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wurner

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41

Samstag, 6. März 2021, 19:38

So, hatte heute einen Fachmann vor Ort, und für ihn ist es ein Verarbeitungsfehler beim Auftragen des vc-tar. Zum Glück aber keine Osmose.
Nun wird alles abgeschliffen (gutes Schleifpapier ist bestellt) und gehofft, dass keine weiteren Überraschungen auf mich warten.
Das mit den Hempel Produkten klingt interessant. Hat jemand Erfahrungen mit dem Hart-Antifouling von Hempel?

Meeresfee

Salzbuckel

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42

Samstag, 6. März 2021, 20:23

Das Mille NCT funktioniert sehr gut.
Aber ich hab sechs Lagen Light Primer drauf und dann statt Mille seajet shogun. Haftet auch und funktioniert einwandfrei, seajet ist etwas preiswerter als das Mille und war damals in shark grey zu haben, das fand ich hübsch, leider heute nicht mehr.

43

Samstag, 6. März 2021, 21:57

Ich würde grundsätzlich immer für einen gleichmäßigen Untergrund sorgen. Also ganz runter und neu aufbauen. Keine halben Sachen machen.

Gruß, christian


So isses ! Ich habe auch bei der Sanierung meines UW-Schiffes den Gelcoat mit abgetragen und das Ganze neu aufgebaut. Allerdings habe ich das mit 3er Terco Scheiben gemacht.
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.
Alexis Carrel

foxausrhens

Salzbuckel

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44

Samstag, 6. März 2021, 22:30

Das würde ich nicht tun , ich würde nur bis zum Gelcoat schleifen, vielleicht sogar ein Minimum VC Tar stehen lassen wenn es fest ist. Warum man einen intakten Gelcoat abschleifen soll erschließt sich mir nicht.

wurner

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45

Samstag, 6. März 2021, 22:40

@Meeresfee: Das Mille ist ja ein Selbstpolierendes. Hast du auch Infos zu dem Hart-Antifouling (HardRacing)?

@Lümmel: Aus welchem Grund hast du das Gelcoat abgeschliffen? Nach allem, was ich so gelesen und gehört habe, ist ja das bestehende Gelcoat aufgrund seiner Dichte der beste Osmoseschutz. Oder wird da Blödsinn erzählt?

Meeresfee

Salzbuckel

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46

Samstag, 6. März 2021, 22:42

Gelcoat runter ist echt völlig unnötig und sogar kontraproduktiv.
Zum Hard Racing. Nein, keine eigene Erfahrung.

47

Gestern, 01:18

Hallo zusammen,

ich habe heute meine Schadstelle ausgeschliffen und nun die neuen, gut passenden, Beiträge gesehen.
Da ja bereits bei den vorangegangenen Bildern die Schichtanalyse gemacht wurde, würde ich gern nochmal ein Feedback zu 2 Aspekten erfragen:

> Handelt es sich bei der weißen Schicht tatsächlich schon um Gelcoat, oder könnte das auch irgendein Spachtel sein? (siehe Foto unten)
Mir kommt die Schicht irgendwie "pudrig" vor. Man kann z.B. mit der Messerspitze rel. einfach eine Spur einritzen.
(die weiße Schicht scheint auch recht 'dick' zu sein, definitiv mehrere Millimeter)

Mein Plan ist danach, auf den angeschliffenen Bereich mehrere Schichten Glasfasergelege zu laminieren und anschließen die Sperrschicht mit West System-Epoxy aufzubauen. (6 Schichten)
Nun stell ich mir aber folgende Frage:
> Wie groß kann ich die Glasfaser-Flicken machen? Können die Gelege bis über die Grenze des alten AF aufgebracht werden, oder ist es sinnvoller, exakt an der Grenze des ausgeschliffenen Bereichs zu beschneiden?

Vorab vielen Dank für euren Support! Gruß, D.
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foxausrhens

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48

Gestern, 11:35

Schreib mal ein wenig mehr was es mit dem Schaden auf sich hat, was war der Grund für die Reparatur. Das weiße kann ein defekter Gelcoat sein, der wäre dann aber in einer sehr schlechten Qualität, normal geht Gelcoat unter Wasser nicht so schnell kaputt. Deswegen schreib mal was für ein Schiff wie alt?

Ich gehe davon aus du willst die überlaminierte Manschette reparieren. Schreib mal ein wenig mehr was da genau ist . Mit der Info die du hier teilst kann dir niemand eine seriöse Auskunft geben soweit das überhaupt über ein Forum möglich ist. Aber mit mehr Info kann man dir bestimmt eine Richtung aufzeigen in die es gehen könnte.

foxausrhens

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49

Gestern, 11:57

@wurner: Gelcoat schleift man ab bei einer Osmose Sanierung da muss man es auch zwingend um das Laminat trocken zu bekommen und um die Osmose Nester auswaschen zu können. Ein anderer Grund zur Gelcoat Entfernung ist dann gegeben wenn man eine Strukturele Reparatur durchführen muss, um ans Laminat zu kommen nach einer Kollision zum Beispiel. Sonst kenne ich keinen sinnvollen Grund das zu tun.

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50

Gestern, 12:10

@wurner: Gelcoat schleift man ab bei einer Osmose Sanierung da muss man es auch zwingend um das Laminat trocken zu bekommen und um die Osmose Nester auswaschen zu können. Ein anderer Grund zur Gelcoat Entfernung ist dann gegeben wenn man eine Strukturele Reparatur durchführen muss, um ans Laminat zu kommen nach einer Kollision zum Beispiel. Sonst kenne ich keinen sinnvollen Grund das zu tun.



-- ich habe gelesen und es auch so gemacht das man nur die Blasen aufschleift bis auf Laminat ... damit sie austrocknen können 8 Wochen... das ganze Gelcoat runter habe ich nicht gelesen... Blasen müssen auf und verfüllt werden je nach dem wie groß sie sind ...
das Gelcoat muss ja dann auch wieder drauf ... an den Stellen wo Laminat zu sehen ist ..

foxausrhens

Salzbuckel

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51

Gestern, 13:17

Das geht eigentlich nur bei sehr begrenzten Minischäden. Im Normalfall wenn sich verteilt über das Unterwasserschiff Blasen zeigen ,ist das Laminat auch an Stellen angegriffen wo noch keine Sichtbar sind. Die Firma Wrede würde hier das Gelcoat weg strahlen , eine Matte laminieren und dann neuen Gelcoat aufspritzen. Viele andere Werften entfernen auch das Gelcoat mit strahlen oder Geplane Hobel und laminieren dann mit Epoxidharz und Matte und danach Spachteln Farbaufbau etc.

Punktuelle Reparatur kenne ich nur von privaten Eignern oder bei kleinen Schäden. Ich würde bei solchen Reparaturen aber immer vorher einen Gutachter fragen ob das ausreicht oder besser komplett saniert wird.

Das A und O meines Wissens ist das Laminat trocken und Säurerestefrei ist und das geht nur wenn der Gelcoat weg ist.

Wenn man aber keine Osmose hat ist den Gelcoat zu entfernen natürlich Schwachsinn.

Als ich mein Boot gekauft habe , wurde es in NL von einem Gutachter untersucht und ich habe ihn auch damals explizit gefragt was man tun würde wenn man Osmose fest stellt, genau das war seine Antwort, alles runter und komplett machen kostet bei 10 Metern in D bei Wrede um 10 bis 12k in NL um 8 bis 9k meinte er.

Da ich bei meinen Boot aber kein Osmose Problem habe, das war nämlich der Grund warum ich es vor Kauf umfangreich untersuchen ließ um hier auf einer möglichst sicheren Seite zu sein, habe ich bis jetzt den original Gelcoat auf dem Boot.

Punktuelle Reparatur halte ich aus meiner eigenen Erfahrung beim Bau und der Reparatur von GFK Teilen nur angebracht bei begrenzten Schäden, ansonsten für Murks.

52

Gestern, 14:03

Schreib mal ein wenig mehr was es mit dem Schaden auf sich hat, was war der Grund für die Reparatur. Das weiße kann ein defekter Gelcoat sein, der wäre dann aber in einer sehr schlechten Qualität, normal geht Gelcoat unter Wasser nicht so schnell kaputt. Deswegen schreib mal was für ein Schiff wie alt?

Ich gehe davon aus du willst die überlaminierte Manschette reparieren. Schreib mal ein wenig mehr was da genau ist . Mit der Info die du hier teilst kann dir niemand eine seriöse Auskunft geben soweit das überhaupt über ein Forum möglich ist. Aber mit mehr Info kann man dir bestimmt eine Richtung aufzeigen in die es gehen könnte.


Hintergrund ist folgender: siehe Bild
Beim säubern des Unterwasserschiffs habe ich an der Stelle kleine Abblätterungen des AFs entdeckt. Bei näheren Hinsehen, habe ich gemerkt dass der Bereich flexibel ist, da sich dahinter ein kl. Hohlraum befindet. D.h. in dem rot-umrandeten Bereich hatte sich das AF inkl. der Glasfaser-Manschette von dem 'weißen Untergrund' abgehoben.
Das Baujahr ist nicht soo alt, 1994, aber die 'Manschette' wurde nachträglich vom Voreigner bzw. einem Bootsbauer aufgebracht.
Ziel ist, den Bereich wieder ordentlich vor eindringendem Wasser zu schützen.

Mich interessiert, ob ich auf dieser weißen Fläche wieder aufbauen kann.
Die alte Manschette liegt ja auch oberhalb dieser Fläche, weshalb ich den Bereich nicht weiter ausschleifen möchte.

Gelcoat ist in meiner Vorstellung sehr hart / ggf. spröde. Diese weiße Material erinnert mich irgendwie an 'Spachtel'.
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foxausrhens

Salzbuckel

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53

Gestern, 16:21

Was für ein Boot ist das? Gehe ich Recht der Annahme das es sich um einen Langkiel und nicht um einen Flossenkiel handelt?

1. Klären das der Kiel fest ist und kein Spiel hat nicht das die Stelle folge einer Bewegung im Kiel ist , was ich aber nicht glaube.
2. Das Weiße mal an einer Stelle durchschleifen, entweder kommst du auf Laminat oder Gelcoat damit du weißt woran du bist.
3. Gelcoat ist eigentlich recht fest , könnte irgendein 1K Spachtel sein oder ein Autospachtel der eigentlich nicht dahin gehört. 2k Spachtel für das Boot hat eigentlich eine andere Farbe zumindest der den ich kenne und zweitens ist er härter, was hinkommt von Farbe und und der mechanischen Härte ist dieses Zeug aus dem Baumarkt, in der Autoabteilung ist zwar 2K aber nicht fürs Boot geeignet. Darauf hält natürlich Laminat schlecht.

2 Möglichkeiten
Punktuelle Reparatur, heißt abschleifen und den Ansatz zum anderen Material der Manschette zu schleifen das du es mit dem neuen schäften kannst. Dann neu mit Epoxidharz und Matten laminieren. Und Farbaufbau wie gehabt.

Komplett Reparatur die komplette Manschette entfernen und richtig neu machen , dazu muss der Farbaufbau vom Rumpf runter. Und später neu gemacht werden.
Das wäre wahrscheinlich das sinnvollere Vorgehen, ist aber teuer wenn du es nicht selbst kannst.

Wie sieht das Unterwasserschiff denn sonst aus? Wie ist der Zustand des Bootes gesamt , leider bist du immer noch sehr sparsam mit deinen Informationen, da fällt es sehr schwer dir einen sinnvollen Rat zu geben.

54

Gestern, 17:46

So isses ! Ich habe auch bei der Sanierung meines UW-Schiffes den Gelcoat mit abgetragen


Bei allem Respekt, warum hast Du denn das gemacht? Halte ich für irgendwo zwischen sinnfrei und kontraproduktiv, es sei denn, Du hattest verbreitete Osmoseschäden.

Die Profs machen das beim Strahlen so, weil sie möglich Kavernen unter dem Gelcoat aufschiessen wollen - und weil sie vermutlich den Strahler kaum so einstellen könnten, dass er das Gelcoat intakt lässt.
Zu VCTar2:

Das hatte ich auch mal. Ließ sich sehr gut verarbeiten. Leider kann ich bestätigen (bzw. genau genommen der Nacheigner), dass es nach Jahren zum Abblättern neigt. Angeblich erodieren die Molekülstrukturen. Und leider lässt es sich auch schlecht schleifen, beansprucht viel Schleifpapier. Abranet oder dergl. könnte helfen. Wenn also ein VCTar Altanstrich drauf ist, würde ich den lieber komplett entfernen. Schätze, International hat VCTar wg. des an sich guten und sehr glatten Hart-AF VC Offshore weiter angeboten. Denn die beiden verbinden sich innerhalb des Überstreichintervalls wirklich gut.
Gruß
Andreas

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