Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

Friewi

Smutje

  • »Friewi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 12

Wohnort: Thonon les Bains

Schiffsname: Noch keiner

Bootstyp: Jolle Jean Morin 470

Heimathafen: Thonon-les-Bains, Lac Léman

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 23. Februar 2021, 20:54

Jolle Umbau auf Rollfock

Hallo,
meine neue alte Jean Morin 470 hat ein Fock mit Drahtvorliek. Da ich wohl öfter einhand unterwegs sein werde, komme ich um einen Umbau auf Rollfock nicht herum. Hat jemand damit Erfahrung? Bin für jeden Hinweis dankbar.
Stefan

rocket6861

Offizier

Beiträge: 197

Wohnort: Dachau

Bootstyp: Häfele H - 415

Heimathafen: Stegen (Ammersee)

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 23. Februar 2021, 21:08

Warum brauchst für Einhand auf der Jolle eine Rollfock? Was versprichst Du Dir davon?
Gruß Gerhard

seelo

Offizier

Beiträge: 244

Wohnort: Wuppertal

Schiffsname: Albatros

Bootstyp: Carina

Heimathafen: Wuppertal

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 23. Februar 2021, 21:16

Ist kein Hexenwerk. Hallo mal erst. Bei meiner Jolle habe ich damals ein Topwirbel , Kugelgelagert, besorgt und natürlich den Aufrollmechnic. Auf der Boot gekauft. Heute mal Bei Ebay und so schauen. Mehr braucht du nicht wirklich. Evt noch eine Klemme um den Tampen zum Aufrollen zu fixieren. Zusätzlich habe ich mir eine Aufrollvorrichtung ( Hundeleine) dran montiert. Somit hatte ich keine Leinen Lose rumliegen. Gruß ;)
Der Tag hat 24 Stunden. Sollte die Zeit mal nicht ausreichen, nehmen wir halt die Nacht hinzu. ;) und wer Schreibfehler findet : darft sie behalten

Olaf_P32

Seebär

Beiträge: 1 152

Wohnort: Steinhagen

Schiffsname: Irrwisch

Bootstyp: 15m² Jollenkreuzer

Heimathafen: Mardorf

Rufzeichen: Hallo

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 23. Februar 2021, 21:25

Warum brauchst für Einhand auf der Jolle eine Rollfock? Was versprichst Du Dir davon?


Bei der Frage vermute ich mal das du nie Jolle gesegelt bist ;)
Was die Aufrollmechanik angeht schließe ich mich Seelo an. Alles was du dafür benötigst bekommst du einfach im Internet.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

rocket6861

Offizier

Beiträge: 197

Wohnort: Dachau

Bootstyp: Häfele H - 415

Heimathafen: Stegen (Ammersee)

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 23. Februar 2021, 21:47

Ich hab ne Jolle, auch mit Rollfock und fahre Einhand.
Die Rollfock hab ich, weil sie dran war. Aber brauchen, nee eigentlich nicht.
Das taugt weder zum reffen, noch kann man damit während der Fahrt die Fock gescheit aufrollen.
Jetzt erklär, wozu muß ich die haben, was mache ich falsch. Ich bin zwar alt, aber hab erst sehr spät mit dem segeln angefangen.
Gruß Gerhard

Friewi

Smutje

  • »Friewi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 12

Wohnort: Thonon les Bains

Schiffsname: Noch keiner

Bootstyp: Jolle Jean Morin 470

Heimathafen: Thonon-les-Bains, Lac Léman

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 24. Februar 2021, 13:18

Ich habe auch erst spät mit dem Segeln angefangen. Aber ich fühle mich wesentlich wohler, wenn ich beim Rausfahren aus dem Hafen oder beim Anlanden bei Bedarf die Fock wegrollen kann. Und wenn man mit der 470er einhand unterwegs ist und sowieso nicht so viel Gewicht auf die hohe Kante bringen kann, ist die Rollfock auch ganz beruhigend. Ich rede hier nicht vom Reffen.
Stefan

rocket6861

Offizier

Beiträge: 197

Wohnort: Dachau

Bootstyp: Häfele H - 415

Heimathafen: Stegen (Ammersee)

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 24. Februar 2021, 13:34

ich bekomme meine Fock während der Fahrt nicht aufgerollt.
Beim rausfahren unter Groß und dann die Fock ausrollen funktioniert, aber anders rum nicht.
Gruß Gerhard

rocket6861

Offizier

Beiträge: 197

Wohnort: Dachau

Bootstyp: Häfele H - 415

Heimathafen: Stegen (Ammersee)

  • Nachricht senden

8

Mittwoch, 24. Februar 2021, 13:44

Aber Du wolltest ja wissen wie Du das umbaust. Ich hänge mal ein paar Fotos an, wie es bei meinem Boot ist. Ich hoffe, die Bilder helfen Dir weiter.







Gruß Gerhard

Beiträge: 1

Wohnort: Krems

Bootstyp: Korsar jolle bj72. Semperoper Kat 416

Heimathafen: Stausee Ottenstein, Niederösterreich

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 24. Februar 2021, 14:25

Also! Ich bin auch seit vorigem Mai / Juni ein stolzer Kat 416 und Jollen Skipper. Werde beide Boote mit einer Rollfock ausrüsten, bei meinem Segel Kurs lernte ich eine Rollfock zu schätzen. Ich hatte das Glück, die Korsar und den Semperit Kat 416 geschenkt zu bekommen.

10

Mittwoch, 24. Februar 2021, 14:50

Alternativ würde ich vorher ausprobieren die Fock fliegend zu fahren. Wenn Du eine Fock mit Drahtlliek und ein gutes Fall hast, dann mit losem Großsegel das Fockfall richtig durchsetzt, sollte der Vorstag leicht durchhängen. In dem Fall brauchst Du keine Stagreiter. Bergen des Segels ins Cockpit ist in jeder Sicht ein Kinderspiel.
Wenn Du trotzdem gerne Stagreiter fährst, aber das Bergen des Segels problematisch ist, weil z.B. die Kunststoffklipse zu eng sitzen, probier Kabelbinder. Damit gleitet sie in Eleganz und Anmut herab, sobald man das Fall lose gibt - außer es weht dass es raucht.
Sollte das alles nicht funktionieren, mach das mit der Rollfock. Sie rollen allerdings nur bei losem Großsegel oder in neuwertigem Zustand richtig gut.

Beiträge: 1 431

Wohnort: Zeuthen

Schiffsname: Celia

Bootstyp: Hunter 23

Heimathafen: Zeuthen

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 24. Februar 2021, 15:07

Für meine Argie 15 hab ich den Fockroller und Topwirbel selbst gebaut. Das Ding rollt einwandfrei.
Gruß, Jörg!

ruben7587

Salzbuckel

Beiträge: 2 286

Bootstyp: Loper Standfast 27

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 24. Februar 2021, 15:41

Das Rigg des 470er ist so konstruiert , dass mit dem Vorstag der ganze Riggtrimm passiert .
Wenn da eine Rollfock drauf kommt , dann leidet die Segeleigenschaft erheblich .
Die Fock wird nicht am Vorstag gefahren . Der Draht in der Fock ist das Vorstag .

Wenn man Einhand damit segeln will , dann :
Tampen an das lose baumelnde Vorstag . Fock hoch , am Tampen ziehen und das Fockfall auf
der Hakenleiste - unten - einhängen . Besser ist es , wenn man die Großschot zum Ziehen nimmt ,
weil man sonst keine Spannung auf das Rigg bekommt . Ein Ende an das los Vorstag , das andere Ende
um den Mast . Zum Lösen braucht man die Großschot nicht . Da reicht ein Tampen .
Moderboot beschreibt das richtig , die Fock fällt ins Boot und fertig .

Kein 470er Segler würde über das Vordeck gehen ( es sei denn , er wiegt unter 50 kg ) .
Anlegern immer über die Seite auf Höhe der Wanten und dabei stört die Fock eh nicht .
In Richtung Slipanlage kommt das Groß runter und man taumelt langsam mit der Fock da rein .

Rollfock ?? wofür ?

horstj

Salzbuckel

Beiträge: 2 453

Wohnort: D - Meer - Berge = Münster

Bootstyp: Jeanneau Microsail

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 24. Februar 2021, 16:50

Aber Du wolltest ja wissen wie Du das umbaust. Ich hänge mal ein paar Fotos an, wie es bei meinem Boot ist. Ich hoffe, die Bilder helfen Dir weiter.


Moin,

bei dem System könnten drei Probleme auftreten:
Du bekommst die Fock nicht eingerollt, besonders auf Vorwindkurs.
Das Boot fährt kaum Höhe mangels Spannung im Rigg und auf dem Vorliek.
Bei mehr Druck knickt der obere Beschlag seitlich ab, weil das Vorstag auch seitlich zieht.

Rubens hat ja schon geschrieben, dass beim 470er eigentlich ein Drahtvorliek und das mit viel Spannung gefahren wird. Daher ist eine Rollfock not-so-easy. Dennoch gibts mehrere Möglichkeiten.
Kleine Rolltrommel und high-load Wirbel und das Drahtvorliek mittig angeschlagen. Am Wirbel noch eine STange oder den Selden Spezial Schäkel gegen verdrehen. Dennoc kann es sein, dass Du zum ein/ausrollen noch die Spannung anpassen musst.
Dreilochscheibe und das Drahtvorliek außermittig angeschlagen (System Bartels B1). Evtl. noch ein Drahtfall über dem Wirbel zum richtig durchsetzen statt der Talje auf der Rolltrommel. Funktioniert sehr zuverlässig, man verliert aber viele Vorlieklänge.
Fock auf Stagreiter umbauen, Vorstagspannvorrichtung und die Fock per Bergeleine aufs Deck ziehen. Finde ich bei kleinen Booten oft eine gute Lösung.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

rocket6861

Offizier

Beiträge: 197

Wohnort: Dachau

Bootstyp: Häfele H - 415

Heimathafen: Stegen (Ammersee)

  • Nachricht senden

14

Mittwoch, 24. Februar 2021, 17:33

Das Vorstag ist locker, Spannung kommt über die Fock und da knickt dann auch nix weg.
Das Boot fährt auch gut Höhe, weit mehr als ein Laser zB.
Die Fock läßt sich während der Fahrt nicht gescheit aufrollen, das ist wahr.

Ich muß auch noch anmerken, auf dem Bild ist das Boot zu sehen, als ich es damals bekommen und zum ersten Mal aufgeriggt habe. Gefahren bin ich das Boot so nicht.
Gruß Gerhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rocket6861« (24. Februar 2021, 18:02)


Olaf_P32

Seebär

Beiträge: 1 152

Wohnort: Steinhagen

Schiffsname: Irrwisch

Bootstyp: 15m² Jollenkreuzer

Heimathafen: Mardorf

Rufzeichen: Hallo

  • Nachricht senden

15

Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:08

Also ich hatte lange einen Obermeier Korsaren. Da wurde das Fockfall mit einer Bierkiste (Taljenbox der Feinwerktechnik Schliersee) dicht gesetzt. Der Fockroller funktionierte bei dem Boot ganz hervorragend. Aber er ist selbstredend nur zum Bergen geeignet. Zum Reffen ist das nicht gedacht.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

rocket6861

Offizier

Beiträge: 197

Wohnort: Dachau

Bootstyp: Häfele H - 415

Heimathafen: Stegen (Ammersee)

  • Nachricht senden

16

Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:57

Hm, wenn ich jetzt der einzige bin, der die Fock während der Fahrt nicht aufrollen kann, dann muß ich da nochmal ran und schauen was da los ist.
Gruß Gerhard

horstj

Salzbuckel

Beiträge: 2 453

Wohnort: D - Meer - Berge = Münster

Bootstyp: Jeanneau Microsail

  • Nachricht senden

17

Mittwoch, 24. Februar 2021, 23:11

Also ich hatte lange einen Obermeier Korsaren.


Unterdeck? Das ist nicht nur schick sondern durch die lange Achse und doppelte Führung wird ein "Taumeln" des Rollers verhindert, wodurch auch ohne drei/vierlochscheibe eine Fock mit Drahtvorliek oft gut gerollt werden kann. Auch bei 15ern findet man sowas manchmal.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

grauwal

Salzbuckel

Beiträge: 2 081

Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

  • Nachricht senden

18

Donnerstag, 25. Februar 2021, 08:24

..........Da wurde das Fockfall mit einer Bierkiste ............

.... oder einem Hebelstrecker dichtgesetzt.

In diesem Fall bietet sich eine weitere Möglichkeit an.
Man sichert den Mast mit dem Spifall und fiert die komplette aufgerollte Fock. Die lässt sich dann, in großen Buchten gelegt, geschützt wegpacken. Ein Vorstag ist nicht nötig.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

horstj

Salzbuckel

Beiträge: 2 453

Wohnort: D - Meer - Berge = Münster

Bootstyp: Jeanneau Microsail

  • Nachricht senden

19

Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:02

..........Da wurde das Fockfall mit einer Bierkiste ............

.... oder einem Hebelstrecker dichtgesetzt.

In diesem Fall bietet sich eine weitere Möglichkeit an.
Man sichert den Mast mit dem Spifall und fiert die komplette aufgerollte Fock. Die lässt sich dann, in großen Buchten gelegt, geschützt wegpacken. Ein Vorstag ist nicht nötig.

Gruß Franz


Du bist beim Korsar immer aufs Vordeck gekrabbelt um das Spifall am Vorstagpütting festzutüddeln - einhand? Respekt.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

grauwal

Salzbuckel

Beiträge: 2 081

Schiffsname: lebhaft

Bootstyp: Aquanaut 1000

  • Nachricht senden

20

Donnerstag, 25. Februar 2021, 09:17

..........Da wurde das Fockfall mit einer Bierkiste ............

.... oder einem Hebelstrecker dichtgesetzt.

In diesem Fall bietet sich eine weitere Möglichkeit an.
Man sichert den Mast mit dem Spifall und fiert die komplette aufgerollte Fock. Die lässt sich dann, in großen Buchten gelegt, geschützt wegpacken. Ein Vorstag ist nicht nötig.

Gruß Franz


Du bist beim Korsar immer aufs Vordeck gekrabbelt um das Spifall am Vorstagpütting festzutüddeln - einhand? Respekt.


Nicht immer. Nur wenn daS Boot am Liegeplatz lag oder auf dem Trockenen stand. Beim Segeln braucht man sowohl das Stag (hier Vorliek) als auch die Fock :)
Boot liegt fest -> Fock ist aufgerollt -> Spifall auf den Bugbeschlag -> Hebelstrecker (oder Bierkiste) gelöst und Fall augehakt -> Fall fieren. Dann liegt die Wurst an Deck und kann weggestaut werden.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 2 028   Hits gestern: 7 026   Hits Tagesrekord: 12 076   Hits gesamt: 6 334 667   Hits pro Tag: 2 451,11 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 12 875   Klicks gestern: 44 010   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 48 129 817   Klicks pro Tag: 18 623,15 

Kontrollzentrum