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1

Dienstag, 23. Februar 2021, 20:55

ein wenig Wasser im Ruder

Hallo

Am unteren Ruderlager, auf Skeg, hatte ich immer ein wenig Wasser. Jetzt habe ich das GFK-Ruder ausgebaut. Am unteren Wellenaustritt scheint ein Minilöchlein (mit Lupe) am Wellenaustritt zu sein.

Zunächst habe ich unten ins Ruder mal ein Loch gebohrt. Wasser kam so gut wie keines. Mit einem Schweißdraht durchs Loch, habe ich den Schaum 3 mal quer durchs Ruder durchstochen. In 4 Wochen kamen max. 20 cm³ Wasser raus.

Auf einer Seite des Ruders waren viele kleine Bläschen (max 3-4 mm Durchmesser), kein Geruch. Ich habe das kpl. Ruder mal mit dem Farbkratzer abgezogen. Antifouling runter, danach eine hellblaue Schicht, dann eine weiße Schicht, dann eine grüne und drauf ist jetzt noch eine dunkelblaue (danach kommt Glasfaser). So wie es beim Abziehen aussah sind die Bläschen zwischen der grünen und letzten blauen Schicht. Diese letzte blaue Schicht sieht sehr intakt aus. Können die Bläschen von schlechtem Farbaufbau und der Sonnenseite im Frühjahr im Freilager sein? Oder doch Bläschen durch Art Osmose aus dem Ruder? Bläschen sind mir dazu fast zu klein und flächig über die eine Ruderseite.

Sollte ich das Ruder wirklich aufmachen und Schaum raus und neu aufbauen??? Ich tendiere bei so wenig Wasser eher dazu oben und unten beim Ein und Austritt der Ruderwelle ins Ruderblatt eine Hohlkehle zu fräsen und diese zu dichten. Das von mir gebohrte Loch unten im Ruder würde ich gern lassen und ein V4A Eisen einlaminieren und mit Kontrollschraube verschließen. So könnte man im Herbst diese öffnen und sehen was Sache ist. Gute Idee oder eher nicht???

Klaus13

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2

Dienstag, 23. Februar 2021, 21:03

Moin,

um welches Boot handelt es sich denn und wie alt ist es? Man kann sich auch verrückt machen. Ich hatte mal eine Shipman28, die hatte eine Bohrung unten im Ruder, damit das in der Saison eingelaufene Wasser ablaufen konnte, bevor der Winter kam.

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

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Erlkönig9-5

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3

Dienstag, 23. Februar 2021, 21:18

Moin,

ich kann Klaus nur beipflichten. Nicht gleich verrückt machen. Meistens ist es beim Welleneintritt ins Ruderblatt, wo durch Biegemomente es zu Rissen im Laminat und folglich zum Wassereintritt kommt.
Häufig reicht schon eine 45° Phase mit dem Dremel rund um den Welleneintritt zu fräsen, um dann mit MS- Polymerklebstoff einen flexibleren Werkstoffübergang zu haben, der auch Biegemomente der Welle mitmachen kann.
Aber es gibt noch andere Möglichkeiten, doch diese sind ungleich aufwändiger und teurer.
Entscheidend ist aber auch die Belastung der gesamten Ruderkonstruktion, also ob es sich um ein tiefgehendes Spatenruder handelt oder um ein dreifach gelagertes und angehängtes Ruder eines Langkielers handelt.

Handbreit, Ansgar

superlolle

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4

Dienstag, 23. Februar 2021, 21:29

Moin,

um welches Boot handelt es sich denn und wie alt ist es? Man kann sich auch verrückt machen. Ich hatte mal eine Shipman28, die hatte eine Bohrung unten im Ruder, damit das in der Saison eingelaufene Wasser ablaufen konnte, bevor der Winter kam.

Gruß Klaus
Kommt mir bekannt vor ... :O

5

Dienstag, 23. Februar 2021, 22:11

Ist eine Southerly 100 und 18 Jahre alt.

Das Ruder hat ganz unten ein richtiges Lager. Hab im Moment kein Bild nur kleine Zeichnung.
»tec-segeln« hat folgende Datei angehängt:
  • ruder.jpg (2,42 kB - 123 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 23:15)

Katty262

Admiral

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6

Dienstag, 23. Februar 2021, 23:18

Bei Deinem Boot bzw. Rudertyp dringt nässe meist durch die Verschraubung unten ein. Wassereintritt durch die welle ist da eher untypisch (da biegt und verwindet sich nichts). Am einfachsten wäre es du ziehst das Ruder, bohrst unten noch ein paar Löcher mehr rein und temperst das im Heizungskeller mal 2 Wochen. Löcher zu spachteln, schrauben neu eindichten und fertig für die nächsten 18 jahre (alternativ die Schrauben alle 5-6 Jahre neu eindichten)

Wenn die blässchen nicht im gfk sondern nur zwischen den Farbschichten sind ist das gfk nicht geschädigt.
„Man ist entweder Teil der Lösung oder Teil des Problems“ zitat Gorbatschow.

emotion

Kapitän

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7

Mittwoch, 24. Februar 2021, 09:56

Ist eine Southerly 100 und 18 Jahre alt.

Das Ruder hat ganz unten ein richtiges Lager. Hab im Moment kein Bild nur kleine Zeichnung.



Ablaufen lassen (hast du ja schon), trocknen lassen, versiegeln, nutzen.

Aber eine Southerly 100 mit Baujahr 2003 gibt es meines Wissens nach nicht.

korrigiere, offensichtlich doch

https://sailboatdata.com/sailboat/southerly-100
Gooden Wind

Hendrik

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