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1

Mittwoch, 31. März 2021, 11:21

Mast LIS-Jolle gestaucht

Hallo Seglergemeinde,
ich habe ein Problem, da mit mein Mast ausgekommen ist. Er ist dabei hinten auf meinen Motorspiegel meiner LIS-Jolle geknallt.
Am Boot selbst ist nichts kaputt gegangen, da hatte ich nochmal Glück gehabt.
Leider ist an der Aufprallstelle der Aluminiummast etwas gestaucht (siehe Bilder).

Meine Fragen an euch:
  1. Kann ich mit diesem Mast noch weitersegeln. Ich gehe davon aus, dass er für die eher geringen Windstärken auf den Süddeutschen Seen noch durchaus geeignet ist.
  2. Wird sich hierbei das Segelverhalten stark ändern, oder hat man sonstige merkliche Nachteile "mit so einem Knick"?
  3. Ist das noch zu reparieren? Ich habe es schon mit stärkerem Drücken und Wippen probiert. Es hilft natürlich, aber eben nicht punktuell am Knick. Vermutlich muss man das mit einem Gegenstück einspannen ich habe nur etwas Angst das der Mast am Knick reißen könnte...
Ich würde mich freuen, falls ich mir hierbei einen Rat geben könntet.

Viele Grüße! :-)
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zooom

Salzbuckel

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2

Mittwoch, 31. März 2021, 12:41

Aluminium Rückverformung ist schwierig, Alu quittiert Streckung mit Festigkeitsverlust.
Fürs Schönwettersegeln wirds wohl noch gehen, Manche segeln ja Transatlantik mit nem festgebundenen Mast...
Aber Jollenmasten werden ja immer wieder mal angeboten, vielleicht lohnt es sich, die Augen offen zu halten.
Gruß Thomas


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Marinero

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3

Mittwoch, 31. März 2021, 13:14

Der Knick ist schon ordentlich. Keine Ahnung bis zu welchem Punkt das hält.

Evtl. ein nacktes Rohr kaufen und die Beschläge umbauen?

horstj

Salzbuckel

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4

Mittwoch, 31. März 2021, 13:22

muss neu, da im unteren Bereich.
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5

Mittwoch, 31. März 2021, 13:23

Der Knick ist schon ordentlich. Keine Ahnung bis zu welchem Punkt das hält.

Evtl. ein nacktes Rohr kaufen und die Beschläge umbauen?
Das habe ich mir schon überlegt. die Beschläge sind eben genietet. Ich bin mir nicht sicher ob man diese so einfach runter bekommen würde...
Ich würde morgen probieren, den Mast gerade zu biegen (falls hier nicht explizit davor gewarnt wird!)
Oder... falls hier die Empfehlung kommt einfach die Finger davon zu lassen und alles bleibt wie gehabt. :-)
Auch keine schlechte Lösung...

PS: vielen Dank schon einmal für die weiteren sehr schnellen Beiträge. Das mit dem gebrauchten Masten lasse ich mir natürlich durch den Kopf gehen. Es ist ohnehin eher als Freizeitboot konzipiert...

6

Mittwoch, 31. März 2021, 13:33

Zurückbiegen würde ich tunlichst unterlassen. Damit schwächst Du zusätzlich die dem Knick gegenüberliegende Stelle des Mastes (also die Stelle, an der es zu einer leichten Überstreckung des Materials gekommen ist).

Alu ist deutlich spezieller bei jeder Art von Kaltverformung als beispielweise Stahl (was aber nicht heißen soll, dass man Stahl kalt zurückbiegen sollte).

7

Mittwoch, 31. März 2021, 13:56

Ob du ihm jetzt noch den Rest gibst, oder nicht, der Mast ist im Eimer. Der Tipp mit dem gebrauchten Jollenmast führt zu einer preisgünstigen Lösung. Die Biegekurve stimmt dann wahrscheinlich nicht mehr, aber wie sensibel war sie mit dem Mast hier angepasst, als er noch intakt war?

8

Mittwoch, 31. März 2021, 14:17

Ob du ihm jetzt noch den Rest gibst, oder nicht, der Mast ist im Eimer. Der Tipp mit dem gebrauchten Jollenmast führt zu einer preisgünstigen Lösung. Die Biegekurve stimmt dann wahrscheinlich nicht mehr, aber wie sensibel war sie mit dem Mast hier angepasst, als er noch intakt war?
Naja, ob man ihm damit den Rest gegeben hat, merkt man unter Umständen ja nicht gleich, sondern erst, wenn etwas größere Kräfte beim Segeln auf den Mast wirken. Dann kann (!) er an dieser Stelle (@horstj_ weiter oben hat wohl übrigens recht, der Knick ist relativ weit unten, was kräftemäßig sowieso ungünstig ist) ohne großartige Ankündigung herunterkommen. Und immerhin ist auch ein Jollenmast wie dieser etwas über 6 Meter lang. Ich wäre da vorsichtig.

Recht hast Du allerdings damit, dass der Mast im Eimer ist. ;)

9

Mittwoch, 31. März 2021, 15:01

Hallo zusammen,
also der Knick ist ziemlich genau in der Mitte....
Links ist unten, rechts ist oben.
(an der Biegestelle liegt ein kleines weißes Handtuch :-) )
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horstj

Salzbuckel

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10

Mittwoch, 31. März 2021, 15:14

hatte selbst eine LIS. Der Knick ist im unteren Bereich, wo der volle Stauchdruck draufsteht. Die Lis hat keine Unter/Babywanten. Daher neu.
Der Mast ist nix spezielles und die wenigen Beschläge leicht und schnell zu tauschen.
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ruben7587

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11

Mittwoch, 31. März 2021, 21:11

Nach meiner Meinung ist der Mast weder gestaucht noch geknickt .
Wenn ich die Bilder betrachte , dann sieht das aus , wie verbogen ( nach vorne ) .

Ich würde mir eine Alumanschette besorgen , rundum anlegen , mit Epoxid aufkleben und nieten .
Dazu die zwei bereits vorhandenen Kisten näher an die Stelle , Kantholz unten durch
und mit einem Spanngurt gerade ziehen . Wenn die Manschette drauf und fest ist , alles lösen .
Das habe ich 1986 mit einem 505er Mast ( Proctor Delta ) gemacht , der heute noch gesegelt wird .

Ist ja keine Rennmaschine , soll ja nur halten .

seelo

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12

Mittwoch, 31. März 2021, 22:15

Hallo eigendlich wird es warscheinlich nichts mehr mit dem Mast. Fahnenmast ok. Aber. Hatte bei meiner Jolle vor vielen Jahren ähnliches Problem. Mast war umgstürzt weil sich Vorstagspanner gelöst hatte. Mast knallte aufs Heck bzw auf das Querbrett mit Traveler. Knick im unterem Bereich . Nicht ganz so doll wie bei dir. Hatte bei einem Bootsshop bei uns nachgefragt. Verneinte . Würden die nicht machen. Also habe ich selbst versucht. Eingespannt und mit ca 5m Hebelwirkung , versucht , zurück zu biegen. Ganz langsam und mit Sand im Mast und etwas warmgemacht. Keine Ahnung ob das richtig war. Ergebniss. Habe es hinbekommen. Eine kleine Delle an der Stelle nach innen , blieb überig. Habe da ein kleines Alublech drüber gesetzt und einen Beschlag dran gemacht. Der auch Sinn machte. Hat bis Dato supper funktioniert. Keine Probleme selbst mit Spi. Aber wie gesagt, war nicht ganz so doll verbogen. Versuchen kann man es . Wenns nicht klappt , dann einen anderen Mast besorgen. Gruß
Der Tag hat 24 Stunden. Sollte die Zeit mal nicht ausreichen, nehmen wir halt die Nacht hinzu. ;) und wer Schreibfehler findet : darft sie behalten

13

Dienstag, 6. April 2021, 15:08

So hallo Segler,
ich war am Wochenende (bei "noch" gutem Wetter) segeln.
Ich werde vermutlich den Mast so lassen. Er wurde an der Nut ausgefeilt und das Segel kann so gut gehisst werden.
Ich hatte um die 10 Knoten Wind und hab nichts gemerkt. Auch nicht dass sich das Segel grob verknittern oder falsch verhalten hätte.
Es war möglicherweise "etwas" bauchiger.
Ich glaube wenn ich den Mast zurückbiege, füge ich eine weitere Schwachstelle hinzu.
Und solang es segeltechnisch nicht stört (und nicht knickt...) kann ich damit leben.

Sollte ich doch nochmals Reparaturversuche wagen, poste ich natürlich meine Ergebnisse hier gerne :-)
Vielen Dank nochmals fürd die viele Ratschläge!
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Marinero

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14

Dienstag, 6. April 2021, 15:45

Was ist das für'n schlabberiges Getüddel da auf den Fotos? :Mauridia_44: So fährst du da doch nicht mit, oder?

grauwal

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15

Dienstag, 6. April 2021, 15:53

Ich würde ihn gerade ziehen.
Mit zwei Gurten fixieren, mit einem dritten an der Biegestelle Ziehen (keine geraden Auflagen, das gibt Beulen). Entstehen Risse (auch ganz feine) war das ein Fehlversuch, dann isser hin. Die Firma Gade liefert gewiss ein blankes Profil, das kostet nicht viel. Teuer ist die Arbeit des (ent-) nieten, aber das kannst Du selbst machen.
Der Mast der Lis ist keine filigrane Palme, nur Zugsalinge an einem robusten Profil (habe Jahre lang eine Lis gesegelt)

Versuch mach kluch

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

grauwal

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16

Dienstag, 6. April 2021, 15:57

Was ist das für'n schlabberiges Getüddel da auf den Fotos? :Mauridia_44: So fährst du da doch nicht mit, oder?


Mari, das Geschlabber sind Salinge die nur aus Draht bestehen und auf Zug belastet werden, das g´hört so. Ist der Mast gerade, dann tüdeln die auch nicht mehr
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Marinero

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17

Dienstag, 6. April 2021, 16:13

Und diese Knoten? Oder sind das Seilklemmen?
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  • mast.jpg (73,23 kB - 15 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 20:01)

grauwal

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18

Dienstag, 6. April 2021, 16:37

Und diese Knoten? Oder sind das Seilklemmen?


Das will ich nicht hoffen. Können Fixierungen Klebeband, Kabelbinder, sein, damit das Getüddel nicht all zu sehr tüddelt.

Gruß Franz
halber Wind reicht völlig

19

Mittwoch, 7. April 2021, 00:04

@grauwal Alles klar, ich habe schon mit Herrn Gade telefoniert und ja, ich könnte einen neuen Mast mir liefern lassen. Das mit dem (ent)nieten ist mir noch nicht so geheuer, aber ich werde mir das durch den Kopf gehen lassen.
Darf ich fragen, wieso du dich von deiner LIS-Jolle getrennt hast? :-)


zu den anderen Posts... :-D
Tatsächlich ist der Mast nicht stark verspannt, da ich leider das Boot an jedem Segeltag rein- und raustrailern muss. Das wäre aktuell einfach zuviel Aufwand das jedesmal so straff zu verspannen.
Die kleinen Knoten sind tatsächlich Fixierungen für die Halterungen, die man bei stärkerer Krängung zum Festhalten verwenden könnte. Ich bin gespannt ob ich diese jemals brauchen werden. ;-)
Da ich bei der aktuellen Wetterlage keine Experimante wagen möchte, habe ich sie einfach mit den Wanten zusammengebunden (ist aufgeräumter für mich für den Anfang...).

Oggy2000

Leichtmatrose

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Bootstyp: Jolle Ixylon Faltjolle Mewa RZ85 mit Besegelung

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20

Mittwoch, 7. April 2021, 08:17

Du meinst die Trapezleinen? Die hab ich ausgehängt und in der Teilekiste.

Grüsse

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