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1

Freitag, 31. Mai 2019, 12:56

Darf ich vorstellen: Pola

So ganz langsam kann ich mit der Vorstellung unseres neuen Segelbootes beginnen.
7 Monate nach der Bestellung ist es fertig geworden. Endlich:) Unser Boot wird Pola heissen und ist eine BALT27 mit Festkiel, CE B, 10 PS Einbaudiesel mit Festpropeller und Pinnensteuerung. Das Boot hat die Werft verlassen und wird zum Händler transportiert. Am morgigen Samstag nehmen wir das Boot im Wasser im Empfang. Dann stellen wir den Mast, machen uns mit dem Boot vertraut, hoffentlich können wir auch mindestens einen Probeschlag machen. Spätestens am Dienstag mittag müssen wir uns aber leider wieder auf den Heimweg machen. Vor allem freue ich mich auf die Mastlegevorrichtung, die Fallenumlenkung, die neuen Segel, und natürlich den neuen Motor, bin gespannt wie das alles funktioniert. Außerdem wird es spannend sein zu sehen, wie unsere kleine Tochter klarkommt, ihre Schwimmweste zieht sie jedenfalls gerne an. Die liegt seit einer Woche im Wohnzimmer rum, und ab und zu bringt sie sie uns, damit wir sie ihr anlegen. Dann läuft sie zum Spiegel und betrachtet sich, das ist echt süß. Wo wir beim Thema sind: Hat jemand einen Tipp wie man das nach hinten offene Cockpit absichern kann, damit das Kind (16Monate, läuft sicher und ziemlich schnell +4kn) nicht raus fällt? Bilder habe ich leider noch keine, die reiche ich nach, wenn wir wieder zu Hause sind. Wenn das jetzt alles so klappt, wie wir uns es vorstellen, gehts im August nach Kroatien. Da könnt ihr mir schon mal die Daumen drücken, dass meine Frau dann etwas mehr Spaß als mit dem alten Boot hat. Bisher waren wir deshalb nur alle zwei Jahre segeln, im segelfreien Jahr entscheidet meine Frau wo und wie wir Urlaub machen. Es wäre schon schade, wenn Pola nach dem Urlaub für 23 Monate in der Scheune bleiben müsste...

2

Freitag, 31. Mai 2019, 15:41

Gratulation zum neuen Boot! Mit der Urlaubsregelung bist Du übrigens nicht alleine, wir machen das auch so. :0)
Osttief

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Das schönste am Segeln sind die Abende im Hafen...

Isjtar

Proviantmeister

Beiträge: 314

Wohnort: HB

Schiffsname: Isjtar

Bootstyp: Stuart 37

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3

Freitag, 31. Mai 2019, 19:12

wie man das nach hinten offene Cockpit absichern kann


Wenn ich Bilder von solchen Cockpits sehe, dann denke ich immer, dass ich mir da ein Netz spannen würde, damit nur das Wasser hinten rausgeht...

JürgenG

Salzbuckel

Beiträge: 5 597

Wohnort: Kiel

Schiffsname: Skrållan

Bootstyp: Lady Helmsman II

Heimathafen: Kiel

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4

Freitag, 31. Mai 2019, 19:51

Glückwünsche zum neuen Boot! Allzeit Gute Fahrt - auf dem Wasser und an Land ...

Hat jemand einen Tipp wie man das nach hinten offene Cockpit absichern kann, damit das Kind (16Monate, läuft sicher und ziemlich schnell +4kn) nicht raus fällt?

Wie @Isjtar: schon geschrieben hat kannst Du mit Relingsnetz wie diesem hier am leichtesten absichern. Ich würde bei dem beschriebenen Bewegungsdrang am besten gleich die Seereling mit absichern. Für die Cockpitöffnung könntest Du Dir alternativ aiuch was vom Segelmacher aus Persenningstoff oder transparent (wie Sprayhoodfenster) anfertigen lassen. Das schützt etwas besser, wenn der Wind mal ins Cockpit pfeift und Tochter auf dem Cockpitboden sitzt. Hat sich bei mir seinerzeit (lange her) sehr bewährt.

Grüße Jürgen

5

Freitag, 31. Mai 2019, 21:22

Nach Ansicht einiger Bilder, (macht einen guten Eindruck), ist das Problem bei der Balt ja nicht sehr groß, da nur ein relativ kleines Viereck geschlossen werden muss. Wenn ich es wirklich schön machen wollte, würde ich mir da ein Plexiglassschot einpassen. Dieses wird von oben einfach in ein paar an die Seiten geschraubte Alu-U-Profile gesteckt, und ist so schnell wegnehmbar. Unten schneidet man die Ecken ab, so das Wasser ablaufen kann fertig.
Wenn man es besonders schön haben will, oben noch eine Teakleiste drauf.
Das kann jeder bauen der keine zwei linken Hände hat, es sieht besser aus als ein laberiges Netz und bietet auch Windschutz.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

6

Samstag, 1. Juni 2019, 00:40

Danke für die Ideen, ein Relingsnetz haben wir dabei, vielleicht leiht da ja was übrig für einen provisorischen Abschluss . Ein Steckschott würde mir auch am Besten gefallen, außer Regenwasser musste bei mir noch nichts ablaufen. Wenn der Fall jemals eintritt, dass die Brecher ins Cockpit steigen, kann man das dann ja auch rausnehmen. Aber dann werden aus den 23 Monaten bestimmt 47

7

Donnerstag, 6. Juni 2019, 23:41

Wir sind wieder zu Hause. Das war eine anstrengende Woche. Das Boot ist im Großen und Ganzen wie erwartet und erhofft. An Deck und in der Kajüte gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Das Raumgefühl im Salon ist fantastisch, das Bad ist auch ausreichend bemessen. Die Vorschiffskoje ist groß genug für meine Frau und mich, ich bin aber auch nur 1,74 groß, meine Frau etwas kleiner. Wir haben das Boot mit Dusche und Schwarzwassertank bestellt, das würde ich nicht noch einmal machen. Das Boot an sich , die Holzarbeiten und die Decksausstattung sind sehr ordentlich verarbeitet, auch der Einbau des Motors macht einen ordentlichen Eindruck, an den Extras muss nachgebessert werden. Ein paar Sachen sind für mich gewöhnunsbedürftig. Z.B. hat das Boot keine richtige Bilge, das wusste ich aber vorher. Den tiefsten Punkt des Bootes, kann man nicht einsehen, ohne die Bodenbretter loszuschrauben. Die Seeventile für den Motor und das WC sind neben der Propellerwelle unter der Achterkoje verbaut. Das soll jetzt erst mal reichen...
»zweihand« hat folgende Dateien angehängt:

fiete-34

Seebär

Beiträge: 1 488

Wohnort: Nähe Frankfurt

Bootstyp: klassische 34´- SY

Heimathafen: Kieler Förde

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8

Freitag, 7. Juni 2019, 01:12

Moin @zweihand:,
herzlichen glückwunsch zum neuen Schiff, und vielen Dank für Deinen interessanten Bericht.
Deiner Frau, Deiner SY Pola und Dir wünsche ich stets den richtigen Wind und die berühmte Handbreit...! F.

pf

SF-Schiffsbarde

Beiträge: 5 296

Schiffsname: Boundless

Bootstyp: Deltania 27 (Viko 27DS, Navikom Werft PL)

Heimathafen: Lemmer, de Brekken

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9

Freitag, 7. Juni 2019, 06:32

:glueckwunsch:
Da habt Ihr Euch einen guten Zweitwohnsicht zugelegt. Viel Raum, viel Licht, schön großes Cockpit, Pinne -für zwei ein toller Erholungsraum.

Warum würdest Du denn keinen Schwarzwassertank mehr einbauen? Oder geht es nur um die Art des Einbaus durch die Werft?

Sei froh, wenn man die Bodenbretter abschrauben kann. Das geht bei meinen nicht... Die sind fest verlegt, wie auch immer.


P.S.: Unser Heck ist viel offener und da ist in jetzt der zehnten Saison noch nie etwas rausgefallen. Ohne jedes Sicherung. Im Gegenteil ist das absolut perfekt, um ein- und auszusteigen, gerade bei Seitensteiger, wobei bei uns die Öffnung komplett bis zur Seite mit Abrundung nach innen geht. Nicht über eine Bordwand klettern zu müssen ist super bequem und deutlich sicherer. Mach Dir also um die Öffnung hinten einfach gar keine Gedanken, das passt schon.
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


www.sy-boundless.net

10

Freitag, 7. Juni 2019, 08:48

Ich würde wieder einen Tank einbauen, nur würde ich es selber machen. Alle Schläuche sind an den Fittingen festgeklebt, die Seeventile sind für mich ungünstig platziert. Das gleiche gilt für den Tank selbst. Der Brennstofftank, die Batterien und der Schwarzwassertank sind alle unter der Cockpitbank an Steuerbord. Vielleicht bin ich da aber etwas voreilig und das geht gar nicht anders, wir werden sehen.

11

Freitag, 7. Juni 2019, 09:09

Ich würde wieder einen Tank einbauen, nur würde ich es selber machen. Alle Schläuche sind an den Fittingen festgeklebt, die Seeventile sind für mich ungünstig platziert. Das gleiche gilt für den Tank selbst. Der Brennstofftank, die Batterien und der Schwarzwassertank sind alle unter der Cockpitbank an Steuerbord. Vielleicht bin ich da aber etwas voreilig und das geht gar nicht anders, wir werden sehen.


Schwimmt das Schiff dann noch gerade?

12

Freitag, 7. Juni 2019, 11:24

ich hatte keine Wasseraage dabei, die ich an die Maststütze halten konnte, wirkliche Schlagseite war nicht erkennbar, eine Tendenz schon aber das war vielleicht auch Einbildung. Wahrscheinlich kaufe ich mit einem Freund zusammen ein paar LiFEPO Batterien, die würde ich dann im Vorschiff unterbringen, da ist noch viel Platz. Dann entfällt auf jeden Fall eine 110AH BleiBatterie achtern

F28

Salzbuckel

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Schiffsname: Rike

Heimathafen: Colijnsplaat

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13

Freitag, 7. Juni 2019, 11:31

Alle Schläuche sind an den Fittingen festgeklebt,

wie ist das denn zu verstehen?
Sind an den Seeventilen nicht die obligatorischen doppelten Niro-Schellen vorhanden??
Gruß
F28

14

Freitag, 7. Juni 2019, 13:31

Nein, es ist immer nur eine Schelle vorhanden, zusätzlich wurde das Fitting vor Montage des Schlauches mit irgendetwas Sikaflex artigem eingeschmiert.

F28

Salzbuckel

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Schiffsname: Rike

Heimathafen: Colijnsplaat

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15

Freitag, 7. Juni 2019, 13:34

Nein, es ist immer nur eine Schelle vorhanden, zusätzlich wurde das Fitting vor Montage des Schlauches mit irgendetwas Sikaflex artigem eingeschmiert.

äußerst ungewöhnlich!
Doppelte Niro-Schellen an allen Ventilen unterhalb der Wasserlinie sind aus Sicherheitsgründen absoluter Standard im Bootsbau.

Zusätzliche Dichtmasse dagegen nicht, denn die Schellen halten schon von alleine dicht.
Irgendwann wirst du diese Schläuche tauschen müssen (habe grade im letzten Winter alle seewasserführenden Schläuche bei mir erneuert) und fluchen.
Gruß
F28

16

Freitag, 7. Juni 2019, 13:41

Ein Freund (uralte kleine Bavaria) hat sich hinten auf beiden Seiten eine Holzführung, son "U" angeklebt und steckt da bei Bedarf ein Schot rein.
meine Signatur wurde gestohlen!

17

Freitag, 7. Juni 2019, 14:06

@Proton: Es wird wohl ein Steckschott werden....aber das braucht dann auf jeden Fall eine festen Platz, wenn es nicht gebraucht wird, genau wie die vom Eingang zu Kajüte auch.
@F28: ja, das befürchte ich auch, bei der Abnahme habe ich das angesprochen, aber eher als Verbesserungsvorschlag . das mit den zwei Schellen wusste ich nicht mal sehen, vielleicht kann ich da ja im Winter tätig werden

F28

Salzbuckel

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18

Freitag, 7. Juni 2019, 14:20

vielleicht kann ich da ja im Winter tätig werden

solltest Du, denn immerhin hängt die Schwimmfähigkeit Eures neuen Schätzchens buchstäblich an diesen Schellen. Und der Aufwand für die Nachrüstung ist ja sehr überschaubar.
Gruß
F28

ex-express

Seebär

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Bootstyp: Dehler 35 SV

Heimathafen: Flensburg

Im Marktplatz: 1

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19

Sonntag, 9. Juni 2019, 11:53

Viel Vergnügen mit dem neuen Spielzeug. Immer erstaunlich, wie man so viel Wohnkomfort plus Bad... auf 27 Füße bekommt. Meine Express hatte ja auch 25 Fuß und da war gegen die Balt null Platz.

20

Sonntag, 9. Juni 2019, 13:06

Doppelte Niro-Schellen an allen Ventilen unterhalb der Wasserlinie sind aus Sicherheitsgründen absoluter Standard im Bootsbau.


Ist das wirklich so? :O

Ehrlich gesagt, habe ich bei mir auf Folgendes geachtet:

- Fitting und Schlauch müssen so zueinander passen, dass der Schlauch ohne Schelle schon dicht sitzt.
- Keine Schlauchbiegungen in der Nähe des Anschlusses, sondern bei Bedarf ein 90° Fitting vor oder nach dem Seeventil.
- Die Klemmen sind bei mir alle neu mit breitem Profil, haben immer den passenden Arbeitsdurchmesser und sind im Aufbau identisch, d.h. ich kann sie alle mit demselben 7er Griff-Steckschlüssel gleichmäßig anziehen, ohne zu überdrehen.
- Bei geringstem Zweifel an der Haltbarkeit wird eine Schelle erneuert.
- Bin ich nicht auf dem Boot, werden immer alle Ventile geschlossen.

Was soll jetzt eine zweite Schelle bringen?

Doppelte Schlauchschellen habe ich am 60er Abgasschlauch am Motor und beidseits des Wassersammlers, aber da sind ja auch Bewegung und hohe Temperaturunterschiede im Spiel.

- Das neue Boot gefällt mir auch, Glückwunsch dazu. :)

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