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just sail

ex-beneteau

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81

Mittwoch, 1. Juli 2020, 11:02

Am Steinhuder Meer gibt es neuerdings eine 24er mit Bugstrahlruder, Elektrischer Ankerwinsch und Toilette.
Ob man das braucht? Mhhh, mir egal. Wenn derjenige es unbedingt haben will, soll er doch. Er muss mit den Vor und Nachteilen klar kommen.
Ich segele mit meiner 22er sehr viel einhand. Da brauche ich so was nicht. Aber so ab 32 Füßen bzw. 3to. Bootsgewicht würde ich auch mindestens nen BSR und ne elektrische Ankerwinsch nicht mehr missen wollen.
First 21.7, Etap 21i, aktuell Sunbeam 22.1

82

Mittwoch, 1. Juli 2020, 11:03

Wer setzt wohl eine halbe Stunde vor dem Hafen nochmals die Segel.
Eine sinnvolle E-Anlage bringt doch eine Enorme Steigerung des Segelspass.


Du weißt ja nie ob Skipper/in ein Handicap hat was das notwendig macht ......

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83

Mittwoch, 1. Juli 2020, 12:36

ob Skipper/in ein Handicap hat

Nix Handicap, Nenn es wie du willst Faulheit, Bequemlichkeit, gemütlich ach geht schon usw.
Wechselnde Winde ausreffen, reffen Kurztripp. Wie oft hört man,, ach für den kurzen Schlag sind wir gemütlich unter Genua usw. Oder,, ich hab das Reff gleich im Hafen eingebunden oder gelassen.
Alles Situationen in denen ein Elektrischer Helfer benutzt würde. Es muss nur ausreichend Dimensioniert sein kein halber Kram.
Du merkst ich brenne für die E-Helfer, mein Rentnerdampfer wird mit denen ausreichend bestückt werden.

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84

Mittwoch, 1. Juli 2020, 23:27

@Magermix:
Na, so schlimm sind 45 oder 50 Fuß eben nicht! Klar sind die Kräfte höher, die zu bewältigen sind, aber gut mit einer einzigen E-Winsch zu handeln. Ich min mit meinem Schiff überwiegend einhand unterwegs, kurz vor der 70 und habe keine Probleme, auch nicht im Sturm. Es ist alles ein Frage der richtigen Planung der Manöver und der Ruhe dabei. Schwieriger als mit einem 30-Füßer ist nur das Anlegen in Häfen einhand.

Das hängt aber auch immer von der physischen Verfassung des Skippers im hohen Alter ab. Ich bin letztes Jahr mit meinem Vater (75) in der Adria gesegelt. In dem Alter wollte er nicht mehr alleine mit einem 28 Fuß Boot für 3 Monate lossegeln. Das Boot ist jetzt nicht wirklich groß und gut einhandtauglich. In bestimmten Situationen, die man nicht immer vorausplanen oder vorhersehen kann, muss es schon mal schnell gehen. Wenn dass dann nicht mehr physisch geht ist es echt blöd. Davon hatten wir einige Situationen, wo man schon recht schnell an seine Grenzen gerät. Wenn dann das elektrische Helferlein versagt, dann ist man echt aufgeschmissen. Nicht dass man das nicht manuell machen könnte. Es geht dann einfach nicht schnell genug wie es sein müsste. Kleines Beispiel Thema Ankerwinsch: Zieh mal den slippenden Anker bei 5...6 bft ohne elektrische Ankerwinsch und nur mit Kurbel. Viel Spaß dabei. Das kann schnell ein Alptraum bei 50 Fuß werden.

Norbert

85

Donnerstag, 2. Juli 2020, 00:22

Hier wurden mehrfach elektrische Winschkurbeln genannt.

Welche könnt ihr denn da empfehlen?

Und sind die besser als fest eingebaute elektrische Winschen?

Magermix

Offizier

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86

Donnerstag, 2. Juli 2020, 09:31

Das ist vielleicht eine Hilfe

Eine E-Winsch ist aber besser und höher belastbar. Viele Winschen kann man nachrüsten.

@ Norbert

Das kenne ich! Habe selbst mal einhand 80m Kette mit 30Kg Delta-Anker von Hand holen müssen, weil der Motor der Ankerwinsch den Geist aufgegeben hatte. Da war wenig Wind und glattes Wasser, schwer genug war es trotzdem. Da habe ich dann höchst dankbar meine Helferlein in Anspruch genommen: Bugstrahler, AP und Motor/Getriebe-Fernsteuerung. Es ist schon deutlich angenehmer, wenn man das Schiff zum Anker fahren lassen kann und nicht an der Kette zum Anker ziehen muß.

Manchmal beweist sich der ganze elektrische Spielkram an Bord doch als ganz nützlich.

Chris
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87

Donnerstag, 2. Juli 2020, 20:57

Das kenne ich! Habe selbst mal einhand 80m Kette mit 30Kg Delta-Anker von Hand holen müssen, weil der Motor der Ankerwinsch den Geist aufgegeben hatte. Da war wenig Wind und glattes Wasser, schwer genug war es trotzdem. Da habe ich dann höchst dankbar meine Helferlein in Anspruch genommen: Bugstrahler, AP und Motor/Getriebe-Fernsteuerung. Es ist schon deutlich angenehmer, wenn man das Schiff zum Anker fahren lassen kann und nicht an der Kette zum Anker ziehen muß.

Manchmal beweist sich der ganze elektrische Spielkram an Bord doch als ganz nützlich.


Schön, dass Du einen fernbedienbaren Autopiloten und Motor/Getriebe hast. Ohne dem geht es nämlich alleine nicht. Da sind wieder zwei elektrische Helferlein im Spiel die im Notfall funktionieren müssen. Spätestens, wenn Deine Stromversorgung komplett den Geist aufgibt, sieht es schlecht aus oder hast Du das auch redundant ausgelegt? Auf Bobby Schenks Webseite war auch ein Weltumsegler aufgeführt der eine schicke große 50 Fuß Segeljacht hatte und mit seiner Familie die Weltumseglung gemacht hat. Der hatte auch alles mögliche an elektrischen Helferlein an Bord. Am Ende war die Weltumseglung eine kostspielige ständige Reparatur um die Welt ohne absehbares Ende. Er war froh als die Reise zu Ende war. Als Fazit schrieb er, dass er für ein nächstes Mal ein kleineres, einfacher ausgestattetes Boot nehmen würde. Solange man einen Hafen in sicherer Reichweite mit gutem Service hat, würde ich mir da auch keine Gedanken machen. Bei einer Weltumseglung aber schon. Da ist man nämlich auf sich selbst gestellt. Und ob man dann alle Fähigkeiten der Selbsthilfe mitbringt, sei mal dahingestellt.

Norbert

Meeresfee

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88

Donnerstag, 2. Juli 2020, 21:05

Na, wer hat den Längsten gegen Tinneff, geit blots twei? Seid ihr nun da?

Magermix

Offizier

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89

Donnerstag, 2. Juli 2020, 22:18

@Norbert

Die Kobelt-Motorsteuerung war schon an Bord, habe nur die Fernbedienung nachgerüstet. Das war eine Superidee!
Der AP ist ohnehin fernsteuerbar. Die Stromversorgung basiert auf Lithium-Batterien und macht mir keine Sorgen.
Da, wo ich segle, bin ich stärker suf mich alleine angewiesen, als auf einer Weltumsegelung. Da sind schlicht weniger Leute unterwegs und nirgends gibt es Ersatzteilshops. Man muß alles alleine können. Lieferungen in diese Regionen dauern ewig und man muß hoffen, daß sie überhaupt ankommen und nich geklaut wurden.
Da plant man anders und rüstet sein Schiff entsprechend aus.
Bobby Schenk ist für mich nicht unbedingt ein Maßstab und Barfußroutensegler auch nicht. Arved Fuchs schon eher.

Chris
Fuirich bhur bruadar!

Ottoman

Matrose

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90

Donnerstag, 2. Juli 2020, 22:35

Für allee lelektrischen Helferlein sollte gelten : Im Bedarfsfall Manuell , mehr nicht . Der grosse Kritiktpunkt an einem Rollgroß , das man es evtl . nicht wieder einrollen kann , auch ohne elektrischen Antrieb, können Segler wohl nicht wiederlegen , und ist halt ein Risiko . Solange alle anderen Systeme auch manuell bedient werden können ist doch alles OK . Wer immer nur daran denkt es könnte etwas ausfallen , sollte gleich zu Hause am Steg bleiben . Auch eine einfache Pinne kann abbrechen , oder eine Oberwant oder Unterwant verabschiedet sich . Hätte ich bloß ein Motorboot gekauft denken dann bestimmt viele . Auch ein Motor kann kaputt gehen , nur wer stellt den Hilfsdiesel bei 50 Fuss länge infrage ?

. Wenn eine E Winsch 10 Jahre ihren Dienst tut , der Akku voll ist und ich alle Systeme die nötige Pflege erhalten ist ein Ausfall möglich , mehr nicht . Deswegen habe ich kein Problem mit wichtigen E-Helfern wie Bugstrahlruder , Elekktrowinschen und sonstigen Helfern , einsetzen wenn nötig . verlernen tut man nichst . Bei 50 Fuss und 20 Tonnen verzichtet nur der echte Purist . Nur das muss man wirklich wollen .

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91

Donnerstag, 2. Juli 2020, 22:39

Bobby Schenk ist für mich nicht unbedingt ein Maßstab und Barfußroutensegler auch nicht. Arved Fuchs schon eher.

OK, ich sehe Du weißt was Du tust.

Norbert

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