Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen [x]

Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

columbus488

Schief-made

Beiträge: 14 346

Schiffsname: Azurit

Bootstyp: Spirit 28 ( van Heygen )

Heimathafen: Kühlungsborn

Rufzeichen: DD7917

MMSI: 211 625 930

  • Nachricht senden

21

Freitag, 15. November 2019, 19:38

Bei uns sind die "Landsteher" auch mit stehendem Mast dem Wind, gerade aus den Richtungen West über Nord bis Ost, voll ausgesetzt. Wenn ich dann die Wasserlieger sehe und vergleiche, welche Schräglage die dann einnehmen, möchte ich mir gar nicht ausmalen, welchen Druck die Lagerböcke (in diesem Fall aufgepallte Trailer) ausgesetzt sind.
"Das Meer ist der letzte freie Ort auf der Welt." - Ernest Hemingway

22

Freitag, 15. November 2019, 19:53

Gehört aus MV: Lagerbockmiete für 30ft-Boot: 200€ // Anfrage: darf man eigenen Bock nehmen? Antwort: ja, klar, kostet aber 200 pro Sommersaison für das Abstellen des Bocks. // Na prima. :rolleyes:

Erlkönig9-5

Proviantmeister

Beiträge: 431

Schiffsname: Wilde 13

Bootstyp: Rommel Speedster Competition

  • Nachricht senden

23

Freitag, 15. November 2019, 20:43

Moin,

wir stehen im Binnenland und unser Verein hat schon früh beschlossen, dass Kielboote ausschließlich in vorgegebenen Lagerböcken stehen müssen.
Erst wurde hinter vorgehaltener Hand gemosert, heute ist es selbstverständlich.
Der gezeigte Lagerbock aus Travemünde ist aber schon ein schlechtes Beispiel, vor allem wenn ich die unteren seitlichen "Ohren" anschaue, gruselig, wenn dort ordentlich Seitenkräfte auftreten.
Im übrigen, mit dem Auge und dem Zollstock darf man legal klauen und gute Schlossereien gibt es zum Glück auch noch überall...

Handbreit, Ansgar

reinglas

Offizier

Beiträge: 172

Wohnort: Berlin

Schiffsname: demnächst: "THEA"

Bootstyp: GFK-Kajütboot (Hai 590)

Heimathafen: Berlin, Havel

  • Nachricht senden

24

Freitag, 15. November 2019, 23:20

Hallo,
vom Lagerbock im Beitrag #15 von cmingus (Travemünde) geht keine Gefahr aus - auch wenn der rostige Nagel fehlen sollte. Das Detailfoto zeigt doch nicht, wo der Bock steht. Die senkrechten Kräfte gehen ausschließlich in den Rahmen. Der einzigste "Mangel" den dieser Bock aufweist: Er ist nicht mehr neu.
Meist werden die Böcke so gesetzt, daß sie etwas von der Gesamtlast aus dem Kielbereich nehmen. Es reicht dann ein geringes Kippmoment, um das Boot in die "instabile Seitenlage" zu bringen. Ich sah mir kürzlich die angebotene Böcke bei ebay-Kleinazeigen an. Diese angebotenen kann man nur in Hallen benutzen.
Ich sah schon viele umgestürzte Segelboote (auf Fotos). Immer stellte ich mir die Frage, warum man nicht mit einem Seil das Boot hindert, umzufallen. Z.B. kann man bei stehendem Mast die Mittelwanten abkuppeln mit einem Seil verlängern.
30°-Verspannung und 6mm-Seil reicht aus. Das Kippmoment ist nicht größer als 50 kp.
Ich habe das Problem nicht. Mein "kleiner Kleinkreuzer" steht windgeschützt auf einem Trailer unter Bäumen. Ich möchte aber nicht alle in Frage kommenden Äste gegen Herabfallen sichern.

Bruk

Seebär

Beiträge: 1 129

Wohnort: Flensburg

Bootstyp: Marieholm 32E

Heimathafen: Augustenborg

  • Nachricht senden

25

Samstag, 16. November 2019, 01:00

Aus mehreren Gründen bin ich Gegner von aufgeriggten Booten. Das Rumpfmaterial wird enorm belastet, da keine Ausweichmöglichkeit durch Krängung besteht. Die Lastwechsel fallen besonders heftig aus. Und auf vier kleine Aufpallflächen. Das gesamte Rigg ist der Belastung ausgesetzt. Besonders schlecht für Wanten und Stage sind häufige und starke Lastwechsel. Weshalb Wanten und Stage auch in der Saison stramm gespannt werden sollten. Nach einigen Wochen nachspannen, da jeder Rumpf nachgibt.

Darüber hinaus halte ich eine vernünftige Pflege aller Teile das Riggs als unverzichtbar, möchte man das Material über lange Zeit erhalten. Für mich ist eine Inspektion aller Riggteile Pflicht. Das ist nicht möglich bei stehendem Mast.

Die Kostenersparnis ist minimal, die Faulheit, das Rigg regelmäßig zu legen und zu stellen, maximal. Machen wir uns nichts vor. Die Summe aller aktuellen Faulheiten und deren Ausreden sind ausschlaggebend für den bedauernswerten Zustand vieler Gebrauchtyachten.

Klaus

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

Beiträge: 19 387

Wohnort: S-H

Bootstyp: bootlos unglücklich

  • Nachricht senden

26

Montag, 18. November 2019, 15:05

Ja, das ist auch ein bisschen meine Meinung. Als Kompromiss lag ich viele Jahre im Winterhalbjahr abwechselnd mit Rigg im Wasser und ohne Rigg an Land. Kommt sicher auf das Alter der Boote und die Bastelfähigkeit (-begeisterung) der Eigner an. Mir machte es weniger Arbeit, dem Boot ging es gut.
Zitat Sea Ya: alle Tage sind gleich lang, nur unterschiedlich breit.
(das stimmt so)

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 721   Hits gestern: 2 657   Hits Tagesrekord: 12 076   Hits gesamt: 5 042 083   Hits pro Tag: 2 358,21 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 4 478   Klicks gestern: 17 291   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 39 452 537   Klicks pro Tag: 18 452,15 

Kontrollzentrum