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Lotse

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81

Montag, 17. September 2018, 12:57

Moin Uli,

könnte mir vorstellen, dass es auf eine Reparatur + Verstärkung hinausläuft. Habe einige gute Metallverarbeiter in unserer Nähe, die sowas sicher gut hinbekommen.
Bin am Wochenende leider nicht am Boot - familiäre Verpflichtungen. Viel Spaß bei der Hylper Hurtsilereij

Paul b

Salzbuckel

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82

Montag, 17. September 2018, 13:29


Zitat paulb:

Zitat

Ich würde mir andere Winner des Modells anschauen und dann "räubern".
Wenn die genauso clever konstruiert sind, hält das vielleicht nur von zwölf bis Mittag... (hat der Voreigner möglicherweise nie seinen Gennaker benutzt?)

Gruß
Andreas


Völlig richtig, das es so passieren kann, WENN es so konstruiert ist. Ich denke aber nicht unbedingt, dass Personen, die die Boote besser kennen, gleichen Fehler machen werden. Klaus hat von mit per PN einen Tipp bekommen, wo er mal schauen soll :) Außerdem traue ich Klaus auch zu, dass er sich Gedanken über zusätzliche Anbauten machen wird.
:fb: Mitsegeln?
:fb: Mitfahren?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paul b« (17. September 2018, 13:46)


83

Montag, 17. September 2018, 14:52

@Quallenschubser: Kann ich denn dann den Schotschlitten von der Schiene (Pfortenstück) nehmen, ohne dass die Kugeln rausprasseln? Werden Die Kugeln nur durch die Stopper an den Enden entfernt? Dann kann das natürlich klappen.
Also, ich kenne Deinen Schlitten ja nicht, aber voraussichtlich nicht. Sobald der Schlitten von der Schiene runter ist, purzeln auch die Kugeln. So ist es bei uns (Ronstan) und sicher auch bei anderen Herstellern. Rechne also vorsichtshalber damit, solange Du es nicht für Dein Fabrikat besser weißt ;)

Das Blöde bei der Demontage an Bord ist ja, dass man höllisch aufpassen muss, dass einem die Kugeln nicht durch die Lappen oder durch die Lenzer gehen.
Zu Hause oder in der Kajüte kann man den Schlitten - wenn es denn überhaupt sein muss - vorsichtig über einer Plastikschale vom Travellerstück ziehen und die Kugeln auffangen.
Aber muss der Schotschlitten überhaupt von der Schiene genommen werden? Das macht man doch eigentlich nur wenn man Grund zur Annahme hat, das Kugeln fehlen oder getauscht werden müssen?


Gruß
Andreas

Fegerlein

Offizier

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84

Montag, 17. September 2018, 14:56

Ist doch eigentlich egal wie fest der Bugbeschlag verschraubt ist. Ist ja nicht rausgerissen sondern zur Seite weg gebogen. Die Seitenteile des Biugbeschlages sind vielleicht 4 mm Edelstahl . Die werden einfach zur Seite weggebogenweil nicht dafür gemacht.

Gruß
Andreas

beautje

Lotse

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85

Montag, 17. September 2018, 15:12

Jep, so ist das. Wenn ich mir die Zahl der Schrauben ansehe und die restliche Verarbeitung der Winner, glaube ich nicht, dass da irgendwas so schnell nach oben abreißt. Da habe ich schon großes Vertrauen, nur eben hat dieses Teil die Kraft zur Seite nicht gehalten. da könnte man ggf bei einer Reparatur auf den Außenseiten entsprechende Verstärkungen anbringen. Um einen echten Baum nachzurüsten müsste ich zu viel im Deck rumbohren, was ich nicht gern möchte. Zudem ist der Ankerkasten echt im Weg.

Zum Traveller: Habe leider kein Foto gemacht, es handelt sich um einen Ronstan, das Baujahr dürfte auch 2008 sein. Habe in den Bildern von der ersten Besichtigung noch ein Foto gefunden, auf dem er zu sehen ist:
index.php?page=Attachment&attachmentID=225129
Und wenn ich im Original ganz genau hinschaue, sehe ich sogar, dass die Mutter an BB nicht ganz drauf sitzt, ganz zu schweigen davon, dass es nicht mal selbstsichernde Muttern sind.
Jedenfalls: Wenn ich an die Schrauben ran will (und sei es nur zum Kontern), muss ich den Wagen vom Schlitten haben. Komme also um Erbsenzählere (die Kugeln sehen wirklich so aus) nicht herum. Eine ist mir schon durch den Cockpitlenzer entfleucht.

86

Montag, 17. September 2018, 17:42

Stimmt, die Schiene ist offensichtlich halb eingelassen und muss erstmal vollständig demontiert werden, bevor ggf. ein Stück abgesägt werden kann.
Wir haben das gleiche Modell und definitiv fliegen die Kugeln raus, sobald man den Wagen abnimmt.
Aber für das nächste Mal kann ein separat herausnehmbares Stück eine Erleichterung sein.
Trotzdem müsstest Du die Schiene doch auch en bloc mit dem Schlitten demontieren können.
Schrauben irgendwo entfernen, Wagen dorthin verschieben und mit Tape fixieren, restliche Schrauben rausdrehen, Schiene mit fixiertem Wagen abnehmen?

Ob der Bugbeschlag durchs Deck verbolzt ist, lässt sich ja in Windeseile feststellen. Lastaufnehmende Beschläge wie ein Gennakerhalsanschlag sind bei mir an Bord ohne Unterlegung vollständig undenkbar, aber das musst Du selbst wissen. Es sind zwar nicht wenige Schrauben, gleichwohl wäre das imho Murks, wenn der Beschlag bloß ins Deck verspaxt wäre. Der Beschlag muss ja nicht gleich ohne Vorwarnung wegfliegen und das wird er sicher auch nicht. Es reicht, dass durch häufige Lastspitzen im Gennaker die Schrauben sich irgendwann lockern und mit etwas Druck Wasser in die Bohrungen eintreten kann. Immerhin taucht ein Bug regelmäßig ein bzw. ist massiv überkommendem Wasser ausgesetzt. Bemerken wirst Du optisch überhaupt nichts, auch nicht wenn das Sandwich langsam zum Schwamm wird. Das ist doch gerade die Tücke derartiger Konstruktionen! Aber vielleicht male ich auch nur den Teufel an die Wand und die Werft hat von unten eine Platte gegengesetzt.


Gruß
Andreas

Klaus13

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87

Montag, 17. September 2018, 21:08

Du meinst also, bei @Klaus13: abschrauben?
Das wird ihm nicht gefallen...


Würde auch nicht viel nützen, da Dein Bugbeschlag um einiges massiver befestigt ist, als bei der 9er. Für den Genaker würde man den bei mit auch nicht nutzen, das es dafür einen Genakerbaum geben würden, wenn ich ihn denn hätte. Diese Arte Genakerbaum läßt sich bei Dir aber nicht nachrüsten. Die 9er hat dafür einen extra angeformten Kasten in den Rumpf gebaut.

Immerhin hast Du Glück, dass Dein Beschlag mit 8 oder mehr Bolzen aufgeschraubt ist. Bei mir sind es weniger Befestigungspunkte (habe ich jetzt verstärken lassen), hier reißt eher die Bugnase ein. Hatte ich schon, nachdem mein Vorgänger den Beschlag ganz leicht an einer Kaimauer verbogen hatte.

Gruß Klaus
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88

Dienstag, 18. September 2018, 13:49

Hallo Klas,
die Befestigungsplatte deines Ankerbeschlags sieht ja sehr massiv aus, anders als der Galgen. Der Vorteil der jetzigen Beschädigung ist, dass sich nur der Galgen zur Seite verbogen hat. Wenn man nun aber ein deutlich verstärktes Exemplar anschraubt sollte vorher geklärt werden, ob die Aufnahme die zu erwartenden Kräfte deiner Gennaker-Raserei aushält. :D
Wenn das Laminat Schaden nimmt weil der Beschlag stabiler ausgeführt wird, macht das ja auch keinen Sinn. Die Experten reden dann immer gerne von so aufwändigen Dingen wie Wasserstag usw. :O
Dietmar


-failure is always an option-

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Lotse

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89

Dienstag, 18. September 2018, 14:09

Ach, zur Raserei neige ich eigentlich nicht. Wenn Du dir die Windfinder-Messwerte von Sonntag von Trintelhaven anguckst: Bei uns war eher etwas weniger. Die gemessenen TWS-Werte von Bord habe ich ja oben beschrieben. Erst 11-13kn. Solange der Genni noch oben war vielleicht mal ne Böe bis 17 Knoten, aber mehr nicht - und da fuhren wir schon tief im safety-first-modus. Als es an die 20 Kn ging (und das auch nur in wenigen Böen) war die Tüte längst weg. Ich gehe davon aus, dass die dynamische Last zuviel war, als der Genni nach dem Sonnenschuß mit belegter Schot wieder "WOPP" gemacht hat. Wie schon geschrieben, ich war selber nicht ganz unschuldig.

Ich werde den Beschlag nun vermutlich demontieren (mir dabei den Unterbau noch mal gaanz genau ansehen) und in einer Schlosserei herrichten und verstärken lassen. Wie ich Winner kenne dürfte der Unterbau ziemlich robust sein...
Ein Wasserstag werde ich nicht anbauen. Sollte das wirklich nötig sein, kommt der Genni nur noch bei Leichtwind an die Luft. Glaub ich aber nicht.

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90

Sonntag, 4. November 2018, 14:49

So, das gute Stück ist abgebaut und Livv geht demnächst in den Winterschlaf.
Werde jetzt mal in ner Schlosserei nachfragen, was die so vorschlagen...
index.php?page=Attachment&attachmentID=226286
index.php?page=Attachment&attachmentID=226287
Ist übrigens 4mm Material.

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91

Freitag, 9. November 2018, 12:23

Hallo Beautje,
beeindruckend. 4 mm VA so zu verbiegen, da braucht man schon heftige Kräfte.
Bin gespannt, was dich ein neuer Beschlag kostet.
Halte uns auf dem "Laufenden".
Viele Grüsse
Uli
Segeln ist die schönste Art und Weise, 100 Euro Scheine in der Luft zu zerreissen

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Lotse

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92

Freitag, 16. November 2018, 16:37

Nu ist sie draußen und die Saison ist vorbei...

OK, ich will nicht jammern und an dieser Stelle eine Lanze kaputtmachen, nämlich für die angeblich so schlechten, doofen, Biofuzzi-Körnerfutter, kannste-gleich-Nutella-aufs-Boot-schmieren, in-NL-zugelassenen-Antifoulings.
Unser Boot wurde (noch vom Vorbesitzer) mit dem in Holland zugelassenen International Micron LZ gepinselt. Gekrant am 21.April und gestern wieder raus.
Das Boot lag im Ijsselmeer und war zwischendurch ein paar Mal in salzigem H2O unterwegs.
Und - ja leider - es laaaaaaag halt auch viel am Steg. Leider ist es uns nicht vergönnt, den Kudder an jedem Wochenende zu bewegen und so lag er auch mal 4 Wochen oder mehr an der Leine.
Umso gespannter war ich gestern, als der Kran die Wahrheit ans Licht beförderte...

Tadaaaaa - nicht hübsch aber vollkommen harmlos - schleimig, glibberig, grün. In wenigen Augenblicken mit dem Kärcher hinwegbefördert. Ein Gartenschlauch hätte es vermutlich auch entfernt.

Also: Es muss nicht immer die dicke Keule sein, ich habe am ganzen Rumpf nicht eine Pocke gefunden. Nichts, wo man mechanisch weiterhelfen musste.
Für mich steht also fest: Es ist legal und funktioniert trotzdem.
Verrückt, diese Welt...

Meeresfee

Salzbuckel

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Schiffsname: Gute Fee

Bootstyp: Winner 9.50

Heimathafen: Heiligenhafen

Rufzeichen: Tel.nummer

Im Marktplatz: 1

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93

Freitag, 16. November 2018, 17:05

Ist ja auch Süsswasser. Das gleiche in Den Helder....wäre in die Pocke gegangen.

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Lotse

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94

Freitag, 16. November 2018, 20:36

Das mag sein, ob das tatsächlich so ist kann ich nicht beurteilen, müssten vielleicht die niederländischen Salzbuckel berichten.
Ich bin auch definitiv kein Experte auf dem Gebiet.
Ich wollte hier nur meine persönliche Erfahrung aus meinem Revier dokumentieren. Denn auch rund um unsere Süßwasserbadewanne schnappe ich immer wieder auf, dass Einigen in Sachen Antifouling die Keule nicht dick genug sein kann - viel hilft viel.
Manchmal muss es gar nicht der Säbel sein und das Florett reicht auch.

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