Sie sind nicht angemeldet.

101

Mittwoch, 7. April 2021, 17:22

Moin Oliver
was hast Du vor ? :D

eine Kleinstadt bekleuchten ?
grüße Sven

oliverb68

Salzbuckel

Beiträge: 6 765

Schiffsname: Tranquilo

Bootstyp: Bavaria 34 Cruiser

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

102

Mittwoch, 7. April 2021, 17:32

Ich anker vor Schleimünde, schmeiß nen Schlauch übern Deich und pumpe dann mit der großen Pumpe die Schlei aus... :D
Viele Grüße,
Oliver

oliverb68

Salzbuckel

Beiträge: 6 765

Schiffsname: Tranquilo

Bootstyp: Bavaria 34 Cruiser

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

103

Mittwoch, 7. April 2021, 18:20

So ausgepackt...

Ziel der Aktion ist der Versuch mittefristig auf Gas an Bord zu verzichten und das mit Strom zu ersetzen. Eine Mikrowellen/Grillkombi ist bei uns schon an Bord gewesen und der Herd wird in der ersten Saison mit einer mobilen Induktionsplatte ergänzt um das Ganze erst mal auszuprobieren.

Ladequelle soll hauptsächlich der Generator an der Antriebsmaschine sein, eventuell wird der auf die 200 A Variante aufgerüstet und wenn nötig mit einer entsprechenden Überwachung und Regelung ausgestattet.

Vielleicht kommt später, wenn man mal längere Zeit unterwegs ist, ein Geräteträger mit PV Zellen dazu, vorerst habe ich aber für das Ankern eine 120 W PV Tasche, welche im Vergleich zum Generator aber wenig beitragen wird.

Ich werde das ganze in 4S3P verschalten, weil an der Verbraucherbank auch die 3 KW Hilfslosigkeitsturbine hängt und die zieht kurzzeitig 370 A. Diese Zellen können je nach Ladezustand und Temperatur nicht so viel Strom liefern, deshalb werden jeweils 3 davon parallel geschaltet. Die Kapazität war bei der Anzahl der Zellen nicht der entscheidende Faktor, eher der lieferbare Strom für das BGS.

Wir probieren das mal aus, der Ausbau der Gasanlage wird erst nach erfolgreichem Test erfolgen.
»oliverb68« hat folgende Datei angehängt:
Viele Grüße,
Oliver

space*cadet

Salzbuckel

  • »space*cadet« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 478

Wohnort: Pinneberg

Schiffsname: Lekker

Bootstyp: Dehler 35 SV

Heimathafen: Fahrensodde

Rufzeichen: DA2049

MMSI: 211683610

  • Nachricht senden

104

Mittwoch, 7. April 2021, 18:36

Sehr schön - Glückwunsch! Ich will auch! :P
Hast Du mal einen Link auf die Daten? Mich interessieren die Abmessungen.
Gruß
Robert
Yachttechnikseminare - neue Präsenzveranstaltungen ab dem Herbst, Webinare zeitnah auf blauwasser.de:
Das Innenleben des Bootsdiesels
Elektrik am Dieselmotor

oliverb68

Salzbuckel

Beiträge: 6 765

Schiffsname: Tranquilo

Bootstyp: Bavaria 34 Cruiser

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

105

Mittwoch, 7. April 2021, 18:44

Viele Grüße,
Oliver

space*cadet

Salzbuckel

  • »space*cadet« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 478

Wohnort: Pinneberg

Schiffsname: Lekker

Bootstyp: Dehler 35 SV

Heimathafen: Fahrensodde

Rufzeichen: DA2049

MMSI: 211683610

  • Nachricht senden

106

Mittwoch, 7. April 2021, 20:12

Das sind ja erstaunliche Werte! 4 Zellen wiegen demnach 21 kg; bei AGM würde ich für 280 Ah mit 280 * 0,3 = 84 kg rechnen, also dem Vierfachen. Dann ergeben die vier Zellen zusammen ein Paket, welches kaum höher als meine derzeitige 90 Ah-Batterie ist. Das macht sich sehr gut für den potenziellen Tausch. Vom Format sind die für mich deutlich besser als die Winston-Zellen.
Ich bin gespannt auf die Ladeelektrik, die Du dafür planst.
Yachttechnikseminare - neue Präsenzveranstaltungen ab dem Herbst, Webinare zeitnah auf blauwasser.de:
Das Innenleben des Bootsdiesels
Elektrik am Dieselmotor

oliverb68

Salzbuckel

Beiträge: 6 765

Schiffsname: Tranquilo

Bootstyp: Bavaria 34 Cruiser

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

107

Mittwoch, 7. April 2021, 22:07

Die Bank wird ungefähr das Gleiche wiegen wie die 210 Ah Gel Batterie die ich jetzt verbaut habe.

Qualitativ sind die Winston sicher deutlich besser und sie vertragen bei gleicher Kapazität auch höhere Ströme.

Ich werde einige zusätzliche Temperatursensoren verbauen, um früh zu sehen wenn da irgendwo höhere Übergangswiderstände auftauchen.

Das BMS kommt von ECS und ließe sich bei Ausfall später auch für andere Zellen verwenden.

Bislang kenne ich aber noch keine negativen Erfahrungsberichte. Was mich stört ist das fieselige M6 Gewinde.
Viele Grüße,
Oliver

Beiträge: 602

Schiffsname: LULU

Bootstyp: Moody 34

  • Nachricht senden

108

Mittwoch, 7. April 2021, 23:45

Ich habe auch die von Oliverb68 gezeigten Zellen verbaut, übrigens vom gleichen Lieferanten. Die Spannungsunterschiede waren bei Anlieferung kleiner 1milli Volt. Die Zellen wurden genau nach 45 Tagen geliefert.
Als BMS verwende ich das JBD Smart BMS 120A. Würde ich nochmal anfangen, dann würde ich ein BMS mit getrenntem Lade und Entlade Port verwenden z.B Daly.

Habe das JBD wegen der APP und Library auf Github gekauft.

Die Zellen passen in ein normales 35 cm Batteriegehäuse von SVB, dieses macht den Einbau sehr leicht.

Laden über Landstrom kein Problem, da das BMS bei Vollladung abschaltet.Verwende das 50A ladegerät mit 3 Ausgängen (parallel geschaltet) von Sterling ohne Lifepo4 Einstellung Das Laden über Lichtmaschine ist eine andere Sache. Habe zuerst es mit dem Alternator to Battery Charger 80A von Sterling versucht.
Bei Vollladung schaltet das BMS den Charger Mosfet ab, dann steigt die Spannung (Leerlaufspannung auf 20 Volt) vom Sterling , zum anderen lädt dieses A2B mit über 70 A, meine Lichtmaschine ist eine 90A und dürfte das nicht lange mitmachen, auch die 120A Lichtmaschinen geben keine 120A Dauerleistung ab.
Aus diesen Gründen habe ich mir den Battery to Batterie Charger 40A von Renogy gekauft (€ 159) . Dieser liefert 40A in die Lithium. Die Leerlaufspannung vom Renogy beträgt 14,4 Volt.. Sollte die Lichtmaschine trotzdem zu heiß werden besteht bei dem Renogy die Möglichkeit ihn auf 20A Ladestrom zu begrenzen.

Hab auch eine Hybrid Schaltung versucht....die Dioden (eigentlich Mosfets plus Steuerung) löten sich bei 30A aus, da die P Channel Mosfets einen zu hohen Widerstand haben. Es wird also nichts mit Hybrid....

Noch eine Zusätzliche Anmerkung: zwischen Zelle 2 und 3 kommt als Brücke eine 150 A Sicherung.

Die Leistung der Blauen 280 ah dürfte knappe 300ah sein. Habe bei 292ah den Test abgebrochen. Als Monitor verwende ich das runde Instrument von Ali Express für €23 ?. Das Ding behält die Ladung im Speicher und ist auch noch genau...Stromverbrauch 20mA.
Das Balancieren sollte man in jedem Fall machen, auch bei so geringen Unterschieden bei Anlieferung von < 1milli Volt.
Für mich ist der Batterietest beendet und die Batteriebox wird so eingebaut....könnte sein, dass ich mir doch noch ein anderes BMS kaufe. Die Geschichte mit einem gemeinsamen Bus für Lade/ Entlade liegt mir schwer im Magen.....
Habe mir auch noch einen neuen Autopilot Raymarine EV-200 mit Linear Antrieb zugelegt....sollte das alles kaput gehen, nur weil ich am BMS gespart habe?......die Leerlaufspannung von der Lichtmaschine dürfte alles töten......

Viel Glück beim Bauen.

Frank

109

Donnerstag, 8. April 2021, 00:50

Also bei den Lithiumzellen bin ich bei dir, das beste Upgrade nach neuen Segeln das man an Bord machen kann.
ABER.... macht es wirklich Sinn einen Diesel-Generator mit 33% Wirkungsgrad laufen zu lassen um dann mit vielleicht 60-75% Wirkungsgrad aus dem gewonnenen und gespeicherten Strom wieder Wärme (Kochen oder Erhitzen von Speisen) zu machen??? Anstatt mit 95% der Primärenergie des Gases den Topf zu erhitzen und zu Kochen???

Ist das den ganzen Aufwand wert??

Ich selbst koche ja sogar bei mir zu Hause mit Gas ( aus Flaschen) und fühle mich dabei sehr sicher, und die 1xx Ampere die bei derartiger Energiewandlung an Bord so fließen empfinde ich jetzt nicht wirklich sicherer, denn ausströmendes Gas rieche ich wenigstens, Strom dagegen ist eher ein heimtückischer Geselle.

Wie gesagt das Sicherheitsgefühl ist ein sehr subjektives aber auf See mit solchen Strömen, wo doch Salzwasser überall sein kann und der nächste Kurzschluss dürfte dann unschön enden...

Im Hafen mit Landanschluss könnte ich den Einsatz einer Induktionsplatte noch verstehen, obwohl da auch die Steganschlüsse ev. nicht immer so mitspielen wenn das mehr als einer macht (siehe Morgens wenn alle ihre Wasserkocher anwerfen....

Und die Energiedichte von Gas gerade um es zum Erhitzen (Kocher) zu nutzen ist schon ziemlich optimal für den Zweck....

oliverb68

Salzbuckel

Beiträge: 6 765

Schiffsname: Tranquilo

Bootstyp: Bavaria 34 Cruiser

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

110

Donnerstag, 8. April 2021, 18:51

Also bei den Lithiumzellen bin ich bei dir, das beste Upgrade nach neuen Segeln das man an Bord machen kann.
ABER.... macht es wirklich Sinn einen Diesel-Generator mit 33% Wirkungsgrad laufen zu lassen um dann mit vielleicht 60-75% Wirkungsgrad aus dem gewonnenen und gespeicherten Strom wieder Wärme (Kochen oder Erhitzen von Speisen) zu machen??? Anstatt mit 95% der Primärenergie des Gases den Topf zu erhitzen und zu Kochen???
Der Wirkungsgrad spielt bei der hier umgesetzten Energiemenge sicher eine untergeordnete Rolle. Wir reden hier maximal über 2-3 Liter Diesel Mehrverbrauch pro Jahr.
Ist das den ganzen Aufwand wert??
Das werde ich nach ein paar Saisons bewerten..
Ich selbst koche ja sogar bei mir zu Hause mit Gas ( aus Flaschen) und fühle mich dabei sehr sicher, und die 1xx Ampere die bei derartiger Energiewandlung an Bord so fließen empfinde ich jetzt nicht wirklich sicherer, denn ausströmendes Gas rieche ich wenigstens, Strom dagegen ist eher ein heimtückischer Geselle.
Da hast Du sicher Recht. Das sollte man nur machen, wenn man weiß was man tut.
Im Hafen mit Landanschluss könnte ich den Einsatz einer Induktionsplatte noch verstehen, obwohl da auch die Steganschlüsse ev. nicht immer so mitspielen wenn das mehr als einer macht (siehe Morgens wenn alle ihre Wasserkocher anwerfen....
Eine große Batterie mit einem modernen Wechselrichter ist in der Lage die Lastspitzen zu kappen, indem zum Kochen ein Teil der Energie aus der Batterie genommen wird und danach über ein längeren Zeitraum wieder nachgeladen wird. So, dass die Sicherung nicht raus fliegt beim Wasser kochen. Dieser Punkt geht an das große Batteriesystem.
Und die Energiedichte von Gas gerade um es zum Erhitzen (Kocher) zu nutzen ist schon ziemlich optimal für den Zweck....
Ich muss aber:
  • Gasflasche beschaffen
  • Gasflasche bevorraten, leer ausgehen, oder mit Restmenge zurück geben
  • Anlage prüfen lassen
  • Anlage im Winterlager aus dem Boot nehmen oder ein leicht schlechtes Gewissen für das drin lassen in Kauf nehmen

Ich gehe davon aus, dass elektrisches Kochen bald ein selbstverständlicher Punkt auf der Optionsliste eines Bootes ist und dann damit auf eine Gasinstallation verzichtet werden kann.

Nebenbei gibt es ja den Vorteil, viele Tage autark zu sein und die Wahl des Platzes im Hafen nicht davon abhängig machen zu müssen ob das Kabel lang genug ist.
Viele Grüße,
Oliver

111

Donnerstag, 8. April 2021, 19:33

Hmm ich hatte auch Mal so ein Boot zu überführen wo der Eigner bei einer Blauwasseryacht auf Strom zum Kochen gesetzt hatte...
Zugegebenermaßen hatte er keine Lithiumbank , aber einen 10KW Generator zu starten um Kaffee oder Tee zu kochen fand ich doch nicht so ganz seegerecht.

Aber vielleicht bin ich ja zu sehr Physiker um diesen "Ich mache alles mit Strom " Hype zu verstehen.
Immer wenn ich die Spezialisten mit ihren Torqueedo ABs bei mehr als 2 Windstärken oder bei 2 Knoten Gegenstrom sehe denke ich mir so meinen Teil denn dagegen ist mein nun wirklich nicht überdimensionierte 2,3 PS Honda Quirl für 1000kg Boot ein echter Ferrari.

Und die Kartusche meines 50 Euro portablen Einflammenbrenners hält echt 2 Wochen Urlaub durch.
Von 5kg an Bord gar nicht zu reden....
Manchmal hab ich aber das Gefühl das das " machen wollen weil es ja (irgendwie) geht.. m Vordergrund steht und der Rest in den Hintergrund rückt.

Nix gegen eine Microwelle per Inverter für eine Tasse kochendes Wasser für den Tee, dauert keine 30 Sekunden bei 1000Watt und der Verbrauch ist echt vernachlässigbar und die Effizienz nicht mal vom Wasserkocher zu schlagen, aber 1 Stunde pro Tag mit 1500-2000 Watt auf 30-40 Fuss zu kochen ist einfach nicht logisch.
Aber auf der anderen Seite liegen ja die meisten Segler eh zu 90 Prozent im Hafen ( oder fahren unter Maschine....) weil der Wind gerade nicht paßt Da ist dann Kochen wie zu Hause ( mit 5KW Hausanschluss) nur logisch.....

Da sind mir Häfen mit Stromsäule wo die KW/h dann Mal so einen Euro kostet fast verständlich wenn die ersten auf die Idee kommen ihre 50KWh Batteriebänke für ihren E-Antrieb am Flatrate Stegabschluss wieder aufzuladen....

Wie bekommt man denn die Batteriebänke, 5KW Inverter/Ladegeräte und Generatoren auf einer 33 Fuss Yacht vernünftig unter ? Ins Fach der Gasbuddel paßt das doch eher nicht??

Reicht nicht auch so ein 2 Feld Induktionskocher mit Stecker für den Hafen den man auf den Gasherd stellt und beim Segeln in den Schrank packt wenn man in den 90% der Liegezeit elektrisch kochen möchte?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrese« (8. April 2021, 20:06)


oliverb68

Salzbuckel

Beiträge: 6 765

Schiffsname: Tranquilo

Bootstyp: Bavaria 34 Cruiser

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

112

Donnerstag, 8. April 2021, 19:47

Auf unserem H-Boot und später auf der Sprinta Sport hatten wir einen Trangia mit Spiritus. Das war auch schön. Und Honda finde ich auch klasse.
Viele Grüße,
Oliver

oliverb68

Salzbuckel

Beiträge: 6 765

Schiffsname: Tranquilo

Bootstyp: Bavaria 34 Cruiser

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

113

Samstag, 10. April 2021, 09:17

Das ist hier der Bauraum für die Batterie. Das möchte ich auch nicht ändern, weil dann viele Änderungen in der Leitungsverlegung notwendig wären.
Bei Auslieferung waren hier zwei große 140 Ah LKW Batterien installiert. Die sind durch eine 210 Ah Gelbatterie ersetzt worden.

Es werden später zwei Wechselrichter zum Einsatz kommen um die Last aufzuteilen. Einer davon wird hier weiter untergebracht.
Ob dieses günstige Modell dem regelmäßigen Einsatz an der Leistungsgrenze standhält wird man sehen.
»oliverb68« hat folgende Dateien angehängt:
Viele Grüße,
Oliver

space*cadet

Salzbuckel

  • »space*cadet« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 478

Wohnort: Pinneberg

Schiffsname: Lekker

Bootstyp: Dehler 35 SV

Heimathafen: Fahrensodde

Rufzeichen: DA2049

MMSI: 211683610

  • Nachricht senden

114

Samstag, 10. April 2021, 10:18

@oliverb68: Das hat jetzt nicht direkt mit dem Thema zu, aber dennoch würde mich interessieren, wie lange die originalen LKW-Batterien gehalten haben oder warum Du sie ersetzt hast.
Gruß
Robert
Yachttechnikseminare - neue Präsenzveranstaltungen ab dem Herbst, Webinare zeitnah auf blauwasser.de:
Das Innenleben des Bootsdiesels
Elektrik am Dieselmotor

oliverb68

Salzbuckel

Beiträge: 6 765

Schiffsname: Tranquilo

Bootstyp: Bavaria 34 Cruiser

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

115

Samstag, 10. April 2021, 11:00

Hallo Robert,
die haben nach 8 Jahren nur noch schätzungsweise 60% ihrer Kapazität gehabt.
Da ging die Spannung so weit runter, dass am 2 ten Tag der Autopilot an zu meckern fing.
Ich kannte aber auch die Vorgeschichte der Batterien nicht, da wir das Schiff gekauft hatten als es bereits 3 Jahre alt war.
Da hab ich sie dann präventiv am Anfang der nächsten Saison getauscht um nicht in der Saison ungeplant tauschen zu müssen.

Die Gelbatterie zeigt jetzt noch keine Schwäche und hat jetzt 5 Saisons hinter sich. Die würde sicher noch ein paar Jahre halten, aber jetzt hab ich Lust und bin Neugierig auf das LiFePO4 Projekt. ;) :D
Viele Grüße,
Oliver

ex-express

Salzbuckel

Beiträge: 2 642

Schiffsname: Lulou

Bootstyp: Dehler

Heimathafen: Flensburg

  • Nachricht senden

116

Sonntag, 11. April 2021, 09:57

Also eher ein Luxusproblem ;-)

oliverb68

Salzbuckel

Beiträge: 6 765

Schiffsname: Tranquilo

Bootstyp: Bavaria 34 Cruiser

Heimathafen: Großenbrode

  • Nachricht senden

117

Sonntag, 11. April 2021, 16:58

Also eher ein Luxusproblem ;-)
Eine Verkettung von ganz vielen Luxusproblemen. ;-)
Viele Grüße,
Oliver

118

Samstag, 24. April 2021, 13:07

Ich bin bei diesem Thema echt dämlich.

Begriffen habe ich, dass ich eine Lithium Batterie nicht direkt mit an die Lichtmaschine anschließen darf.
Auch klar ist dass die Ladung am Anfang extrem fix, saugstark, ist, zum Ende hin jedoch nachlässt.

Bei mir sollen insgesamt 3 Batterien für 2 Kühlmöglichkeiten und 1 Multimedia inkl. Fernseher sorgen.

Liege ich folglich richtig, dass ich diese Dinge nicht mit dem Bordnetz kombinieren sollte, sofern das nicht unbedingt notwendig ist?

Aber Insel mit gemeinsamen Ladegerät an eigenem Netzanschluß ginge?
Habe da ein Mobitronic 45A, dass ich mit seinen drei gleichwertigen Ausgängen dafür nutzen wollte.

Wenn ich mir also Solar aufs Dach packen will, wäre es dann klug, alle drei Batterien gemeinsam zu laden, unabhängig, nicht unabhängig vom restlichen Bordnetz?
Vielleicht ein eigenes Modul nur für die AGM Versorgungsbatterie und den Starter?

Ich blicke echt nicht durch, würde das aber wirklich gerne hin bekommen.
:O
Am liebsten per PN, damit das hier der einzige Beitrag bleibt.
Als Unwissender im Wissenden Thread zu schreiben ist bereits peinlich genug...
So richtig blamieren wollte ich mich nämlich nicht wirklich...
:O

Doch gilt bei mir das Sesamstrassenliedprinzip:
"...Wer nicht fragt, bleibt dumm..."

Also BITTE...
:)

Vielen Dank im voraus!
Der Weg ist das Ziel.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Jeder Alkoholismus mit einem ersten Glas.
Jede Sucht mit einem ersten Mal.

Jeden Abend ´nen Bier - Ganze Leben Alkoholiker

Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewußt...

RainerF

Admiral

Beiträge: 832

Wohnort: Hessen

Schiffsname: La Guapa

Bootstyp: Hanse 315

Heimathafen: Rüsselsheim

Rufzeichen: DNWM

MMSI: 211695470

  • Nachricht senden

119

Samstag, 24. April 2021, 13:35

Ich bin bei diesem Thema echt dämlich.

Begriffen habe ich, dass ich eine Lithium Batterie nicht direkt mit an die Lichtmaschine anschließen darf.
Auch klar ist dass die Ladung am Anfang extrem fix, saugstark, ist, zum Ende hin jedoch nachlässt.

Bei mir sollen insgesamt 3 Batterien für 2 Kühlmöglichkeiten und 1 Multimedia inkl. Fernseher sorgen.

Liege ich folglich richtig, dass ich diese Dinge nicht mit dem Bordnetz kombinieren sollte, sofern das nicht unbedingt notwendig ist?

Aber Insel mit gemeinsamen Ladegerät an eigenem Netzanschluß ginge?
Habe da ein Mobitronic 45A, dass ich mit seinen drei gleichwertigen Ausgängen dafür nutzen wollte.

Wenn ich mir also Solar aufs Dach packen will, wäre es dann klug, alle drei Batterien gemeinsam zu laden, unabhängig, nicht unabhängig vom restlichen Bordnetz?
Vielleicht ein eigenes Modul nur für die AGM Versorgungsbatterie und den Starter?

Ich blicke echt nicht durch, würde das aber wirklich gerne hin bekommen.
:O
Am liebsten per PN, damit das hier der einzige Beitrag bleibt.
Als Unwissender im Wissenden Thread zu schreiben ist bereits peinlich genug...
So richtig blamieren wollte ich mich nämlich nicht wirklich...
:O

Doch gilt bei mir das Sesamstrassenliedprinzip:
"...Wer nicht fragt, bleibt dumm..."

Also BITTE...
:)

Vielen Dank im voraus!


Mir geht's ähnlich und ich bin einfach auch bei der Vielzahl der Faktoren/Komponenten und einwürfen so verunsichert das ich aufgehört habe mich mit dem Thema zu beschäftigen und erstmal die Vielzahl anderer Dinge betrachte die noch so bei mir in der Pipe stehen.
Also wenn es nach mir ginge bräuchte es mal sowas wie ein Kompendium "LifePo4 für Dummies"
Unsere schöne: http://la-guapa-sy.de/

space*cadet

Salzbuckel

  • »space*cadet« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 478

Wohnort: Pinneberg

Schiffsname: Lekker

Bootstyp: Dehler 35 SV

Heimathafen: Fahrensodde

Rufzeichen: DA2049

MMSI: 211683610

  • Nachricht senden

120

Samstag, 24. April 2021, 14:15

Am liebsten per PN, damit das hier der einzige Beitrag bleibt.

Also wenn es nach mir ginge bräuchte es mal sowas wie ein Kompendium "LifePo4 für Dummies"


Wie wäre es denn mit so einer Art online-Seminar zu dem Thema? Ich hatte ja den Plan, so etwas zu organisieren, bin aber noch nicht dazu gekommen.
Das Thema ist nicht einfach, zumal es ja diverse Kombinationsmöglichkeiten von Batterien, Ladegeräten und Einsatzbereichen gibt. Ich suche dafür gut dokumentierte Installationen, die man als Beispiel nimmt, um die verschiedenen Möglichkeiten aufzuzeigen und auch vor den Fehlern zu warnen.

Hat so ein Seminar noch Sinn angesichts der mit Macht beginnenden Segelsaison? Drei Abend unter der Woche?

Gruß
Robert
Yachttechnikseminare - neue Präsenzveranstaltungen ab dem Herbst, Webinare zeitnah auf blauwasser.de:
Das Innenleben des Bootsdiesels
Elektrik am Dieselmotor

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Ähnliche Themen

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 2 165   Hits gestern: 3 342   Hits Tagesrekord: 12 076   Hits gesamt: 6 549 737   Hits pro Tag: 2 468,53 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 13 127   Klicks gestern: 20 842   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 49 539 204   Klicks pro Tag: 18 670,84 

Kontrollzentrum