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x-molich

Seebär

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21

Montag, 17. Februar 2020, 12:36

Seewasserpumpe habe ich auch zerlegt. Welle sieht so lala aus, ist aber als Ersatzteil ziemlich teuer.

Was mich gewundert hat, war, daß die Wellendichtringe in unterschiedliche Richtungen eingebaut waren. Bei einer Pumpe, die direkt an den Motoblock kommt, wo auf der anderen Seite Öl ist, verstehe ich das. Bei diesem Motor ist aber der Pumpenantrieb mit einem eigenen Wellendichtring gegen Öl ausgestattet und der Zwischenraum zwischen Antrieb und Pumpe hat Entwässerungs- / Entölungsbohrungen, sodaß Leckageflüssigkeiten austreten können und sichtbar werden.

Nach meinem Ermessen reicht dann für die Pumpe ein Wellendichtring oder beide so herum eingebaut, daß sie gegen das Seewasser dichten.

Hat jemand eine Meinung dazu?


Btw. der im Bild gezeigte Impeller ist fast fünf Jahre alt und noch völlig in Takt. Ok, ich habe wenig Motorstunden.



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schwattwitt

Salzbuckel

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Bootstyp: Lanaverre 590

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22

Montag, 17. Februar 2020, 13:26

Tolle Aktion und klasse Dokumentation.
Auseinander würde ich den auch bekommen. Aber mit dem Ausmessen, Entscheiden welche Teile noch gut sind und welche nicht und dann noch richtig zusammenbauen…
Da hätte ich begründete Selbstzweifel...
Weiterhin gutes Gelingen!

23

Montag, 17. Februar 2020, 15:52

Kenne es nur, dass
Seewasserpumpe habe ich auch zerlegt. Welle sieht so lala aus, ist aber als Ersatzteil ziemlich teuer.

Was mich gewundert hat, war, daß die Wellendichtringe in unterschiedliche Richtungen eingebaut waren. Bei einer Pumpe, die direkt an den Motoblock kommt, wo auf der anderen Seite Öl ist, verstehe ich das. Bei diesem Motor ist aber der Pumpenantrieb mit einem eigenen Wellendichtring gegen Öl ausgestattet und der Zwischenraum zwischen Antrieb und Pumpe hat Entwässerungs- / Entölungsbohrungen, sodaß Leckageflüssigkeiten austreten können und sichtbar werden.

Nach meinem Ermessen reicht dann für die Pumpe ein Wellendichtring oder beide so herum eingebaut, daß sie gegen das Seewasser dichten.

Hat jemand eine Meinung dazu?


Btw. der im Bild gezeigte Impeller ist fast fünf Jahre alt und noch völlig in Takt. Ok, ich habe wenig Motorstunden.




Kenne es nur so, dass die Wellendichtringe gegeneinander orientiert eingebaut sind. Im Zweifelsfall frag bei der Fa Fleiss nach, die machen alle WaPu und die dazugehörigen Teile machen sie auch.
Gruß

24

Montag, 17. Februar 2020, 16:18

Die Pumpen sind ja universelle vom Pumpenhersteller und somit ist das standard.
Selbst wenn man den 2. weglassen könnte ist er unter Umständen mal ein hilfreiches Backup. (nicht mit dieser Flanschdichtung)

x-molich

Seebär

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25

Dienstag, 18. Februar 2020, 07:26

Hi,

danke für die Antworten.

@ohlson38:

Zitat

Kenne es nur so, dass die Wellendichtringe gegeneinander orientiert eingebaut sind. Im Zweifelsfall frag bei der Fa Fleiss nach, die machen alle WaPu und die dazugehörigen Teile machen sie auch.
Ja, aber eben weil einer gegen Öl und einer gegen Wasser dichtet, wenn die Wapu direkt an den Block geschraubt wird. Das ist hier ja nicht so.

@Adrenalin:

Zitat

Selbst wenn man den 2. weglassen könnte ist er unter Umständen mal ein hilfreiches Backup. (nicht mit dieser Flanschdichtung)
Sowas habe ich mir auch gedacht, aber ich habe so meine Zweifel, daß der komplett trocken laufende äußere dann länger hält, um die Backup Funktion übernehmen zu können.

Ich werde sie wohl in diesem Fall beide in die gleiche Richtung, nämlich gegen das Seewasser dichtend, einbauen und den Zwischenraum mit Wälzlagerfett füllen.

Den zweiten entgegen dem ersten einzubauen und damit gegen Luft zu dichten, hat irgendwie keinen Sinn.

Grüße
Sascha
Umwege erhöhen die Ortskenntnis!

26

Dienstag, 18. Februar 2020, 07:39

Ich werde sie wohl in diesem Fall beide in die gleiche Richtung, nämlich gegen das Seewasser dichtend, einbauen und den Zwischenraum mit Wälzlagerfett füllen.

Da würde ich nochmal genau schauen...
Normalerweise ist der Raum zwischen den Dichtringen mit einer Bohrung versehen.
Dort läuft dann ggf. Wasser oder Öl raus wenn ein Ring versagt.
Zusätzlich ist oft zwischen den Dichtringen ein O-Ring aufgeschoben, der sorgt dafür das Flüssigkeiten abgeschleudert werden.

x-molich

Seebär

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27

Dienstag, 18. Februar 2020, 13:02

@Adrenalin:

Danke für den Hinweis auf die Bohrungen. Das schaue ich mir nochmal genauer an. Sollte(n) die Bohrunge(n) zwischen den Simmeringen sein, da macht der zweite eh keinen Sinn für mich, weil die Ölseite vom Antrieb einen eigenen und damit dritten Simmering hat. Kumpel hat mir gestern ein Foto von seiner Pumpe am Volvo MD5 geschickt. Da ist die Pumpe direkt am Motorblock und das andere Ende der Welle steckt im Ölteil.

Auch den Hinweis auf den O-Ring finde ich interessant. Ich kenne solche Schleuderringe in Groß von Mercedes LKW Radlagern, damit kein Öl und Fett auf die Bremsbeläge kommen.

Danke! :D
Umwege erhöhen die Ortskenntnis!

x-molich

Seebär

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28

Freitag, 21. Februar 2020, 12:26

So habe nochmal wegen der Pumpe geschaut. Tatsächlich ist der Zwischenraum zwischen den beiden Wellendichtringen mit Bohrungen entwässert, wodurch der zweite keinen Sinn erfällt. Allenfalls sorg er dafür, daß das Seewasser nicht ungebremst auf den dritten Wellendichtring fällt. Mal gucken, was ich da mache.

In der Zwischenzeit habe ich mir auch einen Ring gedreht und eine Hülse besorgt, um das Hauptlager auszuziehen.

Das ging dann auch leichter als gedacht und ohne Probleme. Leider war die Hülse innen nicht lange genug. Den letzten kleinen Rest kam das Lager dann mit ein paar leichten Hammerschlägen aus dem Deckel.

Das alte und neue Lager werde ich Montag nochmal messen. Das neue Lager soll auf Trockeneis-Temp gekühlt in den auf 80°C geheizten Deckel eingesetzt werden. Das muß ich erstmal wieder organisieren.
Vielleicht nehme ich auch flüssigen Stickstoff. Macht das Lager noch kleiner und ich habe einfachen Zugang dazu.
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29

Sonntag, 23. Februar 2020, 22:21

Heute mal den Kopf weiter zerlegt, damit ich ihn zur Rissprüfung geben kann. Die Nuss zum Ausbauen von Einspritzdüsen aus W124 Dieseln und eine Schraubzwinge haben geholfen.

Damit die Feder zusammendrücken, mit einer Pinzette die Keile rausangeln, die Feder entspannen und die Teile abnehmen.Das Einlassventil hat eine Verdrehsicherung, deren Sinn ich zuerst nicht verstehe. Als ich das Ventil rausnehme, verstehe ich wieso. Das Einlassventil hat irgenwie eine Drallplatte auf dem Teller. Beim Auslassventil ist alles normal.


Zu guter Letzt ziehe ich die Dichtflächen mit einem Stein ab und reinige den Kopf. An die Fläche von der Kopfdichtung muß ich nochmal ran. Entweder läppen oder fräsen.Morgen werde ich die Ventilführungen und Ventilschäfte messen und dann den Kopf zur Rissprüfung geben.
Auf der Kipphebelwelle habe ich auch noch zwei O-Ringe entdeckt. Die müssen auch auf die Ersatzteilliste.
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30

Sonntag, 23. Februar 2020, 22:43

Danach habe ich den Deckel unten abgnommen, aus diesem den Wellendichtring ausgezogen. Dann geht es mit etwas weiter, wovor ich mich eine Weile gedrückt habe, weil ich Bedenken hatte, daß mir tausend Teile entgegen fallen.
Bei genauerem Hinsehen habe ich dann kapiert, wie die Einspritzpumpe rausgeht. Dann war sie auch schnell draussen und ich habe das Zahnrad vom Pumpenantrieb gezogen. Das Zahnrad treibt Einspritzpumpe, Seewasserpumpe und Dieselpumpe an. Außer, daß der Nocken etwas mehr im Laufbereich glänzt, hat das Zahnra keine Einlaufspuren.
Frohen Mutes dann weiter, damit ich die Betätigungswellen ziehen kann. Deren O-Ringe sind der Grund, den ganzen Steuerungsteil zu zerlegen. Hätte ich jetzt nicht haben müssen.
Nebenbei noch zur Entspannung den Kolben rausgezogen. :D Auch im Laufbereich ist noch schwach das Honmuster zu erkennen. Einen Übermaßkolben brauche ich wohl nicht. Es gibt auch keinen ;( . Ein Absatz ist nicht fühlbar und man kann kleine Absätze, Stufen oder Wellen mit den Fingern fühlen. Aber klar, endgültig Aufschluss gibt das Innenmikrometer. Dann weiß ich auch, ob ich neue Kolbenringe brauch.

Am Zylinder dann auch erstmal die Dichtfläche gereinigt. Auch hier muß das noch besser werden.
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31

Sonntag, 23. Februar 2020, 23:00

Als nächstes baue ich den Abstellhebel aus. Der geht noch halbwegs einfach raus.

Das Workshop Manual sagt nur, daß man zwei Schrauben lösen muß und dann kann man den Regler herausnehmen. Da sind Kugeln als Fliehgewichte drin. Hoffentlich fallen mir die nicht entgegen.
Schrauben raus und das Reglerrad (gleichzeitig Nockenwelle) läßt sich rausnehmen.
Das Gestänge hängt noch an der Rückstellfeder des Gashebels (die große Feder), die kleinere Feder ist die wichtigere, das ist die Reglerfeder. Sollte nicht überdehnt werden. Eigentlich wollte ich alles zusammen rausnehmen, also Gashebel und Regler, mache aber dann doch die Rückstellfeder vom Hebel innen ab. Dann das Reglergestänge rausnehmen und die Gashebelwelle ausbauen.
Dabei übersehe ich einen Wellensicherungsring und die Lagerbuchse der Welle. Ich klopfe auf die Welle und die Buchse rutscht etwas rein. Mist, jetzt ist es echt Fummelei, den Wellensicherungsring abzubekommen. Und ein neues Problem habe ich jetzt auch. Ich muß die Buchse wieder zurück in die Ausgangsstellung bekommen.
Besser Schluß für heute. Da ich jetzt fast alles (außer Einspritzpumpe und Einspritzdüse) zerlegt habe, beschließe ich noch die Ölpumpe (links oben im Bild unter dem Deckel mit den drei Schrauben) anzugucken, aber heut nicht mehr, bevor ich noch etwas falsch mache.
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