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skypwup

Leichtmatrose

  • »skypwup« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 5. September 2021, 16:31

Raymarine Tacktick T108 Erfahrung? Ist das aktuelle Technik oder eher nicht?

Hallo zusammen,
ich stehe kurz davor, mir einen neuen Windgeber, Lot, Logge und Instrumente anzuschaffen. Im Moment tendiere ich zu Tacktick T108, weil es extrem einfach zu installieren ist. Bisher habe ich uralte VDO Instrumente. Andererseits werden die Instrumente über dem Niedergang installiert, also wäre auch Kabel möglich. Aber ich schrecke vor dem Aufwand zurück, und billiger ist es auch nicht.

Was mich noch vom Klick auf „Kaufen“ abhält, ist die Frage:

- das System gibt es ja schon seit ca 10 Jahren. Ich habe den Eindruck, das heutige Raymarine T108 ist identisch zum T108 von Tacktick von ca. 2010. Will ich wirklich >1.500 Euro für ein System ausgeben, was schon so alt ist…?!?
- mein Borddurchlass für das Triducer sitzt neben dem Kiel. Sind da mit Tacktick Probleme zu erwarten? (Habe das bei einem Forenbeitrag aus 2011 gelesen)

Kann mir jemand zu/gegen die Entscheidung für das T108 raten?

Danke euch!
»skypwup« hat folgende Datei angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »skypwup« (5. September 2021, 17:03)


2

Montag, 6. September 2021, 00:19

I’m Gegensatz was das Marketing erzählt ist nicht so viel dazugekommen. Die tack tick Anlagen arbeiten einwandfrei mit nmea0183 Vernetzung zusammen zB mit einem gps, was völlig ausreicht für die allermeisten Anwendungen. Ihr Alleinstellungsmerkmal ist nun mal der Betrieb uber Solarmodule. Will man die moderneren nmea2000 Geräte haben muss man was anderes kaufen. Besser werden die Daten aber auch nicht, weil die Sensoren ähnliche Qualität in diesem Preissegment haben.
Persönlich würde ich aber einen Anschluss der Windanlagen über Kabel vorziehen. Nothing works as stable as a cable…..
Gruß

horstj

Salzbuckel

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3

Montag, 6. September 2021, 08:34

einen Preisvorteil sehe ich nicht. Ein aktuelles Set mit neueren Gebern für Wind usw. kostet von anderen Herstellen gleich viel. Besonders bei den Windgebern würde ich auch Fortschritte sehen. Das Micronet ist noch einige Jahre älter.
Ich würde das Micronet System nur dann in Betracht ziehen, wenn ich wirklich keinerlei Kabel im Boot verlegen kann/will. Dann hat es einen unbedingten Vorteil.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

ex-express

Salzbuckel

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4

Montag, 6. September 2021, 09:48

Habe das System seit 10 Jahren an Bord. Funktioniert tadellos. Würde ich wieder nehmen.

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5

Montag, 6. September 2021, 11:56

Habe das System seit 10 Jahren an Bord. Funktioniert tadellos. Würde ich wieder nehmen.

habe mein Schiff mit dem System (gebraucht) gekauft. Ich schätze, es ist auch so um die 10 Jahre alt. Die Akkus der 2 Anzeigen sind noch okay. Wie ist das mit der Masteinheit? Hast du schon mal Akkus wechseln müssen?
(Schiff steht trocken mut stehendem Mast 1500 km weg von mir). Ich weiss nicht, ob es funktioniert. Ich finde leider auch keine Manuals dafür.
Grundsätzlich finde ich es erstaunlich, was die kleinen Solarzellen leisten.

Holger
SV RUNAWAY (Catalina 34)

6

Montag, 6. September 2021, 12:56

einen Preisvorteil sehe ich nicht. Ein aktuelles Set mit neueren Gebern für Wind usw. kostet von anderen Herstellen gleich viel. Besonders bei den Windgebern würde ich auch Fortschritte sehen. Das Micronet ist noch einige Jahre älter.
Ich würde das Micronet System nur dann in Betracht ziehen, wenn ich wirklich keinerlei Kabel im Boot verlegen kann/will. Dann hat es einen unbedingten Vorteil.

Der Hinweis mit den Windgebern ist in sofern richtig, als sie schneller geworden sind (früher 1/sek, heute 3 oder mehr/sek. Leider findet man dazu nichts bei den Unterlagen, irgendwo wird das aber zu finden sein.
Die schnellere Anzeige ist aber vor allem bei der Windsteuerung eines Autopiloten wichtig, das ist ja nicht die Hauptanwendung, die ier gefragt zu sein steint.
Gruß

7

Montag, 6. September 2021, 13:01

für Wind könnte evtl. openwind.de interessant sein.

Es ist kabellos und kann via bluetooth zu Handies etc senden.

Evenfalls kann man einen nmea2000/183 Empfänger einbauen im Boot und dann kabelgebunden ins Netz. Ich steuere so meinen AP raymarine ev-100 an. Nach ersten Versuchen scheint alles zu passen, ink. drehbarem Mast...

8

Montag, 6. September 2021, 13:29

RM TickTack -Windmessanlage-

Mir wurde mit einem Boot eine Anlage mit angeboten. Der Test ergab, dass die Batterie der Masteinheit mausetot ist und ausgewechselt werden muss.
Die Batterie der Anzeigeeinheit wird zwar durch die Solarzellen geladen, ist aber schnell leer. Dh, sie müsst wohl auch gewechselt werden.
Bei einem Segelkollegen, einer mit linken Finger, hat der Batteriewechsel nur 290,- Teuronen bei RM in HH gekostet.
Das Wechselset für die Masteinheit kostet im Fachhandel mickerige 60,- Teuronen. Eine Anleitung, ein kleiner Film, gibt es bei YT.
An meinem letzten Tri hatte ich eine Windmessanlage von Clipper die störungsfrei 12 Jahre gearbeitet hat. Leider konnte die Masteinheit 24 Stunden im Salzwasser, ein Vollbad, nicht ab.
Sollte ich mir wieder einen Tri kaufen, dann würde ich, wenn überhaupt, eine kabelgebundene Windmessanlage von vorziehen. :rolleyes:

skypwup

Leichtmatrose

  • »skypwup« ist der Autor dieses Themas

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9

Montag, 6. September 2021, 14:27

Danke für eure Antworten. Ich denke, ich werde dann eher Kabel nehmen.


Ich will die Windsteuerung kurzfristig erneuern. Lot und Logge erst im Winter. Das blöde ist, dass ich gerade nicht weiß, wie meine Borddurchlässe sind, aber ich würde dann jetzt schon lieber das komplette Set kaufen, ist viel billiger.

Ich habe einen Borddurchlass für das VDO Sumlog, das ist 43mm (gemessen da, wo das Gewinde ist). Aber das sitzt direkt neben dem Kiel, sehr unvorteilhaft.

Ich habe auch ein Echolot, aber ich habe den Verdacht, dass das nur von innen misst. Mir war nämlich als ich das Schiff gekauft habe nirgends ein weiterer Borddurchlass aufgefallen, und im Moment kann ich gerade nicht hin und den Durchlass suchen.

Aber gab es Ende der 80er überhaupt schon Geber, die von innen messen?
Das Echolot ist ein VDO Modis 120.

Und wenn ich den Bordduchlass für die Logge neben den Kile wieder verwende:
Hat jemand Erfahrung mit Dreifachgeber direkt neben dem Kiel und kann mir sagen, ob das funktionieren würde?
»skypwup« hat folgende Datei angehängt:

10

Montag, 6. September 2021, 15:07

Für das Lot würde ich immer einen Innbordgeber vorziehen.
Brauchst Du wirklich einen Logge? Hier an der Ostsee muss der Geber oft und reichlich gereinigt werden, Pocken finden ihn so mega-sexy.
Jeder Plotter zeigt auch die Fahrgeschwindigkeit über Grund an. Einen elektromechanischen Logge-Anzeiger macht nur Sinn in einem Tide-Gewässer oder in Gewässer mit starker Strömung.
Ein besserer Platz für einen Geber wäre me vor dem Kiel. Wie der alte Rumpfdurchbruch dauerhaft zu verschließen ist kann man bei YT oder im Yacht-TV sehen. Suchbegriff: "Das Loch muss weg". :D

skypwup

Leichtmatrose

  • »skypwup« ist der Autor dieses Themas

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11

Montag, 6. September 2021, 15:22

Für das Lot würde ich immer einen Innbordgeber vorziehen.
Brauchst Du wirklich einen Logge? Hier an der Ostsee muss der Geber oft und reichlich gereinigt werden, Pocken finden ihn so mega-sexy. Jeder Plotter zeigt auch die Fahrgeschwindigkeit über Grund an. Einen elektromechanischen Logge-Anzeiger macht nur Sinn in einem Tide-Gewässer oder in Gewässer mit starker Strömung.
Ein besserer Platz für einen Geber wäre me vor dem Kiel. Wie der alte Rumpfdurchbruch dauerhaft zu verschließen ist kann man bei YT oder im Yacht-TV sehen. Suchbegriff: "Das Loch muss weg". :D
Zu 1)
Na ja, das Schiff ist von 1989 mit Handauflegeverfahren, also vermutlich dicker Rumpf. Ich kann mir vorstellen, dass da ein Innenbordgeber nicht funktioniert. Oder irre ich mich? Hat jemand Erfahrungen?

Zu 2)
Ob ich eine Logge brauche… ehrlich gesagt hab ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht. Hast natürlich recht, der Plotter zeigt das ja auch an. Habe allerdings bisher keinen Plotter, kommt aber sicher irgendwann. Fahrgebiet ist Holland (Grevelinger Meer, Ijsselmeer, später auch Nordsee). Strömung kann es da schon geben. Muss ich mir mal überlegen…

Zu 3):
Weiß denn jemand, ob der Platz neben dem Kiel ein No-Go wäre, oder hat jemand eine ähnliche Geber-Position und es funktioniert?

12

Montag, 6. September 2021, 18:25

Na ja, das Schiff ist von 1989 mit Handauflegeverfahren, also vermutlich dicker Rumpf. Ich kann mir vorstellen, dass da ein Innenbordgeber nicht funktioniert. Oder irre ich mich? Hat jemand Erfahrungen?

Ja, ich. Meine Contest 29 ist von 1974, da wurde noch richtig dick laminiert. Ich habe im WC-Raum (vor dem Mast, im UW-Schiff also vor dem Kiel) seit ein paar Jahren einen Innenbordgeber (Raymarine ST40 mit dem mitgelieferten Geber) montiert. Funktioniert einwandfrei.

Wenn da Probleme auftreten, dann meistens nicht wegen zu dickem Laminat, sondern wegen Lufteinschlüssen (Sandwich-Rümpfe fallen also aus).
Schöne Grüße,
Roman
A ship in a harbour is safe, but that is not what ships are built for !

13

Montag, 6. September 2021, 20:07

Ich hatte den Innenbordgeber stumpft auf dem Rumpfboden mit Hilfe einer dauerelastischen Dichtungsmassen geklebt.
Die Sache hatte den Vorteil, sollte er mal im Wege sein kann man ihn locker, leicht versetzen.
Es war das preiswerte Produkt von Clipper. :rolleyes:
Wie bereits genannt es darf kein Lufteinschluss vorhanden sein.

14

Montag, 6. September 2021, 20:53

Den Windmesser hatten wir nicht, aber den Rest, selbst installiert (was ja schnell geht), eine Seite eine Doppelanzeige, auf der anderen Seite eine einfache Anzeige.

Wesentlicher Vorteil damals auf einem 22 Fuß Boot: Keine großen Löchen ins Schott sägen und keine in den Innenraum hineinstehenden Instrumente. Die Kabel hätten mich gar nicht so gestört (etwas verkabeln muß man ja doch, allerdings nicht zu den Anzeigen), aber die großen Löcher hätten weh getan und die in den Innenraum hineinragenden Instrumente wären in einem 22 Fuß Boot im Weg gewesen. Wenn man das überlegt - Handys sind heute keinen cm mehr dick und haben viel mehr Rechenleistung als eine Anzeige, die meisten Anzeigen mit Kabel bauen aussen schon deutlich auf, reichen zusätzlich zig cm in den Innenraum und haben dann zum Teil noch senkrecht abgehende Kabel. Da sind die Kabellosen mit Solar ungeschlagen.

Funktioniert hat das Zeug gut, nur wenn es sehr heiss und sonnig war, wollte bei der einen Anzeige der Ein-Aus Schalter nicht richtig. Kein Problem, weil jeder Ein-Aus Schalter alle Anzeigen schaltet. Im Winter sollten die Anzeigenakkus nicht tiefentladen werde, sonst geht der Akku schnell hin. Kein Problem, an sonnigen Tagen alle paar Wochen mal auf die Terrasse stellen.
Träum nicht. Red nicht. Mach es!

15

Montag, 6. September 2021, 22:27

Wenn du eine neue Anlage inkl der Geber einbauen willst dann mach es richtig. Die Geber machen die Musik für die Anlage. nicht die Anzeigen! idR sind Dreifachgeber zwar praktisch aber nicht optimal, weil der Speedgeber andere Ansprüche an die Position stellt als der Echogeber.

Echo Geber nur mit Rumpfdurchbruch, Einbau und entsprechender Ausrichtung um die Rumpfform auszugleichen. Einbau eher im vorderen Drittel des Schiffes. Mittlerweile gibt es Geber von airmar, da wird die Sonde im Geber ausgerichtet, nicht der Geber mehr selbst.Er darf in seiner endgültigen Position keinesfalls mit Luftblasen beaufshclagt werden, das gibt Fehlsignale. Bei Innenmontage bist du von der Rumpfkonstruktion abhängig. Das wäre mir zu unsicher. Und vor 2 Wochen heb ich einen entnervten Kunden einem Bootsladen in Dk getroffen, dem war am Vortag aufgrund des vielen Windes das Öl aus dem Topf des Gebers gelaufen.... Das hatte ich auch noch nie gehört, Sachen gibts.....

Speed Geber; spar nicht an den 100 € für den besseren Geber, der hält ewig und der Ärger ist auch ewig, wenn er nicht gut anzeigt. Beachte, das Modell hängt von der zu verbauenden Anlage ab, gerade bei Raymarine gibt es diverse Geber für diverse Geräteserien, solltest du etwas gebrauchtes einbauen. Idealerweise sitzt der Geber in der Schiffsmitte vor dem Kiel, sonst gibt es Fehler. Je nach Rumpfform und Dicke muss man auf einer Seite montieren, definitiv mittschiffs. (kann man zwar mit Gebern auf jeder Seite und Umschalter umgehen, kostet aber extra).

Wind: Da wird man in der Regel den nehmen, der zur Geräteserie passt, muss man aber nicht. Ich steh auf die Ultraschallgeber von LCJ Capteurs aus Frankreich, die gibt es angepasst zu bald jeder Geräteserie. Vorteil: robust, keine beweglichen Teile, daher beste Linearität der Anzeige, jeder Geber wird im Windkanal geeicht, beste Genauigkeit. Sie machen auch einen mit Solarzelle und Funkübertragung, wäre mir aber zu unsicher, ob das bei hohen Masten wirklich gut funktioniert.

Willst du den wahren Wind angezeigt bekommen (TWA und TWS) Eine Logge musst du dann trotzdem haben und ggf einen Kompass, erst dannn kann das System TWA und TWS bestimmen. Einige Windanzeigen kommen auch mit dem Speed/Course over Ground für die Berechnung aus, das liegt an dem jeweiligen Anzeigeinstrument, was es kann. Ist dann zwar nicht mehr genau TWA/TWS sondern GWA/GWS, aber das stört dann wahrscheinlich keine großen Geist.

Und mir persönlich ist es wichtig, dass das jeweilige System Daten von "Neutralen" Gebern akzeptiert, sprich NMEA 0183 oder 2000; denn alles geht mal kaputt und dann bist du mit einem "offenen" System einfacher in der Lage, Teile zu ersetzen, sonst wird es aufwändiger.
Gruß

16

Dienstag, 7. September 2021, 09:19

Nur zum Verständnis, bin gerade etwas verwirrt: Warum braucht es für TWS die Logge? Angenommen, es herrscht Wind, aber wegen des Stromes bleibt das Boot an Ort stehen (nach GPS 0 kn). Dennoch zeigt die Logge eine Geschwindigkeit an, welche dann mit dem scheinbaren Wind verrechnet wird. Obwohl in dem genannten Falle wäre doch wahre Windgeschwindigkeit gleich scheinbare. Was aber mit der Verrechnung der Logge nicht so angezeigt würde...???

Kalkgrund

Salzbuckel

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17

Dienstag, 7. September 2021, 09:38

Moin,

Deine Berechnung ist richtig und ist auch in der Praxis so gegeben. Könnte ich vor ein paar Tagen richtig gut beobachten. Kerteminde am langen Steg im Fluss. Der Unterschied zwischen wahren und scheinbaren Wind hatte genau die Differenz, die meine Logge anzeigte.

Ändern kann man es leider nicht. Raymarine nimmt zur Berechnung nun Mal halt die Fahrt durchs Wasser zur Berechnung des wahren Windes. Bekommt das System keine Daten von der Fahrt durchs Wasser, wird auch kein wahrer Wind berechnet und angezeigt. Ist halt so.

Auf meinem alten Boot hatte ich mich mit einem externen Zusatzmodul auf NMEA 0183 Basis geholfen. Das las den Datensatz von Fahrt über Grund ein und gab es als Fahrt durchs Wasser wieder aus. Dieser Wert entsprach dann zwar nicht mehr der Realität, aber in der Ostsee war es ausreichend genau.

Jörg



Gesendet von meinem Redmi Note 8 mit Tapatalk

18

Dienstag, 7. September 2021, 10:13

Ok, aber das Problem wäre doch gelöst, sog zum Berechnen des wahren Windes zu nehmen.

Ich will mich jetzt nicht wichtig machen, aber Raymarine rechnet dann also falsch...?!

horstj

Salzbuckel

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19

Dienstag, 7. September 2021, 10:29

für TWS die Logge


das kommt auf die Festlegung des jeweiligen Herstellers an, ob TWS als water wind oder ground wind festgelegt wird. Du kannst auch prüfen, ob Du bei deinem System selbst estlegen kannst, was als boat speed verwendet wird (STW oder SOG) und ob das der Vektor ist, der dann in TWS einfließt.

siehe auch hier: Raymarine Evolution AP - Begriffsklärungen p70s - True Wind oder was bedeutet dies bei Raymarine?
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »horstj« (7. September 2021, 10:46)


20

Dienstag, 7. September 2021, 12:58

wie horstj schon schrieb ist das vom jeweiligen System abhängig, ob es gestattet FdW und/oder SOG einzuspielen. Dann rechnet das System eben true oder ground wind speed. Soweit ich das beurteilen kann (und zumindest bei den alten) rechnen die Systeme zumeist mit true (also erwarten FdW und FüG). Die Firma Tinley baut (OFTOMH) entsprechende Adapter für SOG und COG.
Anders ist es beim Windwinkel, wird dem der Kompasswert (wieder als KüG oder COG) eingespielt rechnet es den wahren Wind von 0 - 360 Grad, sonst wird nur der Seitenwinkel dargestellt, der Rest ist dann Kopfrechnen.....

Ich finde die TWA und TWS Daten extrem wichtig, wenn man tiefer steuert, vor allem unter Gennaker, da rauscht der scheinbare Wind nach vorn und es ist schwer zu beurteilen, wie der wahre Wind tatsächlich ist. ,
Gruß

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