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Dienstag, 4. Mai 2021, 14:22

In NL müssen diese Dinger einen Sitz haben

Die Sitze gibts bei einigen Modellen entweder als Zubehör oder sie sind bereits inkludiert. Ein Nachbar hat sowas für seine Camperurlaube. Bevor der Shit wieder stormt, er macht gelegentlich Urlaub außerhalb Deutschlands, wo ihn unsere Gesetze nicht hinbegleiten, er dafür die dortigen beachten sollte. Er hat also, 100% EU-proof, ein per Steckbrücke umschaltbares Modell und ein Mofaschild. Das Teil ist entweder relativ flott und sehr schnell leer oder relativ beschaulich (10 ... 12 km/h) und hält dann geschätzte 25 bis 30 km. Peerfekt zum Brötchenholen, aber quasi ungeeignet für Ausflüge - schon wegen den Sackkarrenrädern, die in jedes Löchlein plumpsen.

wir sind hier im Segelnforum, ja, ein Faltrad

Das hat mich als damaliger IF-Segler zu dem reltaiv flach gehaltenen Scott 'Voltage' gebracht, aber nun.

Falten führt zur nächsten Frage, wie klein es mindstens werden muss und was es kosten darf. Gute E-Räder sind leider sehr teuer. Du kriegst, was Du bezahlst und dadurch, dass teure Klappräder wohl schlichtweg unverkäuflich wären, ist die Streichliste lang. Bis auf die kleineren Felgen und einen Faltrahmen erwartet man ja sonst ein vollwertiges Fahrrad. Aluteile sind (@Lommy:) sicher okay, aber viele Legierungen sind nicht seewasserfest, weswegen Radahren nach Frostnächten immer mit viel Putzen verbinden ist. Auch der Punkt wo Edelstahlspeichen in Alufelgen führen kann wartungsintensiv sein. Ein weiteres Problem bei den kleinen Rädern, dass man eine Kettenschaltung fürchterlich einsaut. Es ist nicht die Kette alleine, auch die Umwerfer, die leiden. Hatte ich beim Kinderrad. Nabenschaltungen mit integrierter Trommelbremse sind nur schön solange man sie nicht reparieren muss, ein Weilchen also schon.
Als Bordrad wäre vielleicht ein 1-Gang mit Riemenantrieb was. Immerhin ist schon konstruktiv vorgeesehen, nicht mehr zu putzen und zu ölen als nötig. Jeder darüber hinaus ausgegebene Cent sollte irgendeinen greibaren Gegenwert darstellen.

Die Alternative, ein flach gehaltener MTB-Rahmen (Scott, Carver, ...), der mit herausgenommenen Rädern, zur Not herausgenommener Gabel in eine blanke Hundekoje passt, dazu haltbare Komponenten und dann FAHREN. Dazu ist der E-Antrieb doch da, dass man auch an windigen Tagen den Rückweg nicht fürchten muss. Schon in der Preislassse bis 3.ooo € hat man eine bessere Auswahl von erheblich tauglicheren Rädern, als unter den 20-Zoll-Klapprahmen. Dort verschwinden die 3.ooo in einem Loch aus dem nur sehr wenig herauskommt.

@ronja-express: Rost und Gammel an hochwertigen Fahrrädern? Was soll an denen denn Rosten? Selbst eine Kette für 50 € wird doch keiner vor sich hin gammeln lassen, weil ihm nicht danach ist sie zu pflegen. An meinem Rennrad ist eine zwar sehr einfache aber immerhin gut verarbeitete Schaltgruppe. Wenn ich schaue, was der Nachfolger kostet ... die ist immer top und immer 1a eingestellt. Rost und Gammel nicht mal an meinem Regen- und Winterrad. Es ist viel älter, Ersatz viel preisgünstiiger, aber verkommen lasse ich es trotzdem nicht.

Rüm Hart

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22

Dienstag, 4. Mai 2021, 14:25

@rainbow: :thumb:

So'n Segway, das wär's ja ... :D
Rüm Hart Blog: KLICK

23

Mittwoch, 5. Mai 2021, 11:44

Ein Problem an den ganzen Dingern ist immer das Gewicht, denn man will den Krempel ja bequem von Bord kriegen. Am Fingersteg es der Holden in die Arme geben ist eine Sache. Eine Hand an der Wante, 22 kg am ausgestreckten Arm, dann noch 45° aufwärts - dazu muss man trainiert haben. Einige nicht klappbare E-Bikes kratzen inzwischen an der 10-Kilo-Marke, aber sowas war ja nicht gewünscht.

reinglas

Seebär

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24

Mittwoch, 5. Mai 2021, 13:00

Hallo,
der heutige Mensch ißt nicht nur zu fett, zu süß und zu salzig. Er ißt auch zu viel Fleisch und zu wenig Gemüse. Er trinkt am Tag auch zu wenig.
Nur Alkohol trinkt er zuviel. Zum "Ausgleich" bewegt er sich viel zu wenig. Sport soll ein Gegenmittel sein.
Schach, Angeln und Segeln sind zwar Sportarten aber nicht die besten, um Bewegungsmangel auszugleichen. Fahrradfahren und Schwimmen (nicht Baden) sind da viel besser geeignet. Fahrradfahren hat zudem den Vorteil, es fast ganzjährig tun zu können.
Das Verführische am E-Bike erkenne ich an. Ich lasse mich aber nicht verführen. Binnen brauche ich kein Bike auf dem Boot. Mir macht es beim Wasserwandern nichts aus, 3 km mit dem Bollerwagen zu laufen um Benzin nachzufassen. An der Küste würde ich mir auch ein Fahrrad an Bord wünschen. Nie aber ein E-Bike mit seinen Nachteilen:
- großes Gewicht;
- mehr Technik - mehr Störungsstellen;
- "notwendiges Tanken";
- schlechtes Gewissen gegenüber meinem Körper;
Ich fühle mich nicht als Verlierer, wenn ich trotz 100 Gängen an steilen Bergen absteige.
Das Thema hier lautet: "E Bike Erfahrungen". Ich habe damit keine Erfahrungen und melde mich trotzalledem.
Da kann man nur das Thema verfehlen.Ich bitte um Gnade :)

Reinhard
Keiner und Nichts kann mich enttäuschen.
Nur meine Erwartungen vermögen das.

Sailhawk

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25

Mittwoch, 5. Mai 2021, 13:23

Echt? Das wusste ich noch gar nicht. Hast du das bitte mal ausführlicher oder eine Quelle?
zz

@Manfred:
guckst du bitte hier

Besten Gruß
Bo
Fair wind and a following seas!

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26

Mittwoch, 5. Mai 2021, 15:07

Moderboot:
Doch, an unseren Fahrrädern gibt es noch Schutzbleche, Kettenschutz, Gepäckträger usw.
Alles mit - oftmals etwas zu billigen - Schrauben befestigt.
Das Phänomen kenne ich auch von befreundeten Alltagsradlern.

Sonst müssen wir mal die @Anja fragen.
Die kennt sich da ganz besonders mit aus.

Mit hochwertig meine ich allerdings auch schon Fahrräder oberhalb 1000€.
Was ja gar nicht mal so viel ist ohne Elektro.

Holger

Rüm Hart

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27

Mittwoch, 5. Mai 2021, 16:38

Das Thema hier lautet: "E Bike Erfahrungen". Ich habe damit keine Erfahrungen und melde mich trotzalledem.
Da kann man nur das Thema verfehlen.Ich bitte um Gnade

Reinhard, deine Selbsterkenntnis ist ja lobenswert :thumb: . Dein Beitrag nützt zwar dem TE nüscht, aber was spielt das schon für eine Rolle ... Und was deine dargestellte Haltung gegen die elektrischen Fietzen angeht, darf ich dir sagen, dass da jeder seine eigene - nämlich Haltung, Meinung und Motivation - hat. Weder deine noch die der anderen ist allgemeingültig. Meine z. B.: ohne die Dinger wäre ich vom Fahrradfahren ab. Zwar liebe ich es sehr, aber Herz- und Lungenerkrankung grätschen mir dazwischen. Jetzt, mit den iii-Baiks bin ich wieder voll dabei und bretter sogar mit dem Mountainbike durch die emsländisch Tundra. Na ja, wie man mit 67 noch brettern kann ... ;)

Gruß, Manfred
Rüm Hart Blog: KLICK

28

Mittwoch, 5. Mai 2021, 17:21

@Reinhard: spricht mir aus dem Herzen, bis auf eine Ausnahme, denn an kalten Tagen gibt es, anders als beim Segeln, nur schlechte Kleidung. Bergauf schwitzt man wie ein Stier, weil man dafür immer viel zu warm angezogen ist und bergab wird man zum Eiszapfen. Dazu kommen steife Gelenke in der kalten Jahreszeit. Ganzjährig also am ehesten mit Unterstützung einer freien Rolle, weil die den Rahmen nicht malträtiert.

Rein praktisch hatte auch ich versucht es anzudeuten: E-Klappräder sind üblicherweise sehr schwer. Der Freude ab Erreichen der Mole steht der Verdruss beim Verladen am Stück gegenüber. Von Bord / an Bord zurück und dann je nach dem auch in der Kajüte, wo der Flurschaden mit dem schweren Zeug ja in Grenzen gehalten werden soll. Auch bäuchlings die schwere Last in eine Backkiste zu fieren ist mühsamst. Ein Rennrad eines Durchschnittseuropäers dagegen, unklappbar natürlich, kommt mit herausgenommenen Laufrädern auf ein Staumaß von +/- 55 x 100 cm bei Lenker in Geradeausstellung und wiegt dann fahrbereit an der Kofferwaage rund 9 kg ohne Pumpe und Flaschenhalter, sofern es mit Felgenbremsen und guter Schaltgruppe nicht mehr als ein Elektro-Brompton kosten darf. Mit abmontierten Rädern hat man also rund 7 kg in der Hand. Immer noch nicht optimal, aber es ginge ja auch schwerer.

"Schutzbleche" ... wo in 100-Gramm-Schritten gezählt wird, sind sie nicht so ein zentrales Thema - außer bei Engländern. Zugegeben, ohne sieht man leider nach einer längeren Regenfahrt aus als hätte man Diarrhoe und läuft nach dem Absteigen rum als hätte man das gleiche nochmal mit Gono... denn alles was sich hinten in einer kleinen Zisterne gesammelt hat, läuft nun von innen die Beine runter. Es fehlt also an der nötigen Grazie, die wir sonst so schätzen. Gibts sog. "As Saver" Sie heißen wirklich so.

29

Donnerstag, 6. Mai 2021, 09:04

Das ist eine schwierige Entscheidung.
Wie andere vor mir schon gepostet haben, ist das Gewicht nicht zu unterschätzen: SVB ca. 20kg - Brompton ca. 15kg.
Das Packmass ist beim Brompton unübertroffen, allerdings sollte nicht übersehen werden, dass eine maximale Zuladung von 110kg inkl. Gepäck und Akku vorgegeben ist.
Das kann bei einem großen Menschen mit Einkauf schon recht schnell erreicht werden.
Große Leute sollten mal eine Probefahrt machen, da man mit dem recht teuren Rad ja nicht nur Brötchen holen will.
Der Fahrkomfort kann durch dicke Reifen deutlich verbessert werden, die passen aber nur bis zu einem gewissen Mass rein.
Rost an Schrauben ist in der Regel nur oberflächlich, das hat nicht nur mit der Qualität zu tun, sondern auch mit der Festigkeit. Einen Austausch kann man machen, es erlischt aber jegliche Gewährleistung.
Rost an der Gabel kommt bei den günstigen Modellen öfters vor und führt hier zu einem schnellen Verschleiss.
Eine Pflege mit Atlantik Radglanz oder von mir aus auch Ballistol tut dem Rad sehr gut, die Kette nicht vergessen.
Ich habe noch nie so rostige Ketten gesehen wie an der Nordseeküste.

Der große Schwachpunkt bei den günstigeren Modellen sind nach meiner Erfahrung die Faltgelenke.
Hier entsteht schon nach kurzer Zeit Spiel und die Mechaniken lassen sich nicht angemessen einstellen - nachziehen.
Das ist sehr unschön und führt allgemein zu einem wackeligen Gefühl, gerne auch im Lenkerbereich.

Alles in allem würde ich mir nicht bei SVB ein E-Bike kaufen, mit 1200 Euro gehört es zu den Billigrädern und wir wissen ja
wer billig kauft ...

Wie sieht es denn mit Verleihern aus in deinem Revier?

Grüße

krusefix

Salzbuckel

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30

Donnerstag, 6. Mai 2021, 09:57

Welche Erfahrungen habt Ihr bzw. welche Räder könnt Ihr empfehlen?


wir haben seit fast 10 Jahren zwei Falträder von der Fa. FLYER an Bord. Vorweg, wir möchten sie nicht mehr missen.
Die Akkus haben wir im letzten Jahr erneuern lassen, nun haben wir wieder Reichweiten von ca. 80 KM.
Rost gibt es nicht, da komplett ALU und etwas Edelstahl. Insgesamt hat sich versprochene hohe Qualität über die Jahre bewährt.

Krusefix
wer Verantwortung von sich weist,
weist auch die Freiheit von sich.

31

Donnerstag, 6. Mai 2021, 10:54

@Ania: Die Faltgelenke umgehen manche ja, indem sie den Rahmen garnicht falten, wie Tern - und Packmaße erreichen, wie bei einem normaleren Rad mit herausgenommenen Laufrädern. Was Verabeitung und Komponenten anbetrifft, kriegt man bei Klapprädern ohnehin das Weinen, auch bei einem Brompton, das hier und da in den 7. Himmel gelobt wird. Sicher ist es bessser als die ganz einfachen. Es rangiert auf Augenhöhe mit den Rheumadecken, die auf Kaffeefahrten verkauft werden. Natürlich sind sie "ganz okay", besser als eine Lidl-Decke allemal, aber eben nicht das wert, wofür sie den Rentnern angedreht werden. Bei ihnen sitzt das Geld locker denn wenn es was taugt, kriegen die Erben halt weniger. Grund zur doppelten Freude.

Zufällig, beim Testen eines Rollentrainers bei einem der großen Händler, saß ich auf einem KTM Strada. Ein rundrum gutes Rad, das lediglich den Nachteil hat, "nur" einen Alurahmen zu haben. Fährt sich überraschend gut und agil, tolle Rahmengeometrie. Es ist sicher nicht die schlechteste Wahl, um nachmittags mal eine Insel zu umrunden. 1100 € mit etwas schwereren aber teils sogar legendär haltbaren Komponenten bei dem Händler mit der Extragröße. Sicherlich ein Rad, das die nächsten 10ooo km keinerlei Probleme macht. Für 100 mehr hätte man ein echtes Brompton, ja das hat dann auch einen Gepäckträger, Schutzbleche, Reflektoren, ... . Zwei davon und eine Hundekoje ist weitgehend voll. Mit faltfreien Rädern wäre die Hundekoje ganz voll und das ist ... am Ende fast egal?

Fragt einer, er segelt so gerne und hätte gern ein Segelboot für seinen Urlaub, hat aber leider nur 2.500 Eus zur Verfügung. Was kriegt man da an guten Gebrauchtbooten? Antwort: Wieso gebraucht, kauf doch ein Neues! :booh:
Bitte nicht falsch verstehen, die Decathlon-Boote sind kein Müll, aber Starboot und Hobie 16 haben doch auch was?

Ed

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32

Donnerstag, 6. Mai 2021, 21:32

Moin,
ich danke erstmal Allen, die hier Ihre Meinung kund taten.

Was mich mal interessieren würde, wäre:
Wie viele km fahrt Ihr so in einer Saison?

Sicherlich ist billig gekauft oft teuer gekauft, aber für ein E-Bordfahrrad 3-4000€ hinlegen ist schon heftig. bei 2 Personen schmälert das schon ganz schön die Kasse.

Und ohne entsprechende Pflege leidet auch ein Brompton und Co.

Gruß Eddi

Brynja

Salzbuckel

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Bootstyp: Etap 32s

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33

Freitag, 7. Mai 2021, 06:59

Schwer zu sagen, weil wir keinen Tacho dran haben. Im Urlaub werden es zumindest etliche hundert Kilometer ein. Jedenfalls sind alle paar Jahre aufgrund normaler Abnutzung neue Hinterreifen fällig. Die E-Faltbikes haben wir außerhalb der Saison auch zuhause benutzt, solange wir dort noch nicht elektrifiziert waren.

Bulliteufel

Leichtmatrose

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34

Freitag, 7. Mai 2021, 08:07

Ich fahre ein Aktivelo kardani. Durch den Kardanantrieb keine Sauerei durch Kette und Schaltgruppe.
Klein verstaubar und mit 20kg inclusive. Akku auch noch zu Händeln.

Gruß Ulli

35

Freitag, 7. Mai 2021, 08:32

E-Bike macht Sinn (zumindest bei uns an Bord)

Moin,
die Diskussionen vom Faltbike und jetzt Kompakt E-Bike hatten wir auch alle.
Letztendlich bin ich (wir) froh das wir es gemacht haben. ;)

Tinker

Die beiden Tinker die wir fahren sind absolut Langstrecken tauglich.
In knapp 2 Jahren haben die je über 2.500 km abgeleistet.

Der Radius dessen was wir mit dem Bike erkunden ist deutlich gestiegen.
Oder war von Euch schon einer auf dem Holmenkollen mit dem Bord Fahrrad?
Spitze auf dem Rückweg war über 60 km/h.

Es gibt passende Transporttaschen, das Vorderrad kommt eben ab und der Lenker wird umgelegt.
Sattelstütze rausziehen und fertig.

Ist leichter als das zusammenklappen der alten Faltbikes.
Allerdings passen die nicht in eine einfache Heckbox.
Wir haben eine kleine Kabine über und legen die von oben einfach rein.

Nachteil, natürlich wie bei allen E-Bikes, ist das Gewicht.
Die Transporttasche hat 2 Schulterhalter, damit kann ich das alleine, auch über den Anker, an Bord bringen.
Den Akku nehme ich ab, der wird ja dann eh geladen.

Noch schöner (geiler) fände ich das hier:

Mate Bike

Die fahren überall in Kopenhagen rum.
Sind zwar klappbar, allerdings nochmal 5 kg schwerer...

Viel Erfolg,
Gruß

Svente69


36

Freitag, 7. Mai 2021, 09:17

Sicherlich ist billig gekauft oft teuer gekauft, aber ...

... (!?)

wieso also so hoch hinaus? Schau mal das Zündapp Z 101 an. Züdapp ohne Faltmechanismus fahren befreundete Camper an ihrem Heck. Der Akku, wenig benutzt, seltenst geladen, ist nun nach 5 Jahren nicht mehr viel wert. Das Rad selbst macht trotz fehlender Wartung noch einen passablen Eindruck. Solides Zeug, versprüht etwas Opel-Kadett-Charme, aber nun, das gleiche als Reliant Robin ist auch nicht eleganter. Das Z 101 gabs mal bei Lidl, kostet bei [...] gerade 850 €. Sicher, es hat einen recht kleinen Akku, "Shimano Tourney" ist der Holzvergaser unter den Kettenschaltungen, aber die ersten 1500 km läuft er verschleißfei und danach ... ein kompletter Umwerfer (Hartplastik) kostet dort vielleicht 15, lass es 20 Euro sein. Ein Brompton bietet für den 3fachen Preis vielleicht 3% mehr Qualität, 30% mehr Reichweite und klappbare Pedale. Suum quique ... (lat.: 'die Sau quiekt')

Nicht so gut bei vielen Klapprädern und auch Bei dem kleinen Zündapp das Packmaß: 97 x 67 x 44 cm. Meins (Bianchi 928, 52er Rahmen, "handmade in Italy") mit abgenommenen Rädern 100 x 65 cm, 32 an den Pedalen, 46 am Lenker. Viel tut sich das nicht, wie (ja ich weiß) mehrfach erwähnt.

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