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Floppy

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21

Donnerstag, 15. April 2021, 16:29

Hallo noch mal,

für die, die es sich etwas einfacher machen wollen, man kann auch das alte Fenster sitzen lassen, und das neue Fenster darüber nähen. nach dem das neue Fenster eingenäht ist kann man dann das alter heraustrennen. Nachteil ist, dass das alte Fenster im Nahtbereich erhalten bleibt und ggf. nicht so gut aussieht.

Viele Grüße

Floppy

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22

Freitag, 16. April 2021, 18:35

Hallo Leute,
kurzer Nachtrag, Die Kuchenbudenfenster sind nun auch erneuert. Das Nähen hat dieses mal recht gut geklappt, schwierig ist das geradeaus nähen, denn die Kuchenbude hat schon ganz schön Masse und man muss sich als Team erst zusammen finden, der der den Stoffballen nachführt muss sehr feinfühlig auf das reagieren was der Näher macht, sonst wird es schnell krumm.
Also fürs erste Mal bin ich zufrieden.
Viele Grüße
Philipp

Floppy

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23

Freitag, 23. April 2021, 23:27

Hallo Leute,
wieder ist ein erfolgreicher Refittag beendet. Ich habe heute den Propeller poliert und anschließend ein gefettet. Dieses mal habe ich
°Mike Sanders° benuzt - mal sehen ob und wie das funktioniert.
Ich habe dann die 230V Steckdose im Salon erneuert. Bei der Gelegenheit habe ich etwas die Salonmöbel weiter abgebeizt.

Ich habe auch die Lümmelbeschlagschiene ausgetauscht. Zum Abschluss des Tages habe ich angefangen das Namenspiktogramn auf den Aufbau zu malen.
morgen wird es dann hoffentlich Bilder dazu geben.

Bis Sonntag möchte ich das Pöggsken dann startklar für das Kranen haben. Kranen sollte dann in den nächsten zwei Wochen stattfinden. Ich habe mir eine Strickmaschine besorgt, mit der ich hoffentlich Fendersocken stricken kann, dann wird die nächste Saison richtig gediegen.

Viele Grüße
Philipp

pf

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24

Samstag, 24. April 2021, 07:55

Hallo Philipp,

Du wirst mehr Reaktionen bekommen, wenn Du Fotos einstellst. So ganz ohne Fotos ist ein Refitblog nicht wirklich interessant :O
Sailing is Boundless freedom.

Peter


www.sy-boundless.net

Floppy

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25

Dienstag, 27. April 2021, 11:24

Hallo Freunde,
leider bin ich gestern mit meinem Post nicht fertig geworden.
Ich habe am Wochenende einiges gemacht so habe ich jetzt einen Namenspiktogram, so das jeder weiß warum mein Boot Pöggsken heißt: http://www.maerchenpaedagogik.de/ab_dat_poeggsken.pdf
Ich habe dann noch den neuen Kartenplotter montiert und die Salonmöbel abgebeizt und neu gewachst. Ich habe nun auch neue 230V Steckdosen installiert, so dass ich auch da auf der sicheren Seite bin.
Ich habe dann noch den gesamten Innenraum und alle Staufächer ausgesaugt, dabei stellte sich heraus, dass der Staubsauger durchaus in der Lage ist, die Bodenbretter zu durchdringen, wenn er von der Niedergangoberkante kopfüber in den Salon stürzt. ich habe wohl etwas gezogen bzw der Schlauch war zu kurz um die vorderste Staukiste in der V-Koje zu erreichen, dabei habe ich den Staubsauger von der Schwelle gezogen und der ist in den Salon gefallen. Die Ecke des Staubsaugers (WAP-Industriesauger) hat dann das Bodenbrett durch schlagen (12mm Sperrholz). Über das Loch habe ich dann schnell den Salontisch montiert, so dass es verschwunden ist. Im nächsten Jahr möchte ich den Salonboden eh erneuern und mal etwas hübsches einbauen, vielleicht habe ich bis dahin auch noch eine gute Idee für den Tisch.
Beim aussaugen des Bootes habe ich euch dann noch mal ein Foto von meinem neuen Waschbecken und dem neuen WC gemacht. auf dem Foto sind auch die Schwanenhäse zu erkennen. Ich hätte diese auch gerne höher montiert, doch das ließ sich leider nicht machen.
Ich habe dann auch die neue Lümmelbeschlagschiene montiert. Ich hatte ja Bedenke ob ich die Löcher genau genug vermessen hatte, doch wie durch ein Wunder musste ich nur an 2 von 8 Löchern minimal nacharbeiten. Auch die 18mm langen 4,8 mm Nieten passten perfekt.
Eigentlich wollte ich auch gerne noch das deck reinigen, doch nach 3Tagen Leiuter rauf Leiter runter hat mein Linkes Knie beschlossen dass nichts mehr geht. So musste ich das Klarschiffmachen abbrechen, Deck und Plicht sind also nächstes mal dran.


Ich habe es mir aber nicht nehmen lassen und die zwei alten Blech Dieselkanister auszumustern, so habe ich noch mehr Platz in meinen Baxkisten. Ein Ordnungssystem für die Baxkisten ist wohl eine der großen kommenden Aufgaben. Ich überlege eine art Garderobe für Tampen zu bauen, so dass jeder Tampen seinen eigenen Haken hat, dann möchte ich noch einen Schubladenschrak für das Bordwerkzeug und die Ersatzteile installieren. Die Baxkisten sind ja groß, weil das Pöggsken keine Hundekoje hat.
Viele Grüße
Philipp
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26

Dienstag, 27. April 2021, 11:36

da habe ich etwas falsch gemach

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Floppy« (27. April 2021, 14:41) aus folgendem Grund: Ich habe versucht zu löschen, das muss wohl der Admin machen


Floppy

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27

Donnerstag, 29. April 2021, 12:05

Hallo Freunde der Seefahrt,
ich habe nun wieder mal eine Frage an die Experten. Ich habe meiner Tochter eine Rundstrickmaschine gekauft, Sie hat auch gleich einen Schrittmotor und eine Steuerung dran gebaut. Diese Maschine eignet sich sowohl zum Mützenstricken als auch zum Puloverstricken. Mein Hintergedanke ist natürlich, dass man damit auch Fendersocken stricken könnte. Jetzt kommt Ihr ins Spiel:
Welche Wolle kann man dafür benutzen?
Ich freue mich auf eure Vorschläge.
Philipp

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28

Donnerstag, 13. Mai 2021, 17:50

Hallo Freunde des Refit,
Wieder ist ein Bootswochenende vorbei.

Am Freitag schlug ich recht früh am Winterlager ein, um einige Restschönheitsarbeiten zu machen und um das Deck zu waschen. Der Hallenvermieter rief mich dann vom Hafen aus an und berichtete, dass wir am Samstag um 13:00 einen Krantermin haben. Da der Hafenmeister bereits Feierabend hat, können wir den Termin auch nicht mehr verschieben. Eine Coronaeinschränkung gibt es auch noch, wir dürfen nicht im Hafen bleiben, so dass wir noch am Samstag die Überführung starten müssen. Super sag ich, dann ändern sich meine Reisepläne. Wir haben dann das Boot ins Wassergesetzt zum Glück alles dicht. Motor startet nicht aber warum - Einfach etwas Gas geben und siehe da der Bukh springt an und läuft sehr schön rund, Kühlwasser wird gefördert, das Getriebe funktioniert vorwärts und auch rückwärts. Also nur schnell den Mast stellen, die Sprayhood montieren, die Segel anschlagen und proviantieren.
Die Routenplanung gemacht, Ziel war es gegen Sonnenaufgang am Fehmarnsund zu sein, so dass man dort im Hellen durch kommt. Das Wetterfenster schien auch ideal zupassen 4-5 BFT aus Süden, das sollte passen. Mit Groß und Selbstwendefock machten wir uns auf den Weg. Eigentlich lief alles perfekt, wir machten einen 2stündigen Wachwechsel. Kurz vor Dahmehoefed übernahm ich meine Wache, vor Großenbrode übernahm mein Mitsegler. Leider waren wir doch deutlich schneller als geplant, so dass wir bereits gegen 2:00 an der Ansteuerungstonne vor dem Fehmarnsund ankamen. Wie vorhergesagt frischte der Wind gegen Mitternacht auf, allerdingsetwas stärker als angekündigt. So baute sich eine sehr steile kurze Welle auf, die uns tüchtig durch einander würfelte. Der Wind drehte bei der Gelegenheit auf einen tiefen Raumschotkurs, so dass wir mehrere Patenthalsen zauberten. Wenn die Hurley eines kann dann ist das Setüchtigkeit, denn sie machte so gut wie kein Wasser, das wenige Wasser was eindrang war Regenwasser, denn es regnete natürlich in Strömen und der Niedergang war offen. Der Regen, die Dunkelheit, der Steile Sehgang der das Pöggsken immer wieder aus der Richtung drehte, sorgten dann dafür dass sich vor dem Fehmarnsund ein Zwischenohrproblem bei meinem Mitsegler entwickelte, der plötzlich die Orientierung verlor und die DGZRS um Hilfe bat. Ich habe dann die Segel geborgen und wir wurden nach Großenbrode zurück geschleppt. Glücklicherweise bekamen wir durch das überhastete Segelbergen noch eine Leine in die Propellerwelle, so dass es letztlich doch ein echter Notfall wurde.

Floppy

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29

Donnerstag, 13. Mai 2021, 18:14

Teil 2:

Am anderen Sonntag bin ich dann alleine bei strahlendem
Sonnenschein weiter gesegelt. Die wellen waren weg der Stärkere Wind war
auch weg, in Höhe Heiligenhafen kamen dann die bereits vermissten
Regenschauer wieder. Es war aber dennoch ein traumhafter Schlag bis
Wendtorf, denn es tauchte 1m neben meiner Plicht ein Schweinswal auf und
blies mir seinen Atem in die Nase. Er spielte dann etwas mit Pöggsken
und verschwand. Nur kurze Zeit später habe ich dann einen weiteren Wahl
beim Nickerchen geweckt, er erschrak und verschwand 10 m achteraus. So
ging es Meile um Meile weiter. Den ganzen Schlag zwischen Heiligenhafen
und Wendtorf wurde ich von zahlreichen Schweinswalen begleitet, die mehr
oder weniger intensiv mit Pöggsken spielten.

Als die Kielerförde in Sicht kam stand die Sonne schon recht niedrig, so dass es Lichtspiegelungen gab. Eine scharfe Grenzlinie, ca 1000m vor mir schien als wäre dahinter Seenebel, hinter der Linie schienen plötzlich große Kuben oder Schiffe zu schweben. Ein faszinierender Anblick so eine Fata Morgana.

Als ich die
Ansteuerungstonne zur Marina Wendtorf erreichte und die Segel fallen
ließ, ging hinter mir das Licht auf dem Leuchtturm Kiel an. Ich musste
nur noch meine Box finden und anlegen. Ich wurde von meinem Mitsegler
bereits am Steg erwartet. Also Boot ausräumen die Kuchenbude aufbauen
und zurück nach Travemünde, denn dort stand ja mein Auto. Schnell
überlegen ob ich alles vom Boot hatte Schlüssel, Handy, Schlafsack ...
und los ging die wilde Fahrt durch Holstein nach Travemünde. Autofahren erscheint mir nach einem Segeltörn auf Pöggsken immer so hektisch und rasant. Auf der
Priwalfähre wollte ich bezahlen und siehe da kein Portemonnaie, dass hatte ich bei dem Seegang im Boot in Sicherheit gebracht und vergessen. Also musste ich mich durch schnorren. Wir waren dann kurz vor Mitternacht am Pasathafen und ich konnte mein Auto übernehmen. Beim Losfahren rannte noch schnell ein Hase über die Straße der von einem Dachs gefolgt wurde. Am Ortausgang begegnete mir noch ein Fuchs. So hatte ich zwar nichts von dem heißen ersten Sommertag mitbekommen denn auf dem Wasser war es kalt und regnerisch, aber die Fauna von Holstein habe ich bewundern können.

Pöggsken geht es gut, es gibt nur einen neuen Riss im Großsegel, am Achterliek, parallel zum Achterliek. Ich glaube nach über 30 Jahren Dienst könnte man das Segel mal ersetzen. Vielleicht habe ich bis zur nächsten Saison genug Geld gespart, um ein neues Segle kaufen zu können.

Ich freue mich auf die neue Saison und bin immer glücklicher, dass ich so ein zuverlässiges und seetüchtiges kleines Boot habe.

Viele Grüße
Philipp

Floppy

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30

Samstag, 15. Mai 2021, 16:43

Hallo Leute,
ich habe nach dem ersten Törn nun beschlossen, dass das Pöggsken neue Segel verdient hat.
Die Vorsegel sind eigentlich noch ganz gut, jedoch ist das Groß nun schon so oft geflickt, dass es ersetzt werden sollte.

Ich habe mich nun im Netz umgesehen und festgestellt, dass die Kosten für so ein Großsegel zwischen 840€ und 1600€ schwanken (Laminat segel werden natürlich noch teurer). Es gibt offenbar beim Tuch, beim Schnitt und bei den Latten große Unterschiede.

Ich habe diesen Dänischen Anbieter gefunden:

https://resensails.eu/sail-prices-hurley-27

Als Anfänger habe ich natürlich nur wenig Erfahrung, vielleicht habt Ihr eine Idee worauf man achten sollte.
Ich habe auch noch diesen Anbieter gefunden:
https://sailonet.com/en/custom-made-sail…_your_boat-7_95
Viele Grüße
Philipp

Floppy

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31

Samstag, 22. Mai 2021, 19:23

Hallo Freunde,
endlich wieder an Bord, nach sehr langen zwei Wochen bin ich gerade am Boot angekommen - Ich muss doch schauen ob alles in Ordnung ist, zumal zuhause Strum ist. Also angekommen und erst mal in die Bilge geschaut - Wenn der Wasserpegel höher als das durchlaufende Wasserrohr ist, muss ich mir Sorgen machen. Also in dem Fall wäre der Pegel um 2cm gestiegen. Also soll ich hineinschauen? - ... - Nö der Pegel ist seit der Überführung nicht erkennbar gestiegen. also diese Sorge der letzten Saisons scheint behoben. Jetzt muss ich den Landanschluss legen, doch wo ist der Adapter. Suchen durch alle Baxkisten und das zweimal - unter der Salonbank hat er sich versteckt, verdamt der Regen ist aber intensiv, also mal das neue WC testen. Siehe da es funktioniert. Allerdings gibt es eine winzige Leckage an einer Rohrmuffe, das muss ich im Auge behalten. Die PV-Anlage läd tatsächlich ob wohl die Sonne nicht zu sehen ist und es regnet wie bekloppt.
Langsam nimmt der Regen wieder an Fahrt auf, gleich muss ich aber mal Wassertanken und Strom anschließen, zum Auto muss ich auch noch mal, die Penntüte holen.
Also Leute nach dem dramatischen Saisonstart geht es dem Pöggsken richtig richtig gut.

Ein mega stolzer Eigner
Philipp

Floppy

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Freitag, 28. Mai 2021, 19:06

Der Riss muss weg,
Bei der Überführung ist leider mein Großsegel am Achterliek eingerissen, heute habe ich das mal eben repariert. Ich habe aus einem alten Segel einen Streifen Tuch heraus geschnitten, mit Tape am Segel fixiert und anschließend mit der neuen Nähmaschine vernäht.
Der Streifen greift um das Achterliek und deckt den gesamten Riss ab. Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass dieser Flicken nicht der erste ist. Am achterliek ist kaum noch ein Feld nicht geflickt.
Auf den Bildern erkennt ihr den Vorher und nachher Zustand.

Viele Grüße
Philipp
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Marinero

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33

Freitag, 28. Mai 2021, 20:33

Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass dieser Flicken nicht der erste ist.

Komisch :D wie kommt das nur? Motten?

Floppy

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Montag, 31. Mai 2021, 09:22

Den Verdacht hatte ich auch schon.
Gibt es noch andere Ursachen?

Marinero

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Montag, 31. Mai 2021, 12:19

Mein Beitrag war ironisch gemeint. Deiner auch?

Floppy

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Montag, 31. Mai 2021, 15:12

Hallo Marinero,
nein - meiner war tot ernst. Es handelt sich dabei offensichtlich um spezielle Nahtmotten, die mit ihren Kauwerkzeugen das Segeltuch entlang der Achterlieknaht auftrennen, weshalb diese spezielle Art auch als Achterliknahtmotten bezeichnet werden. Das sind so pink und silber gestreifte Großmotten. Ich glaube die sind aus den Motten mutiert die die Nähte meiner Kuchenbude gefressen haben. Ich werde nun eine spezielle Lavendelnahtsalbe besorgen, denn Lavendel soll doch gut gegen Motten sein. Ich habe gelesen, dass man diese bei einem schamanischen Segelmacher in Buxtehude bekommen soll.
Die Segelmacherei Van Helsing bietet für besonders schlimmen Befall auch Silberfäden mit Knoblauchextrakt an.
Wie sind eure Erfahrungen mit diesen Monstern?
Gibt es eigentlich auch ein Mittel gegen die PVC-Läuse, die die Scheiben in der Sprayhood und Kuchenbude trüben?

Viele Grüße
Philipp

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Mittwoch, 2. Juni 2021, 11:32

Hallo Leute,
ich mache mir Gedanken ob es nicht sinnvoll ist die Fallen und Reffleinen in die plicht zu legen. Gerade weil ich meistens einhand unterwegs bin, könnte das ein wesentlicher Sicherheitsfaktor sein.
Ich frage mich nun wie ich die Umlenkrollen, die Winschen und die Klemmen am Deck verankern kann. Ich befürchte da muss man das Deck entsprechend Verstärken. Hat von euch jemand Erfahrungen worauf man da achten muss?

Bei der Gelegenheit wäre auch zu überlegen ob man die Fallen in den Mast legt, damit die nicht so klappern. Geht das so ohne weiteres?

Viele Grüße
Philipp

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38

Mittwoch, 2. Juni 2021, 11:42

Ich befürchte da muss man das Deck entsprechend Verstärken.

Wenn die Umlenkblöcke an Deck / im Mastring sitzen, kommen innen Unterzüge ("Tie Rods") rein, damit man das Deck nicht hochzieht.



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39

Mittwoch, 2. Juni 2021, 12:14


Wie sind eure Erfahrungen mit diesen Monstern?


Ich glaube, Du solltest die Quarantäne-Flagge setzen, wenn Du einen Hafen anläufst. Nicht daß die Biester noch auf andere Schiffe übersiedeln.
Gruß, Jörg!

Floppy

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40

Mittwoch, 2. Juni 2021, 18:50

Hallo Kartoffelbrei,
stimmt die Q-Fahne sollte fest angenietet werden und aus mottenfestem Material bestehen.

Ok. und nun zurück zum Ernst des Lebens:
Ich habe keinen durchgesteckten Mast. Ich dachte ich fräse mir aus Aluminium eine Platte, die ich in den Mast niete diese Platte nimmt die Umlenkrollen auf, einmal Großfall und zweimal Vorsegelfall. Dann bekommt der Mast am unteren Ende ein Fenster, durch das die Leinen nach hinten geführt werden. Das ist dann der Moment wo es spannend wird. Entweder man setzt die Rollen im Mast bereits schräg zur Bootsachse ein, oder man baut hinter den Mast einen ersten Umlenkrollenblock und einen zweiten etwas weiter hinten.
Ich habe das gerade mal im CAD entworfen, also das kann eigentlich nur so gehen. Leider weigert sich mein Rechner die Seile darzustellen, ich hoffe Ihr könnt euch das vorstellen.

Bei meinem Mast sind alle Schienen von außen aufgenietet, es gibt also keine komplizierten Innenkonturen. Mein Mast ist auch nicht konisch, so dass es keine größeren Probleme mit dm Einpassen geben sollte. Allerdings gibt es mit dem Mastfuß ein Problem, denn der ist aus Edelstahl und hat nach hinten keine Öffnung durch die man die Fallen ziehen könnte. Den abgebildeten Schlitz muss ich also von Hand einarbeiten. Das ist unangenehm, aber lösbar.

Ich suche nun natürlich noch die erforderlichen Beschläge, denn Falelnstopper werden bekanntermaßen aus Gold hergestellt, und sind deshalb nicht nur korrosionsbeständig und extrem schwer, nein sie sind auch extrem wertvoll. Vielleicht finde ich ja noch Gebrauchete die ich aufarbeiten kann.

Viele Grüße
Philipp
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