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Windstärken

Windstärkentabelle

41

Sonntag, 13. September 2020, 13:01

@Kokopelli ... Das sehe ich genauso wie du. Die Erfahrung vieler Neptun 22 Heckverlängerer beschreiben eigentlich nur die Vorteile der Heckverlängerung.
Auf deinem Schiff ist durch die Heckverlängerung nach meinem Geschmack sehr aufgewertet worden.
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Katty262

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42

Sonntag, 13. September 2020, 15:10

Bzgl. Der Tiefe Deines Motorschachtes und der Verwendung eines 8 ps Yamaha (hatte den selber im Schacht meiner Hurley 22) berücksichtige den Deckel Verschluss der Haube. Hinter dem Motor brauchst Du noch ca. 8 cm platz um die Verriegelung auf zu bekommen. Du brauchst auch einen Auspuff Durchbruch für den Anschluss am Motor.
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

43

Sonntag, 13. September 2020, 17:54

Hallo Katty, danke für den wertvollen Tipp. Ja, ich würde am liebsten auch mal einen 8PS Yamaha Aussenborder reinhängen um ein Gefühl für die ganze Sache zu bekommen, denn jetzt kann ich ja noch gegebenenfalls was ändern.

Was meinst Du mit Auspuff Durchbruch? Eine Entlüftung für die aufsteigenen Abgase?
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Katty262

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44

Sonntag, 13. September 2020, 19:07

Ja, der AB hat einen neben Auspuff (oberhalb am Schacht) noch einen Nebenstrom Auspuff, da der Abgasdruck b i niedrigen Drehzahlen nicht reicht um den untern am Propeller raus zu drücken. Im Schacht landet das Abgas in der Kiste und der Motor fängt an sein Abgas an zu saugen (geht aus). Bei yamaha passt ein 13 mm Schlauch (innen) auf den Stutzen. Eine Borddurchführung im selben Durchmesser montieren und den (kühlwasser)schlauch dran.
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Katty262

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45

Sonntag, 13. September 2020, 19:51

Hab hier noch masszeichnungen gefunden. Von klemplatte bis hinten sind 41 cm plus ca. 8 cm für die Verriegelung.
»Katty262« hat folgende Dateien angehängt:
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

46

Montag, 14. September 2020, 08:44

@ Katty. ... Ja, hab die Problematik mit dem Nebenauspuff mal gegoogelt und werde entsprechende Veränderungen beim Weiterbau mit einplanen. Im Schacht ersticken kann der Motor nicht, da der Motorschacht im Cockpit offen ist, will da aber auch nicht im Leerlaufbetrieb oder bei Schleichfahrt die Auspuffgase haben ... Vielen Dank für die Maßzeichnung des Aussenborders. Ich hatte ursprünglich die Maße von einem existierenden 8PS Aussenborders genommen und danach den Schacht konzipiert.
»nordstyle« hat folgende Datei angehängt:
  • L22_517.jpg (763,25 kB - 6 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. September 2020, 14:02)
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47

Mittwoch, 16. September 2020, 21:07

Nachdem ich nun den Abschluss der Heckverlängerung geschliffen und mit Epoxy-Glasgelege versiegelt habe, habe ich die ganze Heckverlängerung mit einem gut schleifbaren Epoxy-Spachtel eingedeckt.
»nordstyle« hat folgende Dateien angehängt:
  • L22_538.jpg (798,15 kB - 11 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 12:51)
  • L22_542.jpg (1,06 MB - 14 mal heruntergeladen - zuletzt: 23. September 2020, 18:25)
  • L22_539.jpg (880,13 kB - 11 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 12:51)
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48

Mittwoch, 23. September 2020, 09:07

... da der Motorschacht im Cockpit offen ist,...


Jetzt reflektierst Du den Schall zurück ins Cockpit, längere Motorabschnitte werden so zur unangenehmen Zeit. Unbedingt noch eine schallgedämmte Abdeckung vorsehen. Die Abgase müssen aus dem Schacht abgeführt werden.
Gruß, Jörg!

49

Mittwoch, 23. September 2020, 09:18

Moinsen Jörg, vielen Dank für den Hinweis .... Ich habe auch schon von Katty 262 den Hinweis bekommen, dass u.a. im Leerlauf die Abgase oben am Motor ausgeführt werden. Ein Deckel zur Schallisolierung setze ich auf die Agenda ...
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nordstyle« (23. September 2020, 10:28)


50

Mittwoch, 23. September 2020, 16:42

So, nun hat das Heck vor der ersten Grundierung auch noch den letzten Schliff bekommen. In den Ecken und einigen Kanten kommt man mit dem Exenter-Schleifer nicht weit, hier ist ein Delta-Schleifer sehr hilfreich. Die Leiter ist noch nicht verbaut und liegt dort nur zum Anpassen drinne. Nun kann ich an Rumpf und Deck weiter arbeiten, da die Grundierung erst in einem viel späteren Arbeitsschritt aufgebracht wird.
»nordstyler« hat folgende Datei angehängt:
  • L22_544.jpg (932,74 kB - 12 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 12:52)
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51

Mittwoch, 23. September 2020, 17:08

Hallo, deine Arbeiten gefallen mir eigentlich gut, aber: Du hast das Cockpitsüll achtern und den Spiegel aufgeschnitten, und so die Struktur des Bootes wesentlich verändert, der dafür eingesetzte Motorschacht ändert daran nur wenig. Wenn das Boot im Wasser ist kannst du das ja mal beobachten, wenn meine Befürchtungen zutreffen, wirst du am Schacht Risse feststellen.

52

Mittwoch, 23. September 2020, 17:12

Moin "zweihand", bist Du Techniker oder Statiker, hast Du Erfahrung mit diesem Thema oder ist Deine Vermutung nur so eine Bauchgefühl?

Die Kräfte vom Achterstag laufen überwiegend senkrecht und eine Verwindung des Rumpfes und Ableitung der Energie in das Heck halte ich für ausgeschlossen.
Die Belastung im Cockpit wird überwiegend zum Boden und zur Rumpfmitte weiter geleitet.

Joachim
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nordstyler« (23. September 2020, 17:26)


53

Mittwoch, 23. September 2020, 17:17

ich bin kein Statiker, das muss ich auch nicht sein, um vorsichtig meine Bedenken zu äußern

54

Mittwoch, 23. September 2020, 17:22

... Das ist richtig, ging mir auch nur um einen möglichen Fachaustausch im Expertenmodus.
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55

Mittwoch, 23. September 2020, 17:48

sieht für mich nach wie vor furchtbar aus.... Wenn das so bleiben sollte (|

Das ist aber nur Geschmackssache und dir wird es sicher gefallen :)
viele Grüße... Phil

56

Mittwoch, 23. September 2020, 18:03

Ja Varianta-Phil, ich habe es zum zweiten Mal vernommen, Du findest mein Heck nach wie vor furchtbar ... Aber wenn Du es so furchtbar findest, warum schaust Du es Dir denn immer wieder an ... Es wird auch nicht schöner dadurch, wenn Du es mir immer wieder schreibst :D
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57

Mittwoch, 23. September 2020, 18:16

Na ich will doch das Projekt weiter verfolgen :D vielleicht gefällt es mir dann am Ende doch.
viele Grüße... Phil

Beiträge: 2

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Bootstyp: Leisure 17 SL KK

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58

Gestern, 12:05

Moin Joachim. Danke noch mal für deine Einschätzung. Die Saison 2020 geht für die 17er aufs dem Ende zu. Wir hatten ein paar schöne Segeltage in NL. Allerdings wurde ich jedesmal auch dran erinnert das es noch reichlich Arbeit gibt. Es wird also ernst. Auf dem Rückweg aus NL werden bei der LS17 nun bei einer Fa. in Westerstede Mitte Oktober die beiden Kiele sandgestrahlt. Die Kosten sind mit 200-300 EUR veranschlagt. Vor Ort kommt dann sofort Primer drauf. Für restliche Anti Fouling auf dem Rumpf wollte ich dann meine eigenen Muskeln spielen lassen. Mit dem "Aus"kranen wollte ich den Fortgang mit ein paar Foto's festhalten. Hoffe das es mir bis dahin gelingt hier ein Bild anzuhängen (... server URL usw, ?(

59

Gestern, 12:39

Ja, habe ja auch den kompletten Rumpf Sandstrahlen lassen und es ist ganz wichtig, die Kiele unmittelbar mit Primer zu versiegeln. Ich empfehle Dir den 2K Epoxy Primer VC TAR2 von International. Hält wie Bombe und kann bei entsprechender Temperatur quasi im 1-2h-Takt nass in nass aufgebracht werden. Bitte schaue Dir auch noch einmal genau die Übergänge von Kiel zu Rumpf an, ob die vielleicht nochmal mit einem selbstangerührten Epoxyspachtel eingedichtet werden sollten oder ob das nach dem Sandstrahlen alles ganz ordentlich ist. Habe das meiner L17 SL auch einfach mal gleich mitgemacht und sogar das Skeg gleich mi eingedichtet. Sind halt 50 Jahre alte Schiffe ;-) ... Ja, und stelle doch bitte mal ein paar Bilder ein wenn Du magst. Bei Refit-Fragen einfach eine PN an mich.

Auf dem angehangenen Bild kannst Du sehen, dass ich auf dem noch frischen Epoxyspachtel eine abschließende Schicht Glasgelege aufgebracht habe, die ich anschließend natürlich noch mit Epoxy-Harz getränkt habe. Das abdichten könntest Du auch nach dem Primern noch machen, indem Du dann mit einem Schleifkeks die betreffenden Stellen noch mal frei legst. Habe ich auch so gemacht.
»nordstyler« hat folgende Datei angehängt:
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Beiträge: 1 289

Wohnort: Zeuthen

Schiffsname: Celia

Bootstyp: Hunter 23

Heimathafen: Zeuthen

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60

Gestern, 12:43


Die Kräfte vom Achterstag laufen überwiegend senkrecht und eine Verwindung des Rumpfes und Ableitung der Energie in das Heck halte ich für ausgeschlossen.
Die Belastung im Cockpit wird überwiegend zum Boden und zur Rumpfmitte weiter geleitet.

Joachim


Nee, wenn sich mein Kahn in einer Böe auf die Seite legt, merk ich schon, wie der Rumpf arbeitet. Insofern solltest Du den Hinweis nicht auf die leichte Schulte nehmen. Noch bist Du auch ein einem Stadium, indem Du ohne großen Aufwand dagegen arbeiten kannst.
Ev. den Motorkasten außenrum auf Höhe des Süllrands verstärken und mit ordentlichen Winkellaminaten den Süllrand wieder schließen. Könnte sich auch optisch gut einfügen.

Zum Kiel, an der Anschlußstelle Kiel (Stahlguß) und Rumpf sollte eine Sikafuge sein. Das Laminat wird auf den beiden unterschiedlichen Materialien nicht dauerhaft halten.
Gruß, Jörg!

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