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la paloma

Salzbuckel

  • »la paloma« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8 254

Schiffsname: Jenny N

Bootstyp: Salona 37 RK

Heimathafen: Wackerballig

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1

Samstag, 21. November 2020, 18:26

Alles rund um den Spinnacker und sein Equipment !

Moin zusammen,

da an anderer Stelle der Thread zum Thema leider entgleiste und geschlossen wurde, mache ich an dieser Stelle weiter.
@Quallenschubser: Ok, verstanden, das konnte ich jetzt vor allem auch bildlich und funktional nachvollziehen. Ich denke auch,
das es bei meinem Boot etwas unglücklich wäre, das so zu machen, zu mal der Niederholer nicht am Masrfuss, sondern auf dem
Vorschiff gefahren wird. Auf der Bahn bliebe bei mir der Spiebaum auch eingepickt auf dem Vorschiff liegen, so rödelt man
auch nur einmal.
Gruß
Arne

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »la paloma« (21. November 2020, 22:40)


2

Samstag, 21. November 2020, 18:34

Ich bin, zugegeben, noch nicht mit so großen Booten untrewegs gewesen, jedenfalls nicht mit Spi, aber worin besteht der Sinn, der Niederholer auf dem Vorschiff zu fahren? Bei mir (und allen Booten, die ich kenne) wird der Niederholer zum Mastfuß geführt. Da man den Spi sehr aktiv fährt, muss man nicht noch mit dem Niederholer rumhantieren, wenn der Wind etwas dreht und man die Luvschot dichtnimmt oder fiert.

Marinero

Salzbuckel

Beiträge: 5 395

Schiffsname: Lilla My

Bootstyp: Omega 42

Heimathafen: Aabenraa Sejl Club

Rufzeichen: DF5010

MMSI: 211391180

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3

Samstag, 21. November 2020, 18:58

Pusteblume
Da sitzen bei 50 Fuss Boot mit 200 m² Ballon etwas andere Lasten drauf.


Arne
Das mit dem Baum am Baum ist doch von den Jollen* abgeguckt bzw. übernommen. Ja, es ist praktisch und geht schnell, hört aber m.E. irgendwo bei 10 / 11 m Boot auf, dann wird das ganze Gerödel zu sperrig und der Niederholer (s.o.) kann nicht mehr am Mastfuss gefahren werden.


Schon mal den Zadder beim 5o5er gesehen, doppelte Spibäume, die nur mit Leinen bedient werden:


4

Samstag, 21. November 2020, 19:57

Ich bin, zugegeben, noch nicht mit so großen Booten untrewegs gewesen, jedenfalls nicht mit Spi, aber worin besteht der Sinn, der Niederholer auf dem Vorschiff zu fahren? Bei mir (und allen Booten, die ich kenne) wird der Niederholer zum Mastfuß geführt.
Moin, eine Frage des Zugwinkels und der Lasten. Wenn der Spibaum auch noch etwas angetoppt gefahren wird, kann der Zugwinkel zum Mastfuß sehr spitz und die Last auf dem Niederholer sehr hoch werden.
Mit unserem Spi um ca. 90 qm ist das aber kein Problem.
Zugegeben habe ich auf Booten über 34 ft (Dehler 34 J/V) noch keinen am Baum gehalterten Spibaum gefahren. Jedoch zumindest wenn der aus Carbon ist kann ich mir vorstellen, dass dies auch auf wesentlich größeren Booten noch zu handeln sein müsste, denn nochmals: der muss nur geführt werden. Schwierig könnte es sein, den bei großer Länge (um ca. > 4m) und ungünstigem Winkel (etwa in Lee am Mast stehend) bei viel Lage und bewegtem Boot in die achtere Halterung des Großbaums zu zirkeln. Aus diesem Grund kann unser Spibaum auch auf beiden Seiten des Großbaums gehaltert werden. Wenn es unhandlich wird, nehmen wir immer die Luvseite. Bei uns bestehen jedenfalls diesbezüglich noch Reserven. Das Vorschiff kann buchstäblich fast jedes Kind fahren (außer Spi halsen, natürlich) und gelegentlich lassen wir da auch mal eine 13-jährige herumturnen.

Gruß
Andreas

nikod

Offizier

Beiträge: 232

Schiffsname: Molly

Bootstyp: Friendship 28

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5

Samstag, 21. November 2020, 22:11

Habe für uns jetzt auch mal nen gebrauchten Spi besorgt um das in der nächsten Saison mal auszuprobieren (Friendship 28, 60m² Spi). Da ich überhaupt keine Erfahrung mit Spinnakern habe fehlt mir jede Vorstellung von den Lasten, die an der verschiedenen Stellen auftreten können. Daher spekulativ, bitte korrigiert mich:

* Spifall (8mm) kommt über einen angelaschten Block an den Bügel vor dem Mastkopf. Mittlere Lasten. Sprenger S-Block mit Wirbel / 10 mm / Gleitlager tut's?
* Niederholer. Mittlere Lasten. Low Friction Ring am Pütting für den Babystag? Scheint mir (bei allen Nachteilen eines Babystags) besser zu sein als der Mastfuß. Oder?
* Barberhauler. Geringe bis mittlere Lasten. Low Friction Ringe an die Fußleiste gelascht. Kann ich dann noch experimentieren, bis ich die richtige Stelle gefunden habe.
* Schotblöcke am Heck. Hohe Lasten. Am besten große Ratschen-Blöcke. Festmachen am … Heckkorb? Der Heckklampe?

Niko.
Arbeite am Unterwasserschiff.
Segle mit frischem Unterwasserschiff. :D

6

Samstag, 21. November 2020, 22:24

Bei 60 qm Spi bin ich aber ganz sicher, dass man die Niederholer zum Mastfuß führt. Man fährt Luv- und Leeschot aktiv, jeden Dreher mitnehmend. Da kann man nicht dauernd am NH rumfrickelnn wenn man die Luvschot mal etwas holen will. Aus meiner Spi-Erfahrung: Nierderholer und Schoten sind jeweils voneinander unabhängige Trimmeinrichtungen.
Ich habe am Heck normale Gleitlagerblöcke, die Spischoten gehen auf die Fockwinschen (Fock wird sowieso nicht gefahren, wenn der Spi steht. Ich hab sie provisorisch an den Heckklampen, überlege aber, im Winter solide Fundamente mit liegenden Blöcken anzubauen.

7

Samstag, 21. November 2020, 23:23

1 Spifall (8mm) kommt über einen angelaschten Block an den Bügel vor dem Mastkopf. Mittlere Lasten. Sprenger S-Block mit Wirbel / 10 mm / Gleitlager tut's?
2 Niederholer. Mittlere Lasten. Low Friction Ring am Pütting für den Babystag? Scheint mir (bei allen Nachteilen eines Babystags) besser zu sein als der Mastfuß. Oder?
3 Barberhauler. Geringe bis mittlere Lasten. Low Friction Ringe an die Fußleiste gelascht. Kann ich dann noch experimentieren, bis ich die richtige Stelle gefunden habe.
4 Schotblöcke am Heck. Hohe Lasten. Am besten große Ratschen-Blöcke. Festmachen am … Heckkorb? Der Heckklampe?

1 Ja
2 Ja aber wie zuvor geschrieben: Mastfuß funzt besser
3 Jein, hohe Lasten beim Achterholer auf spitzen Kursen, sonst Ja
4 Warum nicht auch achtern die Fußleiste? Sonst ja
Gruß
Andreas

FirstClass8

Proviantmeister

Beiträge: 486

Schiffsname: Arc-en-Ciel

Bootstyp: Bénéteau FirstClass8

Heimathafen: Chevroux CH

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8

Sonntag, 22. November 2020, 11:08

Ich bin, zugegeben, noch nicht mit so großen Booten untrewegs gewesen, jedenfalls nicht mit Spi, aber worin besteht der Sinn, der Niederholer auf dem Vorschiff zu fahren? Bei mir (und allen Booten, die ich kenne) wird der Niederholer zum Mastfuß geführt. Da man den Spi sehr aktiv fährt, muss man nicht noch mit dem Niederholer rumhantieren, wenn der Wind etwas dreht und man die Luvschot dichtnimmt oder fiert.
Bei der First Class 8, die als kleines Regattaboot mit einem 49m2 Spi gebaut wurde, ist der Niederholer aufs Vordeck und beidseitig nach hinten ins Cockpit geführt. Wohl als direkter Gegenspieler zum Achterholer zur Kontrolle und Stabilisierung des Spibaums auf tiefen Kursen. Dürfte letztendlich Übungs- und Geschmackssache sein.
Walter

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