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141

Dienstag, 22. September 2020, 12:31

So ungefähr wäre dann der gesamte Aufbau.

Norbert
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142

Dienstag, 22. September 2020, 15:16

Hier noch ein Video zum Gesamtaufbau. Da sieht man das etwas besser.

https://youtu.be/HYd84ES1kE4

Norbert

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143

Dienstag, 22. September 2020, 21:15

So hat das NASA mit dem Gehäuse gelöst. Die verwenden eine eingeklebte Frontscheibe aus Plexiglas und eine Folientatstatur. Die beiden Gehäuseteile zueinander werden mit einer weißen Gummidichtung gedichtet. Nach hinten hin gibt es noch einmal ein Dichtung. So ist das Gehäuse frontseitig wasserdicht, nach hinten jedoch nicht. Scheinbar hat sich das Konzept bewährt.

Norbert
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wellenvogel

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144

Dienstag, 22. September 2020, 21:38

Vermutlich muss man ja nicht besser werden als die Profis...
Und wenn es einfacher geht, ist es ja immer gut.

NoStress

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145

Mittwoch, 23. September 2020, 15:07

Strive for perfection in everything you do. Take the best that exists and make it better. When it does not exist, design it.
Leitspruch von @norbert-walter: (und Rolls-Royce)
:D

Michael

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146

Mittwoch, 23. September 2020, 15:53

Strive for perfection in everything you do. Take the best that exists and make it better. When it does not exist, design it.

Ja, das stimmt fast.

Gestern Nacht habe ich mal das Gehäuse drucken lassen. Es sieht schon ganz gut aus, obwohl einige Kleinigkeiten noch geändert werden müssen. Bei den Tasten bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob man das nicht doch anders machen sollte. Mit den Aufklebern wird es schwierig, da der Druck nicht so eben wird und der Aufkleber wohl nicht perfekt haften kann. Vielleicht lass ich mir welche aus Alu drehen, eloxiere die rot und schwarz und verwende die dann. Das ist vielleicht die bessere Variante. Größere Senkkopfschrauben kann ich leider nicht verwenden, da der Platz dafür nicht vorhanden ist. Das würde mit der Plexiglasscheibe kollidieren.

Mein Druck ist diesmal nicht so gut geworden, da ich ein neues Filament verwendet habe und noch nicht die richtigen Einstellungen raus habe. Fürs erste zum Testen reicht es aber.

Norbert

Kleiner Nachtrag: Das E-Ink-Display schängt sich wacker ohne erkennbare Ermüdungserscheinungen. Es läuft jetzt permanent eine Woche durch mit sekündlicher Bildaktualisierung. Von daher scheint es wohl brauchbar zu sein.
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147

Mittwoch, 23. September 2020, 18:58

Hier mal ein kleines Mockup wie es am Ende aussehen könnte. Dia Zahlen sind in 72er Schriftgröße. Viel größer wird man sie nicht machen können. Ich habe noch ein wenig mit den Tasten rumgespielt und werde Senkkopfschrauben M6x8 verwenden (linke Schraube). Wenn man die schwarz brüniert hat man eine haltbare dunkle Oberfläche. Aktuell ist die nur mit Edding schwarz angemalt. Die Tasten werden alle eben zur Front eingebaut, so dass man auch über alle Tasten hinwegwischen kann. Dann kann man auch Wischgesten zum Weiterblättern verwenden. Durch das Inbus-Loch in der Schraube hat man auch ein gewisses Feadback ob man die Taste richtig getroffen hat. Haptisch fühlt sich das gut an.

Norbert
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columbus488

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148

Donnerstag, 24. September 2020, 08:08

@norbert-walter: :thumb: !!
kleiner Tipp zum Druck: hinten links musst du nachjustieren, die erste Schicht ist offen. Ich würde auch die erste Schicht dicker ( Wandstärke ) drucken und (wenn du Cura nutzt ) als Stützstruktur "Baumstruktur" unter "experimentell" aktivieren. Das lässt sich leichter und sauberer entfernen .

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149

Donnerstag, 24. September 2020, 11:12

kleiner Tipp zum Druck: hinten links musst du nachjustieren, die erste Schicht ist offen.

Das Problem ist nicht die Justage der Druckebene. Die Umrandung wird ja richtig gedruckt. Es besteht ein Problem mit dem Rückzug und Vorschub des Filaments beim Absetzen und Neuanfang. Hauptsächlich in den Ecken beim Neuansetzen tritt das auf. Es ist aber auch vom Filament und der Drucktemperatur abhängig.

Ich würde auch die erste Schicht dicker ( Wandstärke ) drucken und (wenn du Cura nutzt ) als Stützstruktur "Baumstruktur" unter "experimentell" aktivieren. Das lässt sich leichter und sauberer entfernen .

Ich werde das Gehäuse an den Tasten noch einmal modifizieren, so dass ich keine Stützstruktur an der Stelle benötige. Ich werde dort mit 45° Schrägen arbeiten. Ich muss das sowieso noch einmal an die neuen Schrauben anpassen. Aktuell habe ich die Löcher einfach aufgebohrt und mit dem Senker nachgearbeitet.

Dann hab ich mal ein wenig mit dem brünieren an einer Edelstahl-Schraube rumprobiert. Man kann das auch mit Homemitteln hinbekommen. Ich habe die Schraube mit einem Gasbrenner heiß gemacht und dann in Leinöl getaucht und danach mit dem benetzten Leinöl weiter erhitzt. Das Ganze hab ich 5x gemacht. Mein Gasbrenner ist leider zu klein und die Temperatur kommt nicht hoch genug. Man braucht dafür 400...700°C. Eine höhere Temperatur ist einfacher. Daher ist es nicht dunkel genug geworden. Insgesamt kann man den Effekt ganz gut erkennen. Der Effekt ist der selbe wie die Öl-Verkrustungen an Bratpfannen. Die bekommt man irgendwann auch nicht mehr ab. Mir geht es nur um eine kratzfeste dauerhafte schwarze bzw. dunkle Beschichtung, da die Tasten schon stark belastet werden. Mit normalen Stahl-Stahlschrauben geht das noch besser. Die rosten aber, wenn die Schutzschicht verletzt ist. Man kann Edelstahl-Schrauben auch schon fertig schwarz brüniert kaufen. Dann kann man sich das brünieren ersparen. Die Schrauben sind nur schwerer zu bekommen.

Die zweite Schraube von links im Bild ist brüniert.

Norbert
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chrhartz

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Donnerstag, 24. September 2020, 11:36

@norbert-walter:

Sieht schon mal gut aus! Die jetzige Anordnung wäre doch ideal für Folientasten geeignet. Weshalb hast Du die
Idee denn verworfen und setzt auf die Schrauben? Die müssen doch geführt werden und sollen am Ende auch
wasserdicht werden.

Schmeißt Du die Platine vom ePaper noch raus und setzt die paar Bauteile auf Deine eigene Platine? Dann bekommst
Du sicher ausreichend Platz für die Befestigungsschrauben und die Dichtungen.

Und könnte man das ePaper nicht direkt von innen an den Rahmen setzen? Aktuell hast Du noch eine zusätzliche
Frontscheibe und eine Passepartout-Folie vorgesehen. Das ePaper ist doch von Haus aus robust und entspiegelt.
Vielleicht ließen sich so Folie und Frontscheibe eliminieren?

Wie willst Du denn die Beleuchtung realisieren?

Viele Grüße,
Chris
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Donnerstag, 24. September 2020, 14:38

@chrhartz:

Hallo Chris,

Die jetzige Anordnung wäre doch ideal für Folientasten geeignet. Weshalb hast Du die
Idee denn verworfen und setzt auf die Schrauben?

Ich wollte dann doch nicht auf Folientasten setzen, weil die Touchtasten mit den Schrauben robuster sind und ich damit auch Wischgesten realisieren kann. Die Schrauben sind im Gewinde geführt und darin verklebt. So sind sie wasserdicht.

Schmeißt Du die Platine vom ePaper noch raus und setzt die paar Bauteile auf Deine eigene Platine?

Das wollte ich nicht machen, da es so käuflich ist und einfach zu integrieren ist. Die E-Ink-Schicht ist nur eine 0,3 mm dünne Glasplatte und zerbricht leicht. Entspiegelt ist sie auch nicht.

Und könnte man das ePaper nicht direkt von innen an den Rahmen setzen? Aktuell hast Du noch eine zusätzliche
Frontscheibe und eine Passepartout-Folie vorgesehen. Das ePaper ist doch von Haus aus robust und entspiegelt. Wie willst Du denn die Beleuchtung realisieren?

Das E-Ink-Display direkt von innen gegensetzen ist zu gefährlich, da sie zu dünn und zu empfindlich ist. Daher auch die 3mm dicke Plexiglasscheibe. Die brauche ich, um das Licht auf das E-Ink-Display zu lenken. An der obere Stirnseite der Plexiglasscheibe wollte ich SMD-LEDs anbringen. Deshalb muss die Scheibe auch so dick sein. Das Passepartout ist nur der Optik wegen, damit das Instrument dann wie ein Raymarine ST60 aussieht. Man hätte natürlich den Ausschnitt für das Display gleich kleiner machen können. Für andere Instrumenten-Nachbauten kann man das ja machen.

Norbert

chrhartz

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152

Freitag, 25. September 2020, 13:37

@norbert-walter:

Ach, das sollen Touch-Taster werden, das hatte ich überlesen. Die Idee finde ich generell gut, ich habe schon viel
mit Touch gemacht. Mit Batteriehaltern für Knopfzellen habe ich sehr gute Erfahrungen. Die gibt es in mehreren Größen,
sowohl bedrahtet als auch SMD und sie sind preiswert. Praktisch mechanische Blechteile, die man auf die Platine setzen
kann und etwas Höhe z.B. zu einer Frontfolie bekommt. Das ist ja meistens mit einer Platine kaum möglich.

Du sparst Dir damit das Einkleben und Kontaktieren der Senkkopfschrauben und kannst wieder mit einer Folie darüber
arbeiten, die sich dann auch beschriften/gravieren lässt.

Dass das ePaper so empfindlich ist, habe ich nicht gewusst. Ich war davon ausgegangen, dass es so robust und matt
wie bei eBook-Readern ist. So muss natürlich eine Platte davor, das ist klar.

Das Platine des Moduls hat doch nur einen Pegelwandler für die Signale drauf, den Du gar nicht benötigst, und einen
Mosfet mit ein paar Kondensatoren, Spule und Dioden drauf. Dafür kostet es rund 15 EUR mehr als das reine Panel
und braucht unnötig Platz.

Einen Flachstecker anstecken kann jeder, aber das Modul müsste mit Stiftleisten angelötet werden, das ist schon nicht
mehr jedermanns Sache.

Wenn Du ein dxf oder step File von der Scheibe hast, kann ich Dir gerne mal eine ausfräsen und zuschicken. Da könnte
ich mit ttv telefonieren und mich bezüglich Entspiegelung und LED-Beleuchtung schlau machen.

Viele Grüße,
Christian
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  • Touch.jpg (225,41 kB - 7 mal heruntergeladen - zuletzt: 29. September 2020, 14:01)
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Freitag, 25. September 2020, 14:09

Die Idee mit den Schrauben finde ich ganz zweckmäßig, da man die Teile einfach beschaffen kann und sehr flexibel in der Gestaltung ist. Alternativ hatte ich auch Edelstahlronden mit D14 mm und 2 mm Höhe angefragt. Die könnte man günstig lasern lassen und auch als Tasten verwenden. Die Kontaktierung wäre dann auch über Federn. Auf der Platine würde ich große Padflächen vorsehen, so dass man die Tasten individuell platzieren kann. Theoretisch könnte man auch mit angelöteten Drähten arbeiten, wenn ein ganz exotisches Tasten-Layout gefordert wird. Ich drucke das Gehäuse noch einmal aus und werde die Tasten mal live testen. Mal schauen, ob das mit den Wischgesten so funktioniert.

Norbert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbert-walter« (25. September 2020, 19:42)


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Freitag, 25. September 2020, 19:52

Gestern hab ich mir im Baumarkt noch einen Brenner mit Gaskartusche besorgt und die Versuche mit dem brünieren wiederholt. Jetzt hab ich die Schraube rotglühend bekommen und dann im Leinöl abgeschreckt. Vom Prinzip her geht es auch, nur die Farbe ist etwas heller und nicht so dunkel wie mit einer kleineren Temperatur. Rotglühend ist nicht ganz zielführend, da das Öl dann vollständig verbrennt. Man muss unterhalb der Verbrennungstemperatur bleiben. Ich werde das noch einmal mit niedriger Temperatur wiederholen. Dann sollte es besser gehen. Laut Tipps aus dem Internet soll sich auch altes schwarzes Motoröl gut für solche Zwecke einsetzen lassen. Ich muss mal meine Werkstatt fragen ob die etwas Altöl für mich haben.

Norbert

chrhartz

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155

Freitag, 25. September 2020, 20:37

@norbert-walter:

Schau mal nach Buchschrauben. Die gibt es Messing vernickelt und schwarz oder bunt lackiert/beschichtet.
Die sind auf einer Seite glatt und haben normalerweise eine Schlitzschraube auf der anderen Seite.

Sowas beispielsweise:
https://www.tidick.de/portfolio/buchschr…fen-vernickelt/

Sollte die Lackierung hinten stören, kann man dort ja eine normale Messingschraube vernickelt einsetzen. Der Vorteil
wären die unterschiedlichen Farben für die Knöpfe. Müsste dann eben zum Bedienkonzept passend ausgewählt werden.

Viele Grüße,
Christian
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Freitag, 25. September 2020, 23:39

@chrhartz:

Buchschrauben 8o 8o 8o , wie geil!! Wer kommt denn auf so was? Abgefahren. Super Idee. Ich hab auch schon an Schweißbolzen gedacht. Die sind oben plan und haben hinten ein Gewinde dran. Auf der planen Seite haben sie noch einen kleinen Nippel zum definierten Starten der Punktierung. Das wäre auch was für die Haptik und für Blinde. Bei großen Durchmessern sind nur die Gewinde recht groß. Für kleine Tasten wäre das durchaus gut geeignet. Und sie gibt es auch in Edelstahl-Ausführung. Problem ist nur, wie bekommt man die vernünftig reingeschraubt?

Mit der Farbgebung hätte ich jetzt keine Probleme. Die kann man ja beliebig selber machen.

Es muss halt was sein, dass man ohne all zu große Schwierigkeiten auch als Bastler beschaffen kann. Da finde ich zweckentfremdete und günstige Objekte am geeignetsten.

Norbert
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Samstag, 26. September 2020, 00:18

@chrhartz:

Nochmal zum Thema E-Ink. Wenn ich nur das Display verwende ohne Platine muss ich die dünne Glasscheibe irgendwo aufkleben, damit sie mir nicht zerbricht. Genau deshalb wird sie mit der Platine geliefert. Wenn ich das Display auf meine eigene Platine kleben möchte, dann darf die Rückseite nicht mit Bauelementen bestückt sein. Die wollte ich aber von hinten auch bestücken. Da sollten das GPS-Modul und das BM280-Modul drauf. Man könnte das auch auf die Vorderseite packen. Das macht es aber wieder teurer. So günstig wie die Module angeboten werden kann ich nicht mal die Bauelemente auf die Platine bringen. Zudem kann man es nach Bedarf frei bestücken. Das kostet zwar etwas mehr Platz, liegt aber noch im Rahmen der Original-Displaydicke von 25 mm.

Frage nochmal zu den Anschlüssen auf der Rückseite für NMEA2000 usw.: Sollte man wirklich Stecker vorsehen oder das so ähnlich machen wie beim NASA-Instrument aus Post #143? Dort kommen nur Kabel raus. Das hätte den Vorteil, dass es nach hinten nicht so dick aufbaut und nur ein relativ kleines Loch benötigt wo die Kabel durch die Cockpitwand müssen.

Norbert

chrhartz

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158

Samstag, 26. September 2020, 12:07

@norbert-walter:

Ich bin zwar immer ein Freund von kompakten und voll bestückten Platinen, habe aber auch meine Erfahrungen bezüglich Sensoren gemacht.
Praktisch ist es so, dass Du die Sensoren einzeln nicht einmal für den Preis kaufen kannst, für den die Chinesen die kompletten Breakout-Platinen
verkaufen.

Beim meinem OpenPlotter HAT waren für 43 EUR Sensoren und GPS drauf. Schlägt man nur diesen Einkaufspreis und einen Obulus für die
Bestückung auf den Preis des HATs drauf, will das schon keiner mehr zahlen. Bei meinem Plotter habe ich daher die Sensoren komplett auf eine
eigene Platine verbannt.

Die Breakout-Boards auf der eigenen Platine vorzusehen, tut einem als Elektroniker schon weh, weil es alles andere als smart ist und unnötig
Platz kostet. Aber wie gesagt, meiner Erfahrung nach geht es nur so oder mit einer eigenen Zusatzplatine, wo dann die Sensoren drauf sind.

Was das Kabel angeht, da würde ich es eher so machen wie beim NASA-Instrument. Da ist man doch viel flexibler. Du kannst ja jederzeit eine
modifizierte, tiefere Unterschale machen, falls mal jemand das Display nicht am Schott anbringen möchte und es wasserdicht mit Buchsen sein
muss.

Hast Du eigentlich auch eine IMU vorgesehen? Das wäre doch eigentlich sinnvoll, falls mal ein Autopilot gesteuert werden soll.

Viele Grüße,
Christian

PS: bei dem Regenwetter derzeit kommst Du sicher gut voran! :D
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Sonntag, 27. September 2020, 19:00

@chrhartz:

Hallo Chris,

Die Breakout-Boards auf der eigenen Platine vorzusehen, tut einem als Elektroniker schon weh, weil es alles andere als smart ist und unnötig
Platz kostet.

Das ist zwar so, aber auch nicht weiter schlimm. Wir müssen ja keinen Schönheitspreis gewinnen. Die Module sind so günstig, dass man das nicht selbst in kleiner Stückzahl so hinbekommt. Zudem kann jeder Bastler die Module kaufen und individuell einbauen, wenn er sie benötigt.

Hast Du eigentlich auch eine IMU vorgesehen? Das wäre doch eigentlich sinnvoll, falls mal ein Autopilot gesteuert werden soll.

Das kann man über den rausgeführten I2C-Bus realisieren. Da kann man dann andocken was man möchte. Eventuell sollte man über eine Möglichkeit nachdenken Module rückseitig andocken zu können. So könnte man das Display funktional erweitern. So wurde es ja auch beim M5Stack gelöst. Die Idee fand ich gut. Problem ist nur, dass die Dicke dann höher aufbaut. Das kann bei einigen Anwendungen ungünstig sein. Daher die Idee mit dem rausgeführten IC2-Bus. Auf die Art hat es Thomas bei seinem MCS gelöst.

Bezüglich brünierte Schrauben bin ich jetzt fündig geworden. Sie sehen perfekt schwarz aus und sind in Edelstahl-Ausführung. Man muss das Schraubenende allerdings etwas anschleifen, dass das Metall blank wird und wieder elektrisch leitet. Optisch sehen die Schrauben sehr gut aus. Man sieht kaum, dass es Senkkopfschrauben sind.

Norbert
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Sonntag, 27. September 2020, 22:15

Testweise habe ich mal LED-Fäden aus Glühlampen getestet, ob man die evtl. als Beleuchtung des E-Ink verwenden könnte. Die sind 2mm im Durchmesser und 30mm lang und wären also ideal dafür. Bei solch einer LED-Lampe hab ich das Glas entfernt und die Spannung an dem LED-Faden gemessen. Es fallen genau 51V darüber ab. Zwei Fäden sind in Reihe geschaltet und ergeben 102V. Das ist grob die Hälfte der Wechselstrom-Netzspannung von 230V. Im Sockel sind noch ein Gleichrichter und zwei 510k Widerstände verbaut.

Schade, ich hätte gedacht, dass die Spannung kleiner wäre. Dann härte man den LED-Faden ideal dafür verwenden können. Ich wollte das auch mal im Zusammenhang mit den Glühfäden testen die man für die Dreifarblaterne verwendet. Dafür wäre das ebenfalls ein idealer Ersatz ohne komplizierten Umbau der Farbfilter. Selbst mit einer Spannung von 36V ließ sich der LED-Faden nicht zum Leuchten bewegen.

Man könnte sich natürlich einen Step-Up-Wandler bauen der genau die Spannung dafür liefert. Das erfordert aber wieder erheblichen Aufwand. Dann werde ich wohl einfache SMD-LEDs als Beleuchtung verwenden.

Norbert
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