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Bund Gass

Leichtmatrose

  • »Bund Gass« ist der Autor dieses Themas

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Bootstyp: Rommel Speedster

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1

Sonntag, 18. November 2018, 03:14

Rommel Speedster Erfahrungsaustausch

:D Hallo Skipper,
wie ihr seht bin ich neu hier. Moin erst einmal.
Ich möchte gern eine Rommel Speedster Seite einrichten in der Erfahrungen ausgetauscht werden können. Es gibt ja noch ein paar Eigner unter euch wie ich gesehen habe. Wäre schön wenn ihr euch melden würdet,

Mit sportlichem Gruss
Thomas
Bei viel Wind segelt auch ein Bund Stroh :D

frank_x

Lotse

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Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

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2

Montag, 19. November 2018, 08:07

Moin und willkommen im Forum,

Auch wenn meine Speedster-Erfahrungen schon 8 Jahre her sind - zumindest einige Erfahrungen kann ich schon beisteuern ... Also - einfach fragen oder mal die Suche benutzen - einige Dinge wurden ja schon mal thematisiert.

BTW - westliche Ostsee - welches Schiff segelst Du denn ?

Erlkönig9-5

Proviantmeister

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Schiffsname: Wilde 13

Bootstyp: Rommel Speedster Competition

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3

Montag, 19. November 2018, 09:54

Moin,
Herzlich Willkommen hier bei uns.
Gerne können wir uns austauschen. Erfahrungen teilen und Besonderheiten herausstellen hilft ungemein.
Ich schlage vor, du stellst dich und deine Speedster mal kurz hier vor. Soviele sind leider nicht gebaut worden.
Es freut mich, dass du ebenfalls eine Speedster segelst und bin gespannt auf die ersten Bilder von deinem Schiff.

Handbreit, Ansgar

Bund Gass

Leichtmatrose

  • »Bund Gass« ist der Autor dieses Themas

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Bootstyp: Rommel Speedster

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4

Mittwoch, 21. November 2018, 15:39

Moin zusammen

Ich freue mich euch hier getroffen zu haben.. Schön das ihr geantwortet habt. Meine Speedster heisst hasta luego ist die Baunummer 17 und von 1994. Mein Boot liegt in Wismar. Eine Einstein liegt sogar am gleichen Steg mit mir. Ich segle mit ihr seit 2004 auf der Ostsee. Wie ich schon hier gelernt habe, ist sie eine Competion mit 2.1m Kiel und Einzelruder. Interessant ist meine Mastkonstruktion. Es ist ein Binnenrigg mit 13.7 m Masthöhe, ausserdem steht der Koker an Deck mit einem Bolzen durch den Mast in 1,2 m Höhe. Eine elektrische Winsch ist unten im Bad. Wenn ich das Vorstag abschlage, kann ich den Mast elektrisch selbst legen und stellen. Diese Konstruktion eignet sich besonders gut für Reviere mit Brücken. Vielleicht ein kleiner Nachteil ist, dass der Baum am Koker angeschlagen ist und somit nicht die Mastbiegung mit beeinflussen kann.
Sie ist die "blaue" Speedster, aber der Streifen kommt langsam in die Jahre und ich denke darüber nach da etwas zu machen. Folieren oder lackieren oder ganz lackieren? Wie habt ihr das gemacht? Ich kenne eine Speedster, die Calimero, die ist ganz lackiert und sieht gut damit aus. Im Salon ist alles orginal bis auf die Polster. Die Maschine ist ein Buhk Diesel DV 10 LSME, ein Sail drive. Habt ihr schon die Manschette ausgetauscht?
Frank, ich habe dein Video auf youtube "Rund Bornholm" gesehen. Kann das sein? Hat mir übrigens gut gefallen und haben wir uns mal in Grömitz getroffen mit deiner Speedster?
Ansgar auf Bilder müssen wir noch ein bisschen warten - bin zur Zeit auf See und habe keinen Zugang, aber wenn ich an Land bin reihe ich sie natürlich nach.
Ich hoffe es kommt zu einem regen Austausch und vielleicht können wir ja mal zusammen segeln.
Bei viel Wind segelt auch ein Bund Stroh :D

frank_x

Lotse

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5

Mittwoch, 21. November 2018, 16:53

Ah ja - was es nicht alles damals gab ... Die Masthöhe ist eigentlich normal oder erscheint mir zumindest so. Allerdings die Kombination von Competition-Tiefgang + Einzelruder und dem viel schwereren "JoKo-Klappmechanismus" kannte ich noch nicht. Den hatte ich auch auf der Einstein aber die Menge an Edelstahl die dafür notwendig war, hatte mich immer irgendwie erschreckt. Auf meiner Speedster war der Drehpunkt direkt am unteren Punkt ( Bilder anbei ).

Rund Bornholm bin ich schon 3x gesegelt - mit wachsendem Erfolg ( 4=>2=>1 ) und nein - in Grömitz war ich mit der Speedster damals nicht. Wir können uns da also nicht gesehen haben. Das Schiffchen fuhr danach mit neuem Eigner ab Flensburg.
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Erlkönig9-5

Proviantmeister

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6

Mittwoch, 21. November 2018, 19:03

Moin Thomas,

Meine Speedster ist eher ein Zwitter, Competitionskiel und hoher Mast aber Doppelruder. Untypisch.
Das hing damit zusammen, weil mein Onkel am Wannsee lag und dort segelte aber eben auch auf der Ostsee.
Er wollte einfach mehr Stabilität, denn er segelte lange mit seiner Frau im Sommer auf der Ostsee zusammen.
Unser Schiff ist außen noch Original und das soll auch noch lange so bleiben.
Komplett lackieren wäre mir viel zu aufwändig und ist nicht bei uns nötig. Wenn lediglich dein Zierstreifen unansehnlich wird, dann würde ich ihn eher folieren lassen.
Gerne können wir uns im schönen Wismar treffen und auch gerne gemeinsam segeln und fachsimpeln.
Ich freue mich auf unseren Austausch.

Handbreit, Ansgar

PS: Die Saildrivemanschette ist noch völlig intakt und wird nicht auf Vorrat gewechselt.
Erst wenn der Motor oder der Saildrive zur Reparatur oder Tausch raus müssen, wird ein Wechsel veranlasst.
Motor ist ein VP 2001 mit 9 PS, völlig ausreichend für das Schiff.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Erlkönig9-5« (22. November 2018, 09:29)


Bund Gass

Leichtmatrose

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7

Donnerstag, 22. November 2018, 14:26

Moin, danke für euren Rat und die Bilder. Ich hatten schon eine ellenlange Geschichte geschrieben, bin ausgeloggt worden und alles wech, Hm X( !! Schreibe ich dann ein andern Mal.
Anderes Problem. Ich habe galvanischen Ströme im Hafenbecken. Die Opferanode des Saildrives und die seperate Anode für den Kiel sind Ende der Saison komplett aufgelöst. Landstrom schliesse ich selten an, damit das Boot nicht als Opferanode für die Stahlschiffe dient. Kiel und Motor habe ich übrigens mit einem Erdungskabel verbunden damit auch der Kiel geerdet ist. Da dies nicht aussreichte habe ich noch eine zusätzliche Anode mit einem Klammer an dem Heissauge über dem Kielkasten angeschlossen und im Hafen über Bord hängen. Das hilft, aber wie es aussieht muss ich diese Anode vergrössern. Habt ihr ähnliche Probleme?
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frank_x

Lotse

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8

Donnerstag, 22. November 2018, 14:34

Was für ein AF verwendest Du denn und wo hast Du die Kielanode angebaut ?

Ich nutze nur AF für Aludampfer. Einen guten Anbringungsort für die Anode habe cih noch nicht gefunden.

VG, Frank

Bund Gass

Leichtmatrose

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9

Donnerstag, 22. November 2018, 15:18

Die Saildrive Anode kommt von orginal Buhk und sitzt zwischen Propeller und Saildrive. Für den Kiel nehme ich eine Starterkabelklemme mit Kabel und Anode. Die Klemme befestige ich an dem Heissauge über dem Kielkasten. Uber die vier Auflagezapfen ist der Kiel nun mit dem Kielkasten und der Anode verbunden, wenn der Kiel ind er untersten Position ist. Damit das Kabel nicht der Hauptnutzer der Anode ist, besprühe ich das Kabelende mit Wet Protect. Die Anode allerdings nicht, sonst ist sie ja isoliert. Das klappt ehrlich gesagt ganz gut. Früher fiel mir der Epoxidspachtel vom Kiel im Herbst immer entgegen heute nicht mehr. Was für eine Anode benutzt du?
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Bund Gass

Leichtmatrose

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10

Donnerstag, 22. November 2018, 15:33

Ah, vor lauter Begeisterung das AF vergessen. Die Aluteile und im Abstand von etwa 30 cm vom Alu streiche ich mit Trilux. Früher habe ich VC Offshore verwendet, heute benutze ich Ultra 300. Kupferhaltige AF sollten nicht verwendet werden. Der ehemalige Eigner der Calimero hat ein richiges Kupferantifouling benutzt. Der Kiel war jeden Herbst "blank".
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Erlkönig9-5

Proviantmeister

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11

Freitag, 23. November 2018, 00:26

Moin,
meine erste Frage lautet: Aus welchem Material ist deine/ eure Anoden.
Magnesium, Zink oder Reinaluminium?
Da unser Schiff viel Binnen gesegelt wird aber eben auch auf der Ostsee wurden Aluminium-Anoden verbaut.
Eine am Saildrive und eine am Kiel.
Der elektrische Anschluss erfolgt über einen Trenntrafo 2000W.
Eine Trenndiode würde aber auch gehen.
Damit wäre von der elektrischen Seite alles getan.
Zum Thema AF: Auf Kiel und 30cm Kielkastenumgebung sowie auf den Ruderblättern Seajet 034. Der Rest bekommt Hempel Waterglide.
Mein Kiel habe ich sorgfältig mit mehreren Lagen Epoxid und PVC- Vinylprimer versehen und dann das AF gestrichen. Toi, toi, toi: es ist alles noch i.O.
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Bund Gass

Leichtmatrose

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12

Freitag, 23. November 2018, 07:51

Hallo Ansgar,
danke für die Anregung. Im Frühjahr plane ich den nicht nur verdeckten Teil des Kiels neu zu bearbeiten. Bei meinem Kiel ist der Farbaufbau von International. Interprotect als Grundierung Normalerweise streiche ich nur Antifouling im Frühjahr. Einmal den Kiel runter fahren, streichen und wieder rauffahren, wassern. MIt PVC, da muss ich mich einmal informieren.
Als Anode benutze Zink. Wie ich schon schrieb, die orginal Anode von Buhk. Die Calimero hat einmal eine Magnesium Anode benutzt, aber die wird sehr schnell zersetzt im Ostseewasser.
Ich habe einen galvanischen Isolator in meinem Schiff verbaut, Zink Saver von Sterling, um die elektrische Trennung zu erreichen.
Habt ihr schon einmal etwas in Sache Osmoseschutz getan??
Ein paar Bilder kann ich heute auch anhängen !!
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frank_x

Lotse

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13

Freitag, 23. November 2018, 07:56

@Erlkönig9-5: Warum nutzt Du das Alu-AF nicht auf dem kompletten Schiff ? Du hast eine Gummilippe um den Kiel - Das ist ja in der R33-Klassenregel nicht erlaubt, was aber auch irrelevant ist - Meine Frage ist eigentlich, ob und wie Du den Kielkasten schützt. Meine R33 hat ja keinen Alukiel aber der Kasten ist immer noch Alu und da die Kante nach innen ist eher schwierig zu schützen, da man ja innen nicht beschichten kann. Durch Deine Lippe weisst Du nun gar nicht, wie es dahinter aussieht - problematisch ??

Wann hast Du denn den Kiel beschichtet ?

Zum Thema Trenntrafo / Trenndiode - Also es geht darum, den Potentialausgleich über den Landanschluß zu verhindern. Das geht in meinen Augen nur durch einen Trenntrafo oder dadurch, dass das 220V-Netz + Ladegerät KEINEN Kontakt mit der Schiffsmasse bekommt ( auch nicht der Schutzleiter ). Bei mir ist das Ladegerät am 220V-Anschluß direkt angeschlossen und keine weiteren Steckdosen. Damit gibt es auch keinen Potentialausgleich über den Schutzleiterkontakt.

Bund Gass

Leichtmatrose

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14

Freitag, 23. November 2018, 08:32

Wie ich zu
meiner Speedster kam


Im Sommer
2003 woltte ich mit einer Crew in Kojencharter nach Gibraltar segeln. Zuvor
hatten sie das Boot im Rahmen der Daimler Chrysler North Atlantic Challenge aus
den USA überführt. Nach Ankunft eröffnete
mir der Skipper die Überführung nach Gibraltar entfällt wegen Schäden am
Boot.


Das sollte
mir nicht wieder passieren. Ich wollte gern zügig segeln also musste es eine
hohe Segeltragzahl sein, gleichzeitig sollte die Konstruktion des Schiffes
stabil sein. Mir waren noch die Worte eines Freundes im Ohr, der einmal ein
Schiff bei viel Wind von Helgoland in die Weser mit überführte. Das Schiff
hat so gearbeitet, dass die Schottür rausgebrochen ist. Er hatte richtig Angst
gehabt und das kann ich auch verstehen.


Ich bekam
den Yachttest von Peter Schweer über die Speedster in die Hand (den habe ich
übrigens noch, falls Interesse besteht, schicke ich ihn euch) und das hat mich
überzeugt.
Bei Rommelkonstruktionen
werden die Kräfte in einer Box in den Rumpf eingeleitet, zwischen zwei Schots,
wobei der Kielkasten das hintere Schot noch verstärkt, weil dieser oben im Deck
und unten in der Bodengruppe verbolzt ist. Zusätzlich ist Deck und Rumpf
zusammen laminiert mit 5 – 6cm Glasgewebe. Der Kiel rastet in vier Zapfen in
der untersten Position ein und ist fest mit dem Rumpf verbunden. Da wackelt
nix.



Bei Haubold
in Berlin habe ich meine Speedster gekauft, mit Herrn Schablinski telefoniere
ich noch hin- und wieder.


Wie seid ihr
zu euren Schiffen gekommen?
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Bund Gass

Leichtmatrose

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15

Freitag, 23. November 2018, 08:46

Hallo zum Thema Kiel Gummilippe hatte ich auch einmal eine Info. Des Vorbesitzers Bruder der Calimero ist Strömungstechniker und er hatte seinem Bruder den Strömungswiderstand mit und ohne Lippe ausgerechnet. Nach seinen Berechnungen ist das der Unterschied ?( zum vernachlässigen klein. Ist mir damals auch ein bisschen merkwürdig vorgekommen, aber so sagte der Eigner.
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frank_x

Lotse

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16

Freitag, 23. November 2018, 09:42

Die Speedster gehörte für mich seit der Vorstellung 1993 zu den Traumschiffen. Nur als Student unerreichbar und etwa 1996 haben wir aus dem Restbestand der Werft eine teilausgebaute Rumpf- und Decksschale sowie Rigg, Kielkasten und Bombe relativ billig erstanden, wobei die Bauqualität eher unterirdisch war ( Salonkojen ohne Anschliff auf Topcoat geklebt etc.) und eine Menge an Nacharbeiten an z.T. schwer zugänglichen Stellen notwendig machte. DAs Schiff wurde dann neben dem Studium und dem Berufseinstieg fertiggebaut, wobei insbesondere die Komplettierung der Kielanlage mich etliche graue Haare kostete, weil uns 1998 Peter Rommel als Ansprechpartner verunglückte bevor der Vertrag über den Bau unterzeichnet war. Die Nachfolger waren anfangs alles andere als kooperativ ... Insgesamt hatten wir dann 2000 in etwa den Preis von 1993 in Material investiert - mache ich sicher nie wieder ...

Durch den Eigenausbau gab es innen wie außen viele Details, die anders gelöst sind, wobei die Schaffung einer Achterkoje ( quer ), ein fester Pantryblock sowie eine E-Maschine auf dem Saildrive die größten Unterschiede sein dürften.

2000 war Erstwasserung und recht intensiv auf dem Ammersee und später in Berlin sowie auf der Ostsee genutzt. Das Schiff wurde 2010 verkauft.

Wie seid ihr
zu euren Schiffen gekommen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frank_x« (23. November 2018, 14:08)


17

Freitag, 23. November 2018, 13:57

Ich würd auch gern mal rommeln ;) Schwerin->Wismar wäre ja nicht allzu weit.

Schönes Wochenende gewünscht.

Bund Gass

Leichtmatrose

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18

Freitag, 23. November 2018, 14:26

Moin Saurus,
klar, wenn ich im nächsten Jahr wieder im Wasser bin, machen wir einen Schlag zusammen ab.
Ebenfalls schönes Wochenende
Thomas
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Bund Gass

Leichtmatrose

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Bootstyp: Rommel Speedster

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19

Freitag, 23. November 2018, 15:02

Zickig - eine Speedster? Na, ich weiss nicht.

Hallo Frank


Sag mal hast du
die Speedster als zickig erfahren? Manchmal lese ich, dass sie schwer zu segeln
sei und ich kann das ehrlich gesagt überhaupt nicht beurteilen. Meine
Erfahrungen starteten auf dem Ijsselmeer auf einem Plattbodenboot, dann mal
verschiedene Törns mit einer Rasmus 35 u.a. nach Bornholm und als Coskipper mit einem
Betonschiff! jawohl von Kolding nach Teneriffa und von Tortola über Bermuda
nach Faial auf den Azoren.


Klar, ist der
Trimm mit einem fraktional Rigg anders als auf einem Betonschiff. Je mehr
Möglichkeiten man hat, desto grösser ist die Chance die falsche zu wählen, schließlich
sitzt an Bord immer mindestens ein Bremser und es hat schon einige Zeit gedauert
bis ich heraus gefunden habe was geht und eben auch was nicht geht. Manchmal
habe ich den Eindruck ich lerne immer noch dazu und das ist gut so. Aber zickig
würde ich das Verhalten des Schiffchens nicht nennen. Meiner Meinung nach
segelt sie am besten auf der Kante so um die 20 Grad Krängung und im Regatta Modus
sollte man schon 4- 5 Mann auf der Kante haben. Bei Leichtwindbedingungen ist
sie einfach ein Hit, was habe da schon gegrinst :D :D .
An der Kreuz richte ich mich nach Peter Schweers Worten: „Schmale Profile
wollen umströmt werden und lieber tiefer fahren, als Höhe stehen.“ Aber das
musste ich auch erst lernen.



Hast du noch
einen Tipp den ich mal ausprobieren kann? Wenn ja, können wir mal telefonieren,
muss ja nicht jeder hier lesen :)
Bei viel Wind segelt auch ein Bund Stroh :D

frank_x

Lotse

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Heimathafen: Rostock

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20

Freitag, 23. November 2018, 15:29

Wenn ich schon direkt angesprochen werde -

Die Speedster kam bei mir zeitlich weit vor ClasseMini/Rommel33/Pogo40 und so habe ich doch einige Probleme damit, die jetzt noch richtig einzuordnen - sprich was lag damals an meinem Unvermögen und was am Schiff. Hinzu kommt, dass wir eine Tourenversion hatten ( 1,85m + Doppelruder ), was auch nicht ganz übertragbar ist auf Dein Schiff.

Und ja - das sehr hohe Fraktionalrigg mit der sehr kleinen Fock ( + Genua ) und dem sehr großen Großsegel (ist gleich groß wie das R33-Großsegel) würde so heute nicht mehr mein Gefallen finden und war nicht immer einfach schnell zu segeln. Die Speedster war zwar dank Doppelruderanlage immer gut beherrschbar aber Krängungen bis 30..35 Grad waren eher die Regel als eine Ausnahme und (richtig) schnell fand ich sie auch erst bei mehr Wind auch wenn ich mich damals nicht immer getraut hatte bei >20kn noch mit Spi zu segeln ...
Das Schiff ist dazu relativ schwer geraten und hat nicht ohne Grund "nur" einen YST von 102 in der Cruiser-Version und damals war es für uns selten möglich über das Mittelfeld hinaus zu kommen.

Das ist jetzt mit der Rommel-33 ganz anders, die wirklich sehr ausgeglichen segelt und die ich selbst mit DH-Crew in Offshore-Regatten auf's Podium fahren kann - auch mit 10..11 YST-Punkten weniger, wobei es seit der Speedster-Zeit auch einen mächtigen Sprung in den seglerischen Fähigkeiten gab ...

Übrigens Deine Aussage zum Thema "tiefer fahren" ist bei Rommel-Schiffen eher nicht so richtig. Auf der R33 fahre ich am Wind TWA um die 24..25 Grad und das ist auch auf der Speedster mit entsprechendem Masttrimm und Segel möglich. Aber ... man muss natürlich auch den Targetspeed etwas im Auge behalten - sprich die Welle die dann meist bei wenig Wind stark bremst. Insbesondere wenig Wind mag die Speedster mit ihrem sehr platten UW-Schiff eigentlich gar nicht oder man setzt die 4 Leute alle nach Lee ...

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