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Aheu

Bootsmann

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21

Donnerstag, 17. September 2020, 11:24

Eine ext. GPS Antenne ist ohnehin "Pflicht".


Das sehe ich anders, ich fahre bei meinen GFK Boot Unterdeck
- Ipad
- AIS Transponder
- Icom Funkgerät
alle mit eigenem GPS ohne externe Antenne und habe keinerlei Probleme.

Eigentlich habe ich sogar gar keine externe PGS Antenne mehr, da der Vulcan ja auch eine integrierte hat, aber im Cockpit montiert ist.

-Andi

acer99

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22

Donnerstag, 17. September 2020, 11:31

Aheu, ich hab Alu, das ist unter Deck nicht viel los ;)

Bei GFK kann es gut gehen, aber wenn man sich den sog. HDOP Wert anschaut, stellt man meist fest, dass dieser unter Deck wesentlich schlechter ist als bei einer Antenne mit freier Sicht.

Gerade bei einem AIS Transceiver würde ich die Genauigkeit nicht ohne Not verschlechtern wollen. Aber jeder, wie er mag...

Andreas29

Salzbuckel

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23

Donnerstag, 17. September 2020, 11:42

Hi,

der TE schreibt, dass er die Anlage mit Splitter betreiben möchte.
Ein Splitter "frisst Sendeenergie".
Alleine deshalb würde ich dann schon die Sendeanlage mit der (etwas) höheren Leistung wählen.

Das bessere Zeitmangement in Bereichen mit vielen AIS Sendern ist IMHO ein weiteres Argument. Der Preisunterschied von 370 (für Class B ohne SODTMA) zu 525 (für Class B mit SODTMA) finde ich nicht soooo gravierend.

Etwas OT: Immer wieder, so auch hier ließt man, dass die Class A Empfänger die Class B Signale ausblenden könnten.
Das ist schlicht falsch. Ein ZUGELASSENER Class A-Empfänger empfängt immer alle Signale in Reichweite und wenn die Timeslots zulassen dass ein Class B Sender sein Telegramm absetzen kann auch diese immer.
Was man machen kann (und das kann ich in OpenCPN z.B. auch) ist die angezeigte Zielliste nach bestimmten Kriterien filtern zu lassen. Dort kann man dann auch Class B oder A filtern. Das wirkt sich aber nur auf die angezeigte Zielliste aus, nicht auf den Empfang dieser Ziele (die werden weiterhin empfangen) noch auf CPA/TCPA Alarme (die werden auch weiterhin durch die empfangenen Ziele ggf. getriggert).

Was geht ist, dass Revierzentralen oder Behörden den Class B Sendern den Zugang "blockieren" können, so dass diese keinen freien Timeslot haben um ihr Telegramm abzusetzen.

Quellen dazu findet man mit entsprechender google-Suche im www. Auch diverse manuals von Class A Geräten findet man dort und die Lektüre derselben ist evt. erhellend.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
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acer99

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24

Donnerstag, 17. September 2020, 11:53

@Andreas

Ein Splitter muss nicht grundsätzlich Sendeleistung "fressen". Ich habe, auch wenn kein Freund von Splittern, seit Jahren den hier im Einsatz https://digitalyacht.de/product/spl2000/

OK, Marketinggerede wie "Zero-Loss" ist eine Sache, aber in praxi habe ich keine Reduzierung der Sendeleistung feststellen können (gemessen mit Antennentester von RigExpert und "Feldversuch".)

Wenn Sendeleistung verpufft, dann meist durch ungeeignete Kabel/Stecker. Manche basteln sich ja auch eine "AIS"-Antenne, meist noch in einer Stummelversion, an den Heckkorb o.ä., da ist die Reichweite dann unabhängig. Sendeleistung eh i Keller.

Mal eben eine zweite Antenne oben am Mast zu installieren ist auch keine wirkliche Option, da sich zwei nah beieinander positionierte Antennen stark beeinträchtigen.

Andreas29

Salzbuckel

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25

Donnerstag, 17. September 2020, 13:37

Hi,

@acer99: Bei den allermeisten Splittern gehen ein(ige) db verloren, bis zu 3 db.
Zwar ist in erster Linie die Antennenhöhe Reichweitenbestimmend, aber den (geringen) Splitterverlust kann man mit ein bisschen mehr an Sendeleistung wieder ausgleichen. Wenn dann zusätzlich noch andere Teile der Antennenanlage nicht optimal sind, addieren sich solche Verluste halt gerne ;) bis es denn doch spürbar werden kann.

Insofern ist eine kleine Reserve an Sendeleistung nicht völlig zu verachten.

So wollte ich die vorherige Aussage verstanden wissen.

Grüße

Andreas
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acer99

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26

Donnerstag, 17. September 2020, 13:45

Andreas, kein Dissens. Viel hilft viel ;)

Ich wollte auch nur anmerken, dass Sendeleistung manchmal überschätzt wird. Ich funke zB auf Kurzwelle häufig rüber zur Ostküste USA: OK, KW ist etwas anderer Schnack als UKW, aber bei guten Bedingungen ist es egal, ob ich mit 100W oder nur 25W rausgehe.

Ich denke, wir sind uns einig, dass der wirkliche "Gag" an den neuen Geräten die Slotverwaltung ist.

Andreas29

Salzbuckel

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27

Donnerstag, 17. September 2020, 13:57


Ich denke, wir sind uns einig, dass der wirkliche "Gag" an den neuen Geräten die Slotverwaltung ist.


Hi,

ja :)

Grüße

Andreas
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noopd

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28

Donnerstag, 17. September 2020, 16:46

Ich habe den Camino 108S (Splitter). GPS vom alten Raymarine RAY49 angeklemmt, mit NMEA183 wieder zurückgeschaltet, Radio mit Antenne versorgt und mit NMEA2000 den Plotter mit den AIS Daten versorgt.
Alles läuft nach Zufriedenheit. Wenn nicht gerade 1000 anderer Schiffe um mich herum sind werde ich gesehen. Und wenn 1000 Schiffe um mich herum sind fährt keiner mehr NUR nach Bildschirm.
Empfang geht weit über 20sm hinaus. und wenn Dich einer nicht sehen will dann kannst Du auch Raketen abschießen. Der brettert weiter.
Für mich viel wichtiger eine 2te Antenne, die im Heckkorb montiert ist und in 1 min umgeklemmt werden kann. Damit sind dann auch wieder Funke und AIS funktionsbereit falls die Mastantenne ausfällt.
Memento mori

acer99

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29

Donnerstag, 17. September 2020, 16:59

etwas ot, aber zweite Antenne ist immer gut. Bei mir war auf dem Geräteträger eine "AIS-Antenne" im Betrieb, Reichweite mies. Die hab ich dann "abgeklemmt" und den Transceiver mittels Splitter an die Mastantenne angeschlossen, Reichweite mehr als ausreichend. Die AIS Antenne kann ich zur Not mit einem Handgriff wieder an Transceiver oder Funke anschliessen

spliss

Hafensänger

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30

Donnerstag, 17. September 2020, 18:02

Moin,
als schiffloser Bastler habe ich mir eine Mini-Lösung "to go" gefrickelt, manchmal ist auf dem Charterfahrzeug keine oder nur historische Ausstattung zu finden....
AIS-Antenne: Typ "Strippe." Eine sog. J-Antenne aus TV-Flachbandkabel, die z.B. in die Flaggenleine mit hoch kann oder an ein Dyneema-Stag geklebt wird.
Eine Collinear-Antenne aus Koax bringt zwar mehr Gewinn, bündelt aber horizontal stärker, bei Lage nicht optimal. Zwei separate Antennen auf einem Schiff funtionieren übrigens problemlos.

Splitter sind echte Dämpfungsglieder. Gemessene -5dB bedeuten nicht, daß das Ding kaputt ist.
GPS-Antenne: der Hinweis mit der Präzision war wichtig. Neue Chipsätze spielen auch eine Rolle! Von uBlox gibts ein Validierungstool, da kann man sich angucken, was der GPS-RX incl. Antenne wirklich kann. Bei der Fahrt durch gebaggerte Gräben zählt manchmal jeder Meter.....

Btw.: das Thema Glonass könnt ihr abhaken, benutzt eine andere Georeferenzierung.
Die flexible Zeitschlitzvergabe ist wohl die Zukunft, Sendeleistung eher sekundär. Ein komplett separates System (AIS-Antenne, GPS-Antenne, TRX, vll. auch Zusatzakku) wird die sicherste Variante sein, wenn irgendwann mal (fast) alles dunkel ist oder NMEA zickt.
Ja, mit 5W USA arbeiten - mach ich auch gelegentlich. ;)

freundliche Grüße!
spliss
Holt groß das Dicht !

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