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1

Mittwoch, 15. September 2021, 10:59

Refit Projekt in den Niederlanden, wohin?

Hallo zusammen,

wir haben unser Schiff gefunden und es ist ein Refit nötig.
Das ist neu für uns, in der Theorie gab es dazu viel zu lesen, aber jetzt geht es für uns an die Praxis.

Und als erstes stellt sich uns da die Frage nach dem Ort: Das Boot liegt in den Niederlanden, und kann dort auch bis April 2022 bleiben. Spätestens dann möchten wir mit dem Refit beginnen.
Wir können und wollen Vollzeit daran arbeiten.

Habt Ihr Empfehlungen, wie man es am besten angeht, (auf einem Marinagelände, privat vermietete Halle o.Ä.)? Das Schiff muss an Land, schön wäre wohl eine Halle. Zeitdruck haben wir erstmal nicht.
Auch wenn es natürlich anstrengend wird, können wir uns vorstellen, in den Zeiträumen wo es möglich ist, an Bord zu wohnen.

Aber wir sind offen für alle Vorschläge. Wie geht Ihr so etwas an? Wir sind dankbar für Tipps.

Spi40

Salzbuckel

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2

Mittwoch, 15. September 2021, 11:12

Ich empfehle für diesen Fall eine Halle, ob privat vermietet oder die einer Marina muss man sehen. Privat vermietet, mit Stromanschluss natürlich, hätte den Vorteil 24 h Zugang zum Schiff zu haben, dass bieten die Marinahallen oft nicht aus diversen Gründen.
Halle deshalb, weil man Wetter unabhängig arbeiten kann.
Gruß Torsten

kis
keep it simple

Dieselgenua

Proviantmeister

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3

Mittwoch, 15. September 2021, 11:56

Leider schreibst Du nicht, wie groß das Boot ist? Kann man es überhaupt zu einer privaten Halle trailern oder ist das vom Aufwand / Kosten zu teuer?

Ansonsten bleibt ja nur ein (Hallen) Lager in einer Marina. Halle ist aus meiner Sicht ein Muss, weil man da bei jedem Wetter werkeln kann und Ihr wollt ja irgendwann auch fertig werden?

Mit dem Wohnen auf dem Boot ist das so eine Sache. Einige Betreiber verbieten das, dass muss man vorher klären.
Das Leben ist schön, ein Segelboot macht es schöner :segeln:

4

Mittwoch, 15. September 2021, 11:58

Kann man wenig zu sagen. Wie groß ist denn das Boot. Ist ein Landtransport möglich?
Ich würde es in der Nähe meines Hauses haben wollen. Natürlich in einer Halle, die auch gerne frostfrei ist. Idealerweise mit ein paar passenden Gewerken in der Nähe, also am Hafen.
Während des Refits an Bord wohnen, na ja…. Es sei denn wir sprechen von 30 m ü.a..

5

Mittwoch, 15. September 2021, 12:10

Hi,
Das hängt auch davon ab, wie "mobil" das Boot ist.

Ich habe unseres letzen Herbst mit Corona nach Hause geholt. Da ca. 3,5t per LKW und bei mir auf den Platz gestellt.

Dann im Winter eine provisorische Gerüsthalle mit festem Dach aus Trapezprofilen und Wänden aus Gewebeplane drumrumgebaut.Wasser, Strom, etc ist alles da.

Und na ja, aus dem ursprünglich kleinen Refit habe ich mittlerweile alles was abging innen und außen entfernt. Es sind nur die statischen Wände (und ein Teil der Pantry) geblieben. Jetzt wird auch komplett neu lackiert.

Aktuell schleife ich das Unterschiff
Die meisten Decksdurchdringungen waren undicht. Ich wollte Elektrik und Sanitär auf Vordermann bringen.
Das hätte ich sicherlich alles in Friesland erledigen können. Aber ich habe so viele schon kennengelernt, die Freitags mit vollem Hänger aus D gekommen sind und dann fehlte Samstag Mittag, grad als die Läden zu hatten noch ein nicht geplantes Teil, um weiter zu kommen. Dann wurde wieder zusammengepackt und noch ein Kaffee getrunken und wieder heimgefahren. Selbst wenn ich sage, ich schlafe auch dort, meine Werkstatt ist in der Halle nebenan, wo ich dann viele Möglichkeiten mehr habe als in Friesland.

Nach den bisherigen Erfahrungen dieses Refits kann ich jetzt schon sagen, das ich das nächste (größere) Boot für so eine Aktion auch erstmal heimholen würde. Zumal ich auch mal schnell abends für ein Stündchen hin kann. Und auch mal Wochen nichts dran machen kann... Friesland sind bei mir bei 4 Stunden eine Tour.. - und am Ende wurde ja doch mehr draus :-)

Zelthalle ist völlig ok. Meine Lackierarbeiten muß ich halt so schieben, dass die Luftfeuchte nicht zu hoch (war) und die Temperatur nicht zu niedrig wird.

Ein großer Werkzeugstamm ist wichtig - und der muß dann auch komplett dabei sein.

Gerüste, damit man sauber um das Boot laufen kann finde ich -je nach Arbeit- ein Muß

Gruß Karl
»zuklein« hat folgende Datei angehängt:
  • IMG_1959(1).jpg (1,17 MB - 29 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. September 2021, 20:51)

6

Mittwoch, 15. September 2021, 12:22

Danke für Eure Antworten.
Natürlich ist die Größe ausschlaggebend - es sind 40 Fuß, 10 Tonnen.

Also muss es in der Nähe eines Hafens sein. Wenn wohnen auf dem Schiff selbst nicht möglich ist, müssen wir vor ort irgendwo unterkommen, und ggf. kurzzeitig etwas anmieten. Der Gedanke des an Bord wohnens kommt daher, dass im Innenbereich vergleichsweise wenig zu tun ist, da schon einmal ein umfangreiches Refit erfolgt ist und wir darauf aufbauen können.

Zur Anregung, das Boot zu Haus haben zu wollen - das wäre das tollste, allerdings geht es schon allein deshalb nicht weil unsere Wohnsituation in der Stadt das nicht erlaubt. Daher - wenn das Boot nicht zum Refitter kommt, zieht der Refitter halt zum Boot.

Also soweit - ein Hallenplatz, mit Infrastrukturanbindung zu Material- und Werkzeugbeschaffung. Die Werkzeuge müssen wir uns größtenteils erst anschaffen, das kann vor Ort erfolgen.

Ich tue mich schwer mit der Google Suche. Scheinbar kenne ich die richtigen Begriffe nicht, um eine Halle zu finden, ich komme immer nur bei Dienstleistern für Refits heraus oder Gebrauchtbootanbietern etc. Auch mit den Niederländischen Worten...
Hat jemand Anregungen wie zu suchen ist?

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7

Mittwoch, 15. September 2021, 12:26

Fotos wären nett ... damit man ein vorher und nachher hat ?

Dieselgenua

Proviantmeister

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Bootstyp: Pegaz 28

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8

Mittwoch, 15. September 2021, 12:28

Hat jemand Anregungen wie zu suchen ist?

Versuche es mal mit "Winterstalling".

Das ist das niederländische Wort für Winterlager. Da bekommt man sehr viele Treffer bei Google (eventuell dazu die Suche auf niederländische Seiten einstellen)
Das Leben ist schön, ein Segelboot macht es schöner :segeln:

Segelalex

Salzbuckel

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9

Mittwoch, 15. September 2021, 12:34

Wo ist das Schiff denn jetzt genau? "Niederlande" ist etwas weitläufig...

Groetjes

Alex

La Ola

Bootsmann

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10

Mittwoch, 15. September 2021, 12:35

Wo liegt es denn aktuell in NL?
Ist es soweit "fahrbereit"?
Mit ein paar mehr Infos kann dir eher jemand helfen.

Gruß

Marcel

MaWi

Offizier

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Bootstyp: ehemals Bavaria 39 Cruiser

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11

Mittwoch, 15. September 2021, 12:41

Also, es war zwar nicht immer alles perfekt betraf aber den Liegeplatz, beim Tacozijl in Lemmer kannst in der Halle mieten, und arbeiten, hast ggf. auch Zugang zu Professionellen Arbeitern, Ausrüstern und Zulieferern in der Nähe und bist direkt in der Nähe zu Autobahn. Und sie betreiben einen Bungalowpark mit Camping wäre für die Übernachtungen dann aus was.
Kann mir nicht vorstellen, dass dies jemand erlaubt in einer Werkshalle auf dem Boot zu leben.

Gruß und viel Erfolg.

12

Mittwoch, 15. September 2021, 12:44

Fotos kann ich gerne einstellen, wenn wir das nächste mal vor Ort sind.

Es liegt in Stellendam, und es ist auch fahrbereit. Das stehende Gut muss getauscht werden, den Püttingen trauen wir aufgrund des Alters auch nicht mehr über den Weg aber segelklar ist es.

Hat jemand Anregungen wie zu suchen ist?

Versuche es mal mit "Winterstalling".

Das ist das niederländische Wort für Winterlager. Da bekommt man sehr viele Treffer bei Google (eventuell dazu die Suche auf niederländische Seiten einstellen)


Super, danke, das ist endlich ein guter Einstieg!

Zitat von »MaWi«

Also, es war zwar nicht immer alles perfekt betraf aber den Liegeplatz, beim Tacozijl in Lemmer kannst in der Halle mieten, und arbeiten, hast ggf. auch Zugang zu Professionellen Arbeitern, Ausrüstern und Zulieferern in der Nähe und bist direkt in der Nähe zu Autobahn. Und sie betreiben einen Bungalowpark mit Camping wäre für die Übernachtungen dann aus was.

Das liest sich sehr gut, das schaue ich mir an, danke.

Zitat von »MaWi«


Kann mir nicht vorstellen, dass dies jemand erlaubt in einer Werkshalle auf dem Boot zu leben.

Tatsächlich hat uns das ein Eigner, dessen Schiff wir besichtigt haben, so empfohlen - er mache das im Winter regelmäßig. Das war sogar in Deutschland.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Qirex« (15. September 2021, 13:20)


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13

Mittwoch, 15. September 2021, 13:24

Ich habe unseres letzen Herbst mit Corona nach Hause geholt.

Ach, da schau her. Boote kriegen es auch. Das erklärt natürlich die hohen Infektionszahlen in den NL.
––––––––––––––––––––––––––––––––––
Vorstellung folgt…

MaWi

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14

Mittwoch, 15. September 2021, 13:34

Achso, das Boot ist in Stelendam, dann kann ich dir Strijensas nennen, kleine Marina, mit und ohne Halle, hier wohnten Leute auch an Land an Board. War echt gut dort. Beim Hafenmeister gab es eine super liste mit allen möglichen Dienstleistern dir evtl. helfen können.

Beiträge: 61

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15

Mittwoch, 15. September 2021, 14:21

Strijensas (), kleine Marina, mit und ohne Halle,
Da ist von Stelendam aber eine ganze Ecke weg. @Qirex: Ggf findet ihr auch was gegenüber von S-Dam im Tramhaven / Hellevoitsluis.

BTW: Müsst ihr denn auf dem Schiff wohnen? Wäre nicht auch ein Wohnwagen mit Dauerstellplatz in der Nähe eine Option? Über Wochen im Gerödel leben - puh, da muss man aber schon sehr hart im Nehmen sein.
––––––––––––––––––––––––––––––––––
Vorstellung folgt…

Segelalex

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16

Mittwoch, 15. September 2021, 14:36

Moin,

in Dintelmond hat ein Bekannter mal ein Schiff selbst gebaut in einer Halle dort. Dabei hat er daneben in einem Wohnwagen gelebt. Ich weiß nicht, ob das heute noch geht, aber das war in Jachtcenter Dintelmond:

https://www.dintelmond.nl/jachthaven/havenoverzicht/

Groetjes

Alex

Kokopelli

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17

Donnerstag, 16. September 2021, 15:09

und es ist auch fahrbereit.

Das ist doch schonmal gut. Ihr wohnt ja in Lüneburg, schaut euch doch mal am Elbe-Seitenkanal um. Ich hab mal an einem Boot gearbeitet, dass am Mittellandkanal auf einem Firmengelände direkt am Wasser stand. Mit Chance kriegt ihr sowas auch im oder in der Nähe vom Lüneburger Hafen.
Gruß, Klaus

cometsegler

Salzbuckel

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Heimathafen: Ooltgensplaat

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18

Donnerstag, 16. September 2021, 17:12

die Werft in Ooltgensplaat auf der Insel GO hat eine Halle, einziger Nachteil, es gibt nur zwei Krantermine im Jahr
ciao

Andreas

19

Freitag, 17. September 2021, 00:25

Danke für Eure Tipps, wir sind Anfang Oktober wieder dort und schauen mal bei den in der Nähe gelegenen vorbei.
An Campingplätze/Wohnwagen mieten hab ich nicht nachgedacht, neulich haben wir eine Unterkunft gesucht und da wurden auf AirBnb Zelte für 40€ vermietet und Wohnwagen für 80€ pro Nacht.
In Kombination mit einem Hallenplatz sieht das vermutlich anders aus.

Am Elbe Seitenkanal gibt es meines Wissens nichts in die Richtung, in Lüneburg ist nur Industrie.

Fischkopp11

Bootsmann

Beiträge: 111

Wohnort: S-H

Bootstyp: Jollen (von klein und schnell bis groß und mit Kajüte)

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20

Freitag, 17. September 2021, 10:11

Wenn ich eine umfangreiche Überholung (leider nicht beschrieben was genau) an meinem Schiff vor hätte, würde ich es unbedingt in der Nähe haben wollen. Ich wohne keine 5 min vom Winterlager (und Sommerliegeplatz) weg* und finde das extrem praktisch. Gerade wenn man malt / lackiert: einmal schnell hin, Lack drauf, kann dann in Ruhe trocknen und am nächsten Tag wieder kurz hin und die nächste Schicht draufklatschen. Klar kann man in solchen Zwischenzeiten, in denen der Lack / Kleber / Epoxy etc. trocknet, etwa anderes machen, aber häufig / meistens / immer(?) ist das nicht besonders praktikabel und diese Wartezeiten im gemieteten Wohnwagen o.ä. zu verbringen, stelle ich mir nicht soo prickelnd vor.

* Ich weiß, dass das absoluter Luxus ist.

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