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1

Donnerstag, 10. Juni 2021, 21:40

Großfall ins Cockpit legen

Ich möchte gerne das Großfall und die Reffleinen vom Groß ins Cockpit legen, damit ich dafür nicht immer vor an den Mast muss.

Ist das völlig simpel und man kauft da einfach irgendwelche Rollen und "bohrt" dafür die entsprechenden Löcher ins Schiff?

Hat da vielleicht jemand ein paar Tipps, oder einen Tipp wo man sich dazu am besten informiert?

2

Donnerstag, 10. Juni 2021, 21:49

Am besten schaut man mal bei einem Nachbarschiff

Gruß Odysseus

3

Donnerstag, 10. Juni 2021, 21:51

Hängt 'n bisschen vom Boot ab. Beim Stahl- oder Holzboot mag das gehen (Unterfüttern nicht vergessen), bei GfK-Sandwich ggf. das Kernmaterial ersetzen (im einfachsten Fall durch andicktes Epoxy). Hinweis auf Bootstyp und vielleicht auch Fotos wären hilfreich.

Lucky

Salzbuckel

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4

Freitag, 11. Juni 2021, 08:45

Da ist schon ordentlich Druck drauf. Denke auch Fotos wären sinnvoll.

ex-express

Salzbuckel

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5

Freitag, 11. Juni 2021, 08:50

Pass auf, dass du dir nicht das Deck zerreißt. Da müssen die Kräfte irgendwie abgeleitet werden. Auch die Klemme im Cockpit, die du setzen musst, braucht ein schönes Fundament.

6

Freitag, 11. Juni 2021, 08:55

Moin,

die Frage ist pauschal nicht zu beantworten.
Im Grundsatz ist es simpel oder zu mindest fast immer machbar, aber es will auch gut durchdacht sein. Und der Aufwand reicht von ... bis ...
Viele Faktoren spielen eine Rolle; die Art der Fallenaustritte aus dem Mast (Mast durchgesteckt oder an Deck stehend) und ihre Höhe, Umlenkblöcke an Deck oder nur Verteiler auf dem Kajütdach, ist dort ein Süll/Wellenbrecher im Weg, der getunnelt werden müsste, Sprayhood nicht oder ja oder mit Sockel oder ohne und kannst Du unter der Sprayhood am Fall arbeiten; sollte dort neben Abklemmungen auch noch eine Fall-/Streckerwinsch mit entsprechend freiem Arbeitsradius installiert werden, um nur ein paar Trigger zu nennen.

Hunderte Anschauungsobjekte segeln auf Deinem Revier. Guck Dir Schiffe mit den gleichen Rigg- und baulichen Voraussetzungen heraus und schau, wie das dort gelöst ist.

Und falls Du so einen verf... Kahn mit nicht demontierbarer Innenschale Dein Eigen nennst, ist es jetzt Zeit für den ersten Wutanfall. Wenn nicht, schau nach, wie Du von unten an die Plätze der Umlenker und Strecker und ggf. Winsch herankommen kannst und ja, die sollten je nach künftiger Lastaufnahme (das ist unterschiedlich - geringfügige Umlenker nehmen nicht viel auf) alle abgefangen oder gut unterlegt werden. Die ersten Umlenkblöcke an Deck bei durchgestecktem Mast besonders; dafür braucht es dann noch zusätzliche Unterzüge, damit Du beim Falldurchsetzen nicht das Deck hochwinschst ;)

Gruß
Andreas

7

Freitag, 11. Juni 2021, 09:01

Abgeleitet, indem man sie verteilt. Die flach an Deck liegenden Rollen, gerne als 3er-Set, machen das ziemlich gut. Das schöne Fundament unter den Klemmen sollte v.a. schön niedrig sein. Weil der "Druck darauf" sich eher als Zug äußert, sind Beschläge, die eine geringe Fläche haben ungünstiger für das Deck.

... dass der TE eine Prym-Öse ins Sprayhoodfenster stanzt, um das Fall dort durch zu führen, hätte ich jetzt so zwar nicht erwartet, aber man weiß ja nie.

Pütting

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8

Freitag, 11. Juni 2021, 13:45

@Robert_H:, magst Du einfach 'mal schreiben, welches Boot Du hast?
La mer a bercé mon cœur pour la vie!

_Christian_

Salzbuckel

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9

Freitag, 11. Juni 2021, 17:26

Hallo,

hat Dein Mastfuss Aufnahmen für Blöcke? Diese wären geeignet die Kräfte aufzunehmen. Vom Mastfuss aus, solte es machbar sein ins Cockpit umzulenken.

Christian
»_Christian_« hat folgende Datei angehängt:
Lieber Cobb als Cup :frech:

ex-express

Salzbuckel

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10

Freitag, 11. Juni 2021, 18:14

Auch wenn dort Platz für Blöcke sein sollte, müssen die Kräfte irgendwie aufgefangen werden. Es sei denn, es ist kein durchgesteckter Mast.

11

Samstag, 12. Juni 2021, 19:39

"Es sei denn ... " (?) So eine ungewöhnliche Ausnahme wäre das aber nicht. Von 40 Booten hat vielleicht eins einen durchgesteckten Mast.

Pütting

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12

Gestern, 22:14

Hier als Beispiel meine Lösung, die mir seit einiger Zeit die Arbeit am Mast erspart. Die Edelstahlführungen haben wir beim Schlosser bauen lassen. Statt einer zusätzlichen Winsch habe ich einen Zweifachfallenstopper aufgeschraubt. Die Großschot kann von dort aus nämlich genau auf die hintere Backbordwinsch geführt werden. So lässt sie sich einfach Hand über Hand holen und schließlich mit ein paar Kurbeldrehungen durchsetzen. Die zweite Leine ist die Dirk, die früher ebenfalls am Mast betätigt werden musste. Beide Leinen werden über einen Umlenkblock zum Mastfallenkasten geführt. Diese Lösung reicht mir völlig aus; mit ihr (sowie der Leine für den Rodkicker auf der Steuerbordseite) kann ich das Groß komplett von der Plicht aus bedienen. Bis auf das Reff, aber dafür muss ich ohnehin nach vorn, um das Segel in die Reffhaken einzuhängen. Dann kann ich dort auch gleich die Reffleinen betätigen.
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alinea

Salzbuckel

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13

Gestern, 22:39

Schön, das ist aber nur der zweite Teil der Lösung.
Hauptproblem ist die Befestigung der Umlenkrollen der Leinen von Deck zum Mast.
Die schraubt man nicht nur einfach mit Spaxschrauben aufs Deck. Optimal wären Befestigungsvorrichtungen am Mastfuss, wie oben schon beschrieben..
Hier als Beispiel meine Lösung, die mir seit einiger Zeit die Arbeit am Mast erspart. ... Beide Leinen werden über einen Umlenkblock zum Mastfallenkasten geführt. ...
Viele Grüße
alinea
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Pütting

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14

Gestern, 23:04

Hauptproblem ist die Befestigung der Umlenkrollen der Leinen von Deck zum Mast.
Die schraubt man nicht nur einfach mit Spaxschrauben aufs Deck. Optimal wären Befestigungsvorrichtungen am Mastfuss, wie oben schon beschrieben..

Nein, die schraubt man selbstverständlich durch. Und Schaummaterial in Sandwichdecks ersetzt man im betreffenden Bereich nötigenfalls durch Epoxy, evtl. klebt man auch ein Holzstück ein. Aber solche Verstärkungen sind dort, wo das Deck zu schwach erscheint, eigentlich Standard und keine hohe Kunst.

Die "Befestigungsvorrichtungen am Mast" funktionieren bei vielen (größeren) Masten oft schon deshalb nicht, weil die Fallen aus dem Scheibenkasten seitlich austreten, ohne dass davor noch eine Öse am Mastfuß zum Anschlagen eines Blocks vorhanden wäre.
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