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  • »Musikanto« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 20. November 2020, 19:34

Totaler Frust, bekomme Ruderwelle nicht vom Kreuzgelenk

Moin
Wie in einem anderen Tröt ja schon mal geschrieben, geht mein Ruder extrem schwergängig, nachdem ich im Sommer ordentlich Fett verpresst habe (über den Schmiernippel). Nun soll der Sache auf den Grund gegangen werden, die Vermutung diverser Kollegen ist, dass die Welle mit dem uralten verharzten Fett und dem neuen Fett einfach klebrig schwer ist. Wie dem auch sei, ich will das Ruder einmal ausbauen und danach hoffentlich Ruhe haben.
Ich habe mal eine Zeichnung gemacht, wie die Anlage prinzipiell aufgebaut ist. Meine Idee, unteren Bolzen vom Kreuzgelenk ausbauen, Ruderhalter außen am Skeg abbauen und das Ruder langsam ziehen.
Jetzt ging der Frust los: der Bolzen im Kreuzgelenk dachte gar nicht daran, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Liebevolle Schläge mit Austreiber und Hammer blieben völlig wirkungslos. Dann habe ich mir einen Abzieher gebaut und versucht, den Bolzen herauszutreiben, keine Chance. Ok, dann eben mit HSS - Bohrer den Bolzen ausgebohrt. von 2 über 4,6 bis 8 mm und dann war ich durch. Jetzt sollte sich eigentlich, wenn ich im Cockpit das Ruder bewege, der untere Teil des Kreuzgelenkes auf der Welle drehen ohne das der untere Teil des Ruders sich mitbewegt. Denkste, Kreuzgelenk und Welle sind (vermutlich) seit 30 Jahren unzertrennlich. Auch der Ausbau des Ruderhalters am Skeg und sanftes Drehen und Ziehen des Ruders brachte keinen Millimeter. Unter dem Kreuzgelenk ist eine Stahlplatte am Rudergelenk geschraubt, die (wenn ich es will und einkoppel) die Seile für den 2. Steuerstand bedient. Auch da bewegt sich nichts. Diese Stahlplatte hat an der Rückseite einen kleinen Nüppel, dessen Funktion sich mir nicht erschließt, vielleicht blickt das einer von euch. Ich bin mit meinem Latein ziemlich am Ende, habe reichlich unruhige Nächte und frage mich, was kann ich noch machen. Über Ratschläge und konstruktive Ideen zur weiteren Vorgehensweise würde ich mich sehr freuen.
lG Klaus
»Musikanto« hat folgende Dateien angehängt:

2

Freitag, 20. November 2020, 19:42

Moin,
Acetylen Sauerstoff 6-9mm Brenner aber evt. bekommt das Gelenk einen mit. Also Ersatz vorher klären.

Und man sollte schonmal damit gearbeitet haben nicht das die Hütte brennt.

Gruß und Handbreit Matthias

3

Freitag, 20. November 2020, 19:44

Bild 1 "dünner Teil" da sind Löcher drin? wenn ja sitzen dort evtl Madenschrauben drin?

Jan04

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4

Freitag, 20. November 2020, 19:47

Also für mich sieht der zusäztliche Arm mit dem "Nüppel" aus, wie ein Arm an den man einen Autopilotenantrieb anschließt.
Ist nun scheinbar nicht vorhanden, aber nice to have.
Der muß natürlich gelöst sein. Also die Spannschraube, die den Hebel auf die Welle presst.

Der Stift über der Kunststoffscheibe sieht so aus, als wenn er durch die ganze Ruderwelle geht. Das kannst Du ja mal checken.
Der muß dann ausgetrieben werden. Ruder vorher von unten stützen (besser sogar etwas Druck von unten geben. z.B mit einer Bockwinde)

Wenn der Stift raus ist, geht das Ruder nach unten raus.
Gruß Jan -------- :pirat:

5

Freitag, 20. November 2020, 19:48

und Warmmachen hilft immer, evtl auch zusätlzlich Bremsenreiniger in das gebohrte Loch. Schaut auch nach 2 verschiedenen Metallen aus

6

Freitag, 20. November 2020, 19:55

wichtig ist nur schnell die äussere Buchse zu erhitzen damit sie größer wird. Wenn du nur einen kleinen Propan Brenner nimmst ist es schwieriger da sich die Ruderwelle mit erhitzt.

Also schell viel Wärme und nasse Lappen um die Lager des Kreuzgelenkes.
vorher unten gucken was da Sache ist.

  • »Musikanto« ist der Autor dieses Themas

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7

Freitag, 20. November 2020, 23:23

Zitat:
Bild 1 "dünner Teil" da sind Löcher drin? wenn ja sitzen dort evtl Madenschrauben drin?

Das muss ich mal überprüfen

Zitat:
Also für mich sieht der zusäztliche Arm mit dem "Nüppel" aus, wie ein Arm an den man einen Autopilotenantrieb anschließt.
Ist nun scheinbar nicht vorhanden, aber nice to have.
Der muß natürlich gelöst sein. Also die Spannschraube, die den Hebel auf die Welle presst.

Der Stift über der Kunststoffscheibe sieht so aus, als wenn er durch die ganze Ruderwelle geht. Das kannst Du ja mal checken.
Der muß dann ausgetrieben werden. Ruder vorher von unten stützen (besser sogar etwas Druck von unten geben. z.B mit einer Bockwinde)

Wenn der Stift raus ist, geht das Ruder nach unten raus.


Es wäre zu schön , wenn es so wäre. Also der zusätzliche Arm nimmt, wenn ich es will eine Koppelstange auf (am Ende sieht man diesen dicken Knuddel, da kommt die Stange rein). In dem Moment ist eine Verbindung mit dem 2. Steuerstand hergestellt.Mit dieser Stange kann ich schnell nur Pinne alleine oder Pinne und Steuerrad festlegen.

Die Spannschraube, die dieses Teil auf die Welle presst ist schon von mir gelöst.

Der Stift über der Kunststoffscheibe geht leider nicht durch die ganze Ruderwelle, dann müsste ich ja an der gegenüberliegenden Seite einen Austritt sehen.
Normalerweise müsste sich doch die Welle, nach dem Ausbohren des unteren Bolzens, zumindest im Kreuzgelenk drehen lassen, bzw. wenn ich die Pinne oben drehe, sollte das Ruder sich unten nicht bewegen. Da bewegt sich aber ,wie gesagt, überhaupt nichts.

NC35

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8

Samstag, 21. November 2020, 00:01

Das oberhalb der Polyamidscheibe "Nüppel" sieht aus wie ein Spannstift, der auf dieser Scheibe die Last des Ruders nach unten auffängt. Allerdings kann ich ich das nicht richtig sehen.
Um den oberen Beschlag des Gelenkes zu lösen ist schon alles gesagt. Ich verwende oft anstatt des Acetylen Brenners einen WIG Brenner. Schnell viel Wärme auf den Beschlag und die Welle nicht übermässig erwärmen müsste die Verbindung lösen.
Immer die Brandgefahr im Auge behalten.

Viel Erfolg!

Jan04

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9

Samstag, 21. November 2020, 10:57

Alles etwas seltsam.

Das Kreuzgelenk wird, wie schon von den anderen gut beschrieben, festgerottet sein. Rostiger Stahl auf VA Welle...
Da hilft wirklich nur Wärme, WD40 und Bewegungstherapie.

Vielleicht das Ruderblatt draußen irgendwie blockieren und dann bewegt oben einer die Pinne während der andere unten das Kreuzgelenk erwärmt.

Die Passstifte, Madenschrauben was auch immer müssen raus. Die stützen sich ja auf die Kunstoffplatte.
Dafür, wie gesagt das Ruder ein bisschen nach oben drücken, wenn es geht.
Das die einseitig in der Welle stecken, sehe ich konstruktiv als Fehler an.
Gruß Jan -------- :pirat:

HeikeS.

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10

Samstag, 21. November 2020, 12:01

Zitat

Die Spannschraube, die dieses Teil auf die Welle presst ist schon von mir gelöst.

Lösen reicht vermutlich nicht. Im Normalfall ist in der Welle eine Hohlkehle durch die die Spannschraube zusätzlich auf der Welle gesichert ist. Also Spannschraube austreiben.
Viel Erfolg.
Heike

Klaus13

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11

Samstag, 21. November 2020, 17:28

Moin,

der Nüppel über der Kunststoffscheibe könnte eine Passfeder sein und ist erstmal nicht Dein Problem. Bevor Du da jetzt weiter mit Gewalt dran gehst, würde ich alle Möglichkeiten ausschöpfen, das alte und neue Fett aus dem Kreuzgelenk zu waschen, OHNE es zu demontierten. Du musst es ja auch wieder zusammenbekommen. Das sollte auch möglich sein, denn wenn das Gelenk vor Deiner Fetteinspritzung beweglich war, dann muss sich dieser Zustand auch wieder herstellen lassen.

Als Neueigner eines Bootes neigt man dazu, alles ganz gründlich zu machen und zerlegt einfach mal alles. Das bringt oft nur Frust, weil weniger manchmal mehr wäre; ich weiß aus leidvoller Erfahrung, wovon ich da spreche :O . Es sollte auch Berücksichtigung finden, dass Du KEIN Schlosser bist, sondern soweit ich weiß einer ganz anderen Profession nachgehst. Da gibt es dann eben Grenzen. Meiner Erfahrung nach, kann man eben NICHT alles immer selber machen.

Gruß Klaus
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Maris-Blog

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12

Samstag, 21. November 2020, 18:18

Lösen reicht vermutlich nicht. Im Normalfall ist in der Welle eine Hohlkehle durch die die Spannschraube zusätzlich auf der Welle gesichert ist. Also Spannschraube austreiben.


Hallo Heike

Die Spannschraube geht nicht durch die Welle, sondern verläuft vor der Welle, kann man auf den Fotos schwer erkennen.Im Anhang im Foto ist es glaube ich etwas besser zu sehen.
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13

Samstag, 21. November 2020, 18:23

Moin,

der Nüppel über der Kunststoffscheibe könnte eine Passfeder sein und ist erstmal nicht Dein Problem. Bevor Du da jetzt weiter mit Gewalt dran gehst, würde ich alle Möglichkeiten ausschöpfen, das alte und neue Fett aus dem Kreuzgelenk zu waschen, OHNE es zu demontierten. Du musst es ja auch wieder zusammenbekommen. Das sollte auch möglich sein, denn wenn das Gelenk vor Deiner Fetteinspritzung beweglich war, dann muss sich dieser Zustand auch wieder herstellen lassen.

Als Neueigner eines Bootes neigt man dazu, alles ganz gründlich zu machen und zerlegt einfach mal alles. Das bringt oft nur Frust, weil weniger manchmal mehr wäre; ich weiß aus leidvoller Erfahrung, wovon ich da spreche :O . Es sollte auch Berücksichtigung finden, dass Du KEIN Schlosser bist, sondern soweit ich weiß einer ganz anderen Profession nachgehst. Da gibt es dann eben Grenzen. Meiner Erfahrung nach, kann man eben NICHT alles immer selber machen.

Gruß Klaus



Hallo Klaus
Das Problem ist, dass das Fett nicht im Kreuzgelenk sitzt, sondern über dem Schmiernippel an die Welle gedrückt wurde. Siehe Bild Antwort auf Heikes Vorschlag.
Ich gebe dir völlig recht, als Musiker sollte ich mich mit bestimmten Arbeiten zurückhalten, ich würde mich da auch nicht ranwagen, wenn ich im Verein nicht auch liebe Menschen um mich rum hätte, die handwerklich sehr bewandert sind und mir immer mal wieder zur Hand gehen. Die sind im Moment auch etwas ratlos, deshalb auch mein Posting hier im Forum.
lG Klaus

HeikeS.

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14

Samstag, 21. November 2020, 18:26

Den Stift hatte ich anfangs übersehen, scheint hohl zu sein, oder ? Dann hätte man zur zusätzlichen Sicherung einen Kerbstift in die Welle getrieben, beklemmt sich von selber. Das die Schraube nicht durch die Welle geht ist klar, aber bist du dir sicher das die Schraube komplett vor der Welle ist ? Ich kenne es vielfach das in der Welle eine 2 bis 3 mm tiefe Hohlkehle ist, durch die die Schraube verläuft.

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15

Samstag, 21. November 2020, 18:26

Da hilft wirklich nur Wärme, WD40 und Bewegungstherapie.

Vielleicht das Ruderblatt draußen irgendwie blockieren und dann bewegt oben einer die Pinne während der andere unten das Kreuzgelenk erwärmt.


Hallo Jan
Das haben wir heute probiert, keinen Millimeter Bewegung. Jetzt kommt am Montag erst mal Rostlöser zum Einsatz, mal schauen ob es dann in den folgenden Tagen (nach dem Rostlösereinsatz) und Wärme irdendwie geht.

lG Klaus

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16

Samstag, 21. November 2020, 18:30

so sieht das Ganze komplett aus
»Musikanto« hat folgende Datei angehängt:
  • Kreuzgelenk.jpg (1,36 MB - 53 mal heruntergeladen - zuletzt: Heute, 14:28)

17

Samstag, 21. November 2020, 18:51

Ärgere dich nicht lange daran rum wenn es nicht klappt, such dir einen guten Schlosser, Werft , oder Landmaschinenmechaniker.
Der löst deine Probleme kostet etwas Geld aber du kommst weiter. Hätte dir auch kurz geholfen bin aber zu weit weg.

Gruß Matthias

Klaus13

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18

Samstag, 21. November 2020, 20:24


Das Problem ist, dass das Fett nicht im Kreuzgelenk sitzt, sondern über dem Schmiernippel an die Welle gedrückt wurde. Siehe Bild Antwort auf Heikes Vorschlag.


Ah, das hatte ich im Eingangspost überlesen. Aber auch diese geschmierte Lagerung sollte sich eigentlich ohne Demontage reinigen lassen. Weißt Du überhaupt, wie dieses Lager dort aufgebaut ist? Nicht, dass Dir beim Ausziehen der Welle haufenweise Kugeln oder Kegel oder kleine Walzen in den Schoß fallen? Bei modernen Jefa-Lagern kann Dir das so passieren. Bei Deinem Baujahr tippe ich allerdings auf eine solide Buchse ohne Kugel-, Wälz-, oder Kegellager.

Der Tipp, einen versierten Schlosser dran zu lassen, ist vielleicht nicht der schlechteste. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass Du den ausgebohrten Bolzen nicht als konisch erkannt hast und daher von der falschen Seite austreiben wolltest. Wäre das denkbar?

Zumindest die Spannschraube liegt nach dem Bild deutlich vor der Ruderwelle. Da hast Du recht.

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

Maris-Blog

Der Beitrag von »Klaus13« (Samstag, 21. November 2020, 20:25) wurde aus folgendem Grund vom Autor selbst gelöscht: Doppelpost (Samstag, 21. November 2020, 20:26).

akkaml

Moses

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Heimathafen: Vegesack

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20

Samstag, 21. November 2020, 21:31

Hallo Klaus,
hier meine Gedanken zu dem Problem/ Deinen Fragen:

1. Nüppel:
meinst Du mit "Nüppel" den Stift über der Kunststoffscheibe (unter der Koppelplatte), wie er in Deinem ersten Foto "Nüpsel" zu sehen ist?
Dann wäre dieser Stift in Deiner Zeichnung "Ruder_0" an der falschen Stelle dargestellt, dort ist auch die Kunststoffscheibe nicht dargestellt.
Offensichtlich bildet die weiße Kuststoffscheibe die axiale Abstützung der Ruderwelle auf dem Ruderkoker = das Axiallager. Es wäre schon sehr ungewöhnlich, wenn die Kräfte nur einseitig auf die Scheibe übertragen werden würden.
Auf Deinem Foto im Beitrag 12 ist (genau gegenüberliegend zu dem "Nüpsel" auf Deimen ersten Foto) doch ein Austritt dieses Stiftes zu erkennen?
Dann müsste der Stift auch leicht demontierbar sein.

2. Demontage Ruderwelle aus dem unteren Teil des Kreuzgelenkes:
Ich nehme an, dass Dein Foto in Beitrag 12 vor dem Ausbohren gemacht wurde? Hier sind die Umrisse des Bolzens noch zu sehen. Es wäre es interssant, wie denn die Rückseite ausgsehen hat (Durchmessergröße): Evtl. wurde hier ein Kegelstift eingetrieben, das würde erklären, warum Du ihn von vorne nicht demontieren/ heraustreiben konnstest.
Bist Du sicher, dass Du den Bolzen komplett zentrisch über die gesamt Länge ausgebohrt hast? Ich würde mir das freihand nicht zutrauen. Es wäre denkbar, dass der Bohrer nach hinten hin verlaufen ist und somit Bolzenteile die Verbindung immer noch herstellen. Ein Foto von der Rückseite würde das sichtbar machen.

3. Schwergängikeit des Ruders:
Wenn ich das richtig verstanden habe wurde das Ruderlager über den Schmirnippel im Ruderkoker abgeschmiert, was aber keine Verbesserung brachte.
Evtl. verursacht gar nicht dieses Lager die Schwergängikeit!
Es könnte noch das Lager unter der Pinne (unwahrscheinlich) das Axiallager (auch unwahrscheinlich) oder die beiden Lager im Kreuzgelenk in Frage kommen. Ich nehme an, dass die Welle der Pinne gegenüber der Ruderwelle nach vorne geneigt ist (siehe Foto im Beitrag 16) und damit nicht in Flucht verläuft. (Andernfalls wäre sonst das Kreuzgelenk nicht erforderlich).
Versuche mal das obere Lager (das unter der Pinne) zu demontieren, wenn es einfach möglich ist. Dann wäre die Welle ohne Mitwirkung des Kreuzgelenkes drehbar.
Dieser Versuch sollte Gewissheit bringen.
Viel Erfolg wünsche ich Dir!
Grüße von Martin

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