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Windstärken

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Mussi1975

Salzbuckel

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201

Dienstag, 10. Dezember 2019, 07:14

Ja. Genau.

Ladegerät Quick SBC 700 NRG+

Quick ECS163 Elektronischer Ladestromverteiler

Victron Smart Solar 75/15 MPPT

Victron BMV 712

Starter Batterie 85 AH geschlossene Bleisäurebatterie VETUS SMF

BSR Batterie 108 AH geschlossene Bleisäurebatterie VETUS SMF

Vielen Dank für Deine Mühe das so auf "Papier" zu bringen Oliver!
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Maik

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Proviantmeister

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202

Dienstag, 10. Dezember 2019, 09:19

@Mussi1975: Wenn ich das richtig sehe, dann liegt die Spannung vom Alternator direkt auf der LiFePo4 Batterie drauf - da dürfte aber nicht das richtige Ladeprofil rauskommen. Oder hast Du noch etwas zwischen geplant (B2B o.ä.)?

Paul

Mussi1975

Salzbuckel

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203

Dienstag, 10. Dezember 2019, 10:44

Ja. Das ist eben meine große Frage. Kann ich einfach die Bleisäure gegen LiFePo tauschen ohne Lader und ggf. auch Kabel (ggf. dickerer Durchmesser wegen höherer Ströme nötig?) tauschen / ergänzen zu müssen.

Solarregler und 230V Ladegerät haben Ladekennlinien.
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Maik

204

Dienstag, 10. Dezember 2019, 11:30

Die Lima liefert zu hohe Spannung, es muss ein B2B Lader dazwischen

Gruß Odysseus

pks

Salzbuckel

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205

Dienstag, 10. Dezember 2019, 12:22

Die Lima liefert zu hohe Spannung, es muss ein B2B Lader dazwischen

Gruß Odysseus


mal zum Verständnis die Frage eines Laien an die Experten:

Bleibatterien sollten ja nur mit 10% ihrer Kapazität geladen werden

wenn nun zwischen 80 Ah Starter und 400 Ah Verbraucher ein B2B Lader gehängt wird: welche Kapazität kommt auf den Starter und was landet beim Verbraucher beim Laden unter einer 80A Lima (wenn der Starter voll ist)

ja, Volt/Ampere ist schon klar
Peter

Mussi1975

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206

Dienstag, 10. Dezember 2019, 13:01

Die Lima liefert zu hohe Spannung, es muss ein B2B Lader dazwischen

Gruß Odysseus


Soll genau davor nicht das BMS schützen? Meine Lima liefert 14,4 V max. sprich max. die 3,6V pro Zelle.
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Maik

Spaßbremse

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207

Dienstag, 10. Dezember 2019, 13:30

Das BMS schützt vor Defekten, allerdings in Bereichen, in denen man Die LiFePo4 nie vordringen lassen sollte.
Die Ladeschaltung begrenzt die Ladung. Und für eine lange Lebensdauer kann die auch auf unter 3,6 V eingestellt sein.
Gruß, Norman

208

Dienstag, 10. Dezember 2019, 13:31

Die Lima liefert zu hohe Spannung, es muss ein B2B Lader dazwischen

Gruß Odysseus


Soll genau davor nicht das BMS schützen? Meine Lima liefert 14,4 V max. sprich max. die 3,6V pro Zelle.


Das BMS kann nur abschalten. Das ist nicht in der Lage, die Spannung zu regeln.

Und das ist normalerweise nicht das, was man möchte, ausser im Fehlerfall.

fellow

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209

Dienstag, 10. Dezember 2019, 13:37

Das BMS kann nur abschalten. Das ist nicht in der Lage, die Spannung zu regeln.

Unsinn
Peter

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210

Dienstag, 10. Dezember 2019, 13:47

Unsinn


Tja damit ist dann ja alles gesagt... ?(

HermannC

Matrose

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211

Dienstag, 10. Dezember 2019, 14:19





Zitat von »MacAxel«



Das BMS kann nur abschalten. Das ist nicht in der Lage, die Spannung zu regeln.

Unsinn


Mein BMS kann nur schalten, nicht regeln.
LG Hermann

212

Dienstag, 10. Dezember 2019, 16:31

Mal zu den Aufgaben eines BMS. Ein BMS soll

1. Die Zellen vor Über- und Unterspannung schützen
2. Die Einzelzellen balancieren, falls die Spannungen der Zellen geringfügig von einander abweichen.

ad 1.) Dazu überwacht das BMS die Spannung jeder einzelnen Zelle. Die Ober- und Untergrenze kann bei manchen BMS eingestellt werden, bei anderen ist sie fix vorgegeben. Überschreitet nun bspw. eine Zelle die Spannungsobergrenze so gibt es wiederum je nach BMS verschiedene Varianten, was dann passiert:

a) Das BMS trennt den Akku vorm Netz. D.h. das BMS hat bereits ein Relais integriert und kann den Akku selbst vom Netz trennen. Da Relais nicht einfach beliebige Lasten schalten können, hängt es vom verbauten Relais ab, welchen maximal Strom der Akku liefern kann (siehe weiter vorne - maximaler Entladestrom ist vom BMS abhängig). Wird so meistens bei den Fertig-Akkus verwendet (wie bspw. der Akku, der vom TO erstellt wurde).

b) Das BMS liefert ein Signal / einen Trigger für ein externes Relais (oder Ladegerät mit speziellem Eingang). D.h. hier muss man noch selbst ein Relais (oder zwei, wenn man Lade- und Entladenetz getrennt schalten will) verbauen. Kenne ich hauptsächlich so bei den Selbstbausätzen auf Basis einzelner LiFePO4 Zellen. Hier hat man die Möglichkeit das Relais selbst für die nötige Maximalbelastung auszulegen. Bspw. verwende ich im Ladekreis ein kleineres Relais (max. 50A Ladestrom bei meiner Infrastruktur) und beim Entladekreis ein größeres (max. 150A Entladestrom)

Die maximale Gesamtspannung ergibt sich aus der Summe der Maximalspannung der einzelnen Zellen. D.h. es ist nicht das primäre Ziel eines BMS die Gesamtspannung zu überwachen, eher ein netter Nebeneffekt, wenn die Zellen alle in Balance sind.

ad 2.) beim Balancing werden die einzelnen Zellspannung miteinander verglichen. Meist erst ab einem bestimmten / einzustellenden Schwellwert (Top - Balancing). Eilt eine Zelle den anderen Zellen in der Spannung voraus, so versucht das BMS die schwächeren Zellen zu bevorzugen, in dem sie der Zelle mit der höheren Spannung weniger Ladestrom zur Verfügung stellt. Im einfachsten Fall wird ein Teil des Ladestroms für die Zelle mit höherer Spannung einfach in Wärme vernichtet, um einen Zellausgleich herbeizuführen.

Was ein BMS definitiv nicht kann, ist die Ladespannung zu regeln, auch wenn das gerade als Unsinn bezeichnet wurde. Die Ladespannung bestimmt die Ladequelle und nicht das BMS.

Ich hoffe das hilft ein wenig, die Zusammenhänge zu verstehen.

lg
Gernot

fellow

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213

Dienstag, 10. Dezember 2019, 16:52

Unsinn bezog sich darauf, dass das BMS nur abschalten kann.
Peter

oliverb68

Salzbuckel

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214

Dienstag, 10. Dezember 2019, 17:08

Hier ist ja richtig Party.
Viele Grüße,
Oliver

215

Dienstag, 10. Dezember 2019, 17:23

@oliverb68: Klar, die stehen Alle unter Strom.

Also heute mal die erste Batterie an das Netz-Ladegerät gehängt, gibts eine kleine Überraschung: Die mitgelieferten VA M8 Schrauben für die Pole sind zu lang und außerdem SW14. Nun gut, Ersatz ist ja im Hause, das war kein Problem, allerdings hab ich ja hier gelernt, daß Kupfer der beste Leiter ist, muß ich also besorgen.
Dann 12V Ladegerät (immerhin bis 50A) mit den nicht isolierten Polzangen dran, Netz ein, die Ampereanzeige eilt flugs von 47A gegen Null, Spannungsanzeige beim Laden zw. 14,4 und 14,5V. Klingt schon mal nicht schlecht.
Nun den WR angeklemmt, der 1000/2000WSinus leisten soll. Beim Anschrauben der Kabelschuhe funkts einmal kräftig, Gerät EIN und einfach probehalber den Heißluftföhn auf Stufe 1 drangehängt (900W). Bläst und wärmt. 1800Wnoch nicht probiert.
Jetzt versuche ich mal empfindlichere Geräte, denn für den Hausbedarf müssen ja dann auch Fernseher und Co. mit dem Strom laufen. Wobei der WR auch kein High End Teil ist.
Morgen packe ich mal so nen 200er Klotz aus und probiere das Selbe noch mal.
Gruß Thomas
Der Mensch lebt nicht vom Boot allein.


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oliverb68

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216

Dienstag, 10. Dezember 2019, 18:26

Maik, ich sehe kein grundsätzliches Problem.

Mit Victron müsste man klären, ob der Solarregler beim Wegschalten des BMS eine für die Verbraucher und ihn selbst gefährliche Überspannung erzeugen kann.

Was nicht optimal ist:
Wenn dein 230 V Lader auf LiFePO4 eingestellt ist werden BGS und Starterbatterie verhaltener geladen, halte ich aber für vertretbar, da wenig Energie entnommen wird und die Lima normal lädt.
Die Lima hält bei langem Motoren die Spannung unnötig lange hoch, halte ich aber auch für vertretbar. Ein B2B würde ich empfehlen.

Sonst:
Die Batterie muss für einen normalen Ladestrom (nicht max.) von 150 A ausgelegt sein.
Die Batterie muss vom Hersteller für den Anwendungszweck zugelassen sein und nach seinen Anweisungen verbaut werden.
Die verlegten Leitungen die den Lima Ladestrom führen würde ich noch mal bezüglich des Querschnittes checken, ob das für 130 A reicht.
Die Lima wird ordentlich belastet, ich würde mir eine als Ersatz mit Riemen besorgen, kostet nicht die Welt:
https://kohl24.de/de/lichtmaschinen/lich…w-14-volt-115-a
Alle Kontaktstellen müssen sauber ausgeführt sein, nach längerer Ladung auf Erwärmung prüfen.
https://www.amazon.de/Seek-Thermal-W%C3%…ps%2C151&sr=8-8 (Gibt es auch in Original, ist dann teurer, siehe Link)
Wenn Du das Boot längere Zeit verlässt würde ich mit Hilfe des BMV die LiFEPO4 auf 70 % SOC entladen und dann abklemmen. Die Blei nach Volladung abklemmen.
Du musst dem chinesischen Batteriehersteller vertrauen und / oder Deine Rettungsinsel sollte eine gültige Wartung haben. :D
Viele Grüße,
Oliver

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »oliverb68« (Gestern, 05:53)


oliverb68

Salzbuckel

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217

Gestern, 05:06

Morgen packe ich mal so nen 200er Klotz aus und probiere das Selbe noch mal.
Hast Du zu dem Akku auch ein Datenblatt? Ist dort das gleiche BMS verbaut?
Viele Grüße,
Oliver

218

Gestern, 07:02

Ich denke schon, weil ich die Batterien jeweils mit 100A max. Charge und Discharge bestellt habe (was zu Hause locker reicht).
Gruß Thomas
Der Mensch lebt nicht vom Boot allein.


now in the Roaring Seventies

219

Gestern, 09:16

Ein Anbieter hier am linken Niederrhein bietet seine Akkus mit Überwachungsmöglichkeit per Bluetooth an. Ist das ein überflüssiges Feature oder ist das sinnvoll? Einen einfachen Monitor zur Bilanzierung habe ich ja schon.

oliverb68

Salzbuckel

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220

Heute, 05:26

Wenn man bereits einen fest installierten Batteriemonitor hat ist ein integrierter "nice to have". Man hat dann die Möglichkeit die Beiden zu vergleichen und im Zweifel bei der Entladung auf Nummer sicher zu gehen.

Grundsätzlich sollte man einen Batteriemonitor haben, da sich aufgrund der sehr flachen Spannungskurve eines LiFePO4 die Spannung, noch weniger als bei Bleibatterien, als Aussage zum Ladezustand heranziehen lässt.
Vorteil des stationären Gerätes ist, dass es immer an und verfügbar ist. Meistens kann man Alarme definieren oder sogar über ein Relais Verbraucher schalten.
Eine interne Lösung kann ggf. zusätzliche Informationen, wie z.B. Batterietemperatur und Zellspannungen anzeigen. Außerdem ist sie immer dabei, falls man die Batterie auch woanders betreibt oder lädt.
Die Info über den Ladezustand ist wichtig, damit man den Akku nicht zu tief entlädt und das man vor dem Lagern z.B. auf 70 % SOC (State of Charge, Ladezustand) entladen kann.
»oliverb68« hat folgende Datei angehängt:
Viele Grüße,
Oliver

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