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Schoner

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21

Dienstag, 12. November 2019, 18:19

ich habe eine verzinkte Kette, die Bj. 1990 und immer noch nicht rostig ist. ;) Wir ankern häufig sowohl im IJsselmeer als auch in der Nordsee.
Gruß



Volker

schoner-crazy.de

22

Dienstag, 12. November 2019, 18:20

Beim Ankern gilt noch der Spruch viel hilft viel.
Jup, wenn man sich 200 kg an Ankergeschirr in den Ankerkasten einer 36 ft Yacht legt, dann hilft das tatsächlich viel: beim versaufen.
Do ut des!

Schoner

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23

Dienstag, 12. November 2019, 18:21

Deshalb sinds bei mir auch nur ca 40m ;)
Gruß



Volker

schoner-crazy.de

24

Dienstag, 12. November 2019, 18:27

Falls du im Mittelmeer unterwegs bist, solltest du auf 80 gehen.
80 m 10er Kette sind schon 180 kg, und bei den Sicherheitsvorstellungen, die gerne propagiert werden ist ein 20 kg Anker ja schon für viele Berater unterdimensioniert.
Deshalb sinds bei mir auch nur ca 40m ;)

Das ist besser, aber auch schon ganz schön schwer. Möchte ich nicht mit mir herumfahren.

Realistisch:

40 m 8er Kette: 54 kg
Anker: 15 kg
Ankerwinde: 20 kg
89 kg, ganz vorne im Bug, man zu.
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Schoner

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25

Dienstag, 12. November 2019, 18:29

das geht bei der Crazy noch ;)
Gruß



Volker

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26

Dienstag, 12. November 2019, 18:30

.. klar "geht" das. Aber gut?
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27

Dienstag, 12. November 2019, 18:32

der Wasserpaß stimmt noch und der ist nicht "angepasst". Ausserdem ganz vorne ist anders. Der Anker wiegt 12kg und die Winde 10kg.
»Schoner« hat folgende Datei angehängt:
  • Ankerwinde.jpg (1,48 MB - 7 mal heruntergeladen - zuletzt: 31. März 2020, 11:29)
Gruß



Volker

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28

Dienstag, 12. November 2019, 18:32

Beim Ankern gilt noch der Spruch viel hilft viel.
Jup, wenn man sich 200 kg an Ankergeschirr in den Ankerkasten einer 36 ft Yacht legt, dann hilft das tatsächlich viel: beim versaufen.


Erwartest du ne Antwort oder wolltest du nur rumpöbeln?

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29

Dienstag, 12. November 2019, 18:38

Och Kinders.... schaut doch mal über euren eigenen Tellerrand hinaus....

Wenn man Regatta segeln will oder sonst nur von Box zu Box fährt, wird man versuchen jedes Gramm im Bug zu sparen.
Wenn man auch bei 45 kn und 10m Wassertiefe noch sicher ankern will (muss), in einem Revier wo auch im Hafen geankert wird, hat man andere Prioritäten.
Michael
SY Sioned

30

Dienstag, 12. November 2019, 18:43

Erwartest du ne Antwort oder wolltest du nur rumpöbeln?

Das könnte ich ungebraucht zurück geben, mache ich aber nicht. :)

Es werden immer wieder abartig lange Ankerketten vorgeschlagen. Man benötigt sie tatsächlich im Mittelmeer. Mein Beitrag zielt aber darauf ab, dass man vorsichtig sein soll, wenn man zu viel des Guten tut. Zum ankern gehört auch viel Erfahrung. Und nicht immer ist das "viel hilft viel" die richtige Antwort. Ich kenne jemanden, der in der Holzwiek, das ist eine seichte Bucht in der Trave, seine ganze Kette von 50 m steckt. "Man weiß ja nie."
Es ist wichtig, den Bug zu entlasten, damit das Seeverhalten des Boote nicht leidet. Die einfachste Möglichkeit dazu ist es, das Ankergeschirr so leicht wie möglich und nur so schwer wie nötig zu gestalten. Man löst das gelegentlich so, dass die Kette durch ein langes Rohr in die Bilge fällt und dann in der Nähe des Mastfußes zu liegen kommt. Das ist dann weit weg vom Bug.

Außerdem soll man sich immer Gedanken darüber machen, was man so alles im Vorschiff spazieren fährt, und ob das da wirklich liegen muss, oder ob das überhaupt an Bord liegen muss.

Uwe
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ugies« (12. November 2019, 19:06)


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31

Dienstag, 12. November 2019, 19:13

Und welche Verbindung zwischen Niro und verzinkter Kette?


na - mit einem Verbindungsglied, das vernietet wird . Hast du da Bedenken ?

Das ist doch das Gleiche, als wenn ein Niroanker miteiner verzinkten Kette verbunden ist .

handbreit

Frank

32

Dienstag, 12. November 2019, 19:20

Verbindungsglied ist eine Potentielle Sollbruchstelle.
Und wenn es die volle Traglast bringt passt es nicht durch die Kettennuss.
Und Korrosion ist auch noch gut möglich im feuchten Ankerkasten.
Kette-Ankerverbindung ist was anderes, draussen/Regenspülung/größere verzinkte oberfläche

Mögliches Ergebniss:

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Dienstag, 12. November 2019, 19:42

jo - guter Hinweis

man lernt ja gern dazu , wobei ich dem Verbindungsglied nich so mißtrauen würde. Auf deinen Bildern war ja auch ne Flex aktiv

34

Dienstag, 12. November 2019, 19:50

So sah das nach einer Woche im karibischen Salzwasser aus ....
Wir haben nicht den Salzgehalt und nicht die Temperatur, wobei Temperatur durchaus hochgehen kann. (Dyvig etc.)

Sander 850

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35

Dienstag, 12. November 2019, 20:32

Erwartest du ne Antwort oder wolltest du nur rumpöbeln?

Das könnte ich ungebraucht zurück geben, mache ich aber nicht. :)

Es werden immer wieder abartig lange Ankerketten vorgeschlagen. Man benötigt sie tatsächlich im Mittelmeer. Mein Beitrag zielt aber darauf ab, dass man vorsichtig sein soll, wenn man zu viel des Guten tut. Zum ankern gehört auch viel Erfahrung. Und nicht immer ist das "viel hilft viel" die richtige Antwort. Ich kenne jemanden, der in der Holzwiek, das ist eine seichte Bucht in der Trave, seine ganze Kette von 50 m steckt. "Man weiß ja nie."
Es ist wichtig, den Bug zu entlasten, damit das Seeverhalten des Boote nicht leidet. Die einfachste Möglichkeit dazu ist es, das Ankergeschirr so leicht wie möglich und nur so schwer wie nötig zu gestalten. Man löst das gelegentlich so, dass die Kette durch ein langes Rohr in die Bilge fällt und dann in der Nähe des Mastfußes zu liegen kommt. Das ist dann weit weg vom Bug.

Außerdem soll man sich immer Gedanken darüber machen, was man so alles im Vorschiff spazieren fährt, und ob das da wirklich liegen muss, oder ob das überhaupt an Bord liegen muss.

Uwe


Trotzdem stimmt der Satz. Lieber einen Anker ne Nr zu groß wählen als ne Nr zu klein oder ?

Zudem hat hier bisher niemand ne 80 m Kette in 10 mm und 20 KG Anker vorgeschlagen. 50 m Ankerkette in 8 mm und ein guter Anker 15-17,5 kg dürften für ein 36 Fuss Schiff gut passen.

Ich kenne übrigens kein Schiff dass wegen eines überdimensionierten Ankergeschirrs gesunken ist. Es dürfte aber hunderte, wenn nicht sogar tausende Schiffe geben die stark beschädigt wurden weil der Anker nicht gehalten hat. Und wie hier schon gesagt wurde, je länger und je schwerer die Kette desto besser ist die dämpfende Wirkung wenn es wirklich mal etwas rauer wird.

Und obwohl es nicht stimmt, was sind 200 kg bei nem 5-6 Tonnen Boot? Die Kette liegt sowieso nicht ganz vorne und selbst wenn. Wenn sich vier gestandene Mannsbilder mit je 90 kg ins Cockpit setzen, dann sind das auch mal eben 360 kg. Da wirkt die Kette dann nur ausgleichend und bringt das Boot wieder in die Waage :D

Gruß
Chris

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36

Dienstag, 12. November 2019, 21:42

Es dürfte aber hunderte, wenn nicht sogar tausende Schiffe geben die stark beschädigt wurden weil der Anker nicht gehalten hat.
Wo haste denn das her??
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

Colin Archer Ketsch "Smilla" zu verkaufen: Marktplatz

37

Dienstag, 12. November 2019, 21:53

Bei verzinkter und Edelstahlkette nebeneinander hätte ich massive Bedenken wegen galvanischer Korrossion.

Zuerst geht die Verzinkung flöten, wenn dann das Eisen gegen den Edelstahl steht, möchte ich mich nicht unbedingt darauf verlassen, dass da alle Bestandteile des Edelstahls edler sind als der Stahl... wenn Doch triffts die Kette aus einfachem Stahl. Eine von beiden geht vermutlich ziemlich schnell über die Wupper.

Nee, lieber entweder verzinkt oder Edelstahl. Die Mischung wäre mir zu heikel. Kann gutgehen, aber sein hab und Gut und ggf. das Leben dranhängen? Eher nicht.
Schöne Grüße,
Roman
A ship in a harbour is safe, but that is not what ships are built for !

Schoner

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38

Mittwoch, 13. November 2019, 11:39

Es dürfte aber hunderte, wenn nicht sogar tausende Schiffe geben die stark beschädigt wurden weil der Anker nicht gehalten hat. Und wie hier schon gesagt wurde, je länger und je schwerer die Kette desto besser ist die dämpfende Wirkung wenn es wirklich mal etwas rauer wird.
in unserem Revier jedenfalls nicht. Mir ist kein einziger Fall bekannt (und ich segel hier schon ein paar Jahre rum). Natürlich geht mal ein Anker auf Slip. Aber wo ist das Problem? Der Anker ist ja kein Einmal-Produkt ;)
Gruß



Volker

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Warns

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39

Mittwoch, 13. November 2019, 11:56

@charly99: Erst mal freue ich mich mit Euch über Euren Entschluss zum eigenen Boot.

Zur Sache: 31 Fuß, 5 t, Fahrgebiet Mittelmeer: 50 m 8mm Kette, 16 kg Rocna.

Ich finde dieses Ankergeschirr ausreichend, und der Anker kommt nahezu täglich zum Einsatz; klar hätte ich gern etwas mehr Kette, aber das passt nicht. Für Nord- und Ostsee halte ich 50 m für sehr ausreichend. Trosse erspart Gewicht, aber lässt sich per Winsch nicht gut handhaben - man wird älter.

Ich habe eine verzinkte Kette. Ja, das baut Türmchen, sieht auch nicht so toll aus (immerhin sieht man ja bis zu nem knappen Meter davon ?( ) Andererseits sei die Reibung am Grund aber auch besser (?), und: Es kostet weniger. Das Eingesparte hab ich in einen Roccia investiert. Wie ich finde, eine gute Wahl.

Gruß
Wolfgang

SCHWÄLBCHEN steht zum Verkauf
Näheres unter:
www.sy-schwaelbchen.de
(einfach auf der Startseite runterscrollen)

Sander 850

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40

Donnerstag, 14. November 2019, 14:27

Es dürfte aber hunderte, wenn nicht sogar tausende Schiffe geben die stark beschädigt wurden weil der Anker nicht gehalten hat.
Wo haste denn das her??


Ernsthaft :rolleyes:

Ansonsten habe ich gestern ein gutes Youtube Video gesehen. Der empfahl einen modernen Anker für Blauwasseryachten z.B. Rocna/Vulcan. Und zwar sogar 2 Nummern größer als vor Hersteller empfohlen. Wenn man am Ende mit Anker und mehr Kette als nötig 50 kg zusätzlich an Bord habe, würde dass bei 5-6 Tonnen Bootsgewicht nichts ausmachen.

Ansonsten nur Kette, keine Leine und zur Länge 15 m + 2oder 3 X Wassertiefe.

Das galt jetzt allerdings wohl eher für Blauwasseryachten die auch mal bei Starkwind ankern.

Fand diese Formel etwas seltsam, er meinte allerdings auch in flachem Wasser sei ausreichend Kette wichtig und man solle bei schwierigen Bedingungen immer 10 m mehr Kette geben.

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