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121

Montag, 6. September 2021, 22:31

@ohlson38

Zugegebenermaßen erfordern vesselfinder und marinetraffic ein wenig Erwartungsmanagement bei den Benutzern daheim. Dazu gehört m.E. auch, dass man diese mit der MMSI versorgt, damit sie nicht mit dem Bootsnamen allein erfolglos suchen. Außerdem muss klar sein, das es dort keine unterbrechungsfreie Übertragungen gibt. Dann sind wie gesagt die Erfahrungen positiv.

Die Geschichte mit dem durchgescheuerten Kabel hat Boris Herrmann auf Magenta TV in der Sendung "Best*Besetzung - J.B. Kerner im Gespräch mit Boris Herrmann" geschildert, etwa ab Minute 26. In der Megathek noch abrufbar. Die Quelle für das ausgefallene aktive AIS habe ich mir nicht gemerkt; vermutlich Yacht oder ein Interview mit Boris Hermann nach dem Zieleinlauf im Fernsehen.

Ahoi

Danke,
Klar sollte man die app bedienen können, wenn du mal hier im Forum schaust dann gabs über den Sommer mehrere Threads, wo die Eigner wuschig waren, weil "ihr AIS nicht funktionierte"... daran lass natürlich nicht.
Danke für die Quelle, hatte ich nirgends gefunden. Schaue ich nach.
Gruß

122

Dienstag, 7. September 2021, 07:29

Ich mag Boris H. sehr gerne, aber was jemand in Fernsehsendung sagt muss nicht der Wahrheit entsprechen.

Gruß Odysseus

123

Dienstag, 7. September 2021, 15:13

Klar und alle die hier berichten das sie von Berufern angesprochen worden um die Situation zu klären lügen, oder wie?
Wer sich ein aktives AIS nicht leisten will soll es lassen, aber

Wäre es vielleicht möglich, eine technische Frage mit etwas weniger "Emotion" anzugehen? Du brichst mir noch das Herz.

124

Dienstag, 7. September 2021, 15:57

SO! Ich habe tatsächlich ein Argument kontro aktives AIS.

Heute nacht auf der Fahrt von Boulogne nach Cherbourg habe ich meine AIS Alarme eingeschaltet und nach 2 Stunden bedauerlicherweise wieder ausgeschaltet. Meine Instrumente haben mich nämlich regelmäßig aus dem eh schon knappen Schlaf geholt, weil sie mich vor mir selber gewarnt haben.
Robulla - die schönste 34 Fuß Yacht unter deren Sprayhood man Tomaten züchten kann deren Sprayhood Leben rettet!

Video zum Boot: https://www.youtube.com/watch?v=AyoXf3Slv24

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125

Dienstag, 7. September 2021, 16:07

Heute nacht auf der Fahrt von Boulogne nach Cherbourg habe ich meine AIS Alarme eingeschaltet und nach 2 Stunden bedauerlicherweise wieder ausgeschaltet. Meine Instrumente haben mich nämlich regelmäßig aus dem eh schon knappen Schlaf geholt, weil sie mich vor mir selber gewarnt haben.


Das ist ein sehr seltsames Phänomen welches ich witzigerweise auch das erste mal genau in dieser Gegend beobachtet habe. Plötzlich sieht mich mein AIS als Feind!

Ich vermute dass mein Antennenkabel die beste Zeit hinter sich hat und das der Grund war. Andererseits ist das seit dem auch nur nochmal einmal kurz für 5 Min vor Guernsey aufgetreten und danach nie wieder.

Könnte ne art Rückkopplung sein durch ein nicht mehr 100% abgeschirmtes Kabel. Viele sagen auch dass meine Funksendeleistung selbst bei 25W eher scheiße ist.

Vielleicht ist das bei dir auch der Fall? Habe auch lange gegoogelt und nicht wirklich was dazu gefunden. Scheint kein häufiges Problem zu sein.
/Marco

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126

Dienstag, 7. September 2021, 16:12

@S/V Serenity: alles oberhalb des Decks an meinem Boot ist maximal 1 Jahr alt (Decksbeschläge ausgenommen). Also sowohl die Antenne, als auch das Kabel
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127

Dienstag, 7. September 2021, 17:20

@S/V Serenity: alles oberhalb des Decks an meinem Boot ist maximal 1 Jahr alt (Decksbeschläge ausgenommen). Also sowohl die Antenne, als auch das Kabel


Dat heißt ja nur dass da jemand noch vor knapp nem Jahr mit seinen Fingern dran war :-) Beim Verlegen kann man auch Kabel kapottski machn :-) Aber kann natürlich auch was anderes sein. Nur ein Feature ist das jedenfalls nicht :-) Irgendwas stimmt nicht.
Softwarefehler klingt auch unplausibel...

Kanns vielleicht wirklich an der Gegend liegen? AIS Sendet, Küstenfunktstelle empfängt, Signal verwurstet und wieder ausgesendet? Vielleicht haben die Franzosen da an der Stelle irgendeinen Gurkigen Transceiver stehen?

Beobachte das mal, ich hatte die Probleme auch nur in der Ecke... seltsam. Gerät ist ein AIS800 von Garmin, gesplittet mit VHF
/Marco

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128

Dienstag, 7. September 2021, 20:26

Spaß und Frust beiseite, hier noch eine andere Geschichte, weshalb aktives AIS auf Freizeitbooten durchaus seine Berechtigung hat:

Um 0816 UTC empfing ich ein Mayday Relay des Cross Cherbourg. Es ging um einen Leichnam, den man im Wasser treibend gesichtet hatte. Im Laufe des Vormittags habe ich über Funk die weitere, erfolgreiche, Suchaktion verfolgt. Dabei waren 2 SAR Boote der SNSM, eine „Vedette“ des Militärs und ein SAR Flugzeug im Einsatz. Zusätzlich hat man aber auch aktiv über Kanal 16 alle im AIS auftauchende Sportboote in der Gegend mit Namen angesprochen, und entsprechend der jeweiligen Möglichkeiten, bei der Suche mit einbezogen. Und alle angesprochenen konnte man aktiv und unkompliziert mit einbeziehen, weil das umständliche Abgleich von Positionen von Booten, von möglichen Sichtungen sowie bestätigten Fehlsichtungen wegfiel.
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Jens S.

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129

Dienstag, 7. September 2021, 22:42

Heute nacht auf der Fahrt von Boulogne nach Cherbourg habe ich meine AIS Alarme eingeschaltet und nach 2 Stunden bedauerlicherweise wieder ausgeschaltet. Meine Instrumente haben mich nämlich regelmäßig aus dem eh schon knappen Schlaf geholt, weil sie mich vor mir selber gewarnt haben.



Moin,

das ist aber seltsam... :ueberlegen:

Ist es nicht so, dass der Plotter bzw. das AIS-System an Hand der eigenen MMSI das eigene AIS-Signal ausblendet? Dann kann ich mir absolut nicht erklären, wie das Phänomen durch kaputte Kabel oder Reflexionen ausgelöst werden soll...

Mein kurzer Beitrag zum Ursprungsthema: kann Robulla nur zustimmen, auch ich sehe einen Vorteil von aktivem AIS darin, dass durch die direkte Ansprechbarkeit die Kommunikation erheblich erleichtert wird.
Viele Grüße
Jens

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130

Dienstag, 7. September 2021, 23:40

auch ich sehe einen Vorteil von aktivem AIS darin, dass durch die direkte Ansprechbarkeit die Kommunikation erheblich erleichtert wird.


Ich gehe noch weiter und sage, dass mit aktivem AIS die Kommunikation sogar weniger unterdrückt wird. Wie viele klärende Funksprüche sind nicht zu stande gekommen weil die Ansprache mit Koordinaten und co zu anstrengend war. Frei nach dem Motto "wird schon passen" oder "gucken wir erstmal was der macht"

Insbesondere auch die Kommunikation der Freizeitkapitäne. Was da teilweise rumgestammelt wird, da könnte man fast meinen dass 98% aller Skipper ohne Funkschein unterwegs sind. Die meisten hoffen vermutlich einfach dass sie nie angerufen werden und nie selbst die Quetsche in die Hand nehmen müssen. Das ist alles nur fehlende Praxis und nervosität. Jeder kann das eigentlich, und ich hoffe dass mit aktivem AIS mehr Leute auch einfach mal den Mut fassen zu funken.

Bei mir wars nicht anders. Wat hab ich mir in die Hose gemacht als mein Schiffsname die ersten male aus den Lautsprechern schallte. Hab ich gleich die Handquetsche in den Niedergang geworfen und musste die am Kabel wieder hochfummeln.
Aber ein paar mal gemacht, und man freut sich sich im nächsten Hafen anmelden zu dürfen oder angesprochen zu werden oder unklare Situationen direkt zu entschärfen bevor man noch 30 Min mim Fernglas in der kälte sitzt um das Schiff nicht aus den Augen zu verlieren :-)

Zum AI-Problem: Mein AIS zeigte beim Eigenalarm meine MMSI, Schiffsname und alles andere an. Das wurde nicht gefiltert. Ganz kurios.
/Marco

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spliss

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Donnerstag, 9. September 2021, 16:44

SO! Ich habe tatsächlich ein Argument kontro aktives AIS.

Heute nacht auf der Fahrt von Boulogne nach Cherbourg habe ich meine AIS Alarme eingeschaltet und nach 2 Stunden bedauerlicherweise wieder ausgeschaltet. Meine Instrumente haben mich nämlich regelmäßig aus dem eh schon knappen Schlaf geholt, weil sie mich vor mir selber gewarnt haben.


Wenn Du mir Dein setup verrätst - gern per pn - kann ich schauen, woher der Effekt kommt. Verdacht vorhanden.
Was brauche ich: die Gerätetypen und die "infrastruktur", sprich: wer ist mit wem verheiratet. (sowohl Daten als auch HF)
Antenne, Antennkabel und Splitter bitte nicht vergessen.
bG aus Kreta, spliss
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132

Donnerstag, 9. September 2021, 18:26

Ich kann dir ja mal mein Setup verraten, habe ja das selbe Phänomen beobachten können.

Garmin AIS 800 Blackbox
Garmin VHF200

Antennenkabel geht direkt ins AIS 800, vom AIS800 geht ein weiteres Antennenkabel zum VHF
Der Plotter GPSMap720 ist über den NMEA0183+Power mit dem AIS800 verbunden.
Das AIS800 ist mit NMEA2000 ans VHF angeschlossen in der Hoffnung vom AIS Gerät GPS Daten ans VHF zu senden, aber das tut es nicht.

Mehr ist da eigentlich nicht dran.
/Marco

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spliss

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133

Freitag, 10. September 2021, 20:43

o.k. spliss
edit:
-wer hats so konfiguriert/zusammengebaut?
-sind 12V auf dem nmea2000?
Holt groß das Dicht !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »spliss« (10. September 2021, 21:49)


Leitwolf

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134

Sonntag, 12. September 2021, 21:02

AIS besser nur empfangen statt auch zu senden? War die anfängliche Frage...

Komme gerade vom Törn zurück... wieder einmal fragte ich mich warum nur diese taktischen Geplänkel ums AIS ausschalten? Es ist zum aus der Haut fahren wenn selbst große Schiffe (zB Motorjachten mit 25 Meter) kein AIS führen... irgendwann führt sich das System ad absurdum wenns alle (die es an Bord haben) nicht einschalten. Wenns so schlimm ist das andere Menschen nicht wissen sollen/dürfen wo ich bin? Ich finde es einfach schade - wäre ein Sicherheitsgewinn wenn es im Sportbootbereich mehr Verbreitung hätte (In Kroatien waren es gerade gefühlte 3-5% bei Yachten ab 30Fuß)...

Ich lasse es immer eingeschalten - und basta

Schönen Abend,

Thilo

Robs

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135

Dienstag, 14. September 2021, 19:32

Ist AIS wirklich so ungenau?

In einem Vortrag der Yachtschuke Eichler wird u.a.ab hier behauptet, dass AIS Signale vor allem von Sportbooten so veraltet sein können, dass die gesendeten Positionsangaben deutlich von der tatsächlichen Position abweichen. Von bis zu einem Kilometer ist da die Rede (ja, er sagt wirklich Kilometer und nicht Seemeilen).

Habt ihr da Erfahrungen? Denn wenn das stimmt, ist aktives AIS zumindest fragwürdig. Ich kann mir das kaum vorstellen. 9kn Fahrt über Grund sind 4,5 m/s. Da müsste das Signal ja mit über 3 Minuten Verzögerung gesendet worden sein, um auf eine Positionsabweichung von 1 km zu kommen? Es sei denn, es war ein Speedboot und mit 90kn unterwegs. Und selbst dann wäre die Verzögerung noch etwa 20 Sekunden (falls ich mich nicht verrechnet habe).

MichaelK

Salzbuckel

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136

Dienstag, 14. September 2021, 19:53

Class B sendet alle 30 Sekunden. Die neueren SO Geräte bei höheren Geschwindigkeiten alle 5 Sekunden.
Sicher kann es mal vorkommen, dass ein Class B innerhalb der dreißig Sekunden keinen Sendeslot findet, aber das dürfte wohl die Ausnahme sein.

spliss

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137

Dienstag, 14. September 2021, 21:09

Nun, wenn der Kandidat mit 20kn heranrauscht, ist der Kilometer in 1,62 min zurückgelegt.
So lang ist der Abstand zwischen 2 AIS frames niemals... generell ist der Hinweis auf "veraltete Daten" aber gut und richtig, noch dazu bei heavy traffic.
Danke Robs,
den verlinkten Beitrag sollten sich alle mal "reinziehen", trocken und schnörkellos erklärt. Wunderbar.
Das mit den Binnenschiffern auch.... schauts mal an. :good2:
Holt groß das Dicht !

138

Mittwoch, 15. September 2021, 15:08

In einem Vortrag der Yachtschuke Eichler wird u.a.ab hier behauptet, dass AIS Signale vor allem von Sportbooten so veraltet sein können, dass die gesendeten Positionsangaben deutlich von der tatsächlichen Position abweichen. Von bis zu einem Kilometer ist da die Rede (ja, er sagt wirklich Kilometer und nicht Seemeilen).

Habt ihr da Erfahrungen? Denn wenn das stimmt, ist aktives AIS zumindest fragwürdig. Ich kann mir das kaum vorstellen. 9kn Fahrt über Grund sind 4,5 m/s. Da müsste das Signal ja mit über 3 Minuten Verzögerung gesendet worden sein, um auf eine Positionsabweichung von 1 km zu kommen? Es sei denn, es war ein Speedboot und mit 90kn unterwegs. Und selbst dann wäre die Verzögerung noch etwa 20 Sekunden (falls ich mich nicht verrechnet habe).


Ich habe dieses Zitat auch gehört und mag es kaum glauben. Es gibt eine Reihe von Fehlermöglichkeiten, daher muss man den AIS Meldungen auch aus anderen Gründen nicht immer trauen: nach einer Studie der USCG sind 50 % der Meldung von Handelsschiffen falsch, sogar in wesentlichen Einträgen. Es braucht bei einem großen Cargo nur jemand die Antennenposition des GPS falsch eingegeben haben, dann sind das mal eben 150 und mehr Meter; aber wie er da 1 km erlebt haben will dürfte schwierig sein.

Weiter kann es zu Fehlern kommen, wenn der Schiffstyp bei einem Berufsschiff falsch eingetragen wird: Wenn ein Schlepper/Schubschiff mit langem Anhang (Sessel Type 32 Towing: length exceeds 200m or breadth exceeds 25m) sich nicht entsprechend kenntlich macht werden aus 30 m Schiffslänge (Vessel type 52, TUG) mal eben ein paar 100 M Länge ü A für den Schleppverband nicht richtig dargestellt. Dazu gibt es einen Unfallbericht der USCG mit tödlichem Ausgang....

AIS bleibt eben im Gegensatz zu Radar kein "real time" System und wird auch im Seerecht nicht gleichwertig behandelt. Das hat seine Gründe eben auch in der geschilderten Problematik. Die CPA und TCPA aus dem AIS sind daher auch mit Vorsicht zu behandeln und niemals so genau wie die von Radaranlagen. Das ist bei Fahrt in unsichtigem Wetter zu bedenken und auch bei klarer Sicht empfiehlt sich aus dem Fenster zu schauen und nicht nur aufs Display.... 8o
Gruß

marting

Offizier

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139

Mittwoch, 15. September 2021, 15:22

Aber alle die im Hafen liegen, könnten ihr AIS ausschalten. Das würde in NL wohl schon mal einige Last wegnehmen.

Ich selbst habe auf der Nordsee bisher gute Erfahrungen mit aktivem AIS gehabt. Ich wurde per Funk angesprochen und man ist mir proaktiv weit ausgewichen. Beides führe ich auf AIS zurück.

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140

Mittwoch, 15. September 2021, 15:33

-wer hats so konfiguriert/zusammengebaut?
-sind 12V auf dem nmea2000?


moi :-)

12V sind auf NMEA0183

Nur das VHF ist mit NMEA200 mit dem AIS verbunden, aber scheint keine wirkung zu haben. Dachte es liegt an der Konfiguration im VHF
/Marco

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