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Schiffsname: Svensk.Tiger

Bootstyp: Jouët 1040 MS

Heimathafen: Arnis

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1

Donnerstag, 8. Juli 2010, 18:12

Gestatten, "Svensk.Tiger" - ich bin die neue hier ...

Jouët 1040 MS

Baujahr 1982
Länge ü.A.. 11,00 m
Rumpflänge 10,40 m
Wasserlinie ...8,80 m
Breite...........3,60 m
Tiefgang mit Finnkiel 1,6 m (es gibt mich auch mit hyd. Kielschwert ,dann 1,40-2,10 m)
Geburtsgewicht 5570 Kg

Kojen: 7 ( 2V, 2A, 2 Salontisch runter, 1 Lotsenkoje)

Motor: Perkins 4-Zyl. mit Bukh Saildrive, 50 PS
Innen- und Aussensteuerung mit Rad

EDIT: hab mal aktuelle Bilder von meiner "Kleinen" eingestellt.

index.php?page=Attachment&attachmentID=64025 index.php?page=Attachment&attachmentID=64026

index.php?page=Attachment&attachmentID=64029 index.php?page=Attachment&attachmentID=64030


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Grußß Svenning

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2

Donnerstag, 8. Juli 2010, 18:12

index.php?page=Attachment&attachmentID=57886
Das Portlight links geht in die Achterkajüte.
Durch den Niedergang kann man schön erkennen, das der Voreigner die U-Sitzgruppe ca. 40 cm hochgelegt hat.
So kann man im Sitzen den Ausblick durch die großzügige Verglasung genießen.


Hinter meiner rechten Schulter der Innensteuerstand, direkt hinter der Scheibe in der Bootsmitte.
Hinter der linken liegt der Kartentisch, etwas unzugänglich, es gibt da noch eine Art Notsitz in der Ecke.


Auf der anderen Seite die Pantry mit 2-Flammen+Backofen(Gas), Doppelspüle und 190 Ltr. Kompressor-Kühlbox mit Kältespeicher.
Davor die Lotsenkoje für die 7. Person.



index.php?page=Attachment&attachmentID=57890


Die Werft: Établissements Jouët, Sartrouville

Jouët, franz. f. Spielzeug, Spielball, was beides, je nach Wetter, ja zutrifft.

EDIT: jo, und das stimmt gar nicht:

Zitat

aus Sailboatdata.com
On a side note, not that I saw it mentioned here, but note that it is Jouët and not Jouet. A common mis-conception by non French speakers is that it means "toy" :) Jouet (pronouncet jooway) means toy, but Jouët (pronounced joowet) is a name, like Bob, or Joe. :)
It actually comes from the old shipyard founded by Mr. Paul Jouët at Sartrouville back in the day.

A large number of these Jouët boats were built at Sartrouville (ok, the l'Alouette 5.5j.i., the Jouët 17, 18 , 22, 24, 27, 32, 36, 480, 550, 650, 680, 920, 940, 1040, 1280...)


An der Stelle, wo sich die Werft befand (48°56'51.11" N 2°9'54.17" E )
ist heute ein RotKreuzAltersheim am Ufer der Seine.



Zitat

G o o g l e Übersetzer :rolleyes: :
Die Website Jouët Sartrouville
Fondé sur les bords de la Seine en 1872, ce chantier se développe dans l'entre-deux-guerres sous l'impulsion de Paul Jouët, un polytechnicien. Gegründet am Ufer der Seine im Jahr 1872 dieses Projekt entwickelt in den Jahren zwischen den Kriegen unter der Leitung von Paul Jouet, ein Hochschulabsolvent. Charpentiers et architectes de talent, comme Eugène Cornu, produisent quantité de bateaux de servitude, canots de sauvetage, vedettes et voiliers de toute sorte, depuis le cotre Alain Gerbault jusqu'au fameux Bélouga. Tischler und Architekten von Talenten, wie Eugene Cornu, produzieren Menge Boote Knechtschaft, Flöße, Boote und Yachten aller Art, vom Kutter zu den berühmten Alain Gerbault Beluga. Ces orfèvres du bois n'en seront pas moins balayés par la vague du polyester, malgré une méritoire tentative de reconversion. Diese Goldschmiede Holz wird jedoch der Polyester werden fegte durch die Welle der trotz einer lobenswerten Versuch Konvertierung.




Jouët (FRA) 1925-1970

Founded by Jean-Pierre Jouët. In 1970 Jouët merged with Arcoa, a builder of powerboats, to become Yachting France. Since the Jouët name continued for a number of years after the merger, we have added later boats called Jouët's as a category, as well as the earlier ones built by the orginal company.


Yachting France (FRA) 1970-1992

Although we have listed earlier boats under this heading, it is thought that Yachting France did not come into being until 1970 with the merger of Jouet and Arcoa, (a manufacturer of powerboats that still exists). The company apparently aquired other builders such as Lanaverre during this period. Next to Beneteau, Yachting France became the largest French producer of fiberglass sailing yachts.


Aus dem nachfolgenden Testbericht geht hervor, dass die Jouët 1040 MS südlich von Bordeaux von der Firma Ychoux gebaut wurde, die auf den Bootsbau mit Hartpolyester spezialisiert ist.


Dieser Testbericht wurde in der französischen Yachtzeitschrift BATEAU in französisch veröffentlicht. Dies ist eine laienhafte Übersetzung !


Zitat


Am Ruder der Jouët 1040 MS

Unter den zahlreichen Motorseglern, die jüngst auf den Markt gekommen sind, erscheint der Jouët 1040 MS als sehr gelungener Kompromiss zwischen komfortabler Segeljacht und Motorboot. Seine Segeleigenschaften bleiben dabei die einer reinen Segeljacht.

Als Direktor des Planungsbüros der Werften Yachting France hat der Schiffskonstrukteur Yves Mareschal eine lange Erfahrung in der Konzipierung von Segeljachten. Darüber hinaus geht er selber regelmäßig segeln. Es ist daher kein Zufall, dass der Jouët 1040 MS erprobte Komponenten harmonisch in sich vereint, die aus ihm ein gut segelndes Boot machen, trotz eines schweren Motors und beträchtlicher Innenausstattung.
Zusammen mit dem Innensteuerstand bestimmen diese Kriterien in der Tat das Konzept moderner Motorsegler – eine Bezeichnung, die wir motor-sailer vorziehen. Einerseits, um gegen das “Denglisch” zu kämpfen, andererseits wegen der Entwicklung dieser Bootsklasse. Die motor-sailer waren im Allgemeinen so konzipiert, dass sie ohne ihren Motor nicht auskamen, außer bei kräftiger Brise. Ein Boot wie der Jouët 1040 MS kann sich zwar nicht mit solchen Booten messen, die für das Hochsee-Wettsegeln konzipiert sind, aber es verträgt zweifellos den Vergleich mit einer Vielzahl von hochseetauglichen Segeljachten. Es ist im Übrigen viel sagend, dass dieses Modell nach den Vorschriften der französischen Yachtklassifizierung der 1. Kategorie( hochseetauglich) zugeordnet wurde.


Entwurf und Aufbau

Auf dem Trockenen wie im Wasser fällt der Jouët 1040 MS hauptsächlich durch seine Breite auf. Nicht so sehr in Höhe des Mastfusses, wo die größte Breite 3,60 m im Verhältnis zu ihrer Länge im Bereich des Normalen liegen. Aber an der Wasserlinie ist sie so breit, dass die Bordwand fast vertikal vom Mast bis zum Hinterdeck verläuft. Außer einer durch diese Konstruktion bedingten Steifheit beim Segeln, verfügt sie über ein ruhiges Seeverhalten, was besonders für einen Kundenkreis interessant sein dürfte, der bisher Motorboote bevorzugte und auf Lageschieben gern verzichtet. Konstruktionsbedingt verfügt der Rumpf trotzdem über eher feine Wasseran- und abläufe. Diese Bauweise, in dieser Bootsklasse typisch, bietet mehrere Vorteile, zum Beispiel einen größeren Schutz gegen überkommendes Wasser vor allem bei Motorbetrieb – und eine erhebliche Vergrößerung des Sonnendecks.
In der Hinteransicht zeigt der Jouët 1040 MS ein umgekehrtes Deck, das ein wenig an Boote der IOR-Klasse erinnert. Auffällig ist das sehr breite Heck, durch das man auf den Motorbetrieb verzichten kann, da es das Boot unter Segeln bei ausreichendem Wind stabilisiert. Der mit gusseisernem Ballast beschwerte Kiel ist unter einer Ausbuchtung innen im Rumpfe so verschraubt, dass man über einen Raum für Wassertanks im Bootsrumpf verfügt. In der Version mit fester Ballast-Kielverlängerung erreicht die Jacht einen Tiefgang von 1,60 m, was in Anbetracht ihrer Größe nicht gerade wenig ist. Zweifellos wollte der Konstrukteur das zugunsten der besseren Segeleigenschaften erreichen .
Die Version als Kielschwerter hat bessere Werte. Mit aufgeholtem Schwert hat das Boot einen Tiefgang von ca. 1,40 Meter; Mit voll ausgefahrenem Schwert dann einen mit 2,10Meter.
Für den Bootsfahrer aber erscheint der Unterschied zwischen beiden Bauarten sehr klein.
Anfangs war der Jouët 1040 MS als “Ketch” (zweimastiges Boot) oder als “Sloop” (einmastig) vorgestellt worden, wobei das Hauptinteresse der an Motor segeln Interessierten am Besanmast lag, da dieser als Träger für die Radarantenne dienen kann. Letztere kann aber auch sehr gut in den Salings oder vor dem Mast gefahren werden. In diesem Fall fiele der Besanmast direkt vor dem Niedergang weg.. Die Werft hat also nur die “Sloop”-Version übernommen. Die Verteilung der Segelfächen ist ziemlich ausgeglichen, wobei die Vordersegel etwas überwiegen. Somit kann man eine Rollfock verwenden, ohne zu sehr den Wirkungsgrad der Besegelung zu beeinträchtigen.
Im Antriebsbereich hat die Entwicklung von “Sail-Drive-Übersetzungen” auf starken Motoren die Aufgabe des Konstrukteurs sehr erleichtert: Ein 50-PS-Vierzylindermotor befindet sich unter dem hinteren Teil des Bootsführerstands. Im Übrigen verrät äußerlich nichts, außer der Windschutzscheibe vor dem Niedergang und den verglasten Oberflächen, die Besonderheit des Bootes als MS.
Der Jouët 1040 MS wird südlich von Bordeaux von der Firma Ychoux gebaut, die auf den Bootsbau mit Hartpolyester spezialisiert ist. Der Formguss erfolgt somit unter guten Voraussetzungen. Um Leichtigkeit und Steifheit zu vereinen, besteht das Deck aus mehreren Sandwich-Schichten. Daher findet man unter dem Deckshaus Balsaholz, “Airex”-Schaum für das Sonnendeck. Die Durchgänge im Deckbereich sind mit Filz ausgestattet. Sperrholzeinlagen werden beim Gießen eingesetzt, um die Bereiche zu verstärken, wo später die Bootsaufbauten liegen. Für bestimmte Teile, wie die Sockel der Stützbalken, baut die Werft 6 mm dicke Aluminiumplatten ein. Das System, bei dem in die Platten Gewinde gebohrt werden, um dort die Schrauben direkt ohne Muttern zu verschrauben, erscheint uns im Hinblick auf Langlebigkeit nicht sehr Vertrauen erweckend. Zum Glück sind lediglich zwei von vier Schrauben betroffen.( Ist bei ASK bereits behoben)
Außerdem ist uns aufgefallen, dass ein Teil der elektrischen Kabel unter dem Deckshaus mit Polyesterversiegelungen befestigt waren. Trotzdem bleibt deren Zugänglichkeit erhalten, denn die Sperrholzdämmung, die diese Installation verkleidet, ist einfach gepunktet (geschraubt). Trotz seiner Größe ist der Rumpf nicht in Sandwichbauweise, da der Konstrukteur ihn lieber mit einer angefügten Struktur versteifen wollte. Dies betrifft quasi den gesamten Bereich unterhalb der Wasserlinie. Es handelt sich um ein Gefüge, dass im Wesentlichen aus zwei Kielschweinen und vier Wrangen aus 15mm-Sperrholz besteht, die durch Schichtung befestigt sind.
Eine besondere Technik des Herstellers besteht darin, dass die Trennwände und die Möbel der Innenausstattung vorgefertigt und in einem Montagerahmen zusammengebaut werden. Der gesamte Block wird dann in den Rumpf eingefügt und vergossen. Das Teak-Sperrholz, das für die Innenausbauten verwendet wird, ist eine Spezialanfertigung, deren Außenschicht sehr viel dicker als gewöhnlich ist. Es hält somit viel besser Stöße aus und kann sogar leicht repariert werden.
Deck und Rumpf werden so miteinander verbunden, dass das Deck über eine horizontale “Lippe” des Rumpfes positioniert wird und beide mittels Schichtung und Verschraubung durch eine Relingschiene aus schwarz anodisiertem (korrosionsgeschütztem) Aluminium hindurch befestigt werden. Unterhalb dieser Verbindung bleiben alle Schraubenmuttern sichtbar, was im Hinblick auf die Zugänglichkeit zwar praktisch, aber weniger ästhetisch ist. Der Mast ruht auf einem Stützpfeiler, bestehend aus zwei 60 x 180 cm Hartholzsparren, die von beiden Seiten mit der Haupttrennwand aus 20mm-Sperrholz verschraubt sind. Letztere ist selbst mit dem Rumpf vergossen und zusätzlich mit Schraubbolzen mechanisch befestigt. Auf diesem gerade zu perfekt steifen Unterbau sitzen auch die Ober und Unterwanten.
Interessantes Detail: Der gusseiserne Ballast wird vor dem Einbau mit Harz spezial behandelt und ist somit vollständig vor Korrosion geschützt, auch an der Verbindung mit dem Rumpf.

Deck – Führerstand – Aufbauten

Das Deck des Jouët 1040 MS fällt durch seine vorherrschenden ebenen Oberflächen auf, sei es das völlig frei gelassene Sonnendeck oder das Deckshaus, das von keinerlei Tauwerk beeinträchtigt ist. Die Besatzung hat nur die Qual der Wahl des Sonnenbads ...

Alle Fallen und die Dirk sind über die gut angeordneten Winschen leicht zu betätigen. Mann muss allerdings gut aufpassen, nicht den Scheibenwischer des inneren Ruderhauses zu beschädigen, der sich in der Nähe befindet. Während die Relingstützen und der Heckkorb überaus steif erscheinen, zeigt der Bugkorb eine gewisse Biegsamkeit, die nicht sehr angenehm ist.
Zur Takelage: Ziemlich seltsam ist, dass man einen Wantaufbau vorgesehen hat, der dem Biegen des Mastes volle Freiheit lässt, ohne Vorrichtung zum Ausführen dieses Vorgangs. Allerdings kann man die beiden Achterstagen als Hanepot durch eine Talje (Flaschenzug) verbinden um das Vor bzw Fockstag zu spannen.

Innenboot

Wir kommen hier zu der Stärke dieses Boots. Auch wenn es bedauerlich ist, das der Niedergang nicht direkter zum Führerstand hinausgeht (wegen des Brückendecks, das eine ziemlich hohe Leiter benötigt), so beeindruckt das Boot besonders durch seinen großen und aufgeräumt wirkenden Decksalon. Bei der Planung des Innenruderhauses war der Konstrukteur bemüht, den Bootsführer nicht von der Situation an Deck zu isolieren. Auf seinem bequemen Sitz überblickt er die Lage und bleibt dennoch in der Nähe der Mitsegler, die sich hinter ihm auf dem großen u-förmigen Sofa bequem niederlassen können.
Subtil-raffiniert erscheint, dass die Fenster des Rumpfes steuerbord von der Höhe so sind, dass man im Sitzen einen guten Ausblick hat. Stehend bietet sich ein beeindruckendes Panorama durch die Rundumfenster des Deckshauses. Allerdings wird die Sicht durch die hintere Trennwand beeinträchtigt, denn der Steuermann sieht nicht die Ecken des Achterdecks. Ein Bullauge in der Nähe des Niedergangs wäre hilfreich. In Sitzposition stoßen die Knie des Steuermanns gegen das Steuerrad. Man kann sich in der Tat fragen, ob es trotz des Barschranks, der als Fundament des Steuermannssitzes dient, nicht von Vorteil wäre, diese feste Gesamtvorrichtung durch einen einklappbaren Sitz zu ersetzen, um den Zugang zum Steuerplatz zu erleichtern. So, wie die Dinge momentan sind, kann lediglich der Steuermann die Karte am Kartentisch problemlos einsehen; er verfügt allerdings über einen kleinen Notsitz, ist aber bei Seegang sehr gesichert.
Auf der Backbordseite liegt die als gastronomisch zu bezeichnende Kombüse mit einer schönen Arbeitsfläche und ausreichend vorhandenen Abstellmöglichkeiten. Ein kardanisch aufgehängter Herd, eine Nirosta-Spüle mit zwei Becken und fließend Süß- und Meerwasser sowie ein 150-Liter-Eisschrank, der leicht in einen Kühlschrank umfunktioniert werden kann, bilden die solide Grundlage für die Essenszubereitung. Durch ein kleines Bullauge oberhalb des Herds entweichen die Kochdämpfe, aber seltsamerweise streifen sie vorher die Textilverkleidung des Deckhauses.
Die Größe der hinteren Kabine in der Nähe des Niedergangs ist guter Durchschnitt, und der Komfort dort ist trotz der in ihrer Breite etwas knappen Doppelkoje zufrieden stellend. Man kann am Kopfende der Koje bequem aufrecht stehen, wo man über ein Waschbecken, einen Kleiderschrank und sogar über ein Schubfach verfügt. Aber der Bootsbesitzer wird mit Sicherheit zögern, denn die vordere Kabine ist sehr viel geräumiger und verbindet Komfort mit Gemütlichkeit dank ihrer speziellen Tür, die in den großen Waschraum führt. Der Jouët 1040 MS ist für zwei Paare ausgelegt, wobei noch ein oder zwei Kinder hinzukommen und bequem im U-Sofa schlafen können: Backbord befindet sich eine Lotsenkoje zusätzlich zum Essbereich, und dem U-Sofa das zur Doppelkoje umfunktioniert werden kann.
In einem solch geräumigen Boot lässt es sich leicht umherlaufen, vor allem im Hafen. Auf der See sollte man den bereits vorhandenen Handläufen einige hinzufügen, wie beim großen Nirosta-Rohr vor dem Küchenmöbel. Überrascht waren wir, lediglich einen festen Belüfter auf einem 3-Kabinen-Boot zu finden. In der Tat muss man auf die recht zahlreichen zu öffnen geeigneten Luken zurückgreifen, damit eine gute Belüftung jederzeit gewährleistet ist.
Aber abgesehen von diesen leicht zu verbessernden Kleinigkeiten findet man selten in einem Boot dieser Größe eine dermaßen behagliche Wohnlichkeit, gerade weil dies auch nicht die marinen Eigenschaften des Bootes beeinträchtigt. Trotz des echten Komforts kann der Jouët 1040 MS tatsächlich nicht als “Wohnwagen-Boot” betrachtet werden.

Leistungen und Eigenschaften im Seebetrieb

Beginnen wir mit dem Motor, dem Herzstück des Bootes. Der ruhige Lauf des Vierzylindermotors Perkins 4108 hat uns überzeugt, auch wenn das Dieselgeräusch in der hinteren Kabine nur bedingt zu ertragen ist. Trotz der korrekten Geräuschdämmung des Motorraums ist man einfach zu nah an der Maschine, als dass man nicht gestört würde. Im Salon ist es hingegen möglich, sich ruhig zu unterhalten, trotz des unvermeidlichen Hintergrundgeräuschs. Die “Sail-drive-Übersetzung” vermindert die Vibrationen auf ein Minimum. Der Motor reagiert sehr schnell aufs Gasgeben, was bei Manövern im Hafen unmittelbare Reaktionen des Bootes ermöglicht.
Das vorbalancierte Ruder erweist sich auch im Rückwärtsfahren als wirksam, und der Bootsführer hat keinen Grund, Anlegemanöver zu fürchten, vor allen Dingen dann nicht, wenn er sich vorsichtshalber draußen ans Steuerrad im Cockpit gesetzt hat. Wir haben eine Höchstgeschwindigkeit von 8,11 Knoten bei 3.600 U/min festgestellt, wobei der Jouët 1040 MS bei 3.000 U/min seine Reisegeschwindigkeit von 6,7 Knoten hält. Der Dieseltank fasst 200 Liter, was einem ausschließlichen Motorbetrieb von mindestens 35 Stunden oder einer Reichweite von 200 bis 250 Seemeilen entspricht.
Der Jouët 1040 MS ist serienmäßig mit zwei 12-Volt-Batterien (95 Ah) ausgestattet, eine für den Anlasser, die andere für Betriebsstrom, sodass der Stromverbrauch von diversen eventuell zu montierenden Geräten reichlich abgedeckt ist.
Die Stabilität des Rumpfes macht sich trotz des schweren Motors bemerkbar, da das Schlingern, dass man unter diesen Bedingungen erwarten könnte, klar unterdurchschnittlich ist.
Unter Segeln wurden wir angenehm durch die Leistungen bei schwachem Wind überrascht. Vorbei die Zeit, als Motorsegler bei weniger als Windstärke 4 herumdümpelten. Von Windstärke 1 an legt der Jouët 1040 MS ohne irgendeinen Wasserwirbel los, er wendet, indem er aufs Wort gehorcht, selbst bei kleiner Fahrt.
Eigentlich müsste man befürchten, dass dieser Entwicklungsfortschritt durch eine – bei mehr Wind verdrängte – Fahrinstabilität beeinträchtigt wird. Tatsächlich stabilisiert sich das Boot bei Fahrtaufnahme, und dank der Trägheit des ganzen Verbindungssystems beider Steuerstände hält der Jouët 1040 MS sicher seinen Kurs. Aber Vorsicht, die geringste Bewegung am vorbalancierten Ruder verursacht eine empfindliche Wendung zur Seite. Man tut daher gut daran, das Ruder so wenig wie möglich zu betätigen.
Mit einer so hohen Distanz zwischen Wasserlinie und Oberdeck zusätzlich einem Innenruderhaus ist es alles andere als leicht, die Geschwindigkeit des Bootes einzuschätzen. Man muss also von Zeit zu Zeit die Nase heraus stecken, um sein wirkliches Verhalten mitzubekommen. Vernünftig besegelt, aber formstabil und gut mit Ballast beladen, segelt der Jouët 1040 MS hart am Wind mit gemäßigter Lage. Natürlich hat dieses Verhalten seine Grenzen, und wenn man zu weit geht, indem man zuviel Segelfläche drauflässt, muss man sich auf ein ziemlich plötzliches Einbrechen der Formstabilität einstellen. Dies ist also keinesfalls ein Boot, das man mit dem Süllbord im Wasser segeln sollte. Allerdings bemerkt man, dass das entsprechend eingestellte Schwert in Verbindung mit dem vorballancierten Ruder hilft, das Boot beim Segeln auf Kurs und formstabil zu halten.
In Anbetracht der Verteilung der Besegelung kann man entweder das Großsegel verkleinern oder mit dem Wechsel des Focksegels beginnen. Unser Testboot war mit einer Rollfock ausgerüstet, was den Nutzeffekt der Fock klar einschränkte. Trotzdem haben wir einen Kurs festgestellt, der ganz fürs Hart-am-Wind-Segeln geeignet ist und 90° zwischen zwei Bordseiten bei Windstärke 2 nicht überschritt. Der Jouët 1040 MS verhält sich wie eine echte Segeljacht, mit der man eine lange Reise unternehmen kann, ohne gleich das Gefühl zu haben, den Motor anstellen zu müssen.

Fazit

Trotz einiger spektakulärer Versuchskonstruktionen wird es das Boot, das mit Motor 20 Knoten schafft und mit Spinnaker übers Meer schwebt, so schnell nicht geben.
Auch ist die Versuchung der Konstrukteure groß, eine Kompromisslösung einzugehen, die weder Segelliebhaber zufrieden stellt noch diejenigen, die an die leichte Handhabung und die Geschwindigkeit von Motorbooten gewöhnt sind. Im vorliegenden Fall sind Werft und Schiffskonstrukteur Yves Mareschal weise genug gewesen, nicht gegen die Grundregeln, die die Konzeption einer Hochsee-Segeljacht bestimmen, zu verstoßen.
Trotz ihrer Windschutzscheibe bleibt der Jouet 1040 MS vor allem eine Segeljacht, die schön zu steuern ist und gut unter Segeln fährt, besondern in der Kielschwert Version.
Ehemaligen Anhängern von Motorbooten bietet sie einen fast gleichwertigen Komfort und ausge-zeichnete Stabilität. Klar, ihre Motorgeschwindigkeit ist begrenzt aber dank einer leicht zu bedienenden Besegelung reizt sie mit Unabhängigkeit bei vermindertem Treibstoffverbrauch. Ordentlich konstruiert, geschmackvoll ausgestattet, wird der Jouët 1040 MS zu einem für ihre Größe vernünftigen Preis angeboten. Allerdings mag man sich darüber wundern, dass gewisse unverzichtbare Ausstattungsmerkmale wie z.B. Ankerwinde nicht zur Grundausstattung gehören.
[Jacques Monsault]


Aus der Sicht eines Technikers

Der Jouët 1040 MS, von Yves Mareschal und dem Planungsbüro Yachting France konzipiert, gehört zu den Booten, die man moderne Motorsegler nennen kann. Eine Vielzahl an Einzelheiten unterscheiden den Jouët 1040 MS von einer normalen Segeljacht, sowohl was Kiellinie als auch gewisse andere Parameter angeht. Der Vorderrumpf ist V-förmig gehalten, was bei Motorbetrieb das Durchfahren von kleinerem Wellenschlag erleichtert. Allerdings sind noch andere Punkte zu betrachten: Im Motorbetrieb krängt das Boot nicht oder nur wenig, andererseits hat es die Möglichkeit, rasch durch die See voranzukommen, gegen die Wellen. Die Wellenlänge wird somit offensichtlich kürzer und die Stampfbewegungen stärker. Es ist daher gut, dass der Rumpf, der gerade und frontal ins Wasser abfällt, keine flachen Formen im vorderen Bereich bietet, um zu starkem Stampfen zu neigen. Das Heck ist sehr breit. Zwei Kriterien führen die Vorteile vor Augen, die einer solchen Segeljacht daraus erwachsen: Einerseits begrenzt die beträchtliche Volumenreserve, die durch die schnelle Verbreiterung der Wasserlinie entsteht, das Hochziehen des Rumpfes bei Motorfahrt, die dazu neigt, den Bug aus dem Wasser zu heben und das Heck tiefer einzutauchen. Andererseits verschafft die Heckbreite, sobald das Boot unter Wind krängt, eine beträchtliche Verschiebung der Wasserlinienoberfläche, was eine ausgezeichneten Formstabilität bewirkt. In Anbetracht des im Übrigen nicht zu vernachlässigenden Ballasts (2 Tonnen) ist der Jouët 1040 MS eine besonders stabile Segeljacht, was für das Leben an Bord auf einem solchen Boot überaus wichtig ist. Eine derartige Verbreiterung der Wasserlinie vergrößert zwangsläufig die Oberfäche, die ständig mit Wasser in Kontakt kommt, was das Boot hauptsächlich bei geringer Geschwindigkeit bremst. Da die Segelfläche nicht besonders groß ist (zu Recht, auf einer Segeljacht, auf der die Manöver begrenzt bleiben müssen), sind die Leistungen bei wenig Wind auch nicht herausragend. Das ist die Kehrseite der Medaille. Yachting France hat so entschieden, wobei der Motor bei wenig Wind genau dazu da ist, den ganzen Reiz des Jouët 1040 MS zu bewahren.
[Daniel Andrieu]


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Grußß Svenning

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Mittwoch, 25. August 2010, 16:33

Der 1. Tag - Übernahme und Überführung nach Arnis
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Mittwoch, 25. August 2010, 16:34

und - Bunkern und Untersuchen: "wo ist der Grund in der Backskiste?"
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Dienstag, 31. August 2010, 08:25

Jo, erste Vollzugs- / Erfolgsmeldungen von der Neue-Alt-Schiff-Front:

Gasflaschen:
- neue Sicherheitsventile und Druckmiderer montiert.
- Mit Lecksuchspräy alle Verbindungen abgesucht, alles dicht.

Die Schläuche verschwinden doch nicht im GFK, an der Stelle sitzen Rohrstutzen.
Da wird sich der Gasmann freuen.


-Funke:
- ist eingebaut und funzt / funkt
Da für das bordeigene Magelan-GPS keine Doku gefunden werden konnte,
hab ich dem DSC-Controller einen eigenen GPS-Empfänger meiner Hausmarke spendiert,
aus der Bastelkiste, was solls da rum liegen.
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Dienstag, 31. August 2010, 08:39

Die Elektrik :rolleyes:

eigentlich hat ja alles funktioniert, bis auf

zwei Lampen über dem Salontisch (suchen wir später),
und der Tankanzeige für den Diesel.

(eine Tankanzeige für Frischwasser glänzt durch Abwesenheit).

Hab ich also ganz unverfroren mal versucht, einen Blick hinter die Hauptschalttafel zu werfen, die sich über dem Innensteuerstand befindet.

Es blieb erstmal bei dem Versuch, da ein paar Drähte so kurz angeklemmt waren,
dass man den Deckel nur ca. 10 cm lupfen kann :rolleyes:

Der Seitenschneider tat, was er tun tut und dann 8o ;( X( :evil:

Nach dem ich eine Hand voller Lüsterklemmen entsorgt hatte und nebenbei das Geflecht von Verlängerungen aufgeklart hatte, ging dann plötzlich auch die Tankanzeige :P

Der Piper für Motor aus, Zündung an, geht jetzt nicht mehr, suchen wir später :O

Überhaupt, Aderendhülsen scheinen in Frankenland ein Fremdwort zu sein,
darum werden sie auch nicht angewendet.

Zum Glück hab ich ein paar mehr davon und auch die vorsorglich reichlich mitgebrachten
Wago-Hebelklemmverbinder kamen zum Einsatz.
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Grußß Svenning

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Dienstag, 31. August 2010, 09:06

Als nächstes wurden dann die Bierhalter an der Steuersäule und die Gripper montiert:
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Grußß Svenning

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Dienstag, 31. August 2010, 09:39

Elektrick, die Zweite:

Die Kühlbox - ich sollte besser sagen, der Kühlraum - soll angeblich nicht mehr so gut kühlen, also mal auf höchste - oder niedrigste :kopfkratz: - Stufe und kühlt, nicht unter Null, aber ausreichend,


jedoch so nach zwei Tagen kam dann zutage, wo das Problem begraben liegt:

Das antike Bosch-Ladegerät mit 12 A hat es nicht geschafft, genug Ladung an die
Batterien nach zuliefern.

Also, raus damit, aber was dann?

30 A sollten es schon sein für 2x 108 Ah Verbraucher + eine Starter-Batterie.

Kiel ist nicht weit und AWN und Busse damit in Reichweite.

Eine Liste von "könnte", müsste", "sollte" man haben wurde aufgestellt:

Alles von Philippi:
- 30 A Ladegerät
- Lade- und Batteriemonitor
- Tankanzeige
- Durchflussgeber für Frischwasser
- Ultraschallgeber für Diesel
- Kabelschuhe, Sicherungen usw. ....

also den Bully angeworfen,
Zuerst zu AWN.

Philippi? nur ein paar Sicherungspanels

aber Rohrkabelschuhe für 35 mm², ok, die 25er bekomme ich dann wohl bei Busse.

Busse? wo? Ah, Kleinflintbek! ... Wo?

Frau Navi weiss wo, also los.

Nachdem die Strassen zu Wegen und die Wege zu Feldwegen wurden,
sagt nach 2 Km Matschpiste plötzlich eine freundliche Stimme "Bitten wenden Sie, wenn möglich." :O

Es war nicht möglich, zumindest auf dem nächsten Km nicht ...

Dann endlich, Kleinflintbek!

Jo, klein - 3 Häuser, 7 Spitzbuben und ne Kirche.

Busse Yachtshop - empfohlen von DER Yacht, wo?

Überhaupt kein Shop, nichtmal ein "Tanta Emma Laden".

Bully geparkt und Hausnummer 6 gesucht ... und gefunden.

50er Jahre EFH aber ein Klingelknopf mit "Busse Yachtshop",

es kommt auch jemand - "kann ich hier ein Ladegerät kaufen?"

"ja, klar, kommen Sie mit rauf"

Steile Treppe, 3 Zimmer unter der Dachschräge ---> "Busse Yachtshop"


Philippi? nicht auf Lager, aber Sterling, nö, möchte ich nicht, danke Tschüss.

Zurück zu AWN - auf befestigten Wegen!

Hm, Waeco, yxz, und ... "Sterling" - nagut, dann eben Sterling, ProCharge D 30 A,
Fernsteuerung dazu? nicht auf Lager X(

Na ja, funzt auch ohne.

Dann zurück zum Schiff und umbauen, die 25er Kabelschuhe muss ich dann in Kappeln finden. (ich suche immer noch)

Hinter den Kulissen findet sich dann folgendes Bild:

Der Boschlader ist direkt mit dem Landanschluss verbunden, ohne FI, ohne Sicherungen, wie alle Schukosteckdosen auf dem Schiff auch. :rolleyes:


Ausgangsseitig gehen zwei Drähte von 1,5 mm² ab, schwarz an den Masseanschluss der Lima, rot an ? index.php?page=Attachment&attachmentID=51340 ... träum - Ohnmacht ... an eine Krokoklemme, die an dem Eingangsbolzen einer Trenndiode klemmt - hängt - wackelt.

So, ich geh jetzt 25er Kabelschuhe suchen, Tippfehler such ich später.
Grußß Svenning

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Dienstag, 31. August 2010, 19:14

JO, aber morgen, morgen fahrn wir los :O


In der Zwischenzeit läuft das Ladegerät, nachdem ich noch zweimal in Kappeln war,
weil irgendein Fuzelkram fehlte :evil:

Dafür hat die Stegelektrik schon 7 mal KLACK gemacht, weil nur mit 4 A abgesichert,

das Sterling zieht doch deutlich mehr als das alte Ladegerät, muss man beim Staubsaugen oder Kaffekochen dran denken!


Leider hatte ich dann auch noch den Supergau :evil: X(

Das Kästchen mit meinen sauber sortierten Aderendhülsen hat sich kopfüber auf gemacht,
in die Bilge - ......Biep .. Biep -- sch... Biepp zensiert ...
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Grußß Svenning

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Mittwoch, 1. September 2010, 07:39

Zahlen ?( - die tun alles, damit die Stimmung vom Skipper nicht unter den kritischen Wert fällt :D

Ais funzt nu auch.

Beim Kabel von der Steuersäule (Plotter) zum Innensteuerstand (Empfänger) war kein cm über, ...

index.php?page=Attachment&attachmentID=51356

Da ich die Antennenweiche vom ICOM MXA-5000 nicht verwenden möchte,
hab ich dem Empfänger eine Notantenne unter Deck verpasst.



Für 5 Meilen reicht das allemal.
Grußß Svenning

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Donnerstag, 2. September 2010, 19:50

Mann, war das heute geil, so richtiges Wolkenbruchwetter, ein Schauer jagte den nächsten.

Und der kleine Tiger aus S. beim Anlaufen von Svendburg aus O,
saßß warm und trocken am Innensteuerstand :P
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Grußß Svenning

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Freitag, 3. September 2010, 15:58

Wassertaxi ?( momentan eher Lazaretschiff :P

Heute war das Landstromkabel 2 m zu kurz. (Faaborg)

Ich bin der festen Überzeugung, dass ich noch ein 25 m Stück davon an Bord habe.
Aber wo :kopfkratz:

Hab alle Bakskisten und Schapps von oben nach unten gekehrt, nixx

Wenn ich Kaffee will, brauch ich Kabel, also Marineshop im Hafen,
jou, ist noch etwas auf der Trommel 3x1,5 knallgelb - ich nehm den Rest.
Waren dann doch 20 m und noch CEE-Stecker und -Kupplung.
Dafür gabs ne Design-Schottlampe gratis dazu. :P wird noch ne Messingbarocklampe frei.

Als wir zurück kamen, war das Schiff vor uns abgefahren, wir konnten uns verholen,
woraufhin noch 5 m vom alten Kabel über waren. Na ja, evtt. braucht man ja mal 30 m :D

Nu sind die Damen in der Stadt und ich hab Forumszeit.
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Grußß Svenning

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Freitag, 10. September 2010, 20:29

See-WC läuft voll

Seit 3 Wochen sind wir auf dem neuen Schiff, mein erstes mit See-WC.
(Johnson Pump AquaT)

Hat anfangs gut funktioniert, aber seit 2 Tagen läuft die Schüssel ein/zweimal pro Tag
allein mit Seewasser voll, bis zum Rand.

Die Seeventile waren immer offen. (Darf das?)

Ist das normal?

Ist was kaputt?

Und, wo kann man die Dichtungssätze bestellen?
(hab mich schon ausgegoogelt)
Grußß Svenning

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Sonntag, 12. September 2010, 19:17

also, das mit dem 5 x leerpumpen hats bis jetzt gebracht, weiter keine Probleme,


wenn ich wieder zuhause bin, kümmer ich mich um Details, wie z.B. elektro ...


Die Verbindung ist hier (Kerteminde) grottenlangsam, macht keinen Spass.
Grußß Svenning

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Mittwoch, 15. September 2010, 17:15

jo, herzlichen Dank an alle Beteiligten.

Das Ergebnis der elektrischen Schreiberei ist nun, dass ich ne elektrische bestellt habe,
den "Testsieger" aus "Segeln 4/2010": "AquaT Silent Comfort Electric 12V".

Die passt von den Anschlüssen her direkt und perfekt.


In Zukunft wird elektrisch gek.....
Grußß Svenning

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Donnerstag, 16. September 2010, 14:26

Zitat

Original von nixxe
... oder solar oder gleich alles zusammen.....


:D
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Grußß Svenning

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Samstag, 25. September 2010, 12:43

Nachtrag zum Getränkehalter:
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Sonntag, 27. März 2011, 11:54

nun hat sie auch offiz. einen Namen ...

und keiner war da, das mit mir zu feiern ;(
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