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Windstärken

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  • »Sailbonbon« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 75

Schiffsname: Helena

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1

Sonntag, 12. Januar 2020, 20:57

Welches Fett für die Etap Kielspindel

Demnächst steht bei unserer neuen alten Etap 22I für mich die erste Wartung der Kielspindel an.
Welches Fett verwendet man denn da am besten ?
Gruß und Dank vorweg.
Sailbonbon :rolleyes:

segler66

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2

Sonntag, 12. Januar 2020, 21:08

Es gibt spezielles Unterwasserfett, ich weiss das so etwas bei PoolRollos Verwendung findet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »segler66« (12. Januar 2020, 22:38)


Ente 24

Admiral

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3

Sonntag, 12. Januar 2020, 21:18

Druckfest muss es sein, hängt ja einiges an Gewicht drann
Hinter dem Horizont geht's weiter

4

Montag, 13. Januar 2020, 14:17

Winschenfett sollte man eh an Bord haben und dann auch gleich mal die Winschen neu fetten (vorher reinigen) ist bestimmt schon länger her oder ???

reinglas

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5

Montag, 13. Januar 2020, 15:08

... Motorradketten-Sprühfett könnte ich empfehlen. Wasserbeständig, hohe Haftung.
Als Winschenfett ungeeignet, da es zu "zäh" ist.
Reinhard

Olaf_P32

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6

Montag, 13. Januar 2020, 16:13

Nur nicht herumexperimentieren. Die Industrie hat spezielles Marinefett entwickelt. Aus Lokalpatriotismus empfehle ich: https://www.ravenol-shop.de/ravenol-marinefett
Zugegeben ist etwas teurer als das Schmierfett bei Obi, aber dafür ist es für den Einsatz im Salzwasser entwickelt.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

reinglas

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7

Dienstag, 14. Januar 2020, 18:32


Nur nicht herumexperimentieren. . . .

Experimentiert wurde vor langer Zeit damit. Nachdem es sich über mehrere Jahre bewährte, kam hier im #5 mein Tip.
Ansonsten hätte ich geschrieben:"Versuch's doch damit mal. . . . "

Reinhard

8

Dienstag, 14. Januar 2020, 18:47

Moin das richtige Fett wäre gerade wegen der seewasserbeständigkeit z.b. FUCHS LAGERMEISTER 3000 PLUS mit dem habe ich gute Erfahrungen im maritimen und Wasser beaufschlagten Baumaschinen Bereich. Gruß und Handbreit Matthias

NC35

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9

Dienstag, 14. Januar 2020, 20:13

.....und die Spindel ist so konstruiert, dass gefettet werden muss? Was sagt das Handbuch? Das beste Fett auf dem falschen Materialmix kann auch ein Verschlimmbesserung sein.

reinglas

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10

Dienstag, 14. Januar 2020, 21:40


.....und die Spindel ist so konstruiert, dass gefettet werden muss? Was sagt das Handbuch? Das beste Fett auf dem falschen Materialmix kann auch ein Verschlimmbesserung sein.

Ich weiß nicht, ob für diese Spindel Fett erforderlich ist.
Mich interessiert, ob du eine metallische Werkstoffkombination kennst, wo der Einsatz von Fett nachteilig ist. Zu viel Fett in einem Wälzlager erzeugt Wärme (Heißläufer). Wärme kann Fett verbrennen. Die Verbrennungsrückstände verschlechtern die Notlaufeigenschaften eines Lagers erheblich.
____________________________________
:) Falsches Fett auf der Brotscheibe schadet dem Brot nicht. Immerhin wird die "Bämme" auch geschmiert.

NC35

Proviantmeister

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11

Dienstag, 14. Januar 2020, 22:40

Ohne Detailkenntnis kann ich das nicht beantworten. Es gibt einige Kombinationen die nicht geschmiert werden müssen, manche dürfen nicht. Auch die Schmutzanhaftung nach Fettung kann Probleme machen.
Mir ging es besonders darum, dass nicht "viel hilft viel" angewendet wird. Aber ohne Detailkenntnis bleibt alles nur "Glaskugel"

Olaf_P32

Seebär

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12

Mittwoch, 15. Januar 2020, 09:30

Zu viel Fett in einem Wälzlager erzeugt Wärme (Heißläufer). Wärme kann Fett verbrennen. Die Verbrennungsrückstände verschlechtern die Notlaufeigenschaften eines Lagers erheblich.
Ein Wälzlager braucht in der Regel nicht gefettet zu werden. Wohl aber Gleitlager. Aber um Lager geht es hier ja nicht, sondern um ein Arbeitsgewinde. Es soll also nichts festhalten wie eine Schraube, sondern es dient dazu den Kiel an zu heben. Damit das möglichst einfach geht muss die Reibung im Gewinde möglichst klein sein. Und wie wird seit altersher die Reibung in sochen Fällen verringerrt ?? Richtig mit Fett. Also die Frage ist nicht ob hier Fetten sonnvoll ist, sondern welches Fett zweckmäßig ist. Das dürfte auch vom Fahrgebiet abhängig sein, aber besonders wichtig ist es, das das Fett an der Spindel haften bleibt. Ein einfaches Schmieröl z.B. würde ja herunterlaufen und im extremfall das Gewässer verschmutzen. Da reicht ein Tropfen Öl für 600-1000l Wasser. Es wird also ein Fett für langasm laufende Gleitlager benötigt das optimalerweise auch noch Wasserfest ist. Wenn die Etap nicht im Binnenland läuft, dann sollte es auch Seewasserbeständig sein.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

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13

Mittwoch, 15. Januar 2020, 09:39

Kielspindel fetten

Der Tip eine Blick in die Wartungsanleitung des Bootes zu tun war sehr gut..
Dort wird Grafitfett empfohlen.
Danke an alle
Sailbonbon

14

Mittwoch, 15. Januar 2020, 10:16

Der Tip eine Blick in die Wartungsanleitung des Bootes zu tun war sehr gut..
Dort wird Grafitfett empfohlen.
Danke an alle
Sailbonbon

Und das kann man sich leicht selbst herstellen indem man gutes Seewasserfestes Fett mit Graphitpulver mischt. Letzteres ist eine sehr gutes Schmiermittel , braucht aber das Fett als Trägermedium und ggf. als Korrosionsschutz für die Spindelteile falls diese nicht aus VA Stahl sind.
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

15

Mittwoch, 15. Januar 2020, 12:00

P32 schrieb: "Ein Wälzlager braucht in der Regel nicht gefettet zu werden. Wohl aber Gleitlager."

ich muss widersprechen. Auch Wälzlager werden in der Regel gefettet!


Grüße,

Chris!

Lektüre:

https://www.schaeffler.com/remotemedien/…i_176_de_de.pdf

reinglas

Offizier

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16

Samstag, 18. Januar 2020, 18:26


P32 schrieb: "Ein Wälzlager braucht in der Regel nicht gefettet zu werden. Wohl aber Gleitlager."
ich muss widersprechen. Auch Wälzlager werden in der Regel gefettet!
Grüße,
Chris!

Lektüre:
https://www.schaeffler.com/remotemedien/…i_176_de_de.pdf

. . . ich schließe mich dem Widerspruch an.
Alle Lager (Gleitlager und Wälzlager) funktionieren zwar auch ohne Schmierung - bei kurzzeitigem Betrieb und geringer Belastung.
Alte vernachlässigte Handkurbellager von Winden oder anderem Arbeitsgeräten auf alten Bauernhöfen beweisen das. Man hört das auch, wenn man daran wackelt. Grundsätzlich sollten alle Stellen geschmiert werden, wenn Reibung entsteht. Auch Wälzlager haben Reibung (Rollreibung). Daß manche Wälzlager nicht mehr geschmiert werden müssen, liegt an ihrer Kappselung. Sie sind dauergeschmiert. Es gibt auch einseitig gekappselte Wälzlager. Die eine Seite schützt vor Umwelteinflüssen (Wasser, Schmutz u.s.w.). Von der anderen Seite kann man nachschmieren. Das erste Auto ohne Schmierstelle war der Renault R16. Der hatte dauergeschmierte Lager. Der Golf I folgte später. Die heutigen Tretlager am Fahrrad sind auch gekapselt.
Grundsatz: Alles was reibt, sollte geschmiert werden. Der Satz "Läuft, wie geschmiert", ist sicherlich über 100 Jahre alt.
Ich kenne eine Ausnahme - die Bremse.
Die Reisepackung Kettenfettspray bei "Polo", "Hein Gericke" oder "Louis" (Motorradzubehör) kostet weniger als 10 €. Wenn du diese Fett mit MolybdänSulfid (MoS2 (6 €) vermischst, hast du die beste Langzeitschmierung, die ich kenne. Wenn du mir eine Bessere nennen kannst, überweise ich dir für den "scheinbaren Fehlkauf" 12 €. Das ist kein Googel-Wissen
Mit einer Spindeluntersetzung realisiert man ein hohes Untersetzungsverhältnis bei geringem Bauraum. Das Rückstellmoment an der Kurbel ist "0". Auf Grund der Hebelverhältnisse am Schwerthubmechanismus werde mehr als nur 80 kg bewegt.

Reinhard

17

Samstag, 18. Januar 2020, 19:10

Nur nicht herumexperimentieren. Die Industrie hat spezielles Marinefett entwickelt. Aus Lokalpatriotismus empfehle ich: https://www.ravenol-shop.de/ravenol-marinefett
Zugegeben ist etwas teurer als das Schmierfett bei Obi, aber dafür ist es für den Einsatz im Salzwasser entwickelt.
Danke für diesen Tipp,
ich habe es heute auch bestellt. Habe Abschmiernippel an der Rudermechanik, einmal oberhalb der Wasserlinie (Backskistenkrabbelei) und einmal unten zwischen Ruder und Skeg.

Handbreit
Norbert
"To infinity and beyond" (Buzz Lightyear)

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