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superlolle

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81

Montag, 15. April 2019, 14:05

Die Lösung: Morgen hauen wir im Abendgrauen da ab ... :connie_caveman-1:

superlolle

Bootsmann

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82

Montag, 15. April 2019, 14:21

Moin,

wo ich gerade Deine Püttingsdurchbrüche sehe. Die waren bei meiner Shipman auch ein ständiger Quell von Leckagen, egal wie oft ich die abgedichtet habe. Wenn der Mast noch nicht steht, kannst Du das leichter kontrollieren, da Du die Abdeckungen ganz abnehmen kannst. Aber vielleicht hat Dein Voreigner auch hier eine perfekte Lösung gefunden. :O

Gruß Klaus
:good2: Mach ich heute Abend noch!
Meines Wissens nach hat er da nichts gemacht, werde wohl noch nachverhandeln müssen ... :oops:

Edit fragt:

Wie würdest Du da vorgehen, Klaus? Runter, schauen, Pantera rauf, wieder ran?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »superlolle« (15. April 2019, 14:40)


Klaus13

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83

Montag, 15. April 2019, 20:51



Wie würdest Du da vorgehen, Klaus? Runter, schauen, Pantera rauf, wieder ran?


Ich habe es mit Pantera versucht, später mit FAKO-Band. Letzteres war besser. Aber ein wenig Wasser kam dann doch immer durch. Die Eisen, die unten im Rumpf an den GfK-Knien angeschlagen sind (man kommt da schlecht dran, aber es geht) bewegen sich eben immer etwas. Irgendwann habe ich akzeptiert, dass etwas Wasser nicht schaden wird. Das Problem ist der Sandwich Rumpf. Der sollte keine Wasser aufnehmen. Daher prüfe, ob der Durchbruch an den Flanken, der bei mir deutlich größer war, als das Püttingeisen, ordentlich mit Epoxy abgedichtet ist.

Da fällt mir noch ein: Auch der Mastfuß ist eine Baustelle. Er ist mit diversen Schrauben im Deck verschraubt. Diese Schrauben lassen potentiell Wasser in das Deck eindringen. Im Deck befindet sich unter dem Mastfuß ein Hartholzkern, der dann gerne mal zum Weichholzkern wird. Unten im Deck siehst Du einen Querbalken unter dem Mastfuß. Darin ist tatsächlich eine Edelstahlteil einlaminiert. Es hat lange gedauert, bis ich diese Info gefunden habe. Du musst also keine Sorge um die Stabilität dort haben. Aber der Hartholzkern muss in Ordnung sein. Man erkennt das an Deck daran, ob das GfK zum Mastfuß hin nach innen gewölbt ist. Das sollte nicht allzuviel sein.
Dazu gibt es im schwedischen Shipmanforen viel Literatur. Bist Du da schon angemeldet? Mach' das, das Ged ist gut investiert. Leider schreiben die Jungs dort sehr ungern in englisch.

Gruß Klaus

PS Wenn ich sehe, was ich hier so alles zu der Shipman schreibe muss ich feststellen, ich habe dieses Boot geliebt. Nicht nur weil es mein erstes war, sondern weil es eine Seele hatte. Aber eine Dauerbaustelle war es auch. ;)
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superlolle

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84

Dienstag, 16. April 2019, 06:25

Guten Morgen!

Ganz lieben Dank für diese ausführlichen Erläuterungen! :Laie_71mini: :Laie_71mini:
Auch wenn Du in einem anderen Revier unterwegs bist, ein Bier steht an Bord von Smilla immer für Dich bereit!


Liebe Grüße und nochmals DANKE


Jan


Ach so: ICH bin noch nicht im Shipman-Forum angemeldet. Aber, wenig überraschend, der Voreigner war es. Hat mir einen ganzen Ordner mit Tipps ausgedruckt, viele Jahreshefte sind auch dabei und ein Shipman-Stander natürlich auch :)
Und: Mein Vater spricht ganz gut schwedisch, kann also vieles übersetzen

Klaus13

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85

Dienstag, 16. April 2019, 15:19

Auch wenn Du in einem anderen Revier unterwegs bist, ein Bier steht an Bord von Smilla immer für Dich bereit!


Das kann Dich schneller treffen, als Du denkst. Am Freitag mache ich mich zum Boot auf und werde Mitte Mai Richtung Ostsee losziehen. Irgendwann Anfang/Mitte Juni werde ich da sein, dann komme ich auf das Bier zurück. ;)

Gruß Klaus
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86

Dienstag, 16. April 2019, 15:54



Wie würdest Du da vorgehen, Klaus? Runter, schauen, Pantera rauf, wieder ran?


Ich habe es mit Pantera versucht, später mit FAKO-Band. Letzteres war besser. Aber ein wenig Wasser kam dann doch immer durch.


Ich hab die gleichen Püttingbeschläge, nur um 90° verdreht eingebaut. Ich hab die Beschläge mit weicher PU Dichtmasse (FC18, das Zeug aus dem Bauhaus) wieder aufgeklebt. Seitdem ist bei mir alles dicht. Vorher war das Schott an dem die Püttinge festgeschraubt sind, immer etwas feucht, wenn es regnete.
Gruß, Jörg!

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87

Dienstag, 16. April 2019, 22:50

So, Smilla liegt im neuen Heimathafen. Die Überfahrt war hart. Hatten wenigstens 2 Beaufort und locker 10 Zentimeter Welle ... :tit:
Und das während der 15 minütigen Überfahrt ... Spaß geht anders :kedde:
Alles fein, alles gut, am Osterwochenende wird dann aufgeklart. Unsere fünf Quadratmeter unter Deck wollen wohl organisiert sein! Alleine das kalte Bier für Klaus stellt uns vor eine große Herausforderung :lalala: Aber: Wir schaffen das! :whistle2:

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88

Mittwoch, 17. April 2019, 09:46

während der 15 minütigen Überfahrt


Tja, so ist das mit den dem ersten eigenen Boot, da erlebt man noch echte Abenteuer!!! :pirat:
Wo ist denn jetzt Smilla´s Ausgangsbasis und Zuhause?

Windstärke
Balance! Was ist Balance? In unserem Sprachgebrauch ist Balance sehr positiv belegt.
Im physikalischen Sinne bedeutet Balance, alle an Bord wirksamen Kräfte so auszugleichen, dass durch den
verfügbaren Wind maximaler Vortrieb erreicht wird. Ausgewogenheit auch im mentalen Sinne.

superlolle

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89

Mittwoch, 17. April 2019, 10:08

Moin!

Wir liegen warm und trocken :Mauridia_44: (hoffentlich nie) ganz am Ende des Toten Arms, bei Princess ...


LG


Jan
»superlolle« hat folgende Dateien angehängt:

90

Mittwoch, 24. April 2019, 16:15

Moin,

wo ich gerade Deine Püttingsdurchbrüche sehe. Die waren bei meiner Shipman auch ein ständiger Quell von Leckagen, egal wie oft ich die abgedichtet habe. Wenn der Mast noch nicht steht, kannst Du das leichter kontrollieren, da Du die Abdeckungen ganz abnehmen kannst. Aber vielleicht hat Dein Voreigner auch hier eine perfekte Lösung gefunden. :O

Gruß Klaus


Ich habe am Wochenende eine Schnappschuss gemacht, so könnte man die umbauen. Die Decksplatte als Flansch verschweißen, dann sind sie dicht.
Ist von einer alten Shipmann!

Gruß Andreas
»dingsbums« hat folgende Datei angehängt:
  • 301.jpg (332,63 kB - 27 mal heruntergeladen - zuletzt: 2. Juni 2019, 00:16)

superlolle

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91

Donnerstag, 2. Mai 2019, 11:09

Moin!
So, nun sind wir nahezu segelkar. Zwei Kleinigkeiten noch, dann kann es losgehen ... :klatschen:
Waren turbulente Wochen. In fünf Wochen im Schnelldurchlauf alles erledigt. Vom anschauen, kaufen, Unterwasserschiff machen ... über Motorwartung etc. bis zum heutigen "Zustand". Ufff, mir schwirrt der Kopf, aber es ist auch ein, sorry, geiles Gefühl :Mauridia_44:


LG


Jan
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92

Mittwoch, 22. Mai 2019, 09:39

Um anderen Einsteigern mal einen Überblick zu verschaffen, hier ein paar grobe Richtwerte (hängt natürlich auch vom persönlichen Anspruch/Empfinden und der Ausstattung des gekauften Schiffchens ab):

Rettungswesten 2 für uns: 460 inkl. Lifelines 2 für Kaffeefahrt-Gäste 100 - macht 560 €
Rettungskragen/Leine für Heckkorb 55 €
Feuerlöscher Bio-Schaum 6 KG und Pulver 1KG macht 60 €
Seekarten inkl. elektronischer Seekarten (kommt natürlich auf das Gebiet an) 160 €
Aufrüstung vorhandenes Tablet als Plotter 60 € (Outdoorhülle + Powerbank)
Gedöns für Unterwasserschiff (Antifouling) und Politur Oberwasser, Gelcoatkratzer entfernen, inkl. Folie zum drunterlegen etwa 350 € Inkl. Kleinkram wie Spachtel, Maleroveralls, Rollen, Schutzmasken ... keine International-Farben (dann schnell 150 € mehr) - 29 Füsse
Klamotten, Jacken/Schuhe bei mir vorhanden, Frau komplett neu etwa 600 € (kein Musto-Offshore, dann locker verdreifachen)
Klöterkram wie Rauchmelder, ein paar kleine Ersatzschäkel, kleine Ersatztaschenlampe, Leckpropfen ... 100 €


Rund 2.000 Euronen


Wie gesagt, kommt auf persönlichen "Geschmack"/vorhandene Ausrüstung des gekauften Bootes an. Ich wollte z.B. den ca. 30 Jahre alten Rettungskragen einfach austauschen, seinen Dienst hätte der Alte auch verrichtet. Dafür haben wir im ersten Jahr beim Antifouling eher ins untere Regal gegriffen, bei den Löschern - Schaum statt Pulver - wäre es mit Pulver günstiger gegangen.


Es fehlen jetzt noch Funkgerät und Rettungsinsel, werden weitere ca. 1.300 €.


Dann sind wir bei den veranschlagten ca. 3.500 Euro.
So, ich erweitere mal die Ausgabenliste 8o

Neues Tablett (altes ist nicht mit den neuen NV-Karten kompatibel - zu alte Andoid-Version): 220 Euro

Kettenvorlauf Anker: 35 Euro

Strecktaue: 40 Euro

Diverse Schäkel/Bolzen/Splinte: 100 Euro

Mittelgroßer Kugelfender: 50 Euro

Zweitjacke für die Kapitänin: 175 Euro

Diverse kurze Tampen/Leinen/Tauwerk: 100 Euro

Zack: Weitere gut 700 Euronen weg :D

Ist den meisten hier natürlich bekannt, die Auflistung ist für Neulinge wie uns gedacht. WIR haben jetzt unser Budget also schon mal leicht überschritten, obwohl es KEINE Baustellen am Boot gab, einfach nur für hier und da und sowieso ...

:flag_of_truce:

93

Freitag, 24. Mai 2019, 14:30

Ach macht doch auch Spass. Wenn alles funktioniert ist der Preis schon vergessen. Stress haben nur die Pfennigfuchser!

Gruß Andreas

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94

Samstag, 25. Mai 2019, 10:10

So sieht es aus ... :good2: Gestern den ersten kleinen "Törn" gemacht. Bilder folgen. Da ich ja noch schreiben kann, war es in jedem Fall erfolgreich :D

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95

Montag, 27. Mai 2019, 10:08

:good2:

Ein winziger Törn für die Menschheit, ein großer Törn für zwei einzelne Menschen :thumb: :D



»superlolle« hat folgende Dateien angehängt:

pf

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96

Montag, 27. Mai 2019, 10:14

So muss das, Entspannung, Ruhe. Sieht super aus.

Lasst Euch nur noch von Klaus13 bei Gelegenheit erklären, wozu das weißeTuch auf dem Baum unter der Persennung versteckt wird. Das dient nicht nur zum Höherlegen des Schwerpunktes :D
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


www.sy-boundless.net

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97

Montag, 27. Mai 2019, 10:30

Das dient nicht nur zum Höherlegen des Schwerpunktes
Nicht? 8o
Dann muss ich Klaus tatsächlich mal fragen :O Wird ja vermutlich bald in der Ostsee eintreffen, sein Bier ist schon gut durchgekühlt ... :D

Edit: Falls jemand den einsamen Fender an Backbord registriert, jaaaaaaa, den hatten wir vergessen hochzuholen ... ;( :D ... ist mir erst nach fast vier Stunden aufgefallen :O

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »superlolle« (27. Mai 2019, 10:46)


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