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Marinero

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41

Mittwoch, 2. Juni 2021, 18:54

Vielleicht gibt es sowas ja passend für dein Rohr? Dann musst du nur den Mastfuss komplett tauschen und fertig.



Floppy

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42

Samstag, 5. Juni 2021, 12:07

Hallo Marinero,
ja genau so habe ich das vor. Jedoch vermute ich, dass ich das selber bauen muss damit es erschwinglich wird. Wie würdet ihr die Rollen gestalten? Kugelgelagert oder mit Gleitlagern?
Gleitlager sind unempfindlich gegen Korrosion und haben weniger Probleme wenn sie nicht bzw. nur wenig bewegt werden.
Gleitlager haben etwas mehr Reibung. Im Beispiel sind ja auch Gleitlager, damit sollte sich das entschieden haben.
Im Gegensatz zum Beispiel, würde ich jedoch mit Lagerbuchsen arbeiten, denn dann lassen sich diese im Verschleißfall leicht austauschen.
Ich freue ich schon auf den nächsten Winter, da habe ich wieder viele schöne Projekte. Der Umbau des Masten, der Boden im Salon soll erneuert werden, bei der Gelegenheit möchte ich auch einen funktionaleren Tisch bauen. Einige weitere Projekte werden sicher noch hinzu kommen. Der Elektroantrieb, die Windfahnensteuerung, ein Dingi und einige weitere Ideen warten ja noch auf ihre Umsetzung.
Viele Grüße
Philipp

Floppy

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43

Donnerstag, 10. Juni 2021, 09:40

Hallo Leute,
ich habe ein Brett aus Rubinie bekommen, das sieht dem Teak schon sehr ähnlich, ist aber etwas härter.

Ist das vielleicht eine Alternative zum Teak?
Hat von euch jemand Erfahrungen damit?

Viele Grüße
Philipp

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44

Donnerstag, 10. Juni 2021, 10:33

Robinie ist ein super Holz, gerade für solche Zwecke; es sollte nur gut abgelagert sein, weil es am Anfang zuweilen noch stark arbeitet.

Habe immer wieder Zaunpfosten, die +- 40 Jahre in der Erde staken, die sind dann abgefieselt dünn geworden, aber immer noch nicht zu zerbrechen..

Floppy

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45

Donnerstag, 10. Juni 2021, 16:51

Vielen Dank David,
dann werde ich mal schauen ob ich gut abgelagertes Holz bekommen kann.
Viele Grüße
Philipp

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46

Donnerstag, 10. Juni 2021, 23:33

Hallo Philipp,

was möchtest Du nochmal genau damit machen?

Vielleicht habe ich Passendes für Dich .... Habe mal vor Jhren eigen Robinie aufgesägt und bis jetzt nicht verwertet ... also Luft-, nicht Kammergetrocknet.

Floppy

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47

Sonntag, 13. Juni 2021, 00:18

Hallo David,
der Salonboden im Poggsken, hat meiner meinung nach einen nicht optimalen Aufbau. Er besteht aus einer ca. 20mm dichen Siebdruckplatte die die Bilge abdeckt.Darauf ist quer eine 7cm "Balkenlage" Montiert die den eigentlichen Boden aus 12mm Sperrholz trägt. Durch die Balkenlage verläuft ein 1 Heizungsrohr und drei Stromkabel. Der eigentlich vorhandene Stauraum wird quasi nicht genutzt. Auch der Zugang zur Bilge ist nur durch ein 120mm Loch in der Siebdruckplatte möglich. Der Salontisch ist mit diesem Boden verschraubt und steht eigentlich immer im Weg wenn man zur Toilette, zum Kleiderschrank oder in die Vorkabine will. Der Fuß des Salontisches dient als Stauraum und ist entsprechend voluminös. Schön wäre es also wenn ich den Salontisch weniger voluminös und vielleicht auch aus dem Weg schiebbar gestalten könnte. Noch weiß ich nicht wie ich das hin bekomme. Ich habe über ein Flugzeugschienensystem nachgedacht, aber auch ein Drehsystem habe ich mir überlegt.
https://www.amazon.de/LABT-Airlineschien…la-698387342368

Lange Erklärung, ich brauche also Bretter um eine Fläche von etwa 180x80cm zu bedecken, die Bretter sollten eine Stärke von 10-16mm haben. Der Boden bekommt zwei Luken, so dass die Bretter nicht über die volle Länge gehen müssen.

Viele Grüße
Philipp

Floppy

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48

Sonntag, 13. Juni 2021, 12:07

Hallo Leute,
ich habe noch mal weiter gesucht und Überlegt. In meinem Auto hatte ich mal dieses Airlineschienensystem, ich muss leider sagen, dass es ziemlich schnell verkratzt und auch recht umständlich gearbeitet hat.
Alternativ habe ich dieses System ins Auge gefasst:
https://www.ebay.de/itm/274788578876?has…XEAAOSwNIJglRjP
Das sind einfach Montageprofile, die gibt es in 40x16mm. Dazu die Gleitschuhe aus dem Link. damit hätte ich eine 80mm breite Tischbasis, das ist etwas weniger als die 100mm zur Zeit. In der Mitte des Gleitschuhs würde ich ein T-Nutenstein einsetzen und mit einem Exzenterspanner betätigen. Mit Hilfe der Schienen könnte man den Tisch dann als Leesegel vor die jeweilige Bank schieben und hätte auf der anderen Seite einen breiteren Gang zum Vorschiff.
Ich überlege ob man die Tischplatte nicht mit einem Falt-Drehmechanismus ausstattet. also die Platte dreiteilen und die dreiteile auf einander falten. Im Bedarfsfall kann man dann die Platte aus einander falten, wenn man sie dann um 80° dreht, können sich die Flügen der Platte auf dem breiten Sockel des Tischfußes abstützen. Ich glaube das ist eine einfachere Lösung als es zur Zeit ist.
Beim Original Tisch ist es so dass die Platte auch dreigeteilt ist, ein Teil ist fest die seiten Teile hängen seitlich herunter (ungesichert)
Mann kann sie hoch klappen, dann muss man einen Metallbeschlag (Konsole) ausklappen und sichern. Wenn man dann noch den Holzriegel zwischen Metallbeschlag und Unterseite Tischplatte schwenkt ist der Tisch sogar fast eben, das ist mächtig kompliziert und man quetscht sich gerne die Finger.
Ich werde gleich mal versuche es im CAD zu zeichnen, dann wird deutlicher, was ich mir da so überlegt habe.
Viele Grüße
Philipp

Marinero

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49

Sonntag, 13. Juni 2021, 19:29

Beim Original Tisch ist es so dass die Platte auch dreigeteilt ist, ein Teil ist fest die seiten Teile hängen seitlich herunter (ungesichert) Mann kann sie hoch klappen, dann muss man einen Metallbeschlag (Konsole) ausklappen und sichern. Wenn man dann noch den Holzriegel zwischen Metallbeschlag und Unterseite Tischplatte schwenkt ist der Tisch sogar fast eben, das ist mächtig kompliziert und man quetscht sich gerne die Finger.
So haben das Millionen von Booten seit hundert Jahren. Finger hab ich mir noch nie gequetscht.

Ich überlege ob man die Tischplatte nicht mit einem Falt-Drehmechanismus ausstattet. also die Platte dreiteilen und die dreiteile auf einander falten. Im Bedarfsfall kann man dann die Platte aus einander falten, wenn man sie dann um 80° dreht, können sich die Flügen der Platte auf dem breiten Sockel des Tischfußes abstützen.
Das klingt für mich kompliziert. Aber zeig mal deine Zeichnung.

Floppy

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50

Montag, 14. Juni 2021, 10:39

Zeichnung kommt, ich habe den Tisch noch nicht soweit das er vorzeigbar ist.
Ich bitte noch um etwas Geduld.
Viele Grüße
Philipp

Floppy

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51

Montag, 14. Juni 2021, 12:37

Um die Neugierde zu befriedigen hier das erste CAD-Bild
Die Balkenlage unter dem Fußboden werde ich voraussichtlich aus GFK direkt in den Rumpf laminieren. Also ein Schaumstoffkern bauen, der an die Rumpfkontur angepasst wird. Anschließend kann ich diesen Kern mit GFK ummanteln und in den Rumpf laminieren. So bekomme ich eine solide Basis für Tisch und Fußboden.
Die Profilschienen werden direkt auf die Querträger geschraubt. Der Boden bekommt drei Luken um einen guten Zugang zur Bilge zu erhalten. Außerdem kann man die Bilge so auch als Stauraum nutzen.
Leider habe ich noch keine weiteren Details fertig.
Falls euch Einwände oder Optimierungen auffallen, würde ich mich sehr über Kommentare freuen.
Viele Grüße
Philipp
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52

Montag, 14. Juni 2021, 17:13

Hallo Leute,
jetzt habe ich auch die Exzenterklemmen und die Bodenluken eingebaut. Ich hoffe Ihr könnt euch jetzt vorstellen was ich da vorhabe.
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53

Montag, 21. Juni 2021, 18:58

Hallo Freunde des Segelsports,
wieder ist ein viel zu kurzes Wochenende am Boot vorbei. Wir sind am Freitag angereist, mein Sohn mein Hund und ich. der erste Blick galt wie immer der Bilge. Die Aufgabe der Bilge ist ja das Wasser zu sammeln welches ins Boot eindringt. Zum Glück habe ich auch meine Akkuschrauber samt Bohrer dabei, denn die Bilge war staubtrocken, mit einer kleinen 4mm Bohrung wollte ich das Problem beheben, doch mein Stegnachbar meine ich sollte mal segeln mit trockener Bilge versuchen, es ist zwar unsportlich und nicht besonders seemännisch, doch was soll ich sagen - das geht auch.

Ich hatte dann noch ein kleines Leck im Abwassersystem das habe ich mit ein paar neuen Rohrbögen und neuen Rohren beseitigt, jetzt ist auf der Seite auch alles in Ordnung.

Dann wollte ich neue Gardienenstangen anbringen - schaue in meine Material Kiste - Stuhl ich hatte die M4x8schrasuben vergessen. Na gut dann tausche ich die Splinte in den Relingstützen gegen die neuen Linsenkopfschrauben aus - Stuhl auch die liegen zuhause auf dem Schreibtisch, doch das war mir auch lieb, denn zum an Deck Arbeiten war es viel zu heiß und sonnig. Ich habe statt dessen dann mal die Badeleiter aus der Baxkiste geholt und von meinem Sohn testen lassen. Ihn trägt sie, doch die Ostsee war sehr nass und er ging nur bis zur untersten Stufe ins Wasser so blieb die Badehose trocken.

So ging der Samstag mit Quatschen und intensivem Ausruhen ins Land. Sonntag war dann Aktion angesagt, um 10:00 kommt Mein Kumpel und will uns in die Tiefen weihen des Segelns ein weisen. Allso 7:00 aufstehen und mit dem Hund eine Runde gehen. Runter vom boot auf dem Steg droht aus der Ferne ein Blitz, kein Donner also weit weg. wir schaffen sie 800m zum Auto, schnell einen SChluck trinken doch dann ging es los Hund ins Auto Herrchen ins Auto und der Platzregen konnte arbeiten. Nach 8 Minuten war alles vorbei und wir konnten die Hunderunde fortführen. Wieder 800m bis hinterm Deich und dann kam der echte Regen, Hund nass, Herrchen nass und Segeltörn wird wohl nichts. Punkt 10:00 steht mein Kumpel am Bug und die Sonne vertreibt den Regen. Schnell Schiff klariert, Motor starten Leinen los und Segel noch im Hafen gesetzt. Leichte Briese also das größte Tuch ausgepackt und ab dafür, durch das schmale Fahrwasser aus dem Hafen - was kann es schöneres geben. Die große Genua hatte ich noch nie aufgezogen - Genua vom Vorstag bis zum Schothorn des Groß, ist das schon eine 200% Genua? Auf dem topgetakelten Langkieler macht das einen fantastischen Eindruck man kommt sich vor wie auf einem alten Atmirals Cupper. Wir sind auf ein Fischbrötchen von Wenttorf rüber nach Schikksee geflogen. Pöggsken hatte richtig Spaß und wollte sich vor Freude bei jeder Böhe auf die Seite legen, Krängung gefühlt 60° real 30°. Es steht aber auch nicht geschrieben, dass die Relingfüße oberhalb des Wasserspiegels bleiben müssen.

Leider gab es für mich bei einem kurzen gang unterdeck um die GPS Logge zu lesen (4-5Kn) eine böse Überraschung - Wo kommt das Wasser her? Offenbar wird Wasser über die Plichtdrainage ins Boot gedrückt. Das ist also ein Projekt, dass ich mir ansehen muss.

tbc.

Floppy

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54

Montag, 21. Juni 2021, 19:58

Nach dem Fischbrötchen und einem nahe zu typisch Langkieler verunglücktem Ablegemanöver ging es dann mit der nächst kleineren Genua zurück. Wieder das gleiche Spiel, nur diesmal waren die Böhen noch heftiger, so dass wir wieder mit gefühlten 60° Krängung dahin flogen. Jetzt hatte sich auch die Mechanische Logge frei gearbeitet und zeigte eine Geschwindigkeit von bis zu unglaublichen 1.9Kn an. Real waren wir schneller als auf der Hinfahrt, geschätzt haben wir 6kn durchs Wasser gemacht.

Die Ansage war unter segeln in die Box! Unter Vollzeug die schmale Hafeneinfahrt, immer am Tonnenstrich entlang, das ließ sich bei dem Böhen allerdings auch gut halten. Im Hafen gilt 3kn Speedlimmit, alles OK. unser Logge zeigt 1,7kn ;) . Im Vorhafen die Genua geborgen und mit dem Großsegel Richtung Steg 7 - Achterlicher Wind. Dann ein kurzer Moment der Schwäche auf Höhe Steg 5 und das Groß geborgen, Unmittel bar sank die Logge auf unter 0,5 - 0,3 - 0,2 Knoten also doch den Bukh anwerfen und wieder diese Schmach, beim Posen versagt.
Ein sehr spaßiger Törn war leider viel zu schnell vorbei.

Mein Kumpel ist Bootsbauer und ein sehr erfahrener Seebär, so konnte ich richtig viel lernen viele gute Tipps bekommen. Sein Fazit zum Pöggsken:
Das Ding macht richtig Spaß, wenn man will ist richtig schnell, mit optimalem Segeltrimm ist es sehr gut beherrschbar und es kann soviel mehr ab als jede Crew. Die getesteten Vorsegel funktionieren gut und sind noch ineinem guten Zustand. Das Großsegel ist zwar schon etwas mürbe, aber funktioniert.
Nur am Ruder müssen wir arbeiten. Im kommenden Winter wollen wir ein neues Ruder bauen. Auch der Tüdelkram am Mast mit den vielen Leinen muss mal durchforstet werden. Auch die alten zylindrischen Winschen neigen dazu, dass sich die Schot überkreuzt und so blockiert. Da währen negativ ballige Winschen besser.
Ich freue mich, dass ich wieder sehr schone neue Aufgaben bekommen habe, so macht das Winterlager wieder richtig Spaß. Noch mehr freue ich mich über das äußerst positive Urteil zum Thema Segeleigenschaften und Seetüchtigkeit aus Experten sicht.

Auf der Kielerförde waren viele Segler unterwegs, doch die einzigen die unserer Regattaaufforderung gefolgt sind waren die Surfer mit ihren Foils. Die anderen haben sich nicht getraut weil gegen eine 50 Jahre alten Langkieler alt auszusehen ist vermutlich nicht jedermanns Sache. Gegen die Surfer sahen wir zu erst wie die klaren Sieger aus und hatten schnell zwei Bootslängen Vorsprung, doch dann kamen die aus dem Wasser und flogen nur so an uns vorbei, vielleicht sollten wir da noch etwas mehr nachrüsten?

Mein Sohn hatte auf der Etap meines Kollegen große Probleme mit Seekrankheit, bei wenig Wind im Fehmarnsund. Auf dem Pöggsken geht es im Gut auch wenn es mal sportlich wird. Also noch ein guter Grund für den Langkieler.

Noch ein Wort zu Quessi meinem Bordhund. Quessi ist ein katalanischer Hütehund etwa so groß wie ein großer Border Colli mit sehr langem Haar. Also schon ein recht großer Hund. Bei der Anreise hat sie bereits in Kiel (Kreuzung vor AWN) erkannt wo es hin geht und uns ein Freudenlied gesungen. Im Hafen wusste sie auch gleich wo unser Steg und welches das Pöggsken ist. Auch das Andeckspringen über den Bugspried durch den Bugkorb waren immer noch eine leichte Übung. Beim Segeln hat sie sich in den Salon setzen müssen und hat dort alles super mit gemacht.

Ich bin äußerst stolz auf meinen Sohn, meinen Hund und mein Pöggsken, wir werden ein immer besseres Team.
Philipp

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55

Montag, 21. Juni 2021, 20:09

Hallo Philipp,

super Bericht!
Bist Du inzwischen mit dem Robinienbrett weitergekommen?
Ich habe vor Jahren selbstgesägte Bretter (roh), aber die Logistik wird wohl ziemlich aufwendig werden;
wenn Du Bei Euch fündig würdest, wäre das wahrscheinlich einfacher.

Aber im Notfall....

Alles Gute jedenfalls und weiter soviel Spass mit Sohn, Hund und Boot (mir fehlt momentan der Hund)!

David

Floppy

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56

Mittwoch, 23. Juni 2021, 16:54

Hallo David,
ich bin mit dem Holz noch nicht weiter gekommen, es ist auch nicht die oberste Priorität. Ich werde im Winterlager als erstes den Bestehenden Boden ausbauen und dann die Tragstruktur unterhalb des Bodens einlaminieren. Zur Zeit liegt der Boden nur formschlüssig im Rumpf. Ich hoffe das Einlaminieren ist zulässig, oder versteife ich dadurch die Außenschale übermäßig?
Ich plane aus PU-Schaum einen Leiterrahmen zu fertigen. Diesen möchte ich dann an die Rumpfform anpassen, so dass er an der Außenhaut sauber anliegt. Dieser Schaumstoffrahmen wird dann in den Rumpf geklebt und anschließend mit etwa 5mm GFK belegen. Nach unten würde ich den Schaum offen lassen, im Grunde entsteht so ein Rahmen mit einem U-förmigen Querschnitt, in dem etwas Schaum steckt. Nach dem Entfernen des Abreisgewebes wird der Leiterrahmen mit Topcoat beschichtet so dass die Tragstruktur geschützt ist. Auf diese Weise bekomme ich eine stabile Tragstruktur für den Fußboden und den Tisch. Erst wenn diese Arbeit erledigt ist komme ich zum Holz. Also frühestens im November geht es an die Holzarbeiten.
Da wir auch noch ein neues Ruder bauen wollen, kann es auch Februar werden.
Nach dem Segeltörn bin ich jetzt erst mal scharf auf weitere, diese Riesen Genua war schon sehr beeindruckend, die sollte man viel öfter auspacken.

Viele Grüße
Philipp

Floppy

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57

Freitag, 25. Juni 2021, 11:20

Hallo Leute,
wie ich in meinem Bericht vom Wochenendtörn beschrieben habe gab es mal wieder Probleme mit der Logge. Wahrscheinlich ist es ein Bewuchsproblem, also das Löffenlrädchen dreht sich nicht leichtgängig genug.
Sicher haben sich schon Generationen von Skippern Gedanken dazu gemacht. Gibt es da nicht etwas besseres?

Viele Grüße
Philipp

Marinero

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58

Freitag, 25. Juni 2021, 11:43

Gedanken? Ja.

Geschwindigkeitsanzeige ohne Paddelrad ?


Da sich das überhaupt nicht am Markt durchgesetzt hat, im Gegenteil, man findet adhoc gar nix, scheint das wohl nicht besser zu sein als das gute alte Paddelrad.

Floppy

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59

Samstag, 26. Juni 2021, 19:28

Hallo zusammen,
ich habe nun auch etwas überlegt. anbieten würde sich vielleicht ein optischen Messverfahren, ähnlich wie eine Computermouse. Doch dann hat man immer das Problem der Verschmutzung. Meine Überlegung war dann eine Gummilippe in den Sensorschacht zu integrieren, so dass man den Sensor problemlos ziehen kann, um ihn zu reinigen. Das Wäre dann so wie ein Rückschlagventil an der Seetoilette.
Ultraschallsensoren sind natürlich auch Prima, da gibt es dann zwei Lösungen, entweder die Laufzeitberechnung, oder der Dopplereffekt.
Sensoren bekommt man für nicht allzu viel Geld: https://eckstein-shop.de/Audiowell-House…er-Meter-US0014

Ich habe dieses Video gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=5KtOvtH6d_w

Viele Grüße
Philipp

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60

Samstag, 26. Juni 2021, 19:55

Meine Überlegung war dann eine Gummilippe in den Sensorschacht zu integrieren, so dass man den Sensor problemlos ziehen kann, um ihn zu reinigen. Das Wäre dann so wie ein Rückschlagventil an der Seetoilette.

So ne Rückschlagklappe hat heutzutage jeder Loggeber.


zum Paddelradlosen

https://www.airmar.com/productdescription.html?id=208

https://www.yachtsandyachting.com/news/2…nsors-explained

https://www.cruisersforum.com/forums/f13…ers-208574.html

usw. usf.

Kaufen: https://www.svb.de/de/airmar-ultrasonic-…0-nmea2000.html

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