Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Bund Gass

Leichtmatrose

  • »Bund Gass« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 33

Bootstyp: Rommel Speedster

  • Nachricht senden

81

Montag, 10. Dezember 2018, 18:38

Ja auch eine sehr gute Lösung
Bei viel Wind segelt auch ein Bund Stroh :D

Erlkönig9-5

Proviantmeister

Beiträge: 382

Schiffsname: Wilde 13

Bootstyp: Rommel Speedster Competition

  • Nachricht senden

82

Montag, 10. Dezember 2018, 21:37

Moin,
@Bund Gass:, @frank_x:, aber auch alle Anderen hier:
Welchen AP benutzt du auf deinem Schiff und wie sind deine Erfahrungen damit.
Mich würde auch deine Umsetzung interessieren Thomas.
Ich möchte nämlich im Winter mir einen neuen AP gönnen, doch ich möchte keinen Schrott mehr.
Evo 100 mit Pinnenantrieb, oder Evo 200 mit Einbauantrieb, oder doch den hochgelobten NKE????
Allein die Preise sind ja Welten auseinander und ich suche eine gute und sichere Lösung, die nicht bei Welle von hinten sofort schlapp macht und mich in Bedrängnis bringt.
Ich brauche den AP vorallem auf der Ostsee so richtig.
Welchen würdet ihr mir nahelegen?
Mehrfachnennungen sind erwünscht, doch bitte auch Gründe für eure Empfehlungen geben.
Mein maximales Budget liegt mit Einbau bei ca.: 3500€.
Was meint ihr?

Handbreit, Ansgar

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Erlkönig9-5« (10. Dezember 2018, 22:58)


frank_x

Lotse

Beiträge: 1 703

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Rostock

  • Nachricht senden

83

Dienstag, 11. Dezember 2018, 08:13

Was soll ich sagen :

Speedster - ST 2000 - Das Ding konnte unter Motor oder am Wind gerade aus fahren. Nach einer Solo-Halse unter Spi habe ich den dazu nicht mehr genutzt ...
Einstein - SPX5 mit Pinnen-Antrieb : Schon um Klassen besser und damals dachte ich, dass es kaum besser geht - war aber ein Irrtum
Nacira 6.50 - NKE + Jefa-Antrieb / Ersatzpilot Raymarine SPX5 : Eine ganz neue Welt, da das Ding im TrueWind-Mode auch bei 25..30kn von hinten, 3m Welle und unter Spi sauber steuerte
Rommel33 - Raymarine SPX5 mit Pinnenantrieb : Der Abstieg ... aber auf der R33 mit dem angehängten Ruder leider konstruktiv nicht einfach auf Einbau-Antrieb umzubauen
Pogo40 : NKE - endlich wieder ein ordentlicher AP
------------------------------
Fazit : Wenn Du unter fast allen Bedingungen auch unter Deck schlafen möchtest, dann NKE ( oder B&G HighEnd) - allerdings nicht zu dem Budget. Alternativ dazu Raymarine EVO200 mit UnterDeck-Antrieb z.B. von Simrad ( wird auch von NKE verwendet ) oder Jefa oder ... Raymarine. Durch den schnellen Antrieb steuert auch der Raymarine hinlänglich gut - wenn auch bei weitem schlechter als NKE ...

micha571

Kapitän

Beiträge: 755

Bootstyp: X-99

Heimathafen: Greifswald

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

84

Dienstag, 11. Dezember 2018, 09:28

@Frank: Merkt man das eigentlich an der Pinne, wenn da bei einem Einbaupiloten ständig der Linearantrieb dranhängt? Ich meine, wenn der AP aus ist und Du selbst steuerst, dreht die Pinne dann schwergängiger und mit weniger Gefühl?
Ich überlege auch, bei unserer Neuen einen Einbauantrieb einzubauen. Wenn, dann den EV-200 mit dem Raymarine Typ 1-Linearantrieb, aber ich möchte nicht, dass der das "Pinnengefühl" beeinträchtigt. Oder eben doch wieder einen Pinnenpiloten, dann den EV-100.

frank_x

Lotse

Beiträge: 1 703

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Rostock

  • Nachricht senden

85

Dienstag, 11. Dezember 2018, 09:36

Den merkt man praktisch nicht. Wenn irgendwie möglich verbaue einen ordentlichen Linearantrieb ( fast egal ob Jefa oder Raymarine ). Wenn Du das Aufschneiden des Koker-Rohres nicht möchtest, dann sieh Dir mal den NKE/Simard-Antrieb an. Den kann man auch an die Pinne anhängen und für Regatten auch schnell auskuppeln ( wenn man das möchte ) und er hat sogar einen integrierten Ruderlagesensor.

Ich persönlich würde aber immer unter Deck einbauen und am Liebsten mit Jefa ... Der Evo-Computer sollte reichen für "normale" Anwendungen ...

@Frank: Merkt man das eigentlich an der Pinne, wenn da bei einem Einbaupiloten ständig der Linearantrieb dranhängt? Ich meine, wenn der AP aus ist und Du selbst steuerst, dreht die Pinne dann schwergängiger und mit weniger Gefühl?
Ich überlege auch, bei unserer Neuen einen Einbauantrieb einzubauen. Wenn, dann den EV-200 mit dem Raymarine Typ 1-Linearantrieb, aber ich möchte nicht, dass der das "Pinnengefühl" beeinträchtigt. Oder eben doch wieder einen Pinnenpiloten, dann den EV-100.

micha571

Kapitän

Beiträge: 755

Bootstyp: X-99

Heimathafen: Greifswald

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

86

Dienstag, 11. Dezember 2018, 09:56

Den merkt man praktisch nicht. Wenn irgendwie möglich verbaue einen ordentlichen Linearantrieb ( fast egal ob Jefa oder Raymarine ). Wenn Du das Aufschneiden des Koker-Rohres nicht möchtest, dann sieh Dir mal den NKE/Simard-Antrieb an. Den kann man auch an die Pinne anhängen und für Regatten auch schnell auskuppeln ( wenn man das möchte ) und er hat sogar einen integrierten Ruderlagesensor.

Ich persönlich würde aber immer unter Deck einbauen und am Liebsten mit Jefa ... Der Evo-Computer sollte reichen für "normale" Anwendungen ...

@Frank: Merkt man das eigentlich an der Pinne, wenn da bei einem Einbaupiloten ständig der Linearantrieb dranhängt? Ich meine, wenn der AP aus ist und Du selbst steuerst, dreht die Pinne dann schwergängiger und mit weniger Gefühl?
Ich überlege auch, bei unserer Neuen einen Einbauantrieb einzubauen. Wenn, dann den EV-200 mit dem Raymarine Typ 1-Linearantrieb, aber ich möchte nicht, dass der das "Pinnengefühl" beeinträchtigt. Oder eben doch wieder einen Pinnenpiloten, dann den EV-100.


Ok, danke, das klingt ja gut. Ich weiß noch gar nicht, ob die SQ wirklich ein durchgehendes Kokerrohr hat... bei der X-99 war das so, deswegen hab ich da auch keinen Einbaupiloten montiert.

Erlkönig9-5

Proviantmeister

Beiträge: 382

Schiffsname: Wilde 13

Bootstyp: Rommel Speedster Competition

  • Nachricht senden

87

Dienstag, 11. Dezember 2018, 12:28

@frank_x:
Danke für deine Einschätzung und Hinweise.
Gefühlt möchte ich lieber die bessere Lösung. Wen kannst du für NKE empfehlen? Kohlhoff?
Insofern werde ich mich nach einem Einbaupiloten umschauen müssen.
Wenn mein Budget nicht reicht, dann muss ich wohl in den sauren Apfel beißen und es aufstocken oder die.Investition um ein Jahr verschieben und die Ausgaben auf zwei Saisons strecken.
Das hilft, unseren Familienfrieden zu bewahren und ich bekomme das, was ich auch möchte.
Benötigt der NKE noch besondere Voraussetzungen damit der gut arbeiten kann?
Oder reichen dem auch meine „alten“ Geräte für Wind, Logge und Echolot? Denn die funktionieren noch gut und ich möchte deshalb nicht komplett umstellen müssen.
Je tiefer ich hier nachdenke, kommen mir Zweifel, ob sich der Aufwand lohnt... ?(
Ja, aber... :D

Handbreit, Ansgar

frank_x

Lotse

Beiträge: 1 703

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Rostock

  • Nachricht senden

88

Dienstag, 11. Dezember 2018, 13:33

Jeder AP ist nur so gut wie seine Sensoren und das Bus-System - sprich nur den NKE-Rechner verwenden und Wind/Speed über NMEA0183 rein bringen, hilft zwar etwas aber ...

Also ich - an Deiner Stelle - würde

das Raymarine System auf N2K/SeaTalk-ng aufrüsten und einen EVO-200-Rechner nehmen sowie einen Jefa- oder Simrad-Linear-Drive verwenden. Das liegt so halbwegs im Budget.

Wenn NKE, dann ein Komplettsystem mit einem Jefa-Drive oder dem Linear-Antrieb ( baugleich Simrad ), wegen dem integrierten Ruderlagensensor. Du bist dann aber mit wenigstens 6500€ + MwSt dabei und brauchst dann auch noch wenigstens das WiFi Interface um zusätzliche Anzeigen z.B. auf's iPad zu bekommen (zumindest letzteres könnte ich Dir für 1/2 Preis überlassen.)

Beziehen kannst Du NKE über den Berliner Distributor Tactix aber auch (theoretisch) über mich, wobei ... das nicht billiger wird, da ich denen ja keine Konkurrenz machen möchte - man braucht sich immer mal wieder ...

VG, Frank

@frank_x:
Danke für deine Einschätzung und Hinweise.
Gefühlt möchte ich lieber die bessere Lösung. Wen kannst du für NKE empfehlen? Kohlhoff?
Insofern werde ich mich nach einem Einbaupiloten umschauen müssen.
Wenn mein Budget nicht reicht, dann muss ich wohl in den sauren Apfel beißen und es aufstocken oder die.Investition um ein Jahr verschieben und die Ausgaben auf zwei Saisons strecken.
Das hilft, unseren Familienfrieden zu bewahren und ich bekomme das, was ich auch möchte.
Benötigt der NKE noch besondere Voraussetzungen damit der gut arbeiten kann?
Oder reichen dem auch meine „alten“ Geräte für Wind, Logge und Echolot? Denn die funktionieren noch gut und ich möchte deshalb nicht komplett umstellen müssen.
Je tiefer ich hier nachdenke, kommen mir Zweifel, ob sich der Aufwand lohnt... ?(
Ja, aber... :D

Handbreit, Ansgar

Erlkönig9-5

Proviantmeister

Beiträge: 382

Schiffsname: Wilde 13

Bootstyp: Rommel Speedster Competition

  • Nachricht senden

89

Dienstag, 11. Dezember 2018, 14:15

Puhhh..., ich habe es befürchtet!
Das Bauchgefühl hat nicht geirrt. Mein Wunschdenken ist endlich überwunden.
Jetzt kommt gleich die „Grätchenfrage“ für mich. Lohnt sich dieser finanzielle Aufwand für mein Schiff??
Bei einem möglichen Verkauf, bekomme ich das nicht ansatzweise wieder erlöst. Andererseits möchte ich mit dem Boot auch fernere Ziele sicher und stressfrei mit kleiner (und mit Familien-) Crew erreichen.
Mir wird nichts anderes übrig bleiben als mir konkrete Angebote einzuholen.
@frank_x: Ich bin dir unendlich dankbar, dass du so konkret und sachkundig auf die Unterschiede aufmerksam gemacht hast. Noch tendiere ich zu NKE, weil es nach dem rundesten Paket aussieht.
Mal sehen wie es ausgeht. Ich muss aber endlich was machen, sonst verfolgt es mich noch lange.

Handbreit, Ansgar

frank_x

Lotse

Beiträge: 1 703

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Rostock

  • Nachricht senden

90

Dienstag, 11. Dezember 2018, 14:39

Ohne Dich von der Speedster abbringen zu wollen - aber es gibt eine ganze Menge shorthanded (C)Racer, die eine NKE-Anlage haben. Sieh Dir mal die SunFast3200 etc. an die auch bezahlbar sind. Erst wenn Du dann wieder einen variablen Tiefgang möchtest, wird es teuer.

Ich persönlich würde in einem ersten Schritt nur den EVO-200-Rechner einbauen und den Antrieb. Wie gut der Rechner mit den langsameren Speed- und Winddaten zurechtkommt, wirst Du dann sehen, wobei ja beim Raymarine auch kein gut funktionierender TrueWind-Mode vorhanden ist, der sehr schnelle Winddaten braucht.

NKE auf der Speedster - da würde ich lieber 1m länger wählen und auf die R33 umsteigen. Die segelt (verglichen mit der Speedster) in einer anderen Liga. Aber eigentlich ist auch dies nicht so richtig gerechtfertigt. Wir haben mit der R33 und einem SPX5 mit Pinnenantrieb RundBornholm doublehand gewonnen - will sagen - Deine Ziele müssen schon etwas extremer sein, um den Raymarine an seine Grenzen zu führen - z.B. dass Du auch bei 2m Welle und 25kn (böigem) Wind eine Spihalse solo fahren möchtest ...

lida

Moses

Beiträge: 6

Wohnort: Rostock

Schiffsname: Elan Vital

Bootstyp: Django 670

Heimathafen: Rostock

  • Nachricht senden

91

Dienstag, 11. Dezember 2018, 23:31

Zum Autopiloten:

Ich habe nur Erfahrungen mit meiner Raymarine-Anlage aber nicht mit NKE. Interessant ist vielleicht, wie stark man einen EVO-200 verbessern kann durch Software-Updates und verbesserte Sensorpositionierung.

Ich habe mein Boot seit Ende Mai. Eingebaut ist ein EVO-200-Linear Autopilot (P-70/ACU-200/EV-1/Type-1-Linearantrieb). Die Winddaten kommen von einem Raymarine Wireless Sensor über NMEA0183 und Actisense-NGW1-Wandler ins NMEA2k-Netz. Bei der Übernahme des Bootes war die Firmware auf Stand Sommer-2014. Der EV-1 Sensor war etwa 60cm vom Eisenkiel entfernt außermittig etwa auf Wasserlinienhöhe angebracht.

Mit dieser Konfiguration liess sich das Boot ohne große Probleme vom Engl. Kanal (Dartmouth) nach Rostock segeln. Die Antriebseinheit arbeitet sehr leise, hat genug Kraft und macht bisher überhaupt keine Probleme; ausgekuppelt ist sie fast nicht zu spüren. Bei der Überführung war das Steuern nach Wind unzuverlässig (zu träge und unverständliche Wind-Shift-Alarme). Bei Kursen nach genau Nord oder Süd kam es gelegentlich zu off-course Alarmen und unverständlichen Richtungsänderungen.

In Rostock habe ich dann von allen Geräten die Firmware auf den neuesten Stand gebracht und den EV-1 Sensor mittig unter den Cockpitboden verlegt (das ist der Drehpunkt bei der DJango 6.70 und magnetisch unbeeinflusst). Nach diesen Modifikationen hatte ich quasi einen neuen Autopiloten, der kaum noch Schwächen zeigt. Was mir noch nicht 100% gefällt, ist das Steuern nach Wind. So ab 15 kn Wind könnte die Anlage besser reagieren: z.B. schnelleres Abfallen am Wind, wenn der Wind spitzer einfällt oder schnelleres Gegenruder geben bei Böen auf raumen Kursen. Wie stark die Anlage auf Windänderungen reagiert, muss ich nächste Saison also noch optimieren. Wann Steuern nach TWA (statt AWA oder COG) bessere Ergebnisse liefert, muss ich auch noch probieren. Vermutlich war auch mein Windsensor zu nah am Masttop, um wirklich gute Daten liefern zu können. Ich werde den nächste Saison 1 m höher setzen, damit er insbesondere unter Gennaker bessere Wind-Daten liefern kann.

Ich denke, dass eine Raymarine-Anlage ein akzeptabler Kompromiss sein kann, wenn man die Sensoren vernünftig platziert und alles korrekt konfiguriert.

David

Erlkönig9-5

Proviantmeister

Beiträge: 382

Schiffsname: Wilde 13

Bootstyp: Rommel Speedster Competition

  • Nachricht senden

92

Dienstag, 11. Dezember 2018, 23:39

@frank_x:
Grundsätzlich bin ich offen für Anregungen. Ich habe auch mal flüchtig nach Sun Fast 3200 gesucht, günstig habe ich aber nicht gleich gesehen.
Mein Grundkonflikt besteht vorallem darin, Binnen wie Buten zu segeln und ein Bootstyp zu haben, der beides gut abdeckt und mir aber auch erlaubt, Tallin, Riga, St. Petersburg oder Helsinki oder Stockholm mit kleiner Crew anzusteuern.
Damit meine ich eben auch - oder vorallem - meine Frau und unsere Kinder. Oder völlig unabhängig von anderen zu sein und „Einhand“ meine Ziele von See anzusteuern. Und wenn es nur der Rückweg sein muss.
Dazu brauche ich Zuverlässigkeit, um die eigenen Kräfte besser einteilen zu können.
Ich habe dafür die unterschiedlichen Systeme Windfahnensteuerung/ elektr. AP lange verglichen.
Die Windfahnensteuerung passt aber nicht mit meinem ästhetischen Empfindungen und meinem Boot zusammen.
Was bleibt, das hast du schön dargestellt.
Ja, und nun kommen wir zum Eingemachten: Das liebe Geld und die Zeit für das Hobby!
Die R33 gefällt mir und der Meter mehr würde auch was bringen, aber die Speedster tut mir nicht finanziell weh und bringt auch viel Freude beim Segeln. Wir mögen unser Schiff und haben eine starke familiäre Bindung dazu. Aber...
Vielleicht können wir uns mal persönlich kennenlernen.
Deine sachlichen und fachkundigen Hinweise und Ausführungen finde ich immer wieder erfrischend. So kann ich zumindest theoretisch meinen Horizont erweitern und schmore nicht in meinem eigenen Saft.

Handbreit, Ansgar

Erlkönig9-5

Proviantmeister

Beiträge: 382

Schiffsname: Wilde 13

Bootstyp: Rommel Speedster Competition

  • Nachricht senden

93

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 00:02

@lida:
Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Sehr informativ und mit vielen Hinweisen und Anregungen.
Und genau sowas hilft enorm, um die Dinge besser einordnen zu können.
Damit habe ich zwei Optionen die ich prüfen werde.
Wahrscheinlich muss ich noch ein wenig ergebnisoffen bleiben..., das Gesamtpaket wird entscheidend sein.
David, ich wünsche dir viel Freude mit deinem Schiff, sehr interessant.

Handbreit, Ansgar

frank_x

Lotse

Beiträge: 1 703

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Rostock

  • Nachricht senden

94

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 09:31

Mein Grundkonflikt besteht vorallem darin, Binnen wie Buten zu segeln und ein Bootstyp zu haben, der beides gut abdeckt und mir aber auch erlaubt, Tallin, Riga, St. Petersburg oder Helsinki oder Stockholm mit kleiner Crew anzusteuern.
Damit meine ich eben auch - oder vorallem - meine Frau und unsere Kinder. Oder völlig unabhängig von anderen zu sein und „Einhand“ meine Ziele von See anzusteuern. Und wenn es nur der Rückweg sein muss.
Dazu brauche ich Zuverlässigkeit, um die eigenen Kräfte besser einteilen zu können.


Spannende Ziele mit der Speedster als Familienschiff mit Kindern. Damit seid Ihr sicher die absolute Ausnahme. Wir haben uns damals dann doch ein etwas größeres Schiff gewünscht und in der Einstein gefunden, die aber nach einem Jahr und viel Arbeit und einem schönen Segelsommer im Regenjahr 2011 aufgrund der neuen familiären Situation erst mal nicht mehr gebraucht wurde und gegen den überhaupt nicht familientauglichen Mini getauscht wurde ...

Was mir noch nicht 100% gefällt, ist das Steuern nach Wind. So ab 15 kn Wind könnte die Anlage besser reagieren: z.B. schnelleres Abfallen am Wind, wenn der Wind spitzer einfällt oder schnelleres Gegenruder geben bei Böen auf raumen Kursen.


Hmh, sicher hilft es, den Umweg über NMEA0183/Actisense zu vermeiden. Dann hat der Rechner schneller Winddaten und kann auch etwas schneller reagieren. Aber ... wie viel das beim Evo bringt ... wirst Du wohl nur durch Testen oder - mit etwas Glück - durch intensives Nachbohren bei Raymarine herausfinden. Es gibt ja manche Shorthanded Teams, die Raymarine als Sponsor haben und den auch als Haupt-AP nutzen... Die müssten das eigentliuch beantworten können.

Wann Steuern nach TWA (statt AWA oder COG) bessere Ergebnisse liefert, muss ich auch noch probieren. Vermutlich war auch mein Windsensor zu nah am Masttop, um wirklich gute Daten liefern zu können. Ich werde den nächste Saison 1 m höher setzen, damit er insbesondere unter Gennaker bessere Wind-Daten liefern kann.


Ein guter (genügend schneller) TrueWind-Mode, schafft es, das Boot auch beim VorWind-fahren und Beschleunigungen in der Welle vom Schlangenlinienfahren abzuhalten, da ja dann allein aufgrund der Bootsbeschleunigung der Wind vorlicher einfällt, was - bei eingestelltem AWA - normalerweise zum Abfallen führen würde, wie auch zum Anluven, wenn man im Wellental etwas langsamer wird. Insbesondere Letzteres ist echt Mist, wenn man dann kurz darauf von der nächsten Welle hinten ausgehebelt zu werden droht ... Aber wie schon geschrieben - ob der Evo das gut kann - keine Ahnung ... NKE macht das Spitze und beim SPX5 nutze ich dann immer den Kompass-Mode.

Erlkönig9-5

Proviantmeister

Beiträge: 382

Schiffsname: Wilde 13

Bootstyp: Rommel Speedster Competition

  • Nachricht senden

95

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 17:08

@frank_x:
Manchmal will man (also ich) zuviel. Wenn ich konsequent das Paket von NKE nehme und vielleicht noch den Logge-Geber ohne Paddelrad und die optionale Fernbedienung, dann wird mir schwindelig. :rolleyes:
Der Einbau käme auch noch dazu. :S
Auaa... ;(
Ich werde darüber noch einmal schlafen, der Schlag hat mal richtig gesessen! Da habe ich ein riesengroßes Argumentationsproblem, auch für mich selbst. Das ist mein Investitionsbudget für 3 Saisons!
Mit den Alternativen setze ich mich erst ernsthaft auseinander, wenn ich mich grundsätzlich gegen NKE entschieden habe.
Gute Segel kosten auch eine Stange Geld und wenn man sie hat, dann ist die Freude am Segeln auch schnell viel größer, wenn man den Preis verdrängt hat.

Ich habe aber schon große Bedenken, weil meine Familie argumentativ schwer mitzunehmen ist. Doch mein Kopf will es noch...
Die Vernunft läßt einen aber auch manchmal im Stich..., deshalb mache ich jetzt meine verordnete Denkauszeit. :O

Handbreit, Ansgar

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 874   Hits gestern: 2 484   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 4 151 195   Hits pro Tag: 2 339,85 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 6 404   Klicks gestern: 17 652   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 33 647 751   Klicks pro Tag: 18 965,81 

Kontrollzentrum

Helvetia

Novosail

Professionelle Reinigung von Segeln und Bootsplanen