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Windstärken

Windstärkentabelle

41

Montag, 11. Mai 2020, 10:06

Dein Fehlschnitt kannast Du gut reparieren wenn der Torf darüber sauber entfernt wurde. Das ist kein Problem. Ich frage mich nur warum Du das Mastfussfundament gesondert rausgeschnitten hast? Ja, der große Ausschnitt ging wohl etwas schwerer runter, aber deswegen diese Struktur zersägen ?
Jetzt würde ich in dieser Situation dort unter dem Mastuß kein Holz einsetzen sondern ein massives Stück Epoxidplatte. Wie gesagt ich würde das tun.Was schwebt Dir denn so vor?

Also eigentlich wollte ich wie in dem ganz oben verlinkten Video von Yacht TV gezeigt Coosa Composit Kern nehmen. Wo ich jetzt allerding sehe wie hart und fest und unverrottet der vollkommen durchfeuchtete Teak Klotz ist, bin ich noch am überlegen, ob ich nicht das ursprüngliche Material nehmen soll.
Der deckel ging nicht schwer runter, sondern gar nicht. Der Verbund war nur noch an ein paar Stellen und trotzdem war Adhäsion stärker als Kohäsion. Durch die vielen Löcher gab es sofort Risse im Laminat zwischen den Löchern.
Quallenschubser hatte es ja oben schon prophetisch vorausgesagt:

Zitat

[...] Mit etwas Glück kannst Du das ausgesägte Teil im ganzen herausnehmen und aufbewahren (wenn nicht, auch kein Beinbruch) [...]

In dem erwähnten Video haben die v. d. Linden Leute den Bereich um den Mastfuß auch separat herausgenommen, wenn auch aus anderen Gründen. Ich wollte einfach die Möglichkeit haben von beiden Seiten das Laminat vom Kern zu trennen, das war mein Motiv.
Ich muss es also wahrscheinlich ganz neu laminieren, und da stellt sich mir nun die Frage, ob man das nicht gleich ohne Schaum oder Balsa als Vollaminat herstellen kann. Allerdings habe ich noch nicht ermittelt wie viel Material ich dazu bräuchte.
Einlaminierte Stahlplatten halte ich aber für ein bisschen oversized für mein kleines Bötchen.
Keine Ahnung, und davon ne Menge...

42

Montag, 11. Mai 2020, 10:36

Und was wäre wenn Du statt Vollholz nun doch Zwei dicke GfK-Platten nimmst , diese übereinander klebst und dann in Form bringst als Mastfundament? Du bräuchtest dann nur noch den Übergang zur restlichen Fläche modellieren.
Die unterste Platte größer (doppelt so groß ) die oberste entspricht dem bisherigen Fundament.
Nichts rottet, alles aus GfK bzw. Epoxi und am Ende einfacher umzusetzen.
Solltest Du jemanden haben der fräsen kann wird noch einfacher.
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

43

Montag, 11. Mai 2020, 12:09

Naja, soweit ich weiß sind GFK Platten ziemlich teuer, in 10 mm Stärke müssten das so ca. 150 EUR Plus sein.
Dafür kann ich vielleicht schon selbst voll laminieren.
Wollte dafür eigentlich ansonsten den Airex Schaum nehmen und Coosa für das Fundament.
Ich habe zwar versucht die Öffung im annähernd ebenen Bereich zu belassen, aber vorne ist das schön über zwei Achsen gekrümmt, wenn auch nur wenig. (Also streng genommen gebeult, siehe Bild)
Also Plattenwerkstoffe, egal welche, müssen von unten in beide Richtungen geschlitzt werden, um sie krümmen zu können, das scheint mir bei Schaum einfacher, oder eben mit Vollaminat.
Dann bräuchte ich vielleicht auch kein separates Fundament.
Ansonsten müsste ich für einen karteikartegroßen Klotz gleich eine Riesenplatte Coosa kaufen, daher die Überlegung wieder Teak zu nehmen, davon hab ich noch genug in der Garage, außerdem ist mir Holz sowieso sympathischer...
»ohauerhauerha« hat folgende Datei angehängt:
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Keine Ahnung, und davon ne Menge...

44

Montag, 11. Mai 2020, 12:27

Eine Gfk-Platte 520mmx 250mm kostet ca 55€ .
Vielleicht habe ich mich nicht verständlich genug ausgedrückt. Es soll nicht die ganze Fläche mit solchen Platten ausgelegt werden, das wäre nicht nur viel zu teuer, sondern auch zu viel Gewicht. Ich dachte eher nur an die Fläche,die erhaben höher steht und das Fundament bildet auf dem der Mastfuss montiert wird. Coosa ist auch nicht schlecht , sogar noch besser geeignet aber da muss man dann schon mehr kaufen als man eigentlich benötigt. Dadurch dann auch unwirtschaftlich.

Naja, dann berichte mal.

Gruß Ronald
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

45

Montag, 11. Mai 2020, 12:52

Ja, da habe ich Dich tatsächlich falsch verstanden, weil mein eigentliches Problem nicht das Fundament, sondern die Fläche drumherum ist.
Die kleinste Coosa Platte kostet auch nur knapp 50 EUR, den Rest könnte man dann ja noch unter den Fallenumlenkern montieren, aber was mache ich mit der restlichen Fläche?
Ob nun etwas 50 EUR oder 100 EUR kostet ist am Ende auch nicht kriegsentscheidend, sondern die Praktikabilität.
Ich könnte mir vorstellen, dass es mit einem Plattenwerkstoff einfacher ist die alte Oberfläche hinzubekommen, wenn ich den Deckel nicht wiederverwenden kann, als mit Volllaminat.
Mit letzterem wäre jedoch Murphys Malheur besser zu reparieren, weiß aber nicht ob das technologisch sinnvoll ist.
Bisher habe ich immer mit Kombinationsmatten aus Roving-Gewebe und Glasgelege (600g) laminiert. das war allerdings nur unter den Backskisten, da war es nicht so kriegsentscheidend.
Keine Ahnung, und davon ne Menge...

46

Samstag, 16. Mai 2020, 21:18

Ich habe mir überlegt dem Laminat ein bisschen Gewalt anzudrohen. Mit einem Nageleisen und grimmigem Blick konnte ich dann den Sieg einfahren. Mit der Kuhfuß/Stechbeitel Kombi war die obere Lage danach verhältnismäßig leicht abzunehmen, wo ich mir letztes Mal nur mit dem Stechbeitel einen Wolf geklopft habe. (Bild 01)
Der Deckel kam dadurch im Stück runter, würde sagen ich habe den Ausdehnungsbereich ganz gut getroffen...(Bild 02)
Gut, dass ich über die Fallenumlenker hinausgegangen bin. Die sind Originaleinbau und waren undicht, an vier von fünf Duchdringungen. Was das für die anderen Beschläge bedeutet, versuche ich gerade zu vergessen.
Insgesamt ziemlicher Rott, ließ sich mit dem Oszillierer aber ganz gut entfernen (Bild 03)
Gut und gleichmässig gearbeitet haben die in der Werft m.E. nicht, da wurde mit ziemlich viel Harz aufgefüllt, was nicht passte, aber ist ja vielleicht auch normal...
Nun ist da dieses große Loch im Sandwich, mit den zusätzlichen Schlitzen im inneren Laminat, und trotzdem gibt das Dach nullkommanix nach, Kalotte ist halt ne stabile Form.
Zur Belohnung bekam ich nach dem Aussaugen unter Deck noch einen schönen Blick in den Sternenhimmel (Bild 04)
Nächstes Wochenende geht's weiter, ich habe mich jetzt entschieden ein Vollaminat aufzubauen. Zum Glück habe ich von der exothermen Aushärtung erfahren, so dass Murphy mir keinen spektakulären Kajütbrand einbrocken kann, aber ihm wird schon was anderes einfallen, da bin ich ziemlich sicher....

Zum Schluss noch eine Frage: Ist es sinnvoll da jetzt noch ein Kabel eeinzuschmeißen? Dann könnte ich innen nämlich den ein oder anderen Kabelkanal demontieren.

Edit: Die unsachgemäß reparierten Risse im zweiten Bild von Beitrag neun gingen tatsächlich durch das komplette obere Laminat
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  • Ausdehnung.jpg (273,66 kB - 25 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 07:27)
  • Ausgeräumt.jpg (233,6 kB - 31 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 07:27)
  • Sternenhimmel.jpg (235,23 kB - 21 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 07:27)
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ohauerhauerha« (16. Mai 2020, 22:17) aus folgendem Grund: Edit hinzugefügt


47

Montag, 18. Mai 2020, 17:27

Hach, Torf ist Kunst, so ein schönes Bild, da wird man doch glatt zum Poeten. Nun also Abschied von dem alten Rott und auf zu neuen Ufern :D

Wie jede Blüte welkt und mit jeder Fahrt
Dem Wasser weicht, blüht jede Balsafüllung,
Blüht jeder Kern auch und jedes Laminat
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jeder Kernvermüllung
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...
»ohauerhauerha« hat folgende Datei angehängt:
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Kokopelli

Kap Hornier

Beiträge: 10 836

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

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48

Montag, 18. Mai 2020, 18:37

:rofl2: :rofl2: :rofl2:
Gruß, Klaus

49

Dienstag, 19. Mai 2020, 10:04

Du könntest jetzt den restlichen Füllstoff am äußeren Rand Deiner Öffnung ca 2 cm weit rausholen. Dies deswegen, weil Du ansonsten eine Sollbruchstelle einbaust. Das Laminat was Du zum zukleben der Schlitze auf die untere Schale aufbringen willst, muss so weit wie möglich über diese Schlitze in den Sandwichbereich hineinragen, also hinein in den Sandwichbereich zwischen den Platten.

Da das aber nur bedingt möglich ist würde ich dort den Zwischenraum 2cm freikratzen und die Flächen schön anschleifen. Dann GfK-Band 8cm breit auflaminieren. Damit sind diese Schnitte zunächt erst einmal dicht. Darauf dann in das noch feuchte Laminat weitere Lagen die breiter sind als die erste Lage.
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

50

Dienstag, 19. Mai 2020, 17:53

Danke Lümmel, leider kam dieser Lösungsansatz zu spät, ich habe bereits andere Fakten geschaffen.
Nachdem ich Murphy sicherheitshalber davon erzählt habe, dass Bundesliga wieder im Fernsehen läuft, hatte ich meine Ruhe und konnte zwei nicht zu tiefe Schlitze in ca. 8 cm Abstand durch Laminat und halbe Balsafüllung sägen. (Bild 01)
Das werde ich am WE ausräumen und hatte dann vor eine Art Stufenfalz auszubilden, also schon ganz ähnlich Deinem Vorschlag, wenn ich das richtig verstanden habe. (Bild 02)
Muss man das eigentlich unten zwingend schäften?

Bleibt noch die Frage ob es sinnvoll ist, die Öffnung als Installationsebene zu nutzen, was meint Ihr?
»ohauerhauerha« hat folgende Dateien angehängt:
Keine Ahnung, und davon ne Menge...

51

Samstag, 23. Mai 2020, 22:42

Ich weiß nicht wie Murphy das wieder geschafft hat, dass das Paket mit den Laminierutensilien widererwartend nicht vor Himmelfahrt sondern erst heute ankam, hätte mich gleich stutzig machen sollen.
Auf jeden Fall waren zwar Harze und Topcoat in den Kartons, aber Glas- und Abreißgewebe fehlten, obwohl im Lieferschein ausgeführt.
So konnte ich nichts weiter machen als das Balsaholz bis zu den neuen Schnittkanten auszuräumen. (Bild 01)
Das geht mittlerweile ziemlich schnell, ich habe gelernt die Kombi aus Oszillierer, Stechbeitel und Nageleisen zielführend einzusetzen.
Den Moderbereich habe ich auch fast vollständig erwischt, bis auf eine kleine Stelle auf BB Seite, etwas größer auf Bild 02 zu sehen. Was nun tun, noch mal die Säge ansetzen, oder die neue Lockerheit ausleben?
Ich habe mich entschieden die Stelle von der Seite auszuräumen, bis ich auf helles Material stoße, um das Loch dann mit Epoxidharz auszufüllen. Das war dann aber doch ganz schön tief und auf Bild 03 ist der Grund dieser Grabung nicht zu sehen. Ist mir jetzt aber egal, da ist weit und breit kein Loch, das wird sich quer ausgebreitet haben und soll jetzt erstmal austrocknen, und verschwindet dann unter einem Leichenpfropfen…
Das passiert aber leider erst nächstes Wochenende. Bis dahin habe ich dann hoffentlich auch eine Eingebung, ob es sinnvoll ist Kabel mit einzulaminieren ;)
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  • Moderhöhle.jpg (144,16 kB - 12 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 12:29)
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Kokopelli

Kap Hornier

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52

Sonntag, 24. Mai 2020, 14:42

Hast du eigentlich schon einen Namen für das Boot? Wenn nicht, könntest du deinen treuesten Begleiter ehren:

Spoiler Spoiler

MURPHY



;)
Gruß, Klaus

53

Sonntag, 24. Mai 2020, 21:52

Oha, ich bin ja nicht abergläubisch, aber das scheint mir ungefähr so teufelandiewandmalerisch wie "Titanic"
Und auf See hat Murphy mich bislang verschont, möge er auf ewig eine Landratte bleiben.
Name abgelehnt :D
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