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Astro

2. Rätselrentner

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Bootstyp: Sun Odyssey 29.2

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21

Dienstag, 23. Februar 2021, 19:13

Noe, dmi war mal viel praktischer - gefällt mir aber auch nicht mir.

Guckt euch mal fcoo.dk an. Finde ich am besten. Weltweit.

Auch windfinder finde ich gut. Nur die Farbdifferenzierung ist teilweise nicht stark.

Aber beide Dienste setzen heute doch ganz andere Standards als DWD mit den ganz großen Seegebieten und Zeiträumen.

P.S. Wozu bietet man uns eigentlich diesen Strassenkartenservice durchs BSH an? Kann man da einen Aufblaehungsverdacht haben?
Ei jo

Kokopelli

Kap Hornier

Beiträge: 11 815

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

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22

Dienstag, 23. Februar 2021, 19:27

P.S. Wozu bietet man uns eigentlich diesen Strassenkartenservice durchs BSH an? Kann man da einen Aufblaehungsverdacht haben?

Möglicherweise weil Open Street Map kostenfrei genutzt werden kann. Es gibt ja sogar Leutchen, die das als Seekarte nutzen (dann Open Sea Map genannt).
Gruß, Klaus

otto_motor

Proviantmeister

Beiträge: 281

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23

Dienstag, 23. Februar 2021, 19:54

Als ich das Eingangsposting des TE gelesen habe, dachte ich mich erwartet der letzte Mist. Das kann ich so nicht bestätigen. Wenn man nach bunten Bildchen und Animation sucht, wird man sicher enttäuscht. Sucht man hingegen Informationen, so finde die Seite passabel gemacht und umfangreich. Vor allem, die Seite ist kostenlos und nicht Werbe- oder Cookiefinanziert. Windy muss Geld verdienen . BSH die Kosten kleinhalten.
Gruß Easy.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Mein Name ist Guybrush Threepwood und ich will Pirat werden!

cmingus

Proviantmeister

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24

Dienstag, 23. Februar 2021, 20:10

Selbst wenn ich um Rügen unterwegs bin, verwende ich den dänischen Wetterdienst, weil der DWD
einfach keine brauchbaren Informationen auf seinen Webseiten hat:

https://www.dmi.dk/lokation/show/DK/4/Ve…%98sters%C3%B8/
DMI ist doch ein gutes Beispiel, dass Behörden in anderen Ländern ebenso schlechte Internetseiten bauen. 8o
Zu Windy. Windy arbeitet mit grßflächigen Modellen und nicht mit den Küstenwetterstationen. Drum ist das in Küstennähe mit Vorsicht zu genießen.
Regionale Effekte bildet der DWD doch auch nicht ab. Bei Windy hast du mehrere sehr gute Modelle.
Auch windfinder finde ich gut. Nur die Farbdifferenzierung ist teilweise nicht stark.
Die App ist sehr gut aber die Wetterdaten leider nur mäßig.

25

Dienstag, 23. Februar 2021, 20:12

Verpflichtung derartige Daten (also Daten die öffentliche Institutionen gesammelt haben) der Allgemeinheit zu Verfügung zu stellen
Jupp, sieht aktuell noch nicht nach Herzensprojekt aus, sondern eher nach "Beifang", à la "alle vier Wochen dürfen die Entwickler mal einen Freitagnachmittag an das Projekt ran", damit man der Pflicht Genüge tut. Immerhin ist ein grober Stromatlas implementiert. Spaß macht das derzeit noch nicht, klar. Das gilt aber auch noch für viele andere Open-Data-Projekte, nicht nur in D. Bis das alles gut nutzbar ist, dauert das noch. (Aber glaubt bitte nicht, dass das in der Privatwirtschaft immer besser ist - dafür habe ich da zu viele Inneneinblicke:-),,,)

RainerF

Admiral

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Rufzeichen: DK8597

MMSI: 211695470

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26

Dienstag, 23. Februar 2021, 20:17

So schlimm erstmal nicht, wenn etwas veröffentlicht wird das noch in Entwicklung ist und dazu kostenfrei.

Ich lasse mal die Funktion mit der Stromanzeige hier, funktioniert doch erstmal ganz gut.
»RainerF« hat folgende Datei angehängt:
  • Strom.JPG (197,38 kB - 17 mal heruntergeladen - zuletzt: 25. Februar 2021, 21:17)
Unsere schöne: http://la-guapa-sy.de/

27

Dienstag, 23. Februar 2021, 20:21

Um im ÖD in der DV zu arbeiten reichte mal die Mitgliedschaft bei Verdi und das Wissen wer Bill Gates ist.
Dort arbeiten die Fortgebildeten, die Heimwerker und weniger talentierte Laien.
Da brauchbare, dem Stand der Technik entsprechende Resultate zu erwarten grenzt schon eher an Blauäugigkeit.

28

Dienstag, 23. Februar 2021, 20:39

Schön das Ihr ein neues Thema gefunden habt, an welchem Ihr den bei Euch vorliegenden Lebensfrust darstellen könnt.
Aus einem Spiegel kommt immer raus, was reingeht.
In diesem Sinne weiterhin frohes,.......

Lommy

Matrose

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Heimathafen: Kiel Stickenhörn

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29

Dienstag, 23. Februar 2021, 20:40

Ich bin seit über 30 Jahren in der IT-Branche tätig, insofern glaube ich schon, mir ein fachliches Urteil erlauben zu können. Von der Detaillierung her und von der Fülle der angebotenen Informationen ist da sicher beachtlich, was dort alles zusammengetragen wurde.

Die Darstellung ist Geschmackssache und mutet etwas altmodisch an.

Die Bedienbarkeit ist aber eine Zumutung und nach heutigen Maßstäben überholt.

Vor 15 - 20 Jahren wäre das OK gewesen, weil man damals Web-Anwendungen technisch nicht besser darstellen konnte oder es oft auch nicht besser wusste. Für 2021 ist das aber nicht mehr zeitgemäß. Mich würde sehr interessieren, ob das von den Softwareentwicklern so konzipiert wurde (warum?) oder ob diese die Vorgaben des Auftraggebers umgesetzt haben. Auf jeden Fall wurde der neudeutsch useability genannten Benutzerfreundlichkeit viel zu wenig Beachtung geschenkt.

Jetzt sagt so mancher, das wäre doch nicht so schlimm weil man das doch in Zukunft noch verbessern könne. In den schnelllebigen Internet-Zeiten ist das aber leider oft ein Trugschluss. Einmal angeklickt - boah....was ist das denn - versteh ich nicht - weggeklickt - Urteil: Kannste vergessen. Bei dem Urteil bleibt es dann bis auf weiteres, aber eine zweite Chance wird diese Anwendung bei den meisten Anwendern nicht bekommen.

Fazit: Schade um das Geld und die Mühe der Entwickler, aber das Ding ist völlig am Thema vorbei. Da wären kompetente Berater sicher hilfreich gewesen.

30

Dienstag, 23. Februar 2021, 21:03

Schön das Ihr ein neues Thema gefunden habt, an welchem Ihr den bei Euch vorliegenden Lebensfrust darstellen könnt.
Aus einem Spiegel kommt immer raus, was reingeht.
In diesem Sinne weiterhin frohes,.......

+1

Wieviel Steuer zahlen deutsche Bootsbesitzer auf Ihr Boot?

Im hier dargestellten Schlaraffenland Dänemark sind es 1% des Zeitwertes über die Boots-Versicherung.
Das Gras auf Nachbars Garten ist immer grüner.
Jedes Gras hat aber seinen Preis.

Paulest

Admiral

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Heimathafen: Kiel

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31

Dienstag, 23. Februar 2021, 21:17

Ich zahle auch 19% Mehrwerststeuer auf meine Versicherung. 1% des Zeitwertes im Jahr ist weniger. Ausserdem liegen wir in Deutschland bei den Abgaben inzwischen sehr weit oben m Vergleich. Also wenn Du von Abgaben reden willst Grsiu, dann bitte nicht ein Land ohne Abgaben mit einem mit hohen Abgaben vergleichen. Die Abgaben in den USA sind LÄCHERLICH.

FireflySerenity

Leichtmatrose

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Bootstyp: First 25.7

Heimathafen: Stralsund

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32

Dienstag, 23. Februar 2021, 21:26

Muss mich dem ja leider anschließen. Digitalisierung ist nicht das große Kompetenzfeld der Behörden. Und ja wir hängen da in Deutschland hinterher - meilenweit. Gibt auch gute Beispiele und läuft nicht überall schlecht - aber das ist schon zum weinen.

Wird Zeit, dass wir da alle im 21. jhd ankommen.

Paulest

Admiral

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Schiffsname: Foca

Bootstyp: Jeanneau Attalia 32

Heimathafen: Kiel

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33

Dienstag, 23. Februar 2021, 21:34

Dafür finanzieren die Deutschen andere Dinge die in anderen Ländern nahezu gar nicht finanziert werden. Grundlagenforschung beispielsweise.

34

Dienstag, 23. Februar 2021, 21:43

lso wenn Du von Abgaben reden willst Grsiu, dann bitte nicht ein Land ohne Abgaben mit einem mit hohen Abgaben vergleichen. Die Abgaben in den USA sind LÄCHERLICH.

Du zahlst Versicherungsteuer auf den Versicherungsbetrag nicht auf den Zeitwert des Bootes. Das ist lächerlich.

Hier zahlst du auf das Boot 1-2% Vermögenssteuer, das sind bei Zeitwert 50.000 US-Dollar eben 500 Dollar oder mehr pro Jahr direkt an den Fiskus, damit hast du noch keinen Cent an die Versicherung gezahlt, die je nach Bundesstaat nochmal besteuert wird.... Das USA ein Billigsteuerland ist, ist eine Märchen. Genauso das Märchen mit DEU ein Hochsteuerland. Auch hier ist das Nachbars Gras wie immer grüner.

https://www.weather.gov/marine/
Die Wetterprodukte hier sind nicht mundgedängelt für Sportboote. Man muss mit dem zurechtkommen was man bekommt. Wers nicht will kann für extra Service auch extra zahlen. Organisationen gibt es sowohl in DEU sowie auch in USA die das gerne gegen einen Obolus machen.

Paulest

Admiral

Beiträge: 866

Wohnort: Kiel

Schiffsname: Foca

Bootstyp: Jeanneau Attalia 32

Heimathafen: Kiel

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35

Dienstag, 23. Februar 2021, 22:24

So Grisu, zu lange in USA oder weisst Du nicht was Abgaben sind? Steuern zahlst Du auch, aber hast Du eine GESETZLCHE Krankenversicherung? zahlst Du eine GESETZLICHE Arbeitslosenversicherung? Zahlst Du eine GESETZLICHE Pflegeversicherung? Zahlst Du eine GESETZLICHE Rentenversicherung? Träum weiter von Deinem Land mit den hohen Abgaben. Steuern ist nur ein kleiner Teil der ABGABEN. Wenn jemand mitschreibt der nicht mehr in diesem Land heimisch ist habe ich nichts dagegen, jedoch habe ich etwas gegen Leute die aus der Ferne ihr Heimatland schlecht macen.

chrhartz

Admiral

Beiträge: 795

Wohnort: München

Bootstyp: Neptun 20

Heimathafen: Bernau, Chiemsee

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36

Dienstag, 23. Februar 2021, 22:50

https://www.weather.gov/marine/
Die Wetterprodukte hier sind nicht mundgedängelt für Sportboote. Man muss mit dem zurechtkommen was man bekommt. Wers nicht will kann für extra Service auch extra zahlen. Organisationen gibt es sowohl in DEU sowie auch in USA die das gerne gegen einen Obolus machen.



Also ich finde die graphical forecasts gar nicht mal so schlecht gemacht:

https://digital.weather.gov/?zoom=5&lat=…nt=0&mxmz=false

Messwerte unter dem Mauszeiger, Fullscreen-Modus, Zeitleiste, farbliche Darstellung, Symbole in der Karte - alles da.
Über die Map options lassen sich Windpfeile, Städtenamen und Zahlen stufenlos ausblenden, Einheiten auf metrisch umstellen,
Grundkarten einstellen usw. Außerdem lässt sich die Karte auch drucken.

Es gibt auch eine für Mobilgeräte optimierte Seite: (unten auf mobile Link klicken)

https://digital.weather.gov/mobile/index.php

Ich finde die Wetterseite der USA richtig gut gemacht.

Also wenn der BSH mit so etwas dahergekommen wäre, hätte ich größten Respekt gezollt und meine Meinung
zur digitalen Inkompetenz deutscher Behörden gründlich revidiert. Aber so bleibe ich erstmal beim Bashing. :rolleyes:

Grüße,
Christian
»chrhartz« hat folgende Dateien angehängt:
Neptun 20, Segelnummer 950, Honda 5BFU, Liegeplatz Bernau/Chiemsee

37

Dienstag, 23. Februar 2021, 23:19

Da scheinbar viele von Euch meine negative Erregung zu dem Thema nicht nachvollziehen können und mir sogar Lebensfrust oder ähnliches als Ursache vorwerfen, muss ich wohl etwas erläutern.

Ich beschäftige mich seit 25 Jahren mit Softwareprodukten und wie man diese gut, effizient und erfolgreich baut. Die öffentliche Hand führt leider andauernd vor, wie es nicht geht. Es ist halt ein Riesenunterschied, ob man eine interne Anwendung für die Verwaltung baut, deren Nutzung man per Dienstanweisung befehlen kann oder versucht, ein Angebot im Haifischbecken der kostenlosen Internetangebote zu positionieren. Jetzt könnte man argumentieren: Wer's nicht mag, soll's halt nicht nutzen. Aber da sage ich als Steuerzahler: Wenn ihr mein Geld für so ein Projekt ausgebt, macht es halt so, dass es auch eine Chance hat, erfolgreich zu sein. Und das ist hier einfach nicht gemacht worden.

@Lommy: hat es oben gut erläutert, man hat halt auch bei solchen Projekten nur eine Chance für einen ersten Eindruck. Ist der vergurkt, wird es schwer. Und er ist definitiv vergurkt.
Die UX-Designer, die sich um die Benutzbarkeit kümmern sollen, haben - falls es sie überhaupt gab - als letztes wohl eine Verwaltungsanwendung der späten 90er Jahre designed. Das geht so nicht. Das ist Pfusch. Und auch kein Massstab des persönlichen Geschmacks. Es gibt objektive Kriterien für gute Benutzerführung, die sind hier nicht einfach nicht erfüllt. Und damit einfach ohne jede Not unglaublich schlecht gemacht. Gut muss nicht teurer sein. Manchmal ist einfacher dann auch einfach die bessere Wahl.

Es ist halt leider kein Einzelfall, und das regt mich so auf. Die deutsche Verwaltung ist offensichtlich in Digitalisierungsdingen nur an dem korrekten Ablauf der Ausschreibungsverfahren, aber überhaupt nicht an der Qualität des Ergebnis interessiert. Warum ist mir schleierhaft. Ob es in anderen Bereichen auch so ist, mag ich mangels Sachverstand vielleicht nicht beurteilen können, aber der Eindruck entsteht schon.

Verzeiht mir also bitte meinen Furor in diesem Fall, wenn Ihr damit nichts anfangen könnt, es ist wohl eine Berufskrankheit.

38

Dienstag, 23. Februar 2021, 23:28

Zahlst Du eine GESETZLICHE Pflegeversicherung? Zahlst Du eine GESETZLICHE Rentenversicherung?

Ich bin Expat, meine Steuern und Abgaben zahlt mein Arbeitgeber in DEU. Anosonsten steig ich aus dem OT hier aus. Du hast recht und kennst die USA sicher wesentlcih besser als ich, der mehrer Jahre hier verbracht hat eimnschl. Zweitstudium, Auch dein Beitrag zur Grundlagenforschung zeigt hervorragendes Fachwissen, das weit über DEU Berichterstattung in Yellow Press und Urban Legends hinausgeht. Zufrieden?

Muss mich dem ja leider anschließen. Digitalisierung ist nicht das große Kompetenzfeld der Behörden. Und ja wir hängen da in Deutschland hinterher - meilenweit. Gibt auch gute Beispiele und läuft nicht überall schlecht - aber das ist schon zum weinen.
Behörden tun sich mit Digitalisierung schwer. Ein Unternhemen kann für ein Projekt eine gewisse Zielgruppe in einen bestimmten Altersband heraussuche. Behörden können das nicht so, vor allem müssen sie die Barriere für alle niedrig halten. Zudem, in DEU ist es aber so, dass über 20 Millionen über 67 oder älter sind, die mit einer Digitalsierung eher nichts am Hut haben (hier Segeler in dem Altersband ausgenommen :D ) Die kann man mit einer Digitalsierung eher nicht mitnehmen (Mein Vater muss von meinem Bruder im Internetportal für Impfungen angemeldet werden). Zudem ist ein Behördenposten für Ingenieure und Informatiker eher uninteressant, da Juristenschwer in Führunsstrukturen. Also muss man das über Beratungsleistungen einkaufen, was dann nicht billig wird.

Mit dem Meilenweit ist durchaus IMHO auch Wirtschaftssprech, weil man staatliche Direkt-Inverstionen in die Industrie will. Die baltischen Staaten, welche uns sicher vorraus sind, haben alles nach 1990 neu aufbauen müssen und haben alles direkt Digital gemacht. Ist eine bischen Vergleichbar mit dem Nachkriegsdeutschland.


Was ist die Zielgruppe das Portal des BSH? Es setzt ja die bekannten Sewettervorhersagen in Graphik um. Eigentlich schon ein Forschritt. Der Berufsseefahrer wird das Portal eher nicht nutze, der hat sein Navtex welches ihm die gleichen Informationen gibt, halt nur in Textform und Wetterfax in Grafik. und manche Sportbooler nutzen ja den DP07 mit den gleichen Informationen als Stimme. So was will man nun mehr? Zudem kommt das man als Behörde auch noch natinale und internationale Normen bei amtlichern Wetterkarten einhalten muss, und damit nicht wie private Anbieter einfach mal was neues entwickeln kann. Aber mann kann sicherlich dem BSH mit konkrenten Vorschlägen kommen.

Zitat

Also wenn der BSH mit so etwas dahergekommen wäre, hätte ich größten Respekt gezollt und meine Meinung
Falsche Behörde das NWS ist der amerkanische DWD. Und der DWD hat gute digitale Produkte. Halt hinter der Bezahlschranke, war Privatpiloten immer maßlos ärgert. Wetter gilt in USA traditionell aufgrund vieler Extremwetterbedingungen (Hurricans, Torndados, sehr hohe Temperaturen) und deshalb als Sicherheitsrelevant, das vielen zur Verfügung gestellt wird. Außerdem gelten öffentlich erhobene Daten wie Wetter als Allgemeingut das jeden zur Verfügung stehen sollte. DEU hat da noch ein bischen Vergangenheit als Obrigkeitsstaat, der Leistungen nur gegen Gebühren bereitstellt. Die Leistungen sind umsonst, aber bezhalt müssen sie vom amerkanischen Steuerzahler trotzdem werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Grisu100« (23. Februar 2021, 23:40)


Meeresfee

Salzbuckel

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Bootstyp: Traditionssegler 9.50

Heimathafen: Heiligenhafen

Rufzeichen: Tel.nummer

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39

Mittwoch, 24. Februar 2021, 11:12

Falsche Behörde das NWS ist der amerkanische DWD. Und der DWD hat gute digitale Produkte. Halt hinter der Bezahlschranke, war Privatpiloten immer maßlos ärgert. Wetter gilt in USA traditionell aufgrund vieler Extremwetterbedingungen (Hurricans, Torndados, sehr hohe Temperaturen) und deshalb als Sicherheitsrelevant, das vielen zur Verfügung gestellt wird. Außerdem gelten öffentlich erhobene Daten wie Wetter als Allgemeingut das jeden zur Verfügung stehen sollte. DEU hat da noch ein bischen Vergangenheit als Obrigkeitsstaat, der Leistungen nur gegen Gebühren bereitstellt. Die Leistungen sind umsonst, aber bezhalt müssen sie vom amerkanischen Steuerzahler trotzdem werden.


Dieser Punkt ist wichtig. Das eine Behörde for free nur "Mist" anfbietet, aber das Gute hinter Bezahlschranken versteckt ist eine frechheit. Und wer dmi.dk kennt, fast alle Ostseesegler kennen es, der weiss dass es auch anders geht. Simpel, informativ, Handy geeignet programmiert. Präzise. Wetter Wind Strömung in guter Auflösung. Nicht für die ganze Welt, aber für alles zwischen Hvide Sande und Christiansö, dazu Grönland.

Andreas29

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40

Mittwoch, 24. Februar 2021, 11:42

Hi,

das BSH hat andere Aufgaben als die Wettervorhersage. Insofern werden in erster Linie die Daten des BSH in dem Portal vom BSH dargestellt. Die Darstellung etwaiger Daten von Dritten (hier DWD) ist dann ein "Geschenk". Einem geschenktem Gaul schaut man nicht in´s Maul.
Die Kommunikation um das Portal ist unglücklich bis Käse. Wenn die Pressestelle des BSH dann etwas verspricht was nicht da ist passiert genau das was hier jetzt auch los ist. Die neugierig gemachten Nutzer des Portales sind mindestens irritiert wenn nicht fassungslos oder verärgert, weil von der Pressestelle kommunizierte Daten nicht zu finden sind.
Eine schlechte Programmierung an dem Fehlen von Daten festzumachen finde ich maßlos übertrieben. Die Programmierung an sich hat doch nichts mit den Daten die bereitgestellt werden zu tun.
Generell werden in solchen Portalen i.d.R. nur Rohdaten bereitgestellt. Die bunte Aufarbeitung derselben ist dem Nutzer der Daten überlassen.

Zum Thema Abgaben: Wenn man Steuern und Beiträge für die Sozialkassen zusammen wirft hat man unser staatliches Finanzsystem und die Finanzierung einer Institution wie dem BSH nicht ansatzweise verstanden. Abgesehen davon hat dies null komma gar nix mit dem Thema "Wie programmiert man ein Geodatenportal" zu tun.

Grüße

Andreas
Jahrzehntelang haben sie die Kriegsgeneration gefragt, wie das alles passieren konnte.
Jetzt glauben sie jeden Mist aus dem Internet, schimpfen auf die Lügenpresse, verachten das Politikerpack, pöbeln gegen Flüchtlinge,
verunglimpfen den Rechtsstaat und wählen eine "Alternative für Deutschland".
So passiert das!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andreas29« (24. Februar 2021, 12:24)


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