schaden zum Vorschein gekommen, der definitiv mehr Arbeit benötigt als gedacht! Die Struktur unter der Genua/Vorsegelschiene ist stark beschädigt und benötigt größere Reparaturen in Form von Strukturfestigung. Hierzu werde ich Gewebe mit Epoxidharz nutzen und anschließend mit Epoxidspachtel und Schleifen wieder in Form bringen.

Anbei habe ich ein paar Bilder angehängt von dem geschliffenem Deck und zudem noch ein Bild von meinen Handläufen. Diese sehen nach kurzem Schleifen wieder aus wie neu. Ich habe eigentlich schon damit gerechnet diese neu zu bauen, aber bin so mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Meine Lackfrage hat sich ebenfalls geklärt. Ich habe nach viel Recherche und der Empfehlung unseres Lokalen Boothandels für Epifanes Mono-Urethan Lack entschieden. Als Grundierung werde ich Epifanes Multi Marine Primer nutzen. Der Lack sol viele Vorteile von 2K Lacken mit sich bringen, wie beispielsweise die UV-Beständigkeit und die Härte, aber gleichzeitig natürlich so leicht zu verarbeiten sein wie ein 1K Lack. Ich bin sehr gespannt!

Da die Corona Krise meine Segelpläne für dieses Jahr ein wenig nach hinten verschiebt oder vielleicht sogar ganz ausfallen lässt, werde ich mir nun ein bisschen mehr Zeit lassen und vielleicht noch ein paar andere Projekte umsetzen, wie beispielsweise die Verlegung der Fallen ins Cockpit. Mal schauen was mir noch so einfällt, ich werde versuchen hier weiterhin zu posten :-)
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Hoffi91

Smutje

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92

Donnerstag, 26. März 2020, 20:11

Moin zusammen,
nach dem Vorbild von @nordstyle werde ich meiner Luke vorne nun auch einen neuen Rahmen spendieren.

Ich habe hierzu Multiplex genutzt und die Deckswölbung mit einer Stichsäge ausgesägt und alles mit Epoxidharz verklebt.

Weiterhin ist der Plan mit der Oberfräse einen Radius zu fräsen, anschließend aufs Deck zu kleben und mit einer Hohlkehle und Glasgelege den Rahmen zu fixieren bzw. laminieren. Ich werde euch auf dem laufendem Halten.
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...Welcher Seemann Liegt Bei Nelly Im Bett...

93

Donnerstag, 26. März 2020, 20:50

Das mit dem Rahmen ist spannend ... Bitte stelle weitere Bilder ein, wenn Du mit dem Rahmen der Luke voran kommst.
Die Hilfs-Reling auf dem Deck finde ich super 8o
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nordstyle« (26. März 2020, 21:55)


Hoffi91

Smutje

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94

Freitag, 27. März 2020, 10:54

@nordstyle Ich werde definitiv weiter berichten.
Aber mal eine andere Frage, hast du mal darüber nachgedacht deine Backskisten mit Beschlägen zu versehen? Ich finde die aktuelle Werkslösung unschön, da ich immer die Deckel komplett abnehmen muss. Eine Lösung, mit der ich die Deckel einfach klappen könnte wäre schön. Ich sehe allerdings das Problem, dass die hintere Seite des Deckels gekrümmt ist, sodass ein einfaches hochklappen nicht möglich ist aufgrund des Radius. Vielleicht hast du ja eine Idee?!

Hast du dir schonmal Gedanken gemacht, ob du deine Sitzflächen im Cockpit begradigst, sodass hier einfach Teakholz als Plicht genutzt werden kann?
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95

Samstag, 28. März 2020, 10:18

Moin Hoffi, da ich ja nicht nur das Heck verlängere sondern auch noch einen Schacht für einen Aussenborder einsetze, weiß ich noch nicht, ob die Backskiste überhaupt so bleibt wie sie derzeit ist ... Ich deke mal nicht ;-)
Ich werde in jedem Fall, wie auch schon auf meiner L17, die Backskiste mit Teakholz laminieren. Die herkömmliche Methode, einfach nur Durchbrüche durch das GFK zu machen geht gar nicht, da müssten in jefen Fall Edelstahlbeschläge drauf, die die Nut des Durchbruchs abdeckt.

Wie kommst Du sonst voran?
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sadmi

Smutje

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96

Sonntag, 29. März 2020, 18:59

Hi nordstyle,

ich verfolge deinen Refit Blog mit grosser spannung von fast anfang an. Großer Respekt für deine bisherige Arbeit. Ich habe eine 23 sl und würde da auch einiges gerne machen. Mir fehlt aber ein anständiger Platz den ich gut erreichen kann. Diesen Winter habe ich jedoch die Dinette zur Lankoje umgebaut auch um Stauraum hinter den Rückenlehnen zunschaffen.
Jetzt lese ich dass du einen Motorschacht planst. Das plane ich bei meinem Boot auch irgendwie. Der grosse ungenutzte Platz unterm Cockpit bietet sich ja regelrecht an.
Magst du schon mal ein wenig berichten wie du das bei dir geplant hast. Motor in die backskist bzw Heckverlängerung und dann angehängtes Ruder? Oder vorm Ruder in den großzügigen Platz unterm cockpit. Da könnte man es doch sogar so realisieren dass der Motor drehbar bleibt. Ein austauchen des Motors bei Welle dürfte dann auch Geschichte sein. Bin gespannt auf deine Realisierung.

Stefan

97

Sonntag, 29. März 2020, 19:55

Moin Stefan, Danke für Dein Feedback.

Es ist der Plan, dass der Motorschacht hinter die Pinne kommt, in den mittleren Bereich der Backskiste und ein Stück über das jetzige Heck hinaus geht. Der Schacht wird wahrscheinlich rechteckig werden ... Ich denke mal er wird die Maße 40 x 50 cm haben. Das Ruder wird nicht umgebaut und auch nicht versetzt, da das neue Heck nur ein klein wenig im Wasser bleibt. Das Heck ist mehr eine Badeplattform und soll darüber hinaus den Abriss des Wellenverlaufs am Rumpf etwas verbessern.


Wenn Du magst, stelle hier doch mal ein Bild von Deiner umgebauten Dinette ein.
»nordstyle« hat folgende Datei angehängt:
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sadmi

Smutje

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98

Sonntag, 29. März 2020, 20:46

Danke für die schnelle Antwort. Interessante lösung mit den Schacht. Aber ob da ein austauchen verhindert werden kann. Dieses ist mein primäres interesse wenn ich mich für solch einen umbau entscheiden sollte. Als einbauplatz würde ich eben einen etwas achterlich versetzten Schacht zum original saildrive interessant finden. Hier und da hat man ja doch immer mal wieder die schlechte manöverierbarkeit an engen stellen des bootes mit mit saildrive wegen den relativ weiten Abstand Propeller zu Ruder bemängelt. Deswegen sollte der Motor bei mir auch unbedingt drehbar sein. Lenkt jetzt auch über Seile mit der Pinne mit. Drehen auf den Teller möglich.
Im Anhang ein Bild von meinen Umbau. Längst nicht so provessional wie bei dir. Hinter den Lehnen einfach nur ein Ständerwerk mit Fächern und unter dem Mittelteil abgetrennter Stauraum. Sitzbreite ist noch 80cm und der mittlere Teil lässt sich hochklappen damit man die ursprüngliche sitzposition noch sitzen kann. Tisch wird mit den Lagun Tischgestell gelöst. Zum beziehen bin ich nicht mehr gekommen. Wegen Corona kein Zugang zum Boot.

Stefan
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99

Sonntag, 29. März 2020, 20:58

Gute Idee Stefan, sauber gelöst. Mit Bezug wird das sehr gemütlich aussehen. Zwei zusätzliche, gerundete Eckpolster, die man einfach dazustellen/wegnehmen kann, würden der neuen Sitzgruppe einen gewissen Charme geben ;-)
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sadmi

Smutje

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100

Sonntag, 29. März 2020, 21:21

Mit den Eckpolstern habe ich provisorisch mit den vorhandenen Kapkokissen getestet. Könnte ich mich mit anfreunden. Aber nur an der Stelle zum Vorschiff da dort Sitztiefe von ca. 60 cm. Gegenüber werde ich den unteren tritt am Niedergang noch irgendwie umgestalten. Kann dort die beine Richtung Hundekoje lang machen. Wegen durchhängenden Knien auf dauer aber unbequem. Aber mit herlichen Blick im Himmel oder über den Hafen. Stoff ist eine Microfaser in Wildlederoptik und Fleckschutz.

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