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reinglas

Proviantmeister

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21

Mittwoch, 25. März 2020, 18:34



.... oder ich eine Bohrer auf der Schärfmaschine einfach umschleifen kann? Die Schärfmaschine steht doch sowieso da, wie werden denn sonst die Werkzeuge geschärft?
Ich dachte das ist hier ein Technikforum...

Hallo "ohlson38",
. . . wie werden denn sonst die Werkzeuge geschärft ?
. . . mit der Schleifmaschin und per Hand. Zwischen 2 mm und 18 mm Bohrerdurchmesser tue ich das - na ja. die beiden Durchmesser sind aber auch schon grenzwertig.

Reinhard
Des Menschen Stärke ist seine Unvollkommenheit. Auch ich bin stark.

22

Mittwoch, 25. März 2020, 18:43

Noch ein kleiner Tipp von mit: An der Stelle, wo die Bohrlöcher hin sollen mit Tesakrepp (nicht Baumarkt-Maler-Krepp wg. der Klebebandrückstände) abkleben, dann wandert Dir der Bohrer mit der Handbohrmaschine nicht aus. Löcher nur entgraten, nicht senken, keine Senkkopfschrauben sondern flachbündige verwenden. (Bei Senkkopf passiert Dir an der letzten Schraube, daß Du zu ambitioniert anziehst, und KNACKS!)
Gruß Thomas

Ich bleib mit ABSTAND der Gesündeste.


now in the Roaring Seventies

reinglas

Proviantmeister

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23

Mittwoch, 25. März 2020, 18:47


. . . Was habe ich nur schon Löcher in Plastik (bewusst gewählter Ausdruck) bzw Plexi gebohrt.

Hallo "Paulemeier1",

Plastik - du hast dich (bewußt) verraten ! :)
geographische Herkunft: Ossi (ich auch)
soziale Herkunft : Arbeiterklasse
Wohn-Haft : erst Wohn-Klo mit Koch-Nische, später 3-Raumwohnung
Des Menschen Stärke ist seine Unvollkommenheit. Auch ich bin stark.

24

Mittwoch, 25. März 2020, 18:50

hieß das dort nicht Plaste?

Gruß Odysseus

reinglas

Proviantmeister

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25

Mittwoch, 25. März 2020, 19:01


hieß das dort nicht Plaste?

Gruß Odysseus

. . . ja so auch. Aber auch Plastik
- "Plaste und Elaste aus Schkopau"
- Studienrichtung an der TU Dresden (bis 1969) "Plaste- und Elasttechnik"
Plastic kam aus Amerika.
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Squirrel

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26

Mittwoch, 25. März 2020, 19:16

Na, wir Westkinder haben Plastik auch mit "k" geschrieben, und von "meinen" Ossis (hab da so eine ganze Sippe) kenne ich auch eher die Plaste mit "e".
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

27

Mittwoch, 25. März 2020, 19:24

Na, wir Westkinder haben Plastik auch mit "k" geschrieben, und von "meinen" Ossis (hab da so eine ganze Sippe) kenne ich auch eher die Plaste mit "e".


Nicht das das missverstanden wird. Ich hatte das betont weil etliche Materialien unter diesem Namen zusammengefasst werden.
Nicht wegen der unterschiedlichen Benennungen in den beiden deutschen Staaten
Handbreit
paulemeier1

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28

Mittwoch, 25. März 2020, 19:25

Hat man mir in der Lehre auch so beigebracht

Dazu dezenter Vorschub und vor allem: Spiritus, ersatzweise Wasser als Kühl/Schmiermittel verwenden!

Spiritus ist aber ein böser Tipp ...


Das habe ich in der Ausbildung aber auch so gelernt.

Spritus wurde gern für Bohren und Gewindeschneiden in Buntmetallen und eben auch in Plexi eingesetzt. Bei richtig vielen Löchern haben wir das hochverdünnte Kühlmittel für die Flächenschleifmaschine geholt ... da biliiger. Ich habe auch hunderte von Löchern so in Schutzabdeckungen von Montagearbeitsplätzen gebohrt ... als Lehrling. Gegen das Außreißen und wandern des Bohrers haben wir immer extra starkes Tesa-Band genommen ... das transparente.
Wir hatten als Merkregel immer 6000 / Bohrerdurchmesser = U/min ... für Stahl ... und bei Plexi davon ungefähr die Hälfte. In der Einzelferitigung gab es keine speziellen Bohrer ... es wurden die gleichen verwendet wie im Werkzeugbau.

Gruß
Ralf

Beiträge: 212

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29

Mittwoch, 25. März 2020, 19:43

Ja, so musste ich das auch lernen



.... oder ich eine Bohrer auf der Schärfmaschine einfach umschleifen kann? Die Schärfmaschine steht doch sowieso da, wie werden denn sonst die Werkzeuge geschärft?
Ich dachte das ist hier ein Technikforum...

Hallo "ohlson38",
. . . wie werden denn sonst die Werkzeuge geschärft ?
. . . mit der Schleifmaschin und per Hand. Zwischen 2 mm und 18 mm Bohrerdurchmesser tue ich das - na ja. die beiden Durchmesser sind aber auch schon grenzwertig.

Reinhard


Genau!

Mich hat in der Ausbildung der Meister erwischt, wie ich versucht habe, mit einem stumpfen Bohrer Werkzeugstahl zu bohren. Um mich zu erschrecken, wollte er mit dem Hammer auf die Stahlkappe meiner Schuhe hauen.
Ich hab's aber gemerkt, den Fuß und dabei das Werkstück zurück gezogen und den Bohrer abgebrochen. Danach hat er so ein Schäferkästchen mit etwas 50 stumpfen Bohrern geholt und bei allen die Spitze krumm geschliffen. Ich musste danach alle Bohrer scharf abliefern und mit ihnen in seinem Beisein bohren.

Ich habe sowohl den Vorfall als auch das Schleifen nie vergessen.

Gruß
Ralf

30

Donnerstag, 26. März 2020, 07:09



.... oder ich eine Bohrer auf der Schärfmaschine einfach umschleifen kann? Die Schärfmaschine steht doch sowieso da, wie werden denn sonst die Werkzeuge geschärft?
Ich dachte das ist hier ein Technikforum...

Hallo "ohlson38",
. . . wie werden denn sonst die Werkzeuge geschärft ?
. . . mit der Schleifmaschin und per Hand. Zwischen 2 mm und 18 mm Bohrerdurchmesser tue ich das - na ja. die beiden Durchmesser sind aber auch schon grenzwertig.

Reinhard

Völlig richtig....
Gruß

Sailbonbon

Bootsmann

  • »Sailbonbon« ist der Autor dieses Themas

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31

Donnerstag, 26. März 2020, 09:49

Plexi bohren

Dank an alle. Hat mir sehr weitergeholfen.
Sailbonbon

pks

Salzbuckel

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Wohnort: Mittelfranken

Bootstyp: ehemals: Conger - Friendship 25 HK - Compromis C999

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32

Donnerstag, 26. März 2020, 10:37

Zitat

Ich dachte das ist hier ein Technikforum...


Nö, ein Seglerforum :blind:
Peter

derzeit denkt jeder nur an sich, ich glaube ich bin der Einzige der auch an mich denkt :O

33

Donnerstag, 26. März 2020, 10:59

Spiritus ist aber ein böser Tipp ...

Kurzzeitexposition - keine Spiritus-Marinade herstellen und darin einlagern. :hopp:
Alkohol kühlt (bei äußerer Anwendung!) besser als Wasser.

fellow

Seebär

Beiträge: 1 207

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Heimathafen: Monnickendam

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34

Donnerstag, 26. März 2020, 11:11

In Materialkunde habe ich mal gelernt, dass Alkohol Acrylglas (Plexiglas) angreift. Deshalb soll man auch keine spiritushaltigen Fensterreiniger für Plexi benutzen. Oder liege ich daneben?
Peter

35

Donnerstag, 26. März 2020, 13:18

Das ist so, gilt aber für dauernde chemische Belastung der Oberfläche. Gibts auch Tabellen zu, aus denen man sieht, dass PG kurzzeitig (!) relativ unempfindlich ist, sogar gegen Benzin - langfrisitig sich aber in fast allem auflöst, was man an Bord so finden könnte. Glasreiniger ist dewegen in all den Fällen schlecht, in denen der enthaltene Alkohol durch die Tenside möglicherweise nicht schnell genug abdampft und sich sogar Pfützen von Reiniger bilden können - dann gute Nacht Marie. Reiner Spiritus dagegen ist schnell ran und schnell weg. Er ist dadurch in allen Fällen, in denen er schnell genug verdunstet, nicht schädlicher als ein Wasser-Spiritusgemisch, das dafür länger einwirkt. Wichtig ist auch, mit einem weichen Lappen wenig Druck auszüben.
Um in einem rustikal bewirtschafteten Ruderhäuschen zu überleben muss eine Oberfläche resistent sein: Gegen verschütteten Kaffee, Cola, gegen Strohrum (80 Vol-Proz) und gegen Mittel, mit denen man Kaffeeflecken, dort hineingefallene Zigarettenasche und Nikotinschleier wegputzen kann. Heute sind die Regelungen strenger, das Gesundheitsbewusstsein ein anders, aber das gute alte Plexiglas kann immer noch vieles ab.

Schnell, kurz usw. sind ja alles relative Angaben, es hängt auch davon ab, ob eine Kunststoffolie oder, falls die schon abgezogen ist, irgendein Wachs oder Silikon die Oberfläche etwas schützt, aber bei blankem Plexiglas sollte nach allerspätestens 20 s der Zauber vorbei sein, um etwas Reserve zu haben, denn das Mattwerden kommt plötzlich, als hätte man einen Schalter umgelegt. Also, langsam bohren aber nicht trödeln, dann sofort freiblasen - oder Wasser nehmen und dafür vorsichtiger bohren.

grauwal

Seebär

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36

Donnerstag, 26. März 2020, 13:53

Das ist so, gilt aber für dauernde chemische Belastung der Oberfläche. Gibts auch Tabellen zu, aus denen man sieht, dass PG kurzzeitig (!) relativ unempfindlich ist, ............


Da habe ich andere Erfahrung.
Nachdem die Schutzfolie abgezogen war, ging ich davon aus, dass die Fläche nie mehr sauberer wurde wie jetzt. Die Klebenaht löste sich. Offensichtlich waren noch Klebereste von der Folie auf der Scheibe. Um diese zu entfernen griff ich zu Spiritus - die Oberfläche wurde sofort(weiß nicht mehr wieviel Sekunden) matt. Waschbenzin zeigte keine Spuren.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

37

Donnerstag, 26. März 2020, 14:06

Das eigentlich Problem sind Mikrorisse, selbst wenn sie unsichtbar sind.
Sobald Zug, zB durch Biegung, entsteht, erweitern die sich.
Wenn dieser Belastungsfall nie auftreten kann, könnte man es ignorieren.

Kann man auch überall lesen: PMMA & Alkohol

Man kann auch mit Druckluft kühlen.

grauwal

Seebär

Beiträge: 1 416

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Bootstyp: Aquanaut 1000

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38

Donnerstag, 26. März 2020, 16:46

Das eigentlich Problem sind Mikrorisse, ......................


Da scheint was dran zu sein.
Herr Roderkirchen von MarinAcryl machte mich darauf aufmerksam. Die Firma ist die erste Adresse für Plexi am Boot.

Vor knapp 20 Jahren habe ich teilweise die Fenster an unserem Segler ersetzt, geschraubt und geklebt (würde heute nur noch kleben). Einige der ca.200 Schrauben wurde ab und zu mal undicht. Daraufhin habe ich die Schraubenreihe mit einem Aluwinkel in Schiffsfarbe abgedeckt. Bei der Planung eines neuerlichen Refits sprach ich mit MarinAcryl. (wurde nicht mehr durchgeführt.). R. bot an, die kurvigen Kanten mit einem hochtourigen Fräser professionell zu fertigen um Mikrorisse zu vermeiden.
Scheint mir sinnvoll, aber wegen ein paar Löchern würde ich den Fachbetrieb nicht belästigen.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

reinglas

Proviantmeister

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39

Donnerstag, 26. März 2020, 17:40

Hallo,
wir geben gerade Hochsee-Antworten auf eine Tümpel-Frage. Einer ("Sailbobon") möchte seinen Kompass (vermutlich mit 4 Schrauben) auf sein Schiebeluk befestigen.
Wenn er das "Vermehrungs-Prinzip der Igel" berücksichtigt, muss er gar nicht kühlen. Mit 'ner Tasse Wasser in "Bohrnähe" macht er alles richtig. Er fährt ja keine Hochleistungsschicht.
Wichtig ist dagegen die Abdichtung der Durchgangsschrauben.
Regenrinne unterhalb (innen) der Luke ist eine Lösung :)

Reinhard
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