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Floppy

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61

Montag, 28. Juni 2021, 19:41

Hallo Leute,
ich habe oben ja mein Winterprojekt "Salonfußboden" vorgestellt. Ich habe da heute Noch mal drüber nachgedacht. Und habe mir Überlegt es ist schwierig den Boden einteilig zu Montieren. Außerdem könnte es problematisch sein, Massivholz zu einer Platte zu verleimen. Ich habe deshalb gerade mal meine Planung über den Haufen geworfen. Ich habe nun alle Bodenluken und auch die Bodensegmente nahe zu gleich groß gestaltet. Auf diese Weise kann ich mehr gleiche Teile Produzieren und zu einem Ganzen zusammen fügen. Da ich die Möglichkeiten habe habe ich den Boden als Rahmenbauweise und die Luken als Rahmen mit Kassettenfüllung ausgeführt. So bin ich mir ziemlich sicher, dass das Massivholz lange hält und wenig Risse bildet.

Ich habe die Rahmen mit Flachdübelverbindungen geplant, ich bin mir aber nicht sicher ob eine Überlappung oder sogar Schwalbenschanzverbindungen nicht besser sind. Diese Details werde ich noch mit meinen Holzexperten besprechen. Die einzelnen Bodensegmente passen aber auch auf meine CNC-Fräse, damit könnte ich sehr präzise auch Schmetterlings Dübel einsetzen. Dann könnten die Flachdübel die Bretter in der Höhe fixieren und die Schmetterligsdübel halten die Rahmenhölzer zusammen. Dann könnte man den gesamten Boden ohne Leim zusammen fügen. Für weitere Detaillirungen ist noch Potential vorhanden. Natürlich brauchen die Luken noch Beschläge, ich denke einfache Griffe werden reichen.

Mit dieser Variante sind die längsten Bretter 600mm lang, 200mm breit und 16mm stark.

Angehängt habe ich zwei Bilder, die die Konstruktion einmal von ober und einmal von unten zeigen. So kann man sich auch die Tragstruktur unter dem Boden vorstellen. Die Tragstruktur soll aus einem Schaumkern bestehen der mit 5mm GFK ummantelt ist. Der Schaumkern lässt sich sehr leicht an die Rumpfkontur anpassen. Wenn der Schaumkern fertig ist soll im Boot laminiert werden, so kann ich den Rahmen in einem Arbeitsgang stabil mit dem Rumpf verbinden. Nach unten wird der Schaumkern nicht verschlossen, das ist mir aus heutiger Sicht zu kompliziert. Natürlich benötige ich zum Laminieren Hohlkehlen und Radien, die in diesem CAD-Modell noch nicht berücksichtigt sind.
Wenn es möglich sein sollte den Rahmen nach dem Anpassen an die Rumpfkontur und dem Zusammen kleben noch mal aus dem Rumpf zu nehmen, werde ich natürlich versuchen außerhalb zu laminieren, das ist wesentlich Rücken schonender und ich kann auch die Unterseite abdichten. Das wird sich bei der Arbeit zeigen.

Viele Grüße
Philipp
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Floppy

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62

Sonntag, 11. Juli 2021, 12:08

Hallo liebe Segelnden,
leider ist es an diesem Wochen ende nicht zum Boot gegangen, berufliche und familiäre Termine habe meine Anwesenheit in der Heimat erfordert. Aus lauter Frust habe ich gestern neue Gardinen für das Pöggsken genäht. Ich habe einen Stogg mit Froschmotiv gefunden da konnte ich nicht widerstehen.

Zur Frustbewältigung ist das natürlich nur ein feuchtes Tuch auf heißem Deck.

Also noch Schnell die Tüv-Prozedur für meinen Wohnwagen und mein Auto auch gleich mit. Das ist zwar off Topik doch wie immer sehr lustig.
Mein Nachbar Michael ist bei der Dekra Prüfingenieur und hat selber ein altes Wohnmobil. Er kam am Dienstag zu mir und musste an seinem Oldy nach einer Gasprüfung mit Leckbehebung einige Lüftungsgitter erneuern. Ich hatte passendes Fliegengitter und auch noch Botylband. Dann zeigte sich noch ein Wasserschaden mit verrottetem Holz, den wir noch provisorisch flicken mussten, nach 3 Stunden waren jedoch alle Löcher verschlossen und er hat mir angeboten meinen Wohnwagen Baujahr 1983 bei seinem Kollegen prüfen zulassen. Am Mitwoch stad Michael dann vor der Tür und sagte soll ich deinen Bulli auch gleich mit nehmen. Der Wohni war im Mai fällig, der Bulli erst im Juli. Also angenommen und dann das bange warten. Nachmittags kam er wieder mit einer lustige Erzählung. Ich hatte den Wohnwagen vor zwei Jahren gründlich restauriert, also das tragenden Stahlrohrgerippe zum größten Teil erneuert und ordentlich Konserviert, den Fußboden gegen ein Alu-Sandwich-Boden ersetzt .... Das ganze hat mein Nachbar genau verfolgt und anschließend die TÜV-Abnahme gemacht. Gründlicher wurde sicher noch kein Anhänger geprüft. Leider ist er gerade krank geschrieben, so dass sein Kollege diesmal prüfen musste. Natürlich hat Michael ihn zuerst unter das Fahrzeug geschickt, auch dieses mal gingen sofort die Rolltore der Prüfhalle zu und es wurde über den Verkauf des Wohnwagens verhandelt. Nach Zahlung eines gehörigen Lösegeldes durfte ich die beiden Fahrzeuge wieder in Empfang nehmen. Da mein Auto ein Citroen mit gerade mal 3-Lebensjahren ist, gab es auch da keine Mängel, weder die 3 Jahre durch gefahrenen Winterreifen noch die Bremsen zeigten großen Verschleiß, der Wohnwagen ist besser als neu und alles funktioniert optimal. Jetzt habe ich beide Fahrzeuge mit zwei neue TÜV-Plaketten wieder.

Was tun wenn die Abende lang sind? Die Logge ist ein Ärgernis, die geht ja immer nach dem Mond, das muss doch auch geschickter gehen? Also mal schauen was man da so machen kann - Jetzt gibt es ein neue "Open Boat Pojekt". Mal sehen wie weit wir kommen.
Viele Grüße
Philipp
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Floppy

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63

Mittwoch, 21. Juli 2021, 20:22

Endlich wieder an Bord,
Familienurlaub seit Dienstag sind wir wieder auf dem Boot. Gestern haben wir genutzt um die neuen Gardienen anzubringen, dann habe ich noch die Splinte aus den Relingfüßen gegen Linsenkopfschrauben getauscht, das sieht doch deutlich besser aus.
Heute mussten die Kinder ausschlafen und baden, heute nachmittag haben wir dann einen Segeltörn gemacht. nur etwas vor der Hafeneinfahrt gekreuzt, 5,3 sm. Meine Frau ist leider immer noch nicht richtig fit und hält noch nicht so lange durch. Wir haben aber eine Schweinswal gesichtet und so hat sich der Kurztripp gelohnt.
Ich habe es sehr konservativ angehen lassen, trotzdem hat das Pöggsken es auf 5,3kn gebracht.
Morgen versuchen wir es nochmal.
Viele Grüße
Philipp

pf

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64

Mittwoch, 21. Juli 2021, 20:39

:bravo:

Hallo Philipp,
Du hast meine aufrichtige Bewunderung: Du bringst Arbeit, Arbeit am Boot, Familie und Segeln offensichtlich perfekt unter einen Hut :goodjob:

Es gibt viele, die Basteln und kommen nicht zum Segeln. Es gibt viele, die basteln und bringen das Projekt nie zu Ende. Es gibt viele, die geben auf. Und es gibt so viele, da ist das Ergebnis deutlich bescheidener.

Bei Dir passt Ergebnis und der Rest nicht nur zusammen, sondern Du machst es tatsächlich, um auch zu segeln. Dafür meinen großen :respekt:
Sailing is Boundless freedom.

Peter


www.sy-boundless.net

Floppy

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Mittwoch, 21. Juli 2021, 22:19

Hallo Peter,
manchmal ist es mir auch nicht klar ob ich lieber bastel oder segel. Beides macht Spaß, beim Segeln bin ich Neuling, beim Basteln fühle ich mich sicher und erfahren. Doch manchmal kamen schon Tagen an denen ich nicht mehr ans Segeln geglaubt hatte, vor allem in der ersten Wintersaison, mit dem großen Loch im Rumpf und den Motorproblemen. Doch jetzt wo der Motor Läuft und das Boot segelt und die Leckagen weniger werden, kann man auch mal segeln.

Ich habe mir allerdings angewöhnt möglichst schnell zu arbeiten, denn dann kommen solche Ideen wie Aufgeben nicht auf. Schnelles arbeiten erfordert eine gute Vorbereitung, ein Arbeitsplan möglichst detailliert erstellen und dann zügig abarbeiten. Bei neuen Aufgaben versuche ich mich möglichst gründlich vorzubereiten, so dass ich sie zügig abarbeiten kann.

Es gibt auch schon wieder eine Menge neuer Projekte: Ein neues Ruder soll im Winter gebaut werden, eine Windfahnensteuerung steht auch noch auf meiner Wunschliste und der neue Salonfußboden mit Tischt sollen gebaut werden, neue Winschen, Fallen ins Cokpit umlegen.... Sind so einige der Projekte für die langen Wintertage.

Viele Grüße
Philipp

Floppy

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66

Donnerstag, 22. Juli 2021, 12:58

Hallo Leute,
ich habe mich jetzt etwas belesen, die Idee Robinie als Bodenmaterial zu nutzen ist offen bar sehr gut. In der Fachliteratur wird Robinie sehr gelobt. Robinie schein ein guter sehr Ersatz für Teak zu sein, lediglich die hohe Dichte kann ein Nachteil sein. Für den Boden ist das aber jedoch wieder ein Vorteil.
Jetzt werde ich mal schauen wo ich entsprechendes Holz bekomme.
Viele Grüße
Philipp

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Freitag, 23. Juli 2021, 20:13

Hallo Leute,
gestern haben wir noch mal einen Kleinen Segeltörn mit Anweisung durch einen erfahrenen Skipper gemacht. Wir haben wieder die größte Genua aufgezogen und sind über die Förde gesegeĺt, ca. 7 nm mit bis zu 6kn, bei 2-3bft. Die Kinder durften richtig mit anfassen. und alle durften mal steuern, das hat richtig Spaß gemacht. Leider haben wir uns dann beim Hafenmanöver unter Segeln etwas verschätzt. Hatten wir beim Letzten mal die Tücher zu früh runter genommen waren wir diesmal zu spät und hatten zu viel Schwung und sind an der Box vorbei gerauscht.
Aller guten Dinge sind drei, beim nächsten Anlauf kommen wir bestimmt ohne Maschine in die Box.

Heute haben wir Hafentag, denn der Hund braucht dringend eine Pause. Ich habe heute Maß genommen und meine neue Bugspriedbeplankung konstruiert. Danach habe ich die Maße der Windsteueranlage an mein Boot angepasst. Prinzipiell könnte ich die jetzt bauen. Allerdings möchte ich noch eine eine Trimmtip-Selbststeueranlage entwerfen. Bei meinem angehängten Ruder erscheint mir das passender als ein Pendelservoruder. Da mein Ruder eine extrem schlechte Wirkung bei Hafenmanövern hat, ist die Überlegung im Winter ein neues Ruder zu bauen. Zunächst soll das Ruder eine größere Fläche bekommen. Dann soll das Ruder auch eine Strömungsgünstigere Form (NACA009 ähnlich) bekommen. Wenn ich eine Trimmtip-Selbststeueranlage baue, würde es sich ja sogar anbieten das Ruder als Beckerruder zu gestalten. Ich glaube das man das Ansteuerungsgetriebe so gestalten kann, dass es sowohl als Servoruder dient (gegenläufig zum Hauptruder) als auch als Beckerruder (gleichläufig zum Hauptruder). Mann muss eigentlich nur ein Zahnrad über die Windfahne entgegen der Rudersollbewegung ansteuern. Im Normalbetrieb muss das Zahnrad fix zum Rumpf blockiert werden, lenkt man dann die Pinne aus, so wird die Ruderklappe stärker ausgelenkt als das Hauptruder und es entseht eine deutlich höhere Ruderwirkung. Leider existieren noch keine Zeichnungen sondern nur Kopfkino.
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Floppy

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Samstag, 24. Juli 2021, 16:49

Ein Kühlschrank muss her,
Heute hat meine Familie und vor allem mein Hund einen Hafentag beantragt und mein Stegnachbar hat mir einen Floh ins Ohr gesetzt ich brauche nun eine Kühlung. Einen guten Platz habe ich auch aufgetan, da kann ich etwa 30 Liter Isolierten Kühlraum unterbringen. Also ein Raum den ich mit PU-Platten isolieren kann und mit einem Peltierelement kühlen kann. Ich kann das Peltierelement zur Baxkiste hin verbauen, so wird die Abwärme nicht ins Boot geleitet. Im Gegenteil in der Baxkiste sitzt bereits der Schwanenhals für die Motorkühlung. Ich könnte also das Peltierelement wasserkühlen, so sollte der Stromverbrauch geringer sein und die Kühlleistung größer werden. Meine PV-Anlage regelt bereits herunter weil die Akkus keinen Strom mehr aufnehmen wollen. PU-Platten muss ich mir besorgen, XPS Platten hätte ich sogar noch, mal sehen, wenn ich alles mit Epoxi versiegel, müsste das auch mit XPS gehen. Ein Peltierelement habe ich noch. Ich glaube das wird zeitnah umgesetzt. Das ganze wird ein Toplader. Habt Ihr erfahrungen mit dem selberbau von Kühlschränken, worauf sollte ich achten?

Viele Grüße
Philipp

Floppy

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Montag, 26. Juli 2021, 14:23

Hallo Freunde des Refit,
gestern war Hafentag, die Familie hatte angst vor Gewittern. Ich habe mich dann mal um meine Winschen gekümmert. Die waren gleichläufig, das hat meinen Mitseglern nicht gefallen, ich habe sie dann mal schnell auf Gegenlauf umgebaut, das ging zum Glück sehr einfach. Dann waren die Winschkörper zylindrisch, dadurch überkreuzten sich die Schoten eigentlich immer, Angeblich soll das bei ballig ausgeformten Winden nicht passieren. Jetzt sind die Winschen ballig (sihe Foto).
Für die Schot sind original nur Belegklampen vorgesehen, das ist natürlich blöd wenn man die Schot mal schnell los werfen muss. Ich habe dann mal beim Nachbarboot Maß genommen und Klemmblöcke konstruiert. Morgen werd eich mir die dann aus einem Stück Hartholz schnitzen. Wenn das funktioniert kann ich mir die dann mal aus Alu fräsen.
Ja ja das sind so Aufganben die entstehen wenn man einen erfahrenen Mitsegler mit auf Törn nimmt.

Wir sind dann gestern Abend nach Hause gefahren und heute konnte ich dann schnell an die Drehbank. Morgen fahre ich wieder zum Boot, muss aber einen kleinen Umweg über Travemünde machen, dort bekomme ich das Holz für die Klemmklampen und kann sie dort auch schnitzen.

Morgen Abend kann ich dann alles montieren und vielleicht auch testen. Am Mittwoch kommt dann der erste Probeschlag mit neuer Winschgeometrie und neuen Klemmklampen.

Ich freue mich schon auf die Ergebnisse. Langsam wird das Pöggsken immer besser.

Viele Grüße
Philipp
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Marinero

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Montag, 26. Juli 2021, 14:29

Ein Peltierelement habe ich noch. (…) Habt Ihr erfahrungen mit dem selberbau von Kühlschränken, worauf sollte ich achten?

Kein Peltierelement verwenden.

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Montag, 26. Juli 2021, 14:39

Ein Peltierelement habe ich noch. (…) Habt Ihr erfahrungen mit dem selberbau von Kühlschränken, worauf sollte ich achten?

Kein Peltierelement verwenden.


Hallo Marinero,
warum nicht? Natürlich ist ein Kompresser wesentlich effizienter, doch er ist auch wesentlich aufwändiger und größer. Mein Bötchen hat nur 8,2m Länge und 2,4m Breite, da ist nicht viel Platz für einen Kompressor und das Peltierelement liegt in der Ecke.
Vielleicht kann ich später mal einen Kompessor nachrüsten.
Eine Kühlbox von der Stange kommt nicht infrage weil, diese immer im Weg herum steht und nicht gut verstaut werden kann.

Viele Grüße
Philipp

Marinero

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Montag, 26. Juli 2021, 15:07

warum nicht?

Natürlich ist ein Kompresser wesentlich effizienter

;)

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Dienstag, 27. Juli 2021, 21:51

Hallo Leute endlich wieder an bord,

am Montag war ich kurz arbeiten bin dann aber am Abend gleich wieder zurück gefahren, hatte erst noch etwas in Travemünde zu tun und bin erst heute weiter zum Boot.
Ich habe ja bereits gestern die Winschtrommeln tailliert. Heute habe ich mir dann noch zwei Klemmklampen geschnitzt.
Die Sachen habe ich dann auch gleich montiert und ein Trockenversuch gestartet, das scheint so zu funktionieren.
Ich habe mir auch mal selbst holenden Winschen angesehen, ich glaube das ist gar nicht so schwierig zu bauen. Vielleicht baue ich meine Winschen noch mal um. Eigentlich müssen sie nur um die Holescheibe erweitert werden und so ein Überwerferhaken muss dran. Die Teile kann man aus Alu fräsen und anschließend hart eloxieren, das bekomme ich ja in, hat bei den Relingfüßen auch geklappt. Wenn ich einhand unterwegs bin macht es Sinn, wenn ich die Schot mit einer Hand bedienen kann und die andere an der Pinne lassen kann.

Viele Grüße
Philipp

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Dienstag, 27. Juli 2021, 23:40

Entschuldigung, ich hatte das Foto vergessen,
im Hintergrund seht ihr das Nachbarboot wo ich die Maße für die Klemmklampen abgenommen habe.
Viele Grüße
Philipp
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Mittwoch, 28. Juli 2021, 14:48

Hallo Leute,
eigentlich wollte ich heute früh aufstehen und segeln, doch dann holte mich das Boot Office ein. Also musste ich noch etwas arbeiten. Ich habe mir dann schnell meinen PinnenPilot vorgenommen, angeschlossen und in Betriebgenommen. Also er arbeitet doch deutlich Leiser und schneller als mein alter Autohelm. Der Schrittmotor hat deutlich mehr Wums und ist deutlich leider als der alte Getriebe-DC-Motor.
Allerdings ist das LCD-Display kaum ablesbar. Auch kann es zu einer Kollision meines Gehäuses mit der Pinne kommen, das muss ich noch optimieren.

Ich habe mich dann noch mit meinem Kartenplotter aus einander gesetzt. Der Lief immer in den Bildschirmschoner, das ist unterumständen ser blöd. Heute habe ich endlich die Einstellung gefunden die das verhindert.

Viele Grüße
Philipp
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Mittwoch, 28. Juli 2021, 20:25

Hallo Freunde des Selberbauens,
wie ihr wisst habe ich mich in den letzten Tagen mit meinen Winchen beschäftigt. Ich bin ja schwer begeistert wie simpel die Winchen aufgebaut sind, da hat sich jemand echt Mühe gegeben.
Selbst holende Winchen sind für mich als Einhanssegler eine äußerst praktische Sache. daher habe ich mich gerade mal daran gemacht meine Winchen um eine Selbstholefunktion zu erweitern. Seht selbst.
Die Teile sind alle so ausgelegt dass ich sie auf meiner kleinen CNC-Fräse herstellen kann. Alternativ könnte man versuchen sie auf dem 3d-Drucker zu drucken, das könnte auch funktionieren.
Viele Grüße
Philipp
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Freitag, 30. Juli 2021, 13:53

Hallo Segelfreunde,
ich habe heute wieder vor lauter Böen den Hafen nicht verlassen. Stattdessen habe ich mich mit der Konstruktion meiner Windfahnensteuerung beschäftigt.
Es war echt eine schwere Geburt, da meine Ruderachse geneigt ist und die Hinterkante des Ruders nicht parallel zur Ruderachse ist, ist es echt nicht so einfach eine brauchbare Anlenkung der Trimmklappe zu konstruieren.
Im Anhang findet Ihr meinen aktuellen Entwurf.

Ich freue mich auf eure Kommentare und Verbesserungsvorschläge.

Viele Grüße
Philipp
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Freitag, 30. Juli 2021, 20:22

Hallo Leute,
heute war ich dann der Depp im Hafenkino. Das Pöggsken wollte nicht wieder in seine Box. es hat sich mit allen Mitteln gewährt. war vielleicht etwas zu viel Wind auf der Nase. Der Wind hat mich immer wieder aus der Box gedrückt, und der lange Kiel hat das seinige dazu beigetragen.
In Klartext, der Wind kam genau von vorne, also in Boxenrichting. Ich muss also bei halben Wind in die Boxengasse, und dann in den Wind schießen und die Box treffen. Ohne Wind ist das kaum Möglich weil der Wende Kreis des Pöggskens größer ist als die Boxengasse breit ist. Es geht also nur mit Hilfe der Dalben. Doch dieses Mal war auch das nicht möglich weil der Wind den Buch schneller aus der Box gedrückt hat als das Ruder und der Motor das Boot hin ein geschoben haben. schneller als mir Lieb war habe ich mich auf der anderen Seite der Boxengasse wieder gefunden. Ich habe mich dann mit Manneskraft an den Dalben abgestoßen und versucht in die Box zu drehen, das gelang nach dem 3 Anlauf irgend wie, doch dann gab es natürlich das übliche Karambolagespiel mit den Dalben, zu der Zeit hatte ich natürlich schon die volle Aufmerksamkeit. des Publikums.
Natürlich gab es bei der Gelegenheit auch wieder Probleme mit dem Motörchen, er wollte kein Gas annehmen, deshalb habe ich den Segeltörn schon bei der Ausfahrt aus dem Hafen abgebrochen, ich kam kaum gegen den Wind an. Das Anlegemanöver mit so einem waidwunden Motor ist natürlich auch nicht so einfach. Ich vermute die Tankentlüftung arbeitet nicht richtig. Ab und zu macht der Motor diese Probleme, nach einem Neustart lief er heute dann wieder ganz normal.
Morgen soll das wetter wieder schlecht werden, dann kann ich mich darum kümmern.
Gott sei Dank ich habe wieder etwas zu tun, sonst wäre der morgige Tag auch nicht zu ertragen, denn ich habe ja schon alle wichtigen Konstruktionen fertig.

Ich werde in meinem Pinnenpilotbeitrag immer wieder darauf hin gewiesen wie wichtig es ist 45° Ruderlage geben zu können. Ich versuche das beim Hafenmanöver immer wieder, doch das würde nur funktionieren wenn ich mein Achterstark kappe und den Heckkorb der Reling ab flexe. Realistisch kann ich 30° Ruderlage geben, das zeigt mir wie wichtig meine Beckerruderfunktion doch ist. Das bedeutet ich habe morgen noch ein Konstruktions Projekt.

Viele Grüße
Philipp

Marinero

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Samstag, 31. Juli 2021, 12:28

der Wind kam genau von vorne, also in Boxenrichting. Ich muss also bei halben Wind in die Boxengasse, und dann in den Wind schießen und die Box treffen. Ohne Wind ist das kaum Möglich weil der Wende Kreis des Pöggskens größer ist als die Boxengasse breit ist. Es geht also nur mit Hilfe der Dalben.

Klingt als würdest du bis neben deine Box fahren und dann 90° abbiegen?
Wenn die Boxengasse so schmal ist, dreh einfach früher ein und ziel eher mit dem Bug zwischen die Pfähle.

Floppy

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Samstag, 31. Juli 2021, 15:44

Hallo Freunde der gepflegten Mechanik,
ich habe nun etwas weiter gemacht und die Rudermechanik nun so weit entworfen, dass man die Trimmklappe sowohl als Selbststeueranlage, als auch als Beckerruder nutzen kann. Auf den Bildern habe ich 30° Ruderausschlag dagestell. Die blau transparente Konsole ist starr mit dem Boot verbunden. Der blaue Hebel ist am Ruderkopf befestigt. Über die Schubstangen wird die Bewegung der Pinne auf die Trimmklappe übertragen. Durch das Hebelverhältniss des blauen Hebels wird die Übersetzung eingestellt, so dass die Trimmklappe einen zusätzlichen Winkel zum Ruder stellt.

Aufmerksame beobachter werden feststellen dass ich zum Umschalten von Selbststeuerankage auf Beckerruder nur die Heben bzw. die Schubstangen abschrauben muss. Das ist bei mehr als 10cm Welle sicher eine Herausforderung, aber mit etwas Übung??
Scherz bei Seite - Dafür suche ich noch eine Lösung.
Auch sollte es möglich sein beide Funktionen über einen T-förmigen Hebel laufen zulassen, aber so weit bin ich noch nicht.
Jetzt muss ich erst mal über das umschalten nachdenken.

Viele Grüße
Philipp
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